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Lebensgeschichte Psychologen Usw ich hasse ES!

PzlüsYchbivest


eleonora, bald 17 steht in seinem Text.

_QParvaatxi_


Die Welt dreht sich nicht nur um dich, BlackStar. Nicht nur du sondern auch deine Mutter und dein Stiefvater haben Bedürfnisse und ein Recht auf Privatsphäre und werden dir wahrschenlich deswegen untersagt haben, z.B. das Wohnzimmer nach 20 Uhr zu betreten. Und dein Stiefvater hat auch das Recht dir zu untersagen seine elektronischen Geräte zu bedienen.

Was deine psychischen Probleme betrifft, so werden es Eltern und vor allem Ärzte und Therapeuten besser wissen als du, ob du Hilfe benötigst oder nicht. Gerade deine Eltern haben eine Fürsorgepflicht und müssen Verhaltensauffälligkeiten ihres Kindes ernst nehmen, vor allem, wenn es mit Selbstmord droht. Dabei ist es unerheblich, ob du es ernst meintest oder nicht, aber es ist ein Hilfeschrei deinerseits gewesen, welcher darauf hindeutete, dass bei dir gewaltig was schief gelaufen ist. Ja, womöglich hatten deine Mutter und dein Stiefvater in der Erziehung nicht alles richtig gemacht. Ich glaube auch, dass hier ein Kommunikationsproblem herrscht. Wahrscheinlich haben sie dir nie genau erklärt, warum sie dies und jenes tun, Dinge verbieten, dich in die Klinik stecken usw. Da kann ich verstehen, dass man sich verraten fühlt.

Du fühlst dich auch verraten, weil deine Mutter deinen Vater durch einen neuen Mann "ersetzt" hat. Das ist für ein Kind natürlich nicht einfach zu verarbeiten, wenn erst der geliebte Vater stirbt und dann ein Fremder in die Familie eindringt. Aber, deine Mutter hat ein Recht darauf nach dem Tod ihres Partners ein neues Leben zu beginnen, mit einem anderen Mann an ihrer Seite. Für ein Kind schwierig zu verstehen und zu akzeptieren, aber du hättest deinen Stiefvater zumindest eine Chance geben sollen, eine Chance, die du ihm anscheinend nie gegeben hast.

Ecle(onnora


@ Plüschbiest

Danke, hatte ich leider überlesen.

@ Pavarti

Das ist 'von oben draufhauen'.

_;ParQvatix_


Das ist 'von oben draufhauen'.

???

xNXBla8ckStarxXx


Eleonora Danke für die Nette Antwort ja ich werde bald 17 ich habe dieses Thema nur aufgemacht um damit komplett abzuschließen und einfach mal alles Nieder zuschreiben was mich die ganzen Jahre belastet hat. Ich wollte einfach mal sehen wie die Meinungen darauf so sind und vllt die ein oder andere Mutter umzustimmen und Ihrem Kind die Entscheidung selbst in die Hand zulegen was es in seiner Freizeit macht solange die Schulischen Noten usw Stimmen es sollte jedem Kind selbst überlassen sein!

Seit ich von meiner Tante zurück bin hat meine Mutter mir nichts mehr vorgeschrieben aus Angst das ich wieder gehe und nun ist alles besser ich mach MEIN DING MEIN LEBEN so wie ich es immer wollte ohne dass sich jemand reinmischt und es läuft SUPER so wie ich es immer Voraus gesagt habe hätte sie mir nur vorher mal geglaubt!

und auch zu ADHS-Tabletten meine Lebensgeschichte beweist mal wieder das die meisten Kinder diese Tabletten nur erhalten weil die Eltern zu Unfähig sind mit ihren Kindern Umzugehen.

Also schleppt eure Kinder nicht zu irgendwelchen Unnötigen Psycho-/Therapeuten/logen und den ganzen weiteren Spinnern die euren Kindern auch wenn sie nicht mal wirklich diese Drecks Tabletten brauchen welche verschreiben und nur ihren kack Profit im Sinn haben! oder was es ihnen auch immer bringt.

