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Ohne wirkliches Ziel

LNaRucxola


"Liebenswert und beliebt" könnte ich sein. Auf welcher Basis denn? Das schreibst du nämlich bewusst nicht.

Da brauchts auch keine Basis, ausser einer gewissen Liebe und Achtung zu sich selber. Es ist einfach so.

Aber da kommst Du wieder mit Deiner rational nicht widerlegbaren, aber offensichtlich völlig hirnrissen These von "man muss irgendeine besondere Leistung vollbracht haben um liebenswert zu sein".

LPicht@AmH1oriztont


@ Borlag

Du gehörst wohl zu den Menschen, die ein Haus nur deshalb nie bauen würden, weil man leider nicht mit dem Dach anfangen kann, oder?

K`laedio


Borlag

Welche Erkenntnisse hast Du aus dem Faden bisher mitgenommen? Ich meine also zur jeweiligen Einstellung, die da mittlerweile gepostet wurde und warum die für Dich nicht in Frage kommen bzw. was Du eventuell für Dich mitnehmen kannst?

A=lbedxo


Borlag, weisst Du, was DER Unterschied ist?

Du könntest Borlag, der kleine schmächtige, von der Natur eher benachteiligte sein, der auch etwas vergesslich ist, aber nett und sympathisch, freundlich und liebenswert, beliebt und integriert, der aus seinen eventuell tatsächlich beschränkten Fähigkeiten das beste macht und alles in allem halbwegs zufrieden ist.

Aber Du bist stattdessen Borlag mit der vergifteten Seele, der manipuliert, rumgiftet und theatralisch in Selbsthass badet, so tief innerlich gestört dass eine positive soziale Bindung zu irgendwem undenkbar ist, Hass und Gift dominieren alles, Manipulation und Selbstmitleid sind Deine einzigen Mittle um Einfluß auszuüben, und so bist Du verbittert und einsam und stößt alle mit Deinem Selbsthass vor den Kopf.

Mich nicht.

Mich stösst es nicht vor den Kopf. Ich kenne diese Gedankenspiralen, in denen sich Borlag befindet. Leider nur zu gut. Der Unterschied ist nur: Ich kämpfe dagegen an. Es ist mir auch egal, ob ich diesen Kampf gewinnen kann - aber verlieren werde ich ihn nicht, dafür bin ich viel zu stur.

Ich möchte mal Borlag erklären - und Borlag kann dann sagen, ob ich falsch lag:

Borlag hat eine mittelschwere bis schwere depressive Phase, eine Lebenssinnkrise. Dabei geht sein Denken so weit, begibt sich in ein verheddertes Netz aus sich selbst heraus bestätigenden (Schein-)Wahrheiten, dass es zu Endlosschleifen, zu Teufelskreisen kommt. Jeder Sinn wird eines solchen beraubt. Weil sich in jeder Babuschka-Puppa eine weitere, kleinere Version davon findet - und die ist fehlerhaft. Und dieser Fehler wird weiterkopiert. Aus diesem System gibt es per se kein Entkommen, es führt in ein sprichwörtliches Nichts. LaRucola und LichtAmHorizont haben das bereits gut erklärt ein paar Seiten zuvor.

Ich glaube auch, dass es beide deswegen so aufregt, weil sie Ähnliches von sich aus kennen und die Macht solcher Abwärts-Gedankenspiralen fürchten - zurecht. Falls ich mich irre: Dann irre ich mich und sorry dafür! Ich kenne das wie gesagt auch - aber ich sehe auch, warum du, Borlag, daran so festhälst.

Denn genau das tust du.

