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Ohne wirkliches Ziel

SNaldxo


Probier's halt aus. Auch ganz wichtig ist, offen und absolut ehrlich zu seinem Therapeuten und damit zu sich selber zu sein. Wenn du schon mit einer (deiner?) negativen Einstellung dahin gehst, ist jeder Therapeut verlorene Zeit und verbranntes Geld.

[[http://robert-betz.com/therapeuten/ Link]]

Und um es nochmal deutlich zu sagen: der Erfolg liegt nicht in seinen Vorträgen. Der liegt in der Art der Therapie und der Art und Weise, wie einen der Therapeut in die eigene Vergangenheit führt. Man kann die Muster, die man sich zugelegt hat wieder auflösen. Ich hab es gemacht.

Kzleio


Borlag

Umgekehrt: Wird ein Mensch mit positiver Einstellung auf jeden Fall positive Erfahrungen machen?

Das ist doch der Witz der Sache. ;-D Natürlich.

Mittlerweile fällt mir nichts mehr ein, was mir Spaß machen könnte. TV schauen und Musik hören macht nur eine gewisse Zeit lang Spaß. Und für Hobbies bei denen man irgendetwas können muss bin ich zu unfähig.

Ich muss etwas nicht können, um Spaß daran zu haben. Ich male gerne, ich schreibe gerne - ich denke nicht, dass ich da irgend ein außerordentliches Talent habe oder nicht habe. Es interessiert mich, es macht Spaß. Darum geht es doch und nicht um irgendwelche Urteile oder Bewertungen. Dann dürfte ich vieles nicht machen und die meisten anderen auch nicht. Ach ja, aber Du willst ja kein "Normalo" sein.

Ich kann auch nächtelang Musik hören. TV-schauen allerdings verblödet in den meisten Fällen, heißt es. Da schaue ich mir die Birkenbiehl lieber zum 5mal an und lerne etwas.

Alleine schon deshalb, weil ich ähnliches ja schon in diesem Faden geschrieben habe. Hätte Herr Betz zumindest erklärt warum seine Kernthesen der Wahrheit entsprechen, dann hätte man darüber nachdenken können.

Ja genau. Es ist völlig egal, welche These jemand für sich wählt, es ist der gleiche Ausgangspunkt. Es geht ja hier auch nicht um eine Therapie, sondern um die unterschiedlichen Ansätze. Mir ist die Birkenbiehl oder Leo auch lieber, wobei Leo auch knallhart ist und auch wieder nicht jedermanns Fall. Trotzdem habe ich mir aus dem Video etwas mitgenommen. Es gibt niemanden, von dem ich nichts lernen könnte.

Ich wüsste nicht was es da für einen anderen Grund geben soll, als dass es einem besser geht. Das ist für mich die einzige Begründung. Was willst Du denn sonst für eine Begründung? Die gibt es so nicht und wir haben doch schon festgestellt, dass Du innerhalb Deiner Logik immer recht hast.

K^lexio


Saldo

Und um es nochmal deutlich zu sagen: der Erfolg liegt nicht in seinen Vorträgen. Der liegt in der Art der Therapie und der Art und Weise, wie einen der Therapeut in die eigene Vergangenheit führt. Man kann die Muster, die man sich zugelegt hat wieder auflösen. Ich hab es gemacht.

Ich muss sagen, in diesem Zusammenhang, wie er es bringt, habe ich es das erste Mal gehört und ich finde, es ist schon verdammt viel treffend, was er da sagt. Also danke noch einmal für die Link. Dass er es teilweise reißerisch bringt, ändert am Wahrheitsgehalt seiner Aussagen nichts.

N/otMicjhaeilCa\ine


Vielleicht auch noch für Borlag den Tipp: Solltest Du übermässigen Pornokonsum betreiben - informier Dich mal

[[https://www.youtube.com/watch?v=wSF82AwSDiU hier]] ob davon was auf Dich zutrifft. Da gehts um die physischen Veränderungen, die ebenfalls zu Depressionen führen können.