Und Bitte das ALLERWICHTIGSTE zieht Niemals irgendwas vor eure Kinder!

wenn das Wohlsein dadurch gefährdet ist!

ja gute Nacht ich muss jetzt echt schlafen aber ich brauch immer so lange so ein text korrekt nach meinen Vorstellungen zu schreiben da ich das best mögliche meiner Gedanken zusammenfassen möchte!

und das ist ziemlich schwer bei so einer langen Geschichte

x&XDBlacWkaStaxrXx


_Parvati_:

- Achso also ist es Gerechtfertigt das in einer "FAMILIE" Elektronische Geräte einer Person gehören? die dazu noch im Wohnzimmer stehen?

- das recht mit der Zeit hat er vllt aber es trägt trotzdem nicht zu einer zusammenhaltenden Familie bei und lässt Kinder Abends hungern also auch eher Kontraproduktiv in einer Tollen Familie!

- Außerdem weiß ich wohl besser was gut für mich ist! Psychologen können nicht in mich reinschauen ich kann es konnte es nur als ich klein war nicht gut genug schildern! ich denke das ist auch eines der größten Probleme der Kinder in meiner damaligen Lage sie wissen sich nicht zu helfen!

- Ausserdem habe ich gerade in dem obigen Text beschrieben das es jetzt Perfekt läuft so wie ich es immer wollte und es klappt super als hatte ich recht also brauch auch niemand versuchen mich von dem Gegenteil zu überzeugen da das Ergebnis für sich Spricht (ja kommt blöd rüber aber ist im Endeffekt so)

- zu deiner Aussage das sie mir nicht Erklärten wieso schlicht und einfach weil sie keinen Grund hatten! und egal wie oft ich nach dem Grund fragte es gab keinen!

- Ausserdem glaube ich du hast mein Text nicht Komplett gelesen sonst würde deine Aussage anders aussehen wenn du einen Klaren Menschenverstand hast

- zu verraten fühlen nein wenn ich die Klapse kam fühle ich mich nicht verraten ich war nur Wütend und nur das das meine Mutter mir sowas antuhen konnte und nur weil sie mir nicht glauben wollte/mich miss verstand oder kp

- und zu de Mann ich hätte es nicht als Problem empfunden einen neuen "Vater" in meinem Leben zu haben aber nicht so einen...

_zPanrv|ati_


Ich wollte einfach mal sehen wie die Meinungen darauf so sind und vllt die ein oder andere Mutter umzustimmen und Ihrem Kind die Entscheidung selbst in die Hand zulegen was es in seiner Freizeit macht solange die Schulischen Noten usw Stimmen es sollte jedem Kind selbst überlassen sein!

Du bist gut... Ein Kind braucht auch Regeln und Grenzen. Es kann doch nicht einfach machen was es will, selbst in der Freizeit. Wenn du Volljährig bist und/ oder eine eigene Bude hast, kannst du ja gerne tun und lassen was du möchtest, sofern du dich an die die Gesetze und sozialen Normen hälst.

Seit ich von meiner Tante zurück bin hat meine Mutter mir nichts mehr vorgeschrieben aus Angst das ich wieder gehe und nun ist alles besser ich mach MEIN DING MEIN LEBEN so wie ich es immer wollte ohne dass sich jemand reinmischt und es läuft SUPER so wie ich es immer Voraus gesagt habe hätte sie mir nur vorher mal geglaubt

Aha, es läuft also in deinen Augen super, weil deine Mutter ANGST hat dich zu verlieren... Wie kann bitte etwas super laufen, wenn ein soziales Miteinander auf Angst beruht? Das musst du mir mal erklären.

Hast du überhaupt mal deiner Mutter erklärt, wie du dich fühlst? Hast du es ihr mal so erklärt, wie du es hier tust? Wenn nicht, würde ich dir raten dies mal zu versuchen. Sag ihr, was du fühlst und während deiner Kindheit gefühlt hast. Sag ihr was du dir in manchen Situationen gewünscht hättest. Aber, wenn du das machst, mache ihr keine Vorwürfe. Wenn du nur noch Vorwürfe für sie übrig hast, dann lasse es lieber, da das den Konflikt nur verschärfen und sie dicht machen würde. Wenn du ihr aber nur deine Gefühle mitteilst, könnte ihr das vielleicht die Augen öffnen.