Du hälst an der Sinnlosigkeit fest, die du loswerden willst. Wenn man in einem Auto sitzt und gleichzeitig Gas gibt und auf die Bremse drückt, passiert dasselbe: Stagnation. Stagnation kann einen runterziehen. Sie bestätigt dieses Babuschka-Spiel, startet es von Neuem. Immer und immer wieder. Sie zieht einen runter, das Feuer der Depression bekommt neue Holzscheite. Aber Stagnation hat auch etwas Tröstliches: Stillstand liefert wenigstens die Illusion einer Sicherheit. Vor einer Welt, die zuviel geworden ist für einen selbst. Vor dem eigenen Selbst, das man gleichermaßen "liebt" und haßt. Vor dem ziellosen Denken, ungesteuerten Gedanken, die einem in die Suppe spucken und überall ein Haar finden, in jeder Suppe. Und wenn sie keins finden, dann kritisieren sie den Teller. Und wenn der ok ist, liegts am Tisch. Oder am Boden. Oder daran, dass es Samstag ist. Oder....

Und erneut startet die Endlosschleife. Erneut zieht sie einen runter, schafft aber auch Sicherheit. Die Ironie ist: Durch dieses Geflecht aus Wenn-Aber-Nicht-Dann-Aber-Auch-Nicht bist du wie ein Angeklagter, der sich jedem Schuldspruch entziehen kann. Und das ist auch so, es ist direkt so, denn dein Selbsthaß startet nichts anderes, als ein regelmäßig wiederkehrendes, inneres Tribunal. Du stehst täglich vor deinem inneren Kadi, nicht wahr? Und zwar immer auf der Angeklagten-Bank, nicht? Was du also tust, ist das Normalste auf der Welt: Du schützt dich.

Und genau diese Funktion üben diese Gedanken-Netze aus. Schutz. Sicherheit. Sie liefern dir Hundert Millionen Gründe DAGEGEN - und Gottlob keinen einzigen, funktionsfähigen DAFÜR. Die Rechnung geht auf. Fast! Denn da ist noch ein übrig gebliebener Gedanke. Der fragt nach: "Wie sieht's 'n aus so, mit Leben? Ich mein' ja nur. War's das schon oder was?" Und mit diesem Gedanken rechnet dein Netz nicht. Darauf hat es keine Antwort. Also suchst du eine. Aber gleichzeitig möchtest du auch nicht die Sicherheit des Netzes loswerden. Schliesslich beschützt es dich vor dem, das dahinter ist: Einer alles umfassenden Leere. Gefühlen, die so zermürbend sind, dass man sich vor ihnen fürchtet. Dann lieber Gedankennetze bauen, Gründe finden. Das ist wie ein Schleier, der da drüber liegt. Wenn da nicht dieser EINE Gedanke wäre...

Borlag, das wird sich ewig so weiter drehen - und das weisst du auch. Du weisst ganz genau, was los ist in dir. Du willst dir selbst nicht helfen, weil das hiesse diese vermeintliche Sicherheit aufzugeben. Weil es KÄMPFEN hiesse. Dann auch noch ohne ein Ziel. Ohne einen Grund. Ohne Wärme, ohne Liebe, ohne irgendetwas. Wie Soldaten, die in einem Krieg für ein Land fallen, das sie nicht kennen, das ihnen nichts bedeutet, das sie im Stich liess. DAS ist das wahre Gesicht der Depression: Eine ekelhafte Fratze der Unmenschlichkeit.

Du kannst es behalten. Oder du kannst versuchen etwas dagegen zu tun.

Beides zusammen geht nicht, wie du in dir selbst siehst. Wie du tief in dir drin wahrscheinlich auch weisst. Ich empfehle dir kämpfen. Ist hässlich, ist anstrengend, geht einem auf den Sack, macht keinen Spaß - aber es ist sinnvoll. Glaub mir. Und darum gehts doch - um einen Sinn. Oder nicht?

Nein - es gibt ihn nicht?

