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Ohne wirkliches Ziel

B'orAlag hat die Diskussion gestartet


Ist es eigentlich problematisch kein größeres Ziel mehr im Leben zu haben? D.h. eine Vorstellung von dem, was man sich für die Zukunft wünscht?

Ich meine damit keine kleineren Etappenziele, sondern tatsächlich eine Vorstellung davon wie das eigene Leben in Zukunft aussehen soll.

Ist es irgendwie hinderlich wenn man das nicht hat? Wenn man also nur in den Tag hineinlebt und schaut was noch so kommt?

Sonst haben viele Menschen ja eine grobe Idee in ihrem Kopf wo sie in den nächsten x Jahren sein wollen.

Der eine möchte zu diesem Zeitpunkt Jurist sein, der andere eine Familie gegründet haben. Solche Dinge.

Was wenn so eine Idee fehlt?

Antworten
S{. wakllisxii


Was wenn so eine Idee fehlt?

wenn man sein Leben angenehm findest ist das wohl meistens egal (ist dann eine reine Typfrage vllt), wenn man es einen anätzt ist's vllt ne weitere Frustquelle weil's dann natürlich auch keine zukunftsverschobene Motivation gibt.

BKoUrl:ag


wenn man sein Leben angenehm findest ist das wohl meistens egal (ist dann eine reine Typfrage vllt), wenn man es einen anätzt ist's vllt ne weitere Frustquelle weil's dann natürlich auch keine zukunftsverschobene Motivation gibt.

Nur woher Motivation kriegen, wenn kein Ziel erkennbar ist?

U@nhapxpyLixfe


so ähnlich wie dir geht es mir auch. Bei mir ist es allerdings so, dass andere Gedanken meine Zielsetzung behindern. Ziel Familie gründen - erstens bin ich fast schon zu alt und zweitens werde ich eh nie nen Partner finden, oder Karriere machen - nein, dazu bin ich an einem Punkt, wo ich finde, dass es an der Zeit ist, beruflich, kürzer zu treten. Aber was für ein großes Ziel bleibt denn noch über? Bin ziellos durchs leben gegangen und finde auch jetzt kein Ziel, dass zum "leben" motiviert.

EYhemalLigyer Nu tzer (x#438245)


Was wenn so eine Idee fehlt?

Dann kannst du niemanden von irgendwelchen Zielen, die du verfolgst erzählen.

Du lebst in den Tag hinein und lässt es dir gut gehen. Kann auch ein "Ziel" sein.

Die Frage ist, welche Ansprüche man an sich selbst hat.

BNorl/axg


so ähnlich wie dir geht es mir auch. Bei mir ist es allerdings so, dass andere Gedanken meine Zielsetzung behindern. Ziel Familie gründen - erstens bin ich fast schon zu alt und zweitens werde ich eh nie nen Partner finden, oder Karriere machen - nein, dazu bin ich an einem Punkt, wo ich finde, dass es an der Zeit ist, beruflich, kürzer zu treten. Aber was für ein großes Ziel bleibt denn noch über? Bin ziellos durchs leben gegangen und finde auch jetzt kein Ziel, dass zum "leben" motiviert.

Genau so geht es mir auch. In der Theorie hätte ich diverse Vorstellungen, die aber in der Praxis nicht zu realisieren sind.

Und somit finde ich auf die Frage "Wenn nicht das, was dann?" keine Antwort.

Dann kannst du niemanden von irgendwelchen Zielen, die du verfolgst erzählen.

Das wäre mir sogar relativ egal. Es geht ja um Ziele für mein Leben.

Du lebst in den Tag hinein und lässt es dir gut gehen. Kann auch ein "Ziel" sein.

Und was wenn es einem dadurch nicht gut geht? Wenn genau das sogar täglich an einem nagt?

Die Frage ist, welche Ansprüche man an sich selbst hat.

Und welche Ansprüche man selbst erfüllen kann.

C%omrxan


Ist es eigentlich problematisch kein größeres Ziel mehr im Leben zu haben?

Warum sollte man sich mit Überlegungen belasten, zu denen man sich zwingen muss und die man gar nicht machen will? Wenn du dich anders wohler fühlst, dann mach es anders. :)z

Emhemaligemr Nu tzer (*#4308245)


Du lebst in den Tag hinein und lässt es dir gut gehen. Kann auch ein "Ziel" sein.

Und was wenn es einem dadurch nicht gut geht? Wenn genau das sogar täglich an einem nagt?

Dann bist du mit dir bzw. deinem Leben unzufrieden. Das wäre ein Grund es anders zu gestalten, am besten so, damit es DIR gefällt und das Nagen aufhört.

U0nhappxyLife


Dann kannst du niemanden von irgendwelchen Zielen, die du verfolgst erzählen.

Das wäre mir sogar relativ egal. Es geht ja um Ziele für mein Leben.

Sehe ich auch so, zudem finde ich Leute ätzend, die mit ihren Zielen protzen oder sich hervorheben müssen.

S>. w*allisxii


Nur woher Motivation kriegen, wenn kein Ziel erkennbar ist?

Hm, man kann statt nach Motivation zu suchen auch versuchen erstmal die Demotivationen beiseitigen, vielleicht kommt die Motiviertheit, vielleicht sogar ein Ziel (oder man braucht dann nicht mehr unbedingt eins) dann fast automatisch.

Bhorlwag


Warum sollte man sich mit Überlegungen belasten, zu denen man sich zwingen muss und die man gar nicht machen will? Wenn du dich anders wohler fühlst, dann mach es anders. :)z

Ich weiß ja nicht, ob ich mich dadurch wohler fühle. Ich weiß nur, dass ich mich jetzt nicht wohl fühle, aber nicht weiß welche Veränderung(/welches Ziel) da helfen würde.