Evleon0ora


@ Pavarti

Du begegnest dem TE aus der Elternperspektive und forderst Verständnis für diese ein.

Ihm geht es aber darum seine Sicht der Dinge, seine Gefühle und seine Gedanken zu verarbeiten.

Er beschreibt eine Kindheit in der er sich nicht wahrgenommen gefühlt hat und du erzählst ihm was Eltern brauchen. Vollkommen daneben!

Aha, es läuft also in deinen Augen super, weil deine Mutter ANGST hat dich zu verlieren...

Das ist deine Interpretation. Die Angst ist gegenteilig nicht geringer, denn der Sohn hat sich nach einer Verbindung zu seiner Mutter gesehnt und beschreibt das er keinen Zugang mehr zu ihr finden konnte seitdem der neue Lebensgefährte da war. Resignation ist da nach Jahren nichts ungewöhnliches.

Hast du überhaupt mal deiner Mutter erklärt, wie du dich fühlst?

Hast du gelesen was da abgegangen ist? Du könntest fragen ob sie sich mal zwischen den Einweisungen und Psychiater-Terminen danach erkundigt hat.

@ Blackstar

Gerne. :-)

_tParSvatVi_


- Achso also ist es Gerechtfertigt das in einer "FAMILIE" Elektronische Geräte einer Person gehören? die dazu noch im Wohnzimmer stehen?

Es ist die Wohnung deiner Eltern, wofür sie und nicht du zahlen und auch für die Geräte haben sie gezahlt. Wenn es sich um teure Geräte oder Gegenstände handelt die nur zur Unterhaltung dienen kann ich schon verstehen, dass da manche ihre Kinder nicht ohne Aufsicht ranlassen. Ich durfte z.B. die Matchboxsammlunmeines Vaters auch nicht anrühren sondern konnte so ein Auto auch nur mal in die Hand nehmen, wenn er dabei war. Damit spielen durfte ich erst recht nicht, weil es nun mal Sammlerstücke waren und kein Spielzeug.

Wieso glaubst du, dass alles, was sich in der Wohnung befindet auch gleichzeit der ganzen Familie gehört? Es gibt nun mal auch in einer Familie Gegenstände, die nur einem allein gehören. Hattest du als Kind nicht auch Dinge, die sonst keiner hätte anrühren dürfen? Also ich schon. Und solange es die anderen Familienangehörigen wissen, wenn man nicht will, dass bestimmte Dinge angefasst werden, dann hat sich auch jeder daran zu halten. Und in meiner Familie hat sich auch jeder daran gehalten.

- das recht mit der Zeit hat er vllt aber es trägt trotzdem nicht zu einer zusammenhaltenden Familie bei

Wie kommst du darauf? Wenn sich jeder an die Regeln hält, gibt es auch keine Probleme. Du scheinst aber ein gewaltiges Problem mit Grenzen und Regeln gehabt zu haben, weil du geglaubt hast und immer noch glaubst, dass man Kind alles machen darf was man will. Ich will dir jetzt nichts unterstellen, aber so liest es sich für mich heraus, wenn ich ehrlich bin.

und lässt Kinder Abends hungern also auch eher Kontraproduktiv in einer Tollen Familie!

So, wie ich gelesen habe, wolltest du nur einen Snack! Was hat das mit hungern lassen zu tun? Du wirst doch regelmäßig deine Mahlzeiten erhalten haben - auch Abendbrot, oder? Dann iss ausreichend Abendbrot, damit du später am Abend nicht noch einmal Hunger bekommst. Oder nimm dir etwas Obst und Gemüse oder was auch immer mit aufs Zimmer, damit du für später noch was hast. Du weißt doch, dass du ab 20 Uhr nicht mehr in die Küche kommst. Also lass dir was anderes einfallen.

Außerdem weiß ich wohl besser was gut für mich ist!

Nein, als Kind weiß man das eben nicht immer. Wenn dem so wäre, käme ja jedes Kind durchaus ohne Erziehungsberechtigte klar.

zu deiner Aussage das sie mir nicht Erklärten wieso schlicht und einfach weil sie keinen Grund hatten! und egal wie oft ich nach dem Grund fragte es gab keinen!