Hmm, ich erzähl dir mal was:

Ich nahm Psychopharmaka, es brachte nichts. Ich machte ein paar Therapien, ergebnislos. Ich hatte vor langer Zeit einen Selbstmordversuch, der scheiterte. Und nun reicht's mir, ehrlich gesagt. Ich lasse mich nicht länger von schwachsinnigen Gefühlen verarschen. Selbst dann nicht, wenn es meine eigenen sind. Dann kämpfe ich eben. Zur Not auch ohne ein Ziel. Das habe ich auch früher schon getan, das tue ich seit meiner verfickten Kindheit, in der mich mein Vater als Box-Sack benutzte, Hunde auf mich hetzte, ich gefoltert wurde, stundenlang in einer Besenkammer eingesperrt wimmerte, in meiner eigenen Pisse sitzend, die ich aus Angst verlor - und das alles, weil ich sagte, ich hätte Angst vor engen Räumen als Kind und er doch Arzt sei und mir, seinem Sohn, vielleicht helfen könne - und es geschah, weil er es nicht ertrug, dass ich schon als Kind intelligenter war als er. Jede Schwäche von mir wurde mir aus dem Arsch geprügelt, weil ich ja so weich war, so ein Muttersöhnchen und immer krank und schwächlich, mit Engelsgesichtlein, so sanft, so weiblich, so unmännlich. Und dann noch ein intelligentes dazu, wie ekelig! Wofür ich nichts kann, nie darum bat. Ich freiwillig ins Heim ging, dort mit Sonderschülern zusammen lebte, die mehr Charakter hatten, als spätere Professoren von mir an den Unis, ich alle Freunde verlor, Frauen mich hintergingen, ich sie dann auch, ich Chefs an die Gurgel ging, wenn sie es auch nur wagten in meine Richtung zu starren und auch nur das klitzekleinste Zeichen von zur Schau gestellter Autorität zeigten, entsprechend sieht mein Lebenslauf aus, wie ein Witz, nur ein schlechter - und alle, die mich kennen, mich gleichzeitig bejubelten, ach, wie gerne wären sie auch so wie ich, so intelligent - wegen meines hohen IQs und so durchsetzungsfähig - während ich in Selbsthaß unterging, weil aus mir genau das Arschloch wurde, das mein Erzeuger für mich beabsichtigt hatte. Meine harte Art, die nur ein Panzer war, den ich mir in meiner Kindheit anzog, um nicht wahnsinnig zu werden, wurde zu einem Magneten für das, wovor es mich schützen sollte. Mit einem Lächeln auf den Lippen saß ich da: Alles ist gut, Hauptsache die Frisur sieht cool aus. Hinter dem Lächeln war purer, reiner Haß. Auf alles. Allen voran auf mich selbst. Sollte keiner wissen, wie ich mich wirklich fühle. Reichte schon, wenn ich mir damit selbst auf den Sack ging. Den IQ würde ich übrigens am liebsten zu Klopapier verarbeiten, weil er mehr Probleme schafft, als dass er welche löst. Abgesehen davon ist er wertlos, nur eine weitere Schwanzvergleichs-Meßlatte für Leute, die nicht wissen, wie problematisch Gedanken-Gefühls-Netze wirklich werden können, wenn sie nur tief genug gehen. Die Sonderschüler im Heim, die habe ich beneidet. Sie hatten diese Probleme nicht. Sie sahen sie nicht. Sie waren einfache und zutiefst ehrliche Menschen. Sie lachten, sie weinten, sie fickten, sie lebten. Sie LEBTEN! So wollte ich auch sein, aber ich war nur ein Zombie. Ein Freak.

Es ist mir egal, das alles ist mir egal.

Selbst ein Sinn - ob es ihn gibt oder alles nur ein schlechter Scherz einer betrunkenen Gottheit war - selbst das ist mir egal.

Aber leben - das Leben ist mir NICHT egal!

Denn ich möchte gerne leben. Ich möchte es gerne er-leben, dass meine Kinder in mir einen guten Vater sehen. Sollte ich denn jemals welche haben, nebst einer Frau. Ich will leben. Das weiß ich spätestens seitdem ich damals in der Intensivstation aufwachte und es echt zunächst für das Leben nach dem Tod hielt. Meiner erster Gedanke war: Chlor? Es gibt hier Chlor? Chemie? Naturgesetze? Was soll die Scheiße? Danach heulte ich, als ich begriff. Und danach freute ich mich. Dass ich atmen DARF! Dass mir jemand meinen Arsch rettete, ein Jemand, den ich nie kennen gelernt habe - und dem ich alles schuldig bin. Der nie ein Danke wollte. Der einfach nur seinen Job machte. "Nur". Ich bin ihm oder ihr zutiefst dankbar. Denn durch ihn oder sie kann ich leben.