B2or|laxg


Finde ich nicht zu optimistisch. Übrigens habe ich diese Einstellung erst heute, damals nicht… Damals haben mir eher überraschende Erfolgserlebnisse geholfen, dass meine Einstellung langsam positiver wurde.

Das dachte ich mir. Dann ist aber auch nicht unbedingt die Einstellungsänderung ausschlaggebend, sondern der Erfolg selbst.

Daraus schließe ich für mich (ob es stimmt, weiß ich nicht), dass irgendetwas in mir wider mein bewusstes "Wissen" doch zuversichtlicher war als ich dachte; anderenfalls hätte ich vielleicht nie Erfolgserlebnisse gehabt. Den Verdacht habe ich bei Dir auch, aber natürlich kann ich da auch einer Projektion erliegen. Du bist ja nicht ich. Vielleicht möchte ich einfach nur, dass es so ist, weil ich Dir Gutes wünsche. :)*

Tolle Menschen können sich kleinreden. Schlechte Menschen können sich aber nicht großreden. (damit meine ich nicht Menschen, die Schlechtes tun, sondern welche, die schlecht sind.)

Quatsch.

Wäre ja schöner, wenn es Quatsch wäre nicht wahr? Sonst wüsste man ja nicht wie es weitergehen soll. (!)

Borlag, ich habe eine Therapie nach Robert Betz (nicht bei ihm direkt) gemacht, nachdem mir eine Gesprächstherapie nicht geholfen hat. Ich bin Ingenieur, habe Familie, Haus und Arbeit und würde mich als normal und in keiner Weise als esoterisch, leicht abgehoben oder sowas sehen.

Und genau deswegen bist du auch Teil seiner Zielgruppe. Dann kann seine Therapie auch helfen, weil seine "Wahrheiten" in deinem Fall zutreffen.

Aus dieser Warte kann ich dir sagen, dass sein Ansatz, bei Vater, Mutter und der eigenen Kindheit anzufangen, richtig ist. Das muss man in meinen Augen nicht mehr beweisen.

Das will ich auch nicht bestreiten!

Probier's halt aus. Auch ganz wichtig ist, offen und absolut ehrlich zu seinem Therapeuten und damit zu sich selber zu sein. Wenn du schon mit einer (deiner?) negativen Einstellung dahin gehst, ist jeder Therapeut verlorene Zeit und verbranntes Geld.

[[http://robert-betz.com/therapeuten/ Link]]

Danke

Und um es nochmal deutlich zu sagen: der Erfolg liegt nicht in seinen Vorträgen. Der liegt in der Art der Therapie und der Art und Weise, wie einen der Therapeut in die eigene Vergangenheit führt. Man kann die Muster, die man sich zugelegt hat wieder auflösen. Ich hab es gemacht.

Wenn denn die Muster die Ursache des Problems sind...

Das ist doch der Witz der Sache. ;-D Natürlich.

Ein Witz ist es wohl tatsächlich ;-D Wie kommst du auf diese Idee? Was für positive Erlebnisse soll ein Mensch, der positiv denkt (aber selbst im Grunde Mist ist) denn automatisch haben?

Wird er einen schönen Job finden, obwohl er unfähig ist?

Werden Dumme plötzlich intelligent?

Werden Menschen ihn plötzlich toll finden, obwohl er sozial inkompetent, uncharismatisch, unwissend und langweilig ist?

Werden (unfreiwilligen) Glatzköpfen wieder Haare wachsen?

Ich bin gespannt!

Ich muss etwas nicht können, um Spaß daran zu haben. Ich male gerne, ich schreibe gerne - ich denke nicht, dass ich da irgend ein außerordentliches Talent habe oder nicht habe. Es interessiert mich, es macht Spaß. Darum geht es doch und nicht um irgendwelche Urteile oder Bewertungen. Dann dürfte ich vieles nicht machen und die meisten anderen auch nicht. Ach ja, aber Du willst ja kein "Normalo" sein.