Also haben sie dich z.B. ohne Grund in deinem Zimmer eingeschlossen, oder wie?

- Ausserdem glaube ich du hast mein Text nicht Komplett gelesen sonst würde deine Aussage anders aussehen wenn du einen Klaren Menschenverstand hast

Aha, jetzt bin ich also nicht bei klaren Menschenverstand, nur, weil ich eine andere Meinung habe als du?

zu verraten fühlen nein wenn ich die Klapse kam fühle ich mich nicht verraten ich war nur Wütend und nur das das meine Mutter mir sowas antuhen konnte und nur weil sie mir nicht glauben wollte/mich miss verstand oder kp

Zu den Klinikaufenthalten und dem Ritalin kann ich nicht wirklich viel beitragen, da man hier deine Geschichte genauer kennen müsste und auch nicht nur deine Version davon. Aber ich würde mal soviel behaupten, dass man als Kind sicher nicht ohne Grund in einer psychiatrischen Einrichtung landet. Möglich, dass das Handeln deiner Mutter übertriben war oder eine Kurzschlussreaktion ihrerseits, weil sie nicht mehr weiter wusste. Da hilft wahrscheinlich auch nur ein klärendes Gespräch mit ihr.

- und zu de Mann ich hätte es nicht als Problem empfunden einen neuen "Vater" in meinem Leben zu haben aber nicht so einen...

Ich glaube kaum, dass das selbst mit einem anderen Mann funktioniert hätte. Höchstens mit einem, welcher sich komplett aus deiner Erziehung rausgehalten hätte.

PVlanietenxwind


_Parvati_

So, wie ich gelesen habe, wolltest du nur einen Snack! Was hat das mit hungern lassen zu tun? Du wirst doch regelmäßig deine Mahlzeiten erhalten haben - auch Abendbrot, oder? Dann iss ausreichend Abendbrot, damit du später am Abend nicht noch einmal Hunger bekommst. Oder nimm dir etwas Obst und Gemüse oder was auch immer mit aufs Zimmer, damit du für später noch was hast. Du weißt doch, dass du ab 20 Uhr nicht mehr in die Küche kommst. Also lass dir was anderes einfallen.

Sag mal ist das dein Ernst? Auch ein Kind sollte essen dürfen, wann immer es Hunger hat! Es war ein Fehlverhalten seiner Mutter und ihres Mannes. Sowas macht man einfach nicht, das ist gemein.

xXBlackStarXx

Ich finde echt du hast Schlimmes erlebt. :-( Bin beim Lesen teilweise selbst wütend geworden, was da so alles passiert ist. Insbesondere dass du gezwungen wurdest Medikamente zu nehmen. :-o >:(

_qPaRrvatix_


Du begegnest dem TE aus der Elternperspektive und forderst Verständnis für diese ein.

Falsch, ich fordere nichts ein. Ich versuche nur eine andere Perspektive an den TE heranzutragen.

Er beschreibt eine Kindheit in der er sich nicht wahrgenommen gefühlt hat und du erzählst ihm was Eltern brauchen

Um zu verstehen, warum es so gelaufen ist, wie es gelaufen ist, ist es sinnvoll sich auch mal in die Lage der Eltern zu versetzen.

vzividxa


wow...du bist extrem beleidigend anderen usern hier gegenüber, die nicht ganz deiner meinung sind bzw. versuchen, die eine mögliche andere perspektive nahezubringen, was dir vielleicht helfen könnte.

die art, in der du vor allem criecharlie und auch parvati beleidigt hast, gehen gar nicht. über für dein alter typisches "ich weiß, was am besten für dich ist und habe die weisheit mit löffeln gefressen" kann ich zwar noch schmunzeln..so waren wir doch alle mal, aber auch in deinem alter solltest du wissen, dass solche beleidigungen gar nicht gehen.

du reagierst extrem auf beiträge, die dich nicht in deiner haltung bestätigen, sie wirken sehr aggressiv und sind beleidigend.

an den verboten deiner mutter kann ich jetzt auch erstmal nichts sonst wie schlimmes erkennen, wenn ich ehrlich bin.