Und ich will leben.

Willst du das auch?

Frag dich das! Diese Frage ist allein DEINE Sache - geht hier niemanden etwas an.

Und komm mir nicht mit "Ja, wenn ich sowas erlebt hätte, dann..." <- Denn es ist dieselbe Gedanken-Scheiße, wie alles bisherige auch - und du weisst das. Man kann Schicksale weder skalieren, noch vergleichen, noch Wettbewerb damit treiben. Du hast deine eigene Geschichte, dein eigenes Wesen - aber ganz ähnliche Probleme. Jeder im Heim hatte seine Story, keiner war besser oder schlechter. Red dich nicht raus, steh zu dir selbst. Selbst, wenn du nicht weisst, wer das sein soll, dieses "ICH". So Scheiße kann es gar nicht sein.

LjichtAxmHorMizo/nt


@ Albedo

LaRucola und LichtAmHorizont haben das bereits gut erklärt ein paar Seiten zuvor.

Ich glaube auch, dass es beide deswegen so aufregt, weil sie Ähnliches von sich aus kennen und die Macht solcher Abwärts-Gedankenspiralen fürchten - zurecht.

Was mich angeht, irrst Du nicht.

Ich kenne Borlags Art zu denken nur allzu gut. Und verstehe sie deshalb. Ich habe mich trotz dieser Gedanken ins Leben gestürzt - man muss ja… ich folgte eigentlich nur den Zwängen - und das Leben hat mich zurecht geschliffen. Aber frei von solchen Gedanken bin ich auch heute nicht.

KPleixo


Albedo

Mich stösst es nicht vor den Kopf. Ich kenne diese Gedankenspiralen, in denen sich Borlag befindet. Leider nur zu gut.

Aber Du oder alle anderen hier, die das auch kennen leiden nun einmal nicht wie Borlog und deswegen können sie das auch nicht nachvollziehen.

Der Unterschied ist nur: Ich kämpfe dagegen an. Es ist mir auch egal, ob ich diesen Kampf gewinnen kann - aber verlieren werde ich ihn nicht, dafür bin ich viel zu stur.

Ja, stur ist auch Borlog und er gibt auch nicht auf.

Borlag hat eine mittelschwere bis schwere depressive Phase, eine Lebenssinnkrise.

Nein, das ist eben nicht so einfach. Borlog ist auch noch ein "Produktionsfehler" und deswegen hat er keinerlei Fähigkeiten, denen er irgend etwas besonderes zuordnen kann. Er kann nichts, ist nichts und hat keine Ziele. Deswegen soll ihm auch keiner kommen und sagen, dass er seine Einstellung ändern soll, denn sogar wenn das bei den meisten anderen klappt, so klappt das bei ihm nicht. Es gibt für ihn nichts Schätzenswertes und Anerkennungswertes an ihm, an seinen Fähigkeiten, es gibt nichts liebenswertes an ihm, genausowenig, womir er zufrieden sein kann, da er nichts außerordenlich gut kann und Durschnitt ist für ihn nichts besonderes. Er sieht sich als etwas Selbstverständliches and, alles, was er kann und tut ist für ihn selbstverständlich und gleichzeitig nicht wert es als etwas Besonderes anzusehen. Haben es doch viele viele andere auch. Das zählt aber nicht, denn er ragt mich nichts heraus und nur das wäre etwas Besonderes und wertvolles.