Das habe ich hier (und sicherlich auch dir speziell??) schon 100 mal erklärt. Ich will ein normaler Mensch sein. Ich strebe dadurch nicht zwangsläufig nach der gesellschaften Zwangsjacke der Normalität, aber ich möchte einfach irgendwo, irgendwie durchschnittlich sein. Nicht unter allen anderen, sondern mit allen anderen. (Ja, nicht jeder ist Durchschnitt. Deswegen kann man, wenn man denn meckern will, sagen, dass "alle anderen" nicht richtig ist.)

Und dir bringt es wirklich Freude auf Kindergarten-Niveau zu malen?

Ich kann auch nächtelang Musik hören. TV-schauen allerdings verblödet in den meisten Fällen, heißt es. Da schaue ich mir die Birkenbiehl lieber zum 5mal an und lerne etwas.

Merkst du was?

Ich wüsste nicht was es da für einen anderen Grund geben soll, als dass es einem besser geht. Das ist für mich die einzige Begründung. Was willst Du denn sonst für eine Begründung? Die gibt es so nicht und wir haben doch schon festgestellt, dass Du innerhalb Deiner Logik immer recht hast.

Wenn er nicht recht hat, kann es mir durch ihn nicht besser gehen. Dass es anderen durch seine Ideen besser geht, bedeutet nicht, dass er recht hat (siehe Homöopathie). Wenn er mir sagen kann, warum man sich Liebe grundsätzlich nicht erarbeiten muss, dann kann ich diese Aussage akzeptieren und aus seinen Ableitungen daraus lernen. Bis dahin ist es für mich einfach Schwachsinn, weil es keinen Sinn ergibt, gegen meine Erfahrung geht und anscheinend nicht zu erklären ist. Oder verlangt man jetzt von mir alles blind zu glauben?

Vielleicht auch noch für Borlag den Tipp: Solltest Du übermässigen Pornokonsum betreiben - informier Dich mal

[[https://www.youtube.com/watch?v=wSF82AwSDiU hier]] ob davon was auf Dich zutrifft. Da gehts um die physischen Veränderungen, die ebenfalls zu Depressionen führen können.

Ich dachte, dass dauerhafte sexuelle Abstinenz auch seine (gesundheitlichen) Nachteile hat?! Wenn nicht ist das ja klasse, dann kann ich auf den Therapeuten verzichten und bin in 2 Monaten gesund :-) Oder wollte da auch jemand reißerisch sein? :=o

KBlexio


Borlag

Ein Witz ist es wohl tatsächlich Wie kommst du auf diese Idee? Was für positive Erlebnisse soll ein Mensch, der positiv denkt (aber selbst im Grunde Mist ist) denn automatisch haben?

Das Thema hatten wir schon auch. Kann jemand im KZ glücklich sein? Kann jemand mit einer tödlichen Krankheit glücklich sein?

Oder eine einfachere Geschichte (die ja schon da war):

Eine alte Geschichte

Ein weiser Mann saß vor den Toren seiner Stadt. Alle Menschen, die in die Stadt gingen, kamen an ihm vorbei. Ein Fremder blieb stehen und sprach ihn an: "Du kannst mir sicher sagen, wie die Menschen in dieser Stadt sind?" Der Weise sah ihn freundlich an und fragte: "Wie waren sie dort, wo du herkommst?" "Freundlich, hilfsbereit und großzügig. Sehr angenehme Menschen," antwortete der Fremde. "Genau so sind sie in dieser Stadt!", entgegnete daraufhin der Weise. Das freute den Fremden und mit einem Lächeln ging er durch das Tor. Später kam ein anderer Fremder an ihm vorbei: "Sag mir, wie sind die Menschen in dieser Stadt?" Der Weise fragte auch ihn: "Wie waren sie dort, wo du zuletzt warst?" "Furchtbar! Unfreundlich und arrogant. Deshalb bin ich ausgezogen!" Der weise Mann antwortete: "Ich fürchte, so sind sie auch in dieser Stadt!"

Mit dieser einfachen Geschichte, deren Verfasser unbekannt ist, zeigt uns der Volksmund, was die heutige Wissenschaft belegt: Wir sehen die Welt so, wie wir sind. Der Freundliche erlebt sie freundlich, der Unfreundliche unfreundlich.

