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Schwindel, Benommenheit, echt die Psyche?

itll<ilxois hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Community!

Ich bin so langsam am verzweifeln, ich will Euch kurz schildern was los ist: vor etwa sechs Wochen fing alles an, es war ein Tag wie jeder andere, nur dass mir um die Mittagszeit extrem schwindlig wurde. Kein Schwenkschwindel, kein Drehschwindel, eher ein Schwindel, bei dem ich jeden Moment Angst hatte, in Ohnmacht zu fallen. Ich hab mich dann hingelegt, es wurde leicht besser und ich konnte wieder aufstehen. Was jedoch bis heute blieb ist ein schreckliches Gefühl der Benommenheit. Alles fühlt sich so an, als ob ich krank wäre und ich einen "vernebelten" Blick habe. Ich war anschließend am nächsten Tag bei meiner Hausärztin, diese meinte das könne ja vom Kreislauf kommen. Langzeitblutdruckmessung, EKG, alles unauffällig. Ich bin wegen ein paar Tachykardien regelmäßig in kardiologischer Behandlung, eine kreislaufbedingte Ursache konnte sowohl meine Hausärztin als auch der Kardiologe ausschließen. Mein Herz ist gesund. Ich war dann beim HNO-Arzt, auch hier alles unauffällig, bis auf eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung, hierfür hat mir der HNO ein Antibiotikum aufgeschrieben. Er zweifelte aber stark an, dass meine Beschwerden von dieser Entzündung kommen könnten. Dann ging's zum Orthopäden, um eine Beteiligung der HWS auszuschließen. Hier wurde geröntgt, ordentlich abgetastet und auch hier: alles in Ordnung, von der HWS könne es nicht kommen. Meine Laborwerte sind sehr gut, bis auf meinen Kalziumwert, der ist etwas erhöht - laut meiner Hausärztin aber kein Grund zur Sorge und schon gar keine Erklärung, woher meine Beschwerden kommen könnten. Ich glaube so langsam, dass das alles psychisch bedingt sein könnte. Ich bin schon immer ein Mensch, der extrem nervös ist - ich mache mir unendlich schnell Sorgen über alles und mache mich schnell verrückt, steigere mich in Sachen rein etc. Komisch ist auch, dass die Benommenheit und dieses extrem unangenehme vernebelte Gefühl ganz verschwindet, wenn ich vollkommen abgelenkt bin. Wenn ich aber nur einen Gedanken daran verschwende und mir denke: Ok, komisch, jetzt fühlst du dich ganz gut! Tja, dann ist es sofort wieder da. Das ist ein Teufelskreis, denn ich wache morgens damit auf und denke mir: hoffentlich kommt es heute nicht. Ich traue mich auch nicht wirklich mich zu bücken, denn auch dann habe ich das Gefühl, dass es schlimmer wird.. Zu meiner Person: ich bin ein eigentlich extrem lebensfroher, fröhlicher Student, ich bin 21 Jahre alt. In meinem Leben läuft eigentlich alles gut, ich weiß nicht wieso mir meine Psyche einen solchen Streich spielen sollte. Bitte helft mir, ich weiß nicht mehr weiter so und das nimmt einem alles so viel Lebenslust..

Viele Grüße,

Marius

Antworten
AQuroNrxa


Da es bei dir immer bei Ablenkung besser wird, tippe ich auch auf die Psyche. Eine richtige Erkrankung hätte man immer und nicht nur dann wenn man grade nicht abgelenkt ist. So leichten Schwindel und Benommenheit hatte ich auch mal. Was es genau war, konnte kein Arzt sagen, aber ich war zu der Zeit auch ziemlich nervös und angespannt. Deshalb vermute ich heute, dass es Muskelverspannungen im Halsbereich waren die das alles ausgelöst haben. Jedenfalls ist es besser geworden, als ich für für den Hals Lockerungsübungen ausprobiert habe und die mehrmals täglich gemacht habe. Das kannst du ja auch mal ausprobieren.

PUeLddi


Wenn du wirklich der Meinung bist (und das liest sich auch so heraus) dass es die Psyche ist, warst Du denn schon mal bei einem Therapeuten, Psychologen?? Schon mal daran gedacht?

s;ophAie11^22x33


Hey....bei mir hat es damals genauso agefangen fast genau vor 5 jahren!

So starken Schwindel das ich mich nicht traute zu laufen, mal herzrasen, mal das Gefühl wie betrunken zu sein!

Bin 3 Jahre lang von Arzt zu Arzt gerannt weil ich nie glauben konnte das ich körperlich gesund bin!

Bis Dann irgendwann die Einsicht kam....es ist die psyche!

Glaube mir....das Kant du aber wieder in den griff bekommen, musst nur das Problem am Schopf packen;)

pMaraazell4nuss


@ illilois

Hi. Bei mir hatte es auch so begonnen. Scheinbar lebensfroh und mit allem im Reinen sprang ich wie ein Rehlein von Tag zu Tag und fröhlich unbekümmert von Woche zu Woche. Doch dann passierte etwas Seltsames: Die Welt schien zu kippen und die Leichtigkeit entschwand hinter dem Horizont. Die Tage der Unbeschwertheit waren scheinbar vorüber.

Ich erkannte ebenso wenig den Grund, wie die Ursache jenes Ereignisses. Ich kann das alles auch lediglich aus der Perspektive des Beobachters erzählen, der jetzt nach Jahren ausgestandener Ängste, genügend Abstand hat, die Ereignisse zu erfassen.

Eine lange Odyssee an Arztbesuchen und ein ewiges herumschrauben an Diagnosen waren nötig um einigermaßen exakt das herauszufinden was ich bis jetzt eigentlich weiß: Nämlich eher Nichts. Ich habe verschiedene Diagnosen bekommen. Von XXX hin bis XXX und schließlich XXX und noch dies und jenes. Ich weiß, dass ich viel Ängste hatte, dass ich wirklich Depressiv war und überhaupt: Körperlich ziemlich gesund. Das hat sich aber dann auch geändert.

Wenn es bei dir nicht besser wird, dann such dir einen guten Neurologen. Lass alles abklären was nötig ist. Lies gute Bücher und treibe Sport. Das hilft. Hat mir geholfen.

soophieq11@223x3


Da kann ich parazellnuss nur zustimmen....deckt sich mit meiner geschichte:)

Natürlich die Diagnosen nicht außer acht zu lassen die man sich selber stellt!

Versuch dich nicht zu sehr einnehmen zu lassen von dem mist, dann wird es dir bald besser gehen!

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