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Mein Vater macht mich fertig

DSampfk,atxze hat die Diskussion gestartet


Mein Vater macht mich einfach fertig. Seit ich nach der Scheidung meiner Eltern mit 14 zu meiner Mutter gezogen bin, war der Kontakt abgebrochen. Er hat mich immer mies behandelt. Andere Kinder waren immer besser, als die eigenen. Ich war der "Tunichtgut und Taugenichts" und er hat immer versucht, mir mein Leben kaputt zu machen. Meiner Schwester hat er schlimme Dinge angetan und meine Mutter und ich mussten zusehen. Keiner hat etwas dagegen getan, ich war noch zu klein, um das alles zu verstehen. Mein ganzes Leben habe ich darunter leiden müssen. Ich mache seit 5 Jahren eine Therapie, da ich mich Jahrzehnte lang mit Drogen betäubt habe, um das alles auszuhalten. Ich bin seit 3 Jahren clean und vor 3-4 Monaten habe ich wieder Kontakt zu ihm aufgenommen. Er hat Krebs und man weiß nicht, wie lange er noch hat. Ich versuche ihm zu verzeihen, aber er ist immer noch das egoistische Dreckschwein, er hat sich anscheinend nicht geändert. Er tut nur so, als würde er mich akzeptieren und ich habe gemerkt, das er wieder versucht, sich in mein Leben einzumischen und mir alles kaputt zu machen. Und das, obwohl er nicht mehr lange hat und bald gehen wird. Er ist immer noch ein hinterlistiger Zerstörer und hat immer noch Spaß daran, mich zu quälen, zu demütigen und bei anderen schlecht zu machen. Ich bereue es zutiefst, das ich wieder Kontakt zu ihm aufgenommen habe und habe den Entschluss gefasst, den Kontakt wieder abzubrechen. Ich weiß nur noch nicht, wie. Er bereitet mir so viel Kummer und schlaflose Nächte, dabei ist er es überhaupt nicht wert. Ich frage mich immer wieder, wieso er mich in diese Welt gesetzt hat. Ich wollte nie so sein wie er und so ein herzloser, egoistischer Zerstörer wie er bin ich zum Glück auch nicht geworden. Ich wünsche mir im Moment aber sehr oft mein Leben zu beenden, damit das alles ein Ende hat, weil ich es nicht mehr ertragen kann. Ich kann nicht mehr ... :°(

Antworten
e3stMa1


Na dann brich doch den Kontakt zu ihm einfach ab.

Efl^afRemVich0j8x15


Man kann sich seine Eltern nicht aussuchen. Du bist weder für das Verhalten noch für den Gesundheitszustand deines Vaters verantwortlich. Du hast von dir aus erneut den Kontakt gesucht. Wolltest eine Aussöhnung. Das finde ich mutig, gut und richtig.

Da sich aber wohl nichts geändert hat zwischen euch bzw. bei ihm, rate ich dir den Kontakt wieder abzubrechen. Dadurch lässt du weder deinen Vater im Stich noch musst du dir ein schlechtes Gewissen einreden.

Der einzige dem ein schlechtes Gewissen ganz gut stehen würde ist dein Vater. Wenn er aber selbst im "Angesicht des nahen Todes" seine Einstellung nicht überdenken kann oder will ist das seine freie Entscheidung die du leider hinzunehmen hast. Dafür muss er aber hinnehmen seinerseits alleine gelassen zu werden. Vielleicht kommt die Erkenntnis ja noch...

g7rauxm


Ich war in der gleichen Situation. Hatte wieder Kontakt zu meinen Vater aufgenommen , weil er an Krebs erkrankt ist. Heute würde ich das nicht mehr tun.

Auch er hatte sich nicht geändert, eigentlich brauchte er mich nur um nicht alleine sterben zu müssen.

Um mich gings dabei wie immer nicht mal ansatzweise.

Verziehen habe ich ihn das nie. Warum auch.

Nimm Abstand von diesen Menschen, du merkst dass er dir nicht gut tut. Du hast ihn eine Chance gegeben, er will sie nicht.

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