Es ist schlichtweg die Grundeinstellung.

Wird er einen schönen Job finden, obwohl er unfähig ist?

Hat für mich nichts mit Erfolg zu tun und ob jemand zufrieden oder glücklich ist. Das heißt, ich habe einen Job oder keinen. Schöner Job? Klar, kann man einen "schönen Job" wollen. Umso tiefer wird man fallen, wenn man keinen "schönen" Job bekommt oder gar keinen bekommt, vor allem, wenn man sich ganz oder teilweise über den Job identifiziert.

Werden Dumme plötzlich intelligent?

Was sagt das schon aus? Dumm, intelligent. Es gibt auch andere Fähigkeiten.

Werden Menschen ihn plötzlich toll finden, obwohl er sozial inkompetent, uncharismatisch, unwissend und langweilig ist?

Ich weiß, welche Menschen ich toll finde. Soziale Inkompetenz – Du meinst Menschen, die sich anderen gegenüber respektlos, unfreundlich, arrogant, desinteressiert, etc. zeigen? Nona, finde ich so ein Verhalten nicht toll. Der Mensch selbst ist genauso viel wert wie jeder andere und nicht toll oder nicht-toll. So einen gibt es aus meiner Sicht auch nicht. Pauschalurteile machen das Leben nicht leichter.

Charismatisch – habe ich noch nie einen kennen gelernt.

Unwissend - worin? Jeder weiß etwas, was ein anderer nicht weiß und Menschen wissen alle weniger als sie wissen. Was hat das mit "toll" zu tun?

Langweilig? Naja, langweilig sind Menschen, die sich selbst für langweilig finden. Ich kenne niemanden, der langweilig wäre. Es gibt schon Menschen, die langweilig erzählen. Das sagt nichts darüber aus, ob sie liebenswert sind oder nicht, ob sie glücklich sind oder nicht, etc. etc.

Werden (unfreiwilligen) Glatzköpfen wieder Haare wachsen?

Was spielt das für eine Rolle wie jemand aussieht?

Ich bin gespannt!

So lange Du in Deiner Denkweise bist, bist Du doch viel zu sehr damit beschäftigt Gründe zu suchen, warum das alles nicht funktioniert.

Das habe ich hier (und sicherlich auch dir speziell??) schon 100 mal erklärt. Ich will ein normaler Mensch sein. Ich strebe dadurch nicht zwangsläufig nach der gesellschaften Zwangsjacke der Normalität, aber ich möchte einfach irgendwo, irgendwie durchschnittlich sein. Nicht unter allen anderen, sondern mit allen anderen. (Ja, nicht jeder ist Durchschnitt. Deswegen kann man, wenn man denn meckern will, sagen, dass "alle anderen" nicht richtig ist.)

Was dieses "normal" auch immer sein mag. Jeder Mensch ist normal.

Und dir bringt es wirklich Freude auf Kindergarten-Niveau zu malen?

Keine Ahnung, welches Niveau. Ich bin doch in keinem Konkurrenzkampf. Es geht um mich und mein Selbstempfinden. Das ist völlig uninteressant auf welchem Niveau ich male. Manchmal gefällt es mir, manchmal nicht, manchmal gefällt es anderen, manchmal nicht. Ich kann auch nicht singen und singe gerne.

Merkst du was?

Was? Du bist nicht neugierig, das hast Du ja schon geschrieben. Dann nicht. Ich bin es halt. Ich liebe es zu lernen.

Wenn er nicht recht hat, kann es mir durch ihn nicht besser gehen. Dass es anderen durch seine Ideen besser geht, bedeutet nicht, dass er recht hat (siehe Homöopathie). Wenn er mir sagen kann, warum man sich Liebe grundsätzlich nicht erarbeiten muss, dann kann ich diese Aussage akzeptieren und aus seinen Ableitungen daraus lernen. Bis dahin ist es für mich einfach Schwachsinn, weil es keinen Sinn ergibt, gegen meine Erfahrung geht und anscheinend nicht zu erklären ist. Oder verlangt man jetzt von mir alles blind zu glauben?

