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Weine viel zu schnell... was tun?!

n0imuxe88


Gibt es Anti-Heul-Tabletten?

DebbieFaye

Debbie, das halbe Forum sitzt wahrscheinlich jetzt hier und ist fassungslos. Du brauchst Hilfe, und zwar dringend. Dein Selbsthass und deine Probleme werden dich sonst zugrunde richten. Nicht ER wird dich zugrunde richten, sondern DU.

nNiYmue88


Debbie, um es mal auf Deutsch auszudrücke: Mit diesem Arschloch wird es kein HappyEnd geben!!

ElafRemich0815

Ich geh mit Elaf mit und erhöhe den Wetteinsatz um mein Haus. In 1000000 Jahren nicht.

DIebbi[e.Fxaye


ich lese mich gerade durch meine älteren Beiträge und muss sagen.... *ich* bin in vielem viel besser geworden: ich lasse ihn im Streit gehen, gebe ihm mehr Freiräume... fühle mich gleichzeitig weniger panisch, wenn er geht... - dafür heule ich mehr. Nicht mehr so dramatisch-bettelnd-verzweifelt wie früher, aber stille Tränen fließen dennoch.

Ich habe mich viel für ihn geändert und stelle an diesem Punkt fest, dass es nichts ändert. Ich bin noch immer nicht "gut genug". Immernoch streiten wir regelmäßig, immernoch braucht er nach Streits Abstand.

Trotz Ring führen wir gerade Schlussmach-Gespräche. Okay, ich habe das Thema auf den Tisch gebracht. Aber was soll ich auch sonst tun, wenn er mich ignoriert und andauernd Auszeiten von mir braucht?!

dXan/aeW87


Die Gespräche streichen und endlich endlich endlich gehen.

DLebbiLeFcaye


Im Dezember war alles, was ich wollte, dass wir wieder zusammen sind, wieder den Alltag teilen und er mich wieder als seine Freundin akzeptiert.

In den letzten Tagen, Wochen hatte ich das und war dennoch nicht glücklich. Wieso tue ich mir das selbst an? Wieso kann ich nie glücklich sein? Wieso brauche ich immer mehr?

Da sehen wir uns jeden Tag, wohnen zusammen und trotzdem kann ich nicht glauben, dass er mich liebt... weil er irgendwie distanziert ist, oder es sich zumindest so anfühlt. Dann ist er endlich wieder weniger distanziert und ich zerstöre alles mit meinem wiederholten Geheule, weil ich mich schlecht behandelt fühle.

Und jetzt wird er wieder Pause oder Schluss wollen und ich werde wieder Heulen und undbedingt diese Beziehung zurück wollen.

Ich bin doch irre. Kein Wunder, dass er es nicht mit mir aushält.

d?awnate87


Wieso tue ich mir das selbst an? Wieso kann ich nie glücklich sein? Wieso brauche ich immer mehr?

Weil du noch immer um die Nähe deines Vaters kämpfst vielleicht? Weil du meinst ein Mann muss so sein? Wir hatten das bei deinem Ex schon, der Kreisel dreht sich. Das dumme ist, wenn du diesen Mann heiratest dann hast du, je nach Rechtslage, keine besonders gute Chance mehr dich für einen anderen Weg zu entscheiden.

nnimuFe8x8


Ohne Hilfe wirst du da nicht rauskommen. Es ist Abhängigkeit.

d?annae8x7


Ich bin doch irre.

Bist du in der Tat. Was gedenkst du dagegen zu unternehmen?

E1lafRem<ich0815


Er braucht, nach dem ihr euch mal wieder gestritten habt, Abstand weil er auf deine Probleme nicht eingehen möchte. Er zieht sich zurück um sich nicht ändern zu müssen. Um sich deine Probleme nicht weiter anhören zu müssen. Er lässt sich nicht auf dich ein. Er ignoriert deine Probleme. Er will dich nicht verstehen. Er will dich nicht mal anhören. Er will sich nicht ändern. Er will keine Kompromisse eingehen müssen. Er wirft dir vor das du dich ihm nicht völlig hörig unterwirfst. Die Frau ist dem Mann schließlich untergeordnet.

Du wirst nie "gut genug" für ihn sein solange du nicht völlig emotionslos, willenlos und ohne jede eigene Meinung still und demütig alles hinnimmst und über dich ergehen lässt. Da wurden in der Vergangenheit ja selbst Sklaven besser behandelt!

