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Autismus oder nicht?

hEikle?inexs


Nochmal: verhält er sich seiner Mutter/seiner Familie gegenüber merklich anders? Das würde mir zu denken geben. "Wenig sprechen" ist ja nun noch kein Signal, das so deutlich auf Autismus hinweist. Und der Junge könnte auch bereits in Syrien traumarisiert worden sein. Oder schlecht hören. Oder mutistisch. Oder nur keinen Bock auf Fremde haben...

l2igzf=lanz


@ mond+sterne:

seine Lehrerin kennt mich und weiss, dass ich die Familie betreue.

@ hikleines:

er verhaelt sich den Eltern gegenueber genauso, seine Mutter liebt ihn wegen seiner schulischen Leistungen und weil er viel fuer sich spielt und sie nicht so fordert wie es der Kleine tut.

hRikl9eiines


Krasses Urteil...

lniz2flaDnz


Tja, das denke ich auch, die Eltern sind sicher nicht diejenigen, die interessiert sind, dass das Kind Hilfe bekommt.

AhnnUa10x01


@ TE

Macht doch mal diesen Test, er ist für Grundschulkinder konzipiert. Es gäbe dann schonmal einen Hinweis, ob oder ob nicht.

[[http://www.aspiana.de/attwoodtest.htm]]

m4s92


Als Mutter einer Aspietochter muss ich sagen,dass ich es sehr schwierig finde, wenn Laien anfangen, ein evtl. traumatisiertes Kind zu sezieren. Psychische Auffälligkeiten von Autismus zu unterscheiden und das bei einem Flüchtlingskind, ne da übersteigst du deine Kompetenzen.

Ich mache Hausaufgabenhilfe bei Flüchtlingskindelrn und da sind einige in sich gekehrt oder auffallend wild aber ich würde nie anfangen, Diagnosen zu stellen, die selbst für Psychologen schwierig zu stellen sind.

Es ist toll, dass du f ir Gedanken machst und die Familie betreust aber nimm sie einfach, wie sie sind.

lpiz flyaxnz


Ich moechte das Kind weder "sezieren", noch eigenmaechtig Diagnosen stellen. Ich mache mir halt nur Gedanken und moechte nicht, dass etwas versaeumt wird.

l%izf`lanxz


@ Anna1001

Danke fuer den Test!

EThemal}iger NNut|zeIr (#~43x8245)


Sein Verhalten hat vielleicht (abhängig von deiner Wahrnehmung) sogenannte autistische Züge (im Sinne dessen, was DU unter Autismus verstehst, oder bisher darüber weißt). Von mir in Klammer gesetzt, steht bereits so viel Einschränkung, dass ich darauf hinweisen möchte, erst mal komplett auf eine "Diagnose" irgend welcher Art zu verzichten.

Keiner von uns kann sich nur im geringsten vorstellen, was dieser Junge bisher mitgemacht hat, da sind selbst Aussagen von Angehörigen, die "dabei" gewesen sind nicht aussagefähig genug, weil schlicht subjektiv.

So lange es so aussieht, dass der Junge mit sich selbst keine Probleme hat, würde ich nichts weiter unternehmen, als weiter aufmerksam zu sein, ihm Liebe und Zuwendung zu geben, so viel er gerade braucht. Und wenn er sich mal in seine Ecke verkriecht, dann soll er das auch dürfen, solange er daraus wieder hervorkommt.

Für dein Engagement möchte ich dir vielmals Dank sagen. @:)

l~izf_lanz


Deine Worte haben mich sehr positiv beruehrt, lieber vitamus und so werde ich es auch halten.

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