Ja, das ist seit der ersten Zeile klar, die Du geschrieben hast. Du konntest mir auch nicht begründen, warum man sich Liebe verdienen müssen sollte, schon gar nicht die eigene. Genau das ist ja die Grundeinstellung, die anders ist. Deine hängt sich auf Kriterien, Bedingungen, Bewertngen und Urteilen auf. Die andere mehr oder minder darauf, dass man sich so annimmt, wie man ist. Warum? Weil man sich sonst schadet, unglücklich ist und einsam. Für mich Grund genug, mich nicht ständig zu kritisieren, beurteilen, bewerten, etc. und das ist weitaus weniger, als Du das tut und damit schade ich mir schon. Was sagt die Birkenbiehl - Leute, die ihren Satz: Die Welt ist ............scheiße beantworten, die können es ändern, wenn sie es wollen. Ich bevorzuge den Satz anders zu vollenden. Die hat doch wissenschaftliche Gründe geliefert, warum man das tun soll. Sind das keine Gründe für Dich?

LfaRuicola


Wird er einen schönen Job finden, obwohl er unfähig ist?

ohne jeden Zweifel wird der optimistische Unfähige, der nicht von seiner Unfähigkeit überzeugt ist, viel bessere Chancen auf einen guten Job haben als der pessimistische unfähige voller Selbstzweifel, ja.

LmaRucxola


Du kannst doch genauso wenig "wissenschaftlich" begründen, warum man sich Liebe erarbeiten muss. Du begründest Deine diesbezügliche Argumentation letztlich doch auch nur auf subjektiv angenommenen Thesen, die sich weder beweisen noch widerlegen lassen.

LuichtAmHhorizxont


@ Borlag

Tolle Menschen können sich kleinreden. Schlechte Menschen können sich aber nicht großreden. (damit meine ich nicht Menschen, die Schlechtes tun, sondern welche, die schlecht sind.)

Was heißt das? Dass ich in Wahrheit toll bin und es schon immer war? Oder dass ich (schlechter Mensch) aufhören soll zu versuchen mich groß zu reden?

S>aldxo


Dann kann seine Therapie auch helfen, weil seine "Wahrheiten" in deinem Fall zutreffen.

Es sind ja nicht seine Wahrheiten. Das wirst Du sehr schnell merken, wenn Du dich darauf einlaesst. Ich weiss, dass man immer skeptisch schaut, wenn da einer kommt, der behauptet, es gaebe universelle Wahrheiten, die fuer alle gelten. Aber ich kann es nur noch mal wiederholen: es ist ganz einfach. Und die Muster sind nicht Grund allen Uebels, wohl aber, dass man sie noch immer anwendet, obwohl man sie sich selbst als Kind fuer das Kind zugelegt hat.

Wenn Du es machst, poste mal bitte Deine Erfahrungen, das wuerde mich wirklich interessieren. Aber bitte nur dann machen, wenn Du es auch willst.

HGarnst%rikxtur


Ein sehr schönes Thema, in dem ich gerne lese und schon das eine oder andere mitgenommen habe unter anderem die Videos von Frau Birkenbihl.

Deswegen möchte ich mich auch ein wenig an einem Lösungsweg beteiligen, aber irgendwie verstehe ich nicht ganz worum es hier geht (habe auch nicht alles gelesen bin ein sehr fauler Leser ).

Borlag hat keine Motivation für neue Ziele und leidet nun an Langeweile beginnt hier zu schreiben und zu schreiben, aber wirklich was ändern tut sich nichts.

Vielleicht weil er durch die Schreiberei und den Austausch seine Langeweile reduziert und sein Leben dadurch vermeitlich gebessert hat; aber das kann doch nicht das Ziel/ die Lösung sein!?

Dies ist nur meine Meinung (ich liege mehrmals am Tag falsch im Durchschnitt 5 mal), aber das ganze Geschreibe hat für mich nur den Sinn- als Erfahrungsaustausch für weitere Ablenkungen und diese zu suchen(was auch mal ganz nett ist doch nicht auf Dauer oder etwa doch).