Dabei geht sein Denken so weit, begibt sich in ein verheddertes Netz aus sich selbst heraus bestätigenden (Schein-)Wahrheiten, dass es zu Endlosschleifen, zu Teufelskreisen kommt. Jeder Sinn wird eines solchen beraubt. Weil sich in jeder Babuschka-Puppa eine weitere, kleinere Version davon findet - und die ist fehlerhaft. Und dieser Fehler wird weiterkopiert. Aus diesem System gibt es per se kein Entkommen, es führt in ein sprichwörtliches Nichts. LaRucola und LichtAmHorizont haben das bereits gut erklärt ein paar Seiten zuvor.

Ne, für ihn sind das keine Scheinwahrheiten.

Ich kenne das wie gesagt auch - aber ich sehe auch, warum du, Borlag, daran so festhälst.

Kannst Du doch gar nicht sehen. Niemand, der in dieser Abwärtsspirale war, kann sich das vorstellen, denn Borlogs Abwärtsspirale ist eine viel schlimmere. Das allerdings ist etwas Besonderes, vielleicht auch deswegen ein Ziel, an dem er so festhält. Er sieht das natürlich nicht so.

Nein - es gibt ihn nicht?

So wie es ziellos in einem gewissen übergeordneten Sinne geht, wie bei mir, geht es auch sinnlos in einem übergeordneten Sinn, wie bei mir. Manche machen ja auch um den großen Sinn, so ein Tamtam, wie um das große Ziel. Als ob es nicht möglich wäre ein Leben ohne "großen" und "großartigen" Werten zu leben und das zufrieden und glücklich. Aber klar, andere können es vielleicht - Borlog nicht.

Und komm mir nicht mit "Ja, wenn ich sowas erlebt hätte, dann..."

Aber genau damit wird er kommen, denn Du hast ja etwas Schlimmes erlebt und daran kannst Du auch etwas ändern. Er hingegen ist schlichtweg schon fehlerhaft auf die Welt gekommen und somit kann er auch nichts mehr daran ändern. Das ist doch sein Totschlagargument. Deswegen wird er auch alles an die Wand knallen, was diesem Argument entgegenläuft, auch wenn es tatsächlich reinste Willkür ist, ob er sich nun entscheidet positiv zu denken, sich als liebenswert anzusehen oder ob er nun entscheidet die Negativschleife zu fahren. Aber dann kommt schon wieder das Argument, wie einfach es doch ist zu sagen, dass man selber Schuld ist, wenn es einem schlecht geht. Wow, ja, das reicht für heute an negativen Gedanken für mich. Scheußlich und wenn jemand immer so denkt, ist es auch logisch, dass es einem scheiße geht. Ich gehe mal zurück zu meinen positiven Gedanken. [[http://www.abenteuer-philosophie.org/artikel/131_du_bist_was_du_denkst.pdf]] Gilt natürlich auch nur für mich und andere, aber Borlog muss negativ denken, da er ja nichts kann und ist. Seine Minderwertigkeit ist schließlich nicht eingebildet, sie ist real. Peng :-o . Wie schon erwähnt. Seine Logik ist in sich schlüssig, wie auch Deine oder meine. Da gibt es keine Gegenargumente.

KRleido


Das ist es, was ich jetzt brauche:

[[https://www.youtube.com/watch?v=luk8x1szxrE]]

L/a"R/ucolxa


bin ich hier der einzige der relativ fest davon überzeugt ist dass das alles nur manipulatives getue ist? mich wundert die ernsthaftigkeit, mit der einige auf den kram eingehen.

Wobei ich Albedo in einem Punkt zustimme - wenn man sich fragt, was ist die wahre Motivation hinter alledem. Wobei albedo davon ausgeht, dass borlag tatsächlich an die Dinge glaubt, die er schreibt, was ich nicht tue. Also, was soll das alles, was ist der Antrieb? Mit Sicherheit in der Tat Angst, Scham, Angst vor ganz fiesen, tief gehenden Gefühlen.. denen man sich nicht stellen mag.

Kmleixo


bin ich hier der einzige der relativ fest davon überzeugt ist dass das alles nur manipulatives getue ist?

mich wundert die ernsthaftigkeit, mit der einige auf den kram eingehen.