Dann bist du mit dir bzw. deinem Leben unzufrieden. Das wäre ein Grund es anders zu gestalten, am besten so, damit es DIR gefällt und das Nagen aufhört.

Sicherlich, aber ich habe ja keine Vorstellung in welche Richtung es gehen sollte.

Sehe ich auch so, zudem finde ich Leute ätzend, die mit ihren Zielen protzen oder sich hervorheben müssen.

Also 90% der Deutschen? ]:D

Hm, man kann statt nach Motivation zu suchen auch versuchen erstmal die Demotivationen beiseitigen, vielleicht kommt die Motiviertheit, vielleicht sogar ein Ziel (oder man braucht dann nicht mehr unbedingt eins) dann fast automatisch.

Ich weiß auch gar nicht was mich demotiviert ":/

U{nha,ppyLiMfe


Sehe ich auch so, zudem finde ich Leute ätzend, die mit ihren Zielen protzen oder sich hervorheben müssen.

Also 90% der Deutschen? ]:D

Nein :=o soviele gehen mir damit gar ned auf den ZeigerSetzt du dir Tagesziele? Mein heutiges konnte ich nicht einhalten :-(

B0or;laxg


Nein :=o soviele gehen mir damit gar ned auf den ZeigerSetzt du dir Tagesziele? Mein heutiges konnte ich nicht einhalten :-(

Ja, aber auch nur ganz kleine, wie "Montag machst du Sport". Ich weiß gar nicht, ob das als Tagesziel zählt :=o

Wie kommst du eigentlich zu dieser Aussage, wenn ich fragen darf?:

zweitens werde ich eh nie nen Partner finden, oder Karriere machen

K}lPeio


Borlag

Ist es eigentlich problematisch kein größeres Ziel mehr im Leben zu haben? D.h. eine Vorstellung von dem, was man sich für die Zukunft wünscht?

Das war für mich nie ein großes Ziel. Ich habe für mich andere große Ziele definiert.

Ich meine damit keine kleineren Etappenziele, sondern tatsächlich eine Vorstellung davon wie das eigene Leben in Zukunft aussehen soll.

Das sind für mich Träumereien und keine Ziele. Ziele sind realistisch, innerhalb einer absehbaren Zeit erreichbar und zum Zweck, diese auch zu genießen und ausleben zu können und so lange wie möglich.

Ist es irgendwie hinderlich wenn man das nicht hat? Wenn man also nur in den Tag hineinlebt und schaut was noch so kommt?

Naja, also ich möchte täglich etwas zu essen, ein Dach über dem Kopf, das will ich nicht nur von einem Tag auf den anderen. Das würde mir zu viel Kopfzerbrechen bereiten.

Sonst haben viele Menschen ja eine grobe Idee in ihrem Kopf wo sie in den nächsten x Jahren sein wollen.

Ja, eine grobe Idee für die nächsten Wochen habe ich, aber die hängt ja davon ab, wie ich voranschreite. Also ist das nur eine Richtlinie und kein Ziel, das ich mir setzen würde. Ich würde mich damit nur stressen. Ich habe noch eine gröbere Idee für das Jahr, aber immer auch neben der groben Idee, dass das völlig anders laufen kann.

Der eine möchte zu diesem Zeitpunkt Jurist sein, der andere eine Familie gegründet haben. Solche Dinge.

Was ich werden will, war kein Problem, so etwas wie mit der Familie ist unrealistisch, war also nie Ziel. Das liegt ja nicht nur an mir.

So durchgeplant würde mir da die Freiheit fehlen, die Kreativität mein Leben aufgrund der Dinge zu gestalten, die ich entdecke und eben wie ich mich entwickle. Das klingt so starr und unfrei, wobei ich durchaus gewisse Ansprüche habe, für die ich immer alles dafür getan habe, dass sie erfüllt sind.

Was wenn so eine Idee fehlt?

Ich kann damit sehr gut leben.

Nur woher Motivation kriegen, wenn kein Ziel erkennbar ist?

Das hängt davon ab, was man sich als Ziel definiert. Es ist unter anderem ein erklärtes Ziel von mir jetzt zufrieden und glücklich zu sein. :-) Und das sage ich mir morgen und den nächsten Tag, etc.

Und was wenn es einem dadurch nicht gut geht? Wenn genau das sogar täglich an einem nagt?

Dann würde ich hinterfragen, wie ich es schaffe nicht damit umgehen zu können, dass es mir gut geht und wie sinnvoll das ist. Ansonsten ändere ich es, die Dinge, von denen ich abhängig mache, dass ich zufrieden und glücklich bin.

Und welche Ansprüche man selbst erfüllen kann.

Das ist ja die Voraussetzung. Ständig Totgeburten (unrealistische Ziele setzen) zu kreieren bedeutet ja nichts anderes, als sich selbst unglücklich zu machen.

Ich würde sagen, dann ist der Leidensdruck bei Dir wohl noch nicht groß genug. Denn dann geht es darum, aus der Situation raus zu wollen, weil man die einfach nicht mehr will.

Ich weiß auch gar nicht was mich demotiviert

Aus meiner Sicht demotiviert sich jemand selbst oder nicht.

Ja, aber auch nur ganz kleine, wie "Montag machst du Sport". Ich weiß gar nicht, ob das als Tagesziel zählt :=o

Wenn Du es nicht weißt, ein anderer weiß es sicher nicht, was für Dich ein Ziel ist.

wIeihnachatsYsternichenx3


Was wenn so eine Idee fehlt?

Hast du denn wirklich gar keine Träume?

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