Eine Frage an unseren Herrn Borlag:

Was ist für dich ein normaler Mensch, was zeichnet ihn aus?

Ich will ein normaler Mensch sein.

und bitte nicht so wischi waschi, wie du es hier getan hast:

Ich strebe dadurch nicht zwangsläufig nach der gesellschaften Zwangsjacke der Normalität, aber ich möchte einfach irgendwo, irgendwie durchschnittlich sein. Nicht unter allen anderen, sondern mit allen anderen. (Ja, nicht jeder ist Durchschnitt. Deswegen kann man, wenn man denn meckern will, sagen, dass "alle anderen" nicht richtig ist.)

mit freundlichen Grüßen

Bporlxag


Das Thema hatten wir schon auch. Kann jemand im KZ glücklich sein? Kann jemand mit einer tödlichen Krankheit glücklich sein?

Oder eine einfachere Geschichte (die ja schon da war):

Eine alte Geschichte

Ein weiser Mann saß vor den Toren seiner Stadt. Alle Menschen, die in die Stadt gingen, kamen an ihm vorbei. Ein Fremder blieb stehen und sprach ihn an: "Du kannst mir sicher sagen, wie die Menschen in dieser Stadt sind?" Der Weise sah ihn freundlich an und fragte: "Wie waren sie dort, wo du herkommst?" "Freundlich, hilfsbereit und großzügig. Sehr angenehme Menschen," antwortete der Fremde. "Genau so sind sie in dieser Stadt!", entgegnete daraufhin der Weise. Das freute den Fremden und mit einem Lächeln ging er durch das Tor. Später kam ein anderer Fremder an ihm vorbei: "Sag mir, wie sind die Menschen in dieser Stadt?" Der Weise fragte auch ihn: "Wie waren sie dort, wo du zuletzt warst?" "Furchtbar! Unfreundlich und arrogant. Deshalb bin ich ausgezogen!" Der weise Mann antwortete: "Ich fürchte, so sind sie auch in dieser Stadt!"

Mit dieser einfachen Geschichte, deren Verfasser unbekannt ist, zeigt uns der Volksmund, was die heutige Wissenschaft belegt: Wir sehen die Welt so, wie wir sind. Der Freundliche erlebt sie freundlich, der Unfreundliche unfreundlich.

Es ist schlichtweg die Grundeinstellung.

Ja, das Thema hatten wir schon und Antworten gibt es mal wieder keine.

Und da die Geschichte nicht fortgeführt wird, zeigt uns der Volksmund nur, dass ein Typ gerne vor den Toren der Stadt sitzt und

sinnlose Gespräche führt. Wie die Fremden die Stadt nämlich anschließend tatsächlich wahrnehmen wird nicht erwähnt.

Hat für mich nichts mit Erfolg zu tun und ob jemand zufrieden oder glücklich ist. Das heißt, ich habe einen Job oder keinen. Schöner Job? Klar, kann man einen "schönen Job" wollen. Umso tiefer wird man fallen, wenn man keinen "schönen" Job bekommt oder gar keinen bekommt, vor allem, wenn man sich ganz oder teilweise über den Job identifiziert.

Ja, ich weiß mittlerweile, dass deiner Meinung nach alles egal ist. Nichts hat mit Glück oder Unglück zu tun, außer die Grundeinstellung. %-|

Wer seinen Job hasst und kaum etwas verdient ändert einfach seine Grundeinstellung :)^

Was sagt das schon aus? Dumm, intelligent. Es gibt auch andere Fähigkeiten.

Wer dumm ist ändert einfach seine Grundeinstellung :)^

Ich weiß, welche Menschen ich toll finde. Soziale Inkompetenz – Du meinst Menschen, die sich anderen gegenüber respektlos, unfreundlich, arrogant, desinteressiert, etc. zeigen? Nona, finde ich so ein Verhalten nicht toll. Der Mensch selbst ist genauso viel wert wie jeder andere und nicht toll oder nicht-toll. So einen gibt es aus meiner Sicht auch nicht. Pauschalurteile machen das Leben nicht leichter.