Ich weiß nicht genau, was Du meinst. Ich bin ja persönlich nicht betroffen. Mich interessiert das Thema. Wer soll da manipuliert werden?

Wobei ich Albedo in einem Punkt zustimme - wenn man sich fragt, was ist die wahre Motivation hinter alledem. Wobei albedo davon ausgeht, dass borlag tatsächlich an die Dinge glaubt, die er schreibt, was ich nicht tue. Also, was soll das alles, was ist der Antrieb?

Wenn Du wissen willst, was der Antrieb von Borlog ist, dann solltest Du ihn fragen. Wird allerdings schwierig, wenn Du glaubst, dass der Inhalt der Beiträge nicht authentisch ist.

Mit Sicherheit in der Tat Angst, Scham, Angst vor ganz fiesen, tief gehenden Gefühlen.. denen man sich nicht stellen mag.

Ich kenne Borlog nicht persönlich, insofern setze ich mich mit dem Inhalt seiner Beiträge auseinander. Es geht um diese Denkweise und selbstverständlich gibt es Menschen, die so denken. Es gibt alles.

Wenn das der Grund sein sollte, dann wäre er ja auch völlig richtig hier im Psychologieforum.

Lba3Ru$colxa


Borlog *g*

Ich weiß nicht genau, was Du meinst. Ich bin ja persönlich nicht betroffen. Mich interessiert das Thema. Wer soll da manipuliert werden?

Ich empfinde dieses ganze Verhalten als pure Inszenierung, die darauf abzielt, Reaktionen bei den Mitlesenden-/schreibenden hervorzurufen. Aufmerksamkeit bekommen und Einfluß auf Leute auszuüben, nicht mehr und nicht weniger. Der eigentliche Inhalt ist nur vorgeschoben.

L9ich<tAWmHoxrizont


@ LaRucola

bin ich hier der einzige der relativ fest davon überzeugt ist dass das alles nur manipulatives getue ist?

Ich habe manchmal zumindest Zweifel. Deshalb hatte ich Borlag etwas weiter vorne gefragt, ob er nicht eigentlich manchmal selbst über sich und das, was er schreibt, lacht. (Oder über uns?)

Denn das kenne ich von mir - früher - da habe ich manchmal so exzessiv und leidenschaftlich argumentiert, dass ich mir zwischendurch der Übertreibungen bewusst wurde und lachen musste. Und manchmal auch über die verzweifelten Versuche der anderen, gegenan zu argumentieren. Ich dachte: Ja, versuch es, ich werde eh das letzte Wort haben, egal was du jetzt sagst. Es war manchmal fast ein Spiel. Aber nur weil das bei mir so war, muss es bei Borlag nicht auch so sein. Ich glaube, er ist tatsächlich von seiner Argumentation überzeugt.

Borlog ist vielleicht das Ergebnis einer Autokorrektur? Meine macht daraus immer Vorlag... aber ich korrigiere es dann zurück.

L[aRucxola


wie wärs mit Vorlog?

Ich finde, seine Art lässt wenig Zweifel an der tatsächlichen Motivation. Ich finds sogar derart offensichtlich dass ich mich wundere wie viele sich noch ernsthaft drauf einlassen. Jemand der tatsächlich Rat und Hilfe suchen würde, würde irgendwo auch mal positive, weiche Seiten zeigen und sich auf irgendwas einlassen. Was wir hier erleben ist NUR "Härte" und "Anti". Jemand, der wirklich konstruktiv diskutieren will, verhält sich anders.

Dazu kommt die permanente Verdrehung, basierend auf der verdrehten Kern-Logik. Das ergibt so ein dermaßen schlüssiges Bild dass ich da eigentlich keine Zweifel hab.

Zmach5asrias xM


@ LaRucola

Warum dann beteiligst du dich am Faden?

Das einzige, dass ich von deiner Seite wirklich mitbekommen habe sind Gehäßigkeiten und dass grundsätzliche Infragestellen des TE.