du scheinst ja aber schon in sehr früher kindheit massive probleme mit wut gehabt zu haben...es hört sich ein wenig so an als hättest du den tod deines vaters nie verarbeiten können und als würde er dich immernoch so unglaublich wütend machen.

ich glaube, egal was deine mutter gemacht hätte, in deinen augen wäre alles falsch gewesen. jedes noch so sinnvolle verbot, um dich zu schützen, hätte dich trotzdem wütend gemacht.

ich bin durchaus auch ritalinkritisch. solch ein medikament bedarf einer solgfältigen abwägung, aber die risiken-nutzen-analyse kann auch pro ritalin ausfallen, das ist sehr einzelfallabhängig. deine mutter hat dies sicher mit den ärzten abgewogen, sich beraten lassen und es versucht, um dir zu helfen und nicht um dich fertig zu machen. auch die klinikaufenthalte waren nicht dazu da, um dich zu ärgern. so, wie du es beschreibst (extreme wutanfälle, suizidgedanken), waren sie sogar angebracht. beim äußern von suizidgedanken besteht dringender handlungsbedarf...da kann man nicht einfach drüber weg schauen und nichts tun. deine mutter hatte doch keine andere wahl als zu handeln, sie hat doch die fürsorgepflicht. wärst du ihr egal oder hätte sie dich nicht ernst genommen, dann hätte sie einfach nicht darauf reagiert. kannst du dir das vorstellen?

was konkret hättest du dir denn von ihr gewünscht? weniger regeln? dass du weitestgehend machen darfst, was du möchtest? worum geht es dir?

und dein stiefvater...du hast geschrieben, dass er dich heimlich provoziert hat. wie hat er das konkret? kannst du dich an eine konkrete situation erinnern und sie schildern? dann hat man einen besseren eindruck von der gesamten situation.

ich glaube, dass es dir weiter mehr schaden wird, in dieser wütenden haltung zu verharren. diese wut ist wie nebel, der deine sicht behindert...wenn du daraus kommen möchtest, ist es unerlässlich, dass du bereit bist dahinter zu schauen, über andere sichtweisen nachdenken zu können, ohne sie einfach abzuschmettern und du musst bereit sein auch dein eigenes verhalten zu reflektieren. na ja..klar, der nebel schützt ja auch...

wieso hast du psychotherapeutische behandlung abgelehnt?

was genau wünscht du dir hier von dem forum?

was war deine intention hier zu schreiben'?

was wünscht du dir mittel- und langfristig für deine zukunft?

vIividxa


Um zu verstehen, warum es so gelaufen ist, wie es gelaufen ist, ist es sinnvoll sich auch mal in die Lage der Eltern zu versetzen.

das sehe ich auch so. momentan ist die haltung ja, dass die eltern einfach schlecht waren, immer nur schlecht gehandelt haben und diese haltung macht noch mehr wut.

verständnis oder wissen über die beweggründe des verhaltens können diese wut aber vielleicht mindern.

zB bei den klinikaufenthalten. statt wütend darüber zu sein, dass die mutter klinikaufenthalte veranlasst hat, könnte es schon hilfreich sein, die gründe dafür zu kennen (vermutlich eben, dass sie angebracht gewesen sein könnten, aus sorge und liebe und weil sie handeln musste).

Iundi<vidualxist


@ BlackStar

Es tut mir sehr leid, dass du so früh deinen Vater verloren hast. Ein Elternteil zu verlieren ist so ziemlich das Furchtbarste, was einem 5jährigen Kind passieren kann. Das ist wie ein Sturz in den Abgrund. Danach fühlt sich nichts mehr so an wie vorher. Besonders wenn du deinen Vater so geliebt hast und er eine ganz wichtige Bezugsperson für dich war, ist der Verlust nahezu unersetzlich und der Schmerz unerträglich.

Das Tragische dabei: deine Mutter hat im gleichen Moment ja auch ihren Ehemann verloren, auch ihr wird das den Boden unter den Füßen weggezogen haben. Sie war vermutlich viel zu sehr in ihrem eigenen Schmerz gefangen, als dass sie dir den Halt hätte geben können, den du als kleiner Junge gerade in dieser Situation so dringend gebraucht hättest. Du hättest eine starke Mutter gebraucht, die dich auffangen, dir unbedingten Halt geben kann, aber wie sollte sie in so einer Extremsituation immer stark sein können?