Wer von niemandem gemocht wird ändert einfach seine Grundeinstellung :)^

Charismatisch – habe ich noch nie einen kennen gelernt.

Dann ändere doch mal deine Grundeinstellung :)^

Was spielt das für eine Rolle wie jemand aussieht?

Stimmt, die Rubrik "Schönheit und Wohlfühlen" in diesem Forum können wir löschen und mit "Wie ändere ich meine Grundeinstellung? ( :)^ )" ersetzen.

So lange Du in Deiner Denkweise bist, bist Du doch viel zu sehr damit beschäftigt Gründe zu suchen, warum das alles nicht funktioniert.

Nein, da muss ich gar keine suchen.

Was dieses "normal" auch immer sein mag. Jeder Mensch ist normal.

Solange die Gesellschaft, beziehungsweise gar der Fortbestand einer Spezies auf der Bewertung einzelner Individuen basiert kann nicht jeder normal sein. Denn erst Normabweichungen machen eine Bewertung möglich.

Keine Ahnung, welches Niveau. Ich bin doch in keinem Konkurrenzkampf. Es geht um mich und mein Selbstempfinden. Das ist völlig uninteressant auf welchem Niveau ich male. Manchmal gefällt es mir, manchmal nicht, manchmal gefällt es anderen, manchmal nicht. Ich kann auch nicht singen und singe gerne.

Ja, das ist mir schon bewusst. Also malst du gerne ausschließlich simple Strichmännchen, die Sonne und ein Haus mit Wasserfarben?

Was? Du bist nicht neugierig, das hast Du ja schon geschrieben. Dann nicht. Ich bin es halt. Ich liebe es zu lernen.

Das habe ich wo geschrieben?

Gewisse Tätigkeiten machen dir Spaß, weil du etwas lernen kannst. Mir würden solche Tätigkeiten auch Spaß machen, wenn ich denn etwas lernen könnte.

Ja, das ist seit der ersten Zeile klar, die Du geschrieben hast. Du konntest mir auch nicht begründen, warum man sich Liebe verdienen müssen sollte, schon gar nicht die eigene.

??? Doch? Das kann ich!?

Müsste man sich Liebe nicht verdienen, würde man also spontan, bedingungslos geliebt werden, dann würde vollkommene Willkür herrschen. Es gäbe ja keine Unterscheidungsmechanismen: Entweder würden sich Menschen ganz zufällig lieben, oder aber jeder würde jeden lieben. Vorallem aber würde jeder Mensch von ähnlich vielen Menschen geliebt werden.

Und wenn Liebe so funktioniert. . . Warum nicht auch Hass? Oder alles andere? Ist alles ganz willkürlich?

Nun vergleiche diese theoretische Situation mit der Realität.

Genau das ist ja die Grundeinstellung, die anders ist. Deine hängt sich auf Kriterien, Bedingungen, Bewertngen und Urteilen auf. Die andere mehr oder minder darauf, dass man sich so annimmt, wie man ist. Warum? Weil man sich sonst schadet, unglücklich ist und einsam. Für mich Grund genug, mich nicht ständig zu kritisieren, beurteilen, bewerten, etc. und das ist weitaus weniger, als Du das tut und damit schade ich mir schon.

Man kritisiert, beurteilt und bewertet sich selbst nur, weil man von außen kritisiert, beurteilt und bewertet wird. Ich kann mich selbst annehmen, dadurch ändere ich meine Umwelt jedoch nicht. Und dadurch bleibt man weiterhin einsam und somit unglücklich.

Was heißt das? Dass ich in Wahrheit toll bin und es schon immer war?

Ja

Oder dass ich (schlechter Mensch) aufhören soll zu versuchen mich groß zu reden?

Nein

Es sind ja nicht seine Wahrheiten.

Es gibt eine Wahrheit. Ein Mensch kann eine eigene Sichtweise haben, keine eigene Wahrheit. Er stellt seine Sichtweise als Wahrheit hin, denn er setzt voraus, dass man seine Sichtweise als universell gültig akzeptiert.