Wenn du mit dem TE, seinem Thema und der Art wie der Faden von ihm geführt wird, nicht klar kommst und es bei dir solche Gefühle und Reaktionen auslöst, solltest du dich vlt. mal zurückziehen und darüber nachdenken, warum du gerade so darauf reagierst.

Ich persönlich kann keinen deiner Punkte in Borlags Fäden erkennen. Manipulation im besonderen nicht.

Bleib bitte einfach aus diesen Fäden raus und erspare allen deine Animositäten und Paranoia.

%-| :|N

LeichtAm|HorMizonxt


@ LaRucola

Ich finde, seine Art lässt wenig Zweifel an der tatsächlichen Motivation.

Woran machst Du das fest?

Mein Antrieb zu vermuten, dass er so empfindet wie ich es früher habe (argumentieren um des Argumentierens Willen, als Spiel, als Machtkampf), ist einfach nur, von mir auf ihn zu schließen. Mir ist aber bewusst, dass ich damit völlig daneben liegen kann. Denn: Ich kenne auch einen Menschen, der diese Art der Argumentation todernst meint. Ich könnte auch von diesem Menschen auf Borlag schließen. Von sich selbst zu schließen ist aber leichter für mich. Für Dich vielleicht auch?…

Ich halte aber alles für möglich.

K`leio


Ich empfinde dieses ganze Verhalten als pure Inszenierung, die darauf abzielt, Reaktionen bei den Mitlesenden-/schreibenden hervorzurufen. Aufmerksamkeit bekommen und Einfluß auf Leute auszuüben, nicht mehr und nicht weniger. Der eigentliche Inhalt ist nur vorgeschoben.

Dann solltest Du Dich an die Moderation wenden oder einen Faden zu diesem Thema starten. Es wäre ja auch nicht der erste bezüglich Erwartungshaltungen. Ich bin dabei. :-)

Ich habe manchmal zumindest Zweifel. Deshalb hatte ich Borlag etwas weiter vorne gefragt, ob er nicht eigentlich manchmal selbst über sich und das, was er schreibt, lacht. (Oder über uns?)

Dann müsste es seit ich in dem Forum bin, dieselbe Autokorrektur sein. ;-D ]:D

Ich finde, seine Art lässt wenig Zweifel an der tatsächlichen Motivation. Ich finds sogar derart offensichtlich dass ich mich wundere wie viele sich noch ernsthaft drauf einlassen. Jemand der tatsächlich Rat und Hilfe suchen würde, würde irgendwo auch mal positive, weiche Seiten zeigen und sich auf irgendwas einlassen. Was wir hier erleben ist NUR "Härte" und "Anti". Jemand, der wirklich konstruktiv diskutieren will, verhält sich anders.

Er hat eine allgemeine Diskussion gestartet. Alles andere kam von anderen, auch bezüglich Hilfe und Rat. Er selbst hat soweit ich mich erinnern kann weder nach Rat noch nach Hilfe in diesem Faden gebeten.

Dazu kommt die permanente Verdrehung, basierend auf der verdrehten Kern-Logik. Das ergibt so ein dermaßen schlüssiges Bild dass ich da eigentlich keine Zweifel hab.

Ich finde, dass das eine Unterstellung ist. Die gleiche Art Diskussion über Kommunikation (Sender+Empfänger) gab es schon in dem Faden: [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/689367/]]

Es ist aus Deiner Sicht eine "Verdrehung" und das ist ja auch klar, wenn einer anderer anders denkt, dass es dann verdreht zur eigenen Denkweise ist. Ansonsten habe ich etliche solcher Fäden in den letzten 12 Jahren in diesem Forum mitverfolgt. Aus meiner Sicht sind es eben jene, wo Laien und jene, die zu weit entfernt von einer psychischen Störung sind und damit nicht mehr nachvollziehen können, dass es eine solche Sicht gibt und mit ihrer eigenen Ohnmacht kämpfen, weil sie helfen wollen würden, es aber nicht können.

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