So ein traumatisches Ereignis kann für eine Familie wie ein Erdbbeben sein, bei dem kein Stein auf dem anderen bleibt. Es ist gar nicht selten, dass sich Kinder dadurch in ihrer Persönlichkeit völlig verändern. Aus unbewusstem Selbstschutz und um ihren Schmerz nicht so sehr zu spüren, mauern sie sich ein und werden total unzugänglich und vielleicht aggressiv. Das könnte dann wiederum deine Mutter, zusätzlich zu ihrer eigenen Trauer, noch mehr verzweifelt haben, dass sie nicht nur ihren Mann verloren hat, sondern auch das Gefühl hat, nicht mehr an ihre Kinder heranzukommen. So entsteht eine Spirale aus Verzweiflung und wechselseitigem Unverständnis. Alle möchten zwar im Grunde nichts sehnlicher als wieder zusammenfinden wie vorher, aber irgendwie fühlt sich alles falsch und fremd an, und jeder hat das Gefühl: was ich auch mache, es ist in den Augen der anderen verkehrt. So kommt es nicht selten dazu, dass in der verbliebenenen Familie alles aus dem Ruder läuft und aus dem Miteinander ein Gegeneinander wird und in eine unheilvolle Eskalation führt. Obwohl das eigentlich niemand will.

Es ist nur eine Vermutung, aber so ähnlich stelle ich mir den Anfang der Negativspirale bei euch vor. Und wie gesagt, sowas ist gar nicht so selten. [[http://www.med1.de/Forum/Erziehung/709032/ Hier]] ist mal ein Beispiel aus der Sicht eines Vaters, der seine Frau und die Mutter seiner Kinder verloren hat und dann besonders mit seinem Sohn nicht mehr klar kam, obwohl er sich wirklich große, liebevolle Mühe gegeben hat.


Dies sei nur mal gesagt, um den dumpfen Anschuldigungen, die aus einigen Beiträgen herausklingen, einen anderen Blickwinkel entgegenzusetzen. Mir ist unbegreiflich, wie man angesichts einer solchen Tragödie gleich nach dem Eröffnungsbeitrag daherkommen und den Fadenstarter mit übelsten unbewiesenen Anschuldigungen und Unterstellungen überziehen kann. Mich hat das entsetzt und regelrecht angewidert.

Wenn die Dinge in einer Familie derart aus dem Ruder laufen, dann ist es ein Unding, einem Minderjährigen dafür die Schuld zu geben. Natürlich berechtigt der Tod einer wichtigen Bezugsperson niemanden zu "Narrenfreiheit", auch einen Minderjährigen nicht, aber die Verantwortung für die Entwicklung liegt im Zweifel immer noch bei der erwachsenen Person, die die elterliche Sorge ausübt. Und zwar rechtlich wie moralisch. Wohlgemerkt, ich rede von Verantwortung, nicht von Schuld. Eine Schuldfrage hat hier meines Erachtens gar nichts zu suchen, denn niemand ist schuld am Tod des Vaters, und auch die danach leider eingetretene scheißunglückliche Entwicklung hat niemand böswillig verschuldet.


Ich hätte noch viel mehr zu sagen, aber das muss warten, denn ich will nicht zuviel auf einmal schreiben.

_5ParvNatki!_


@ Planetenwind

Sag mal ist das dein Ernst? Auch ein Kind sollte essen dürfen, wann immer es Hunger hat! Es war ein Fehlverhalten seiner Mutter und ihres Mannes. Sowas macht man einfach nicht, das ist gemein.

Ja, ist mein Ernst. Ehrlich gesagt kenne ich das aus meiner eigenen Kindheit und auch aus anderen Familien nicht anders. Nicht nur in der Familie sondern auch im Kindergarten, in der Schule, während der Ausbildung und dann auch auf Arbeit, gab es feste Essenszeiten oder Pausen, wo man genug Zeit hatte, Nahrung zuzuführen. Da konnte und durfte ich auch nicht essen wann ich wollte.

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