Wenn Du es machst, poste mal bitte Deine Erfahrungen, das wuerde mich wirklich interessieren. Aber bitte nur dann machen, wenn Du es auch willst.

Und wie soll ich das anstellen? Als Eigentherapie?

Ein sehr schönes Thema, in dem ich gerne lese und schon das eine oder andere mitgenommen habe unter anderem die Videos von Frau Birkenbihl.

Deswegen möchte ich mich auch ein wenig an einem Lösungsweg beteiligen, aber irgendwie verstehe ich nicht ganz worum es hier geht (habe auch nicht alles gelesen bin ein sehr fauler Leser ).

Borlag hat keine Motivation für neue Ziele und leidet nun an Langeweile beginnt hier zu schreiben und zu schreiben, aber wirklich was ändern tut sich nichts.

Vielleicht weil er durch die Schreiberei und den Austausch seine Langeweile reduziert und sein Leben dadurch vermeitlich gebessert hat; aber das kann doch nicht das Ziel/ die Lösung sein!?

Ich schreibe hier mit Sicherheit nicht um mich zu amüsieren oder zum Zeitvertreiben.

Es geht hier um fehlende Ziele und wie man damit umgeht.

Eine Frage an unseren Herrn Borlag:

Was ist für dich ein normaler Mensch, was zeichnet ihn aus?

Ein Mensch, der mit den meisten (ausreichend vielen) seiner Qualitäten nahe am Durchschnitt liegt und somit von vielen Menschen als "normal" eingestuft wird.

LTiWcht;AmHo>rizoxnt


@ Borlag

Was heißt das? Dass ich in Wahrheit toll bin und es schon immer war?

Ja

Und wie bin ich dann Deiner Ansicht nach damals zu meiner Deiner sehr ähnlichen negativen Einstellung zu mir selbst gekommen, von der ich ebenso überzeugt war wie Du jetzt?

KlleMio


Borlag

Ich finde es völlig in Ordnung, wenn Du das alles so siehst. :-) Nur kannst Du eben meine Argumente genauso wenig widerlegen, weil ich auch innerhalb meiner Logik bleibe und die meisten Deiner Fragen schlichtweg für mich gar keine Kriterien sind, sie anders gewertet werden, etc. etc. Alles andere hatten wir schon und bezüglich Vergleiche hat glaube ich LichtAmHorizont einen anderen Faden gespostet oder war das woanders..

Ein Mensch, der mit den meisten (ausreichend vielen) seiner Qualitäten nahe am Durchschnitt liegt und somit von vielen Menschen als "normal" eingestuft wird.

Armer Tor, der das so sieht und ich meine nicht Dich. Ich kann mich erinnern, wie ich noch so gedacht habe und ständig versucht habe, es anderen recht zu machen, anderen zu gefallen, bloß um ihre Anerkennung zu gewinnen. Diese Konditionierung habe ich ja auch erhalten. ]:D Ich habe mich Schritt für Schritt geistig vergewaltigt, denn es waren die wenigsten Dinge, die mich ausmachten. Das ist wirklich hart, sich so etwas anzutun. Wenn Du also meinst, Du würdest Dich so mögen, wenn Dich andere erst mögen, dann musst Du halt so werden, wie Du meinst, womit Du das erreichen wirst. Ich war damals nicht besonders glücklich, vor allem aber sehr abhängig. Ziele hatte ich natürlich dann schon, denn es ist ein Ziel, anderen gefallen zu wollen, seinen Erfolg erst dann als solchen zu sehen, wenn es die personifizierte Gesellschaft auch tut. Nur gehe ich am Abend schlafen und ich bin diejenige, die das Scheißgefühl hat, ohne dass irgend eine Gesellschaft weit und breit zu sehen ist, während sich die Gesellschaft die Hände reibt, weil sie wieder jemandem einreden konnte, was man tut, was man sein lässt, wie man sein soll, wie man aussehen soll, etc. etc. - nein, danke.

Ich bin ein Teil der Gesellschaft und für mich sind Menschen gleichwertig. Das ist