Dieser Mann liebt dich nicht. Er möchte nur sein warmes Nest behalten das du ihm bisher treu und brav geliefert hast. Und er will vor seinen Freunden und seiner Familie nicht das Gesicht und seine Ehre verlieren indem er von seiner Verlobten verlassen wird. Wenn es - und bitte bitte lass es geschehen - zur Trennung kommt wird er es natürlich so aussehen lassen das er sich von dir getrennt hat und auf keinen Fall umgekehrt.

Empfindest du es tatsächlich als Gewinn und positiv wenn du dich von ihm immer weiter brechen lässt?

n6imuex88


Ich frag mich, was der Typ tun müsste, damit du ihn verlässt. Dir ins Gesicht schlagen? Oder muss er dir erst ins Gesicht spucken um dir zu zeigen, wie sehr er dich verachtet?

Aber selbst dann hättest du garantiert noch ne Begründung, warum er das tut...

EflafRem%icxh0815


ich zerstöre alles

Das ist dein Problem!

Du erkennst nicht das es genau anders herum ist. Du bist das Opfer. Du hast keine Schuld.

Das einzige was du dir vorwerfen kannst ist das du blind bist das zu erkennen.

Ich hoffe sehr das du den Absprung schaffst. Und das du in einigen Jahren ganz anders an diese schlimme Zeit zurückdenkst. Mit einem Partner an deiner Seite der dich liebt so wie du bist. Der dich respektiert. Dir dir zuhört. Der dich ernst nimmst. Der bereit ist Kompromisse zu finden. Der dich als gleichberechtigen Partner an seiner Seite nicht nur akzeptiert sondern der dich genau dort haben will. Mit dem du zusammen mehr als die Summe beider Personen sein kannst und darfst. Mit dem du über alles reden kannst. Der zu dir steht in guten wie in schlechten Zeiten.

Klingt hoffnungslos romantisch, ich weiß. Aber klingt das nicht viel, viel besser als der Alptraum in dem du gerade gefangen bist?

LYichtA-mHorjizont


Im Dezember war alles, was ich wollte, dass wir wieder zusammen sind, wieder den Alltag teilen und er mich wieder als seine Freundin akzeptiert.

Aber Du akzeptierst einen, der sich so verhält, als Freund? Muss man das verstehen? Er hat alle Rechte und Du gar keine? Warum?

nbimuhe8x8


Das ist dein Problem!

Du erkennst nicht das es genau anders herum ist. Du bist das Opfer. Du hast keine Schuld.

Nein. Opfer ist man wenn etwas mit einem passiert, was man nicht in der Hand hat. Wenn ein Unfall passiert ist man ein Unfallopfer. Das hat man nicht in der Hand, ob einen ein Betrunkener am Gehsteig niederfährt.

Aber wenn man sich freiwillig in so eine Situation begibt und dort bleibt, dann ist man kein Opfer. Man ist selbst für sein Leben verantwortlich. Da kann einen keiner aus dem Beziehungswrack bergen und die Wunden verarzten. Aus diesem Wrack muss man selbst aussteigen. Opfer ist Debbie ganz sicher nicht, sie hat sich aktiv für diese missbräuchliche Beziehung entschieden. An jedem Tag, an dem sie neben diesem Arschloch aufwacht.

LAichtAnmHorixzont


Aber klingt das nicht viel, viel besser als der Alptraum in dem du gerade gefangen bist?

(ElafRemich0815)

Selbst keinen Partner haben klingt besser als diesen Partner zu haben (für den das Wort "Partner" überhaupt nicht passt).

EtlafRe?michx0815


@ nimue88

Formulieren wir es anders. Sie hat sich freiwillig in die Opferrolle begeben.

Es ist auch nicht richtig das der Obermacker von "Freund" die alleinige Schuld hat an der Situation. Es gibt immer einen der macht und einen der es mich sich machen lässt.

Gleichzeitig ist die Situation aber bereits derart an die Wand gefahren das es zum jetzigen Zeitpunkt nicht hilft über die Schuldfrage nachzudenken. Das kann (und muss) später aufgearbeitet werden. Jetzt ist erstmal handeln angesagt und damit meine ich das Debbie die Beine in die Hand nehmen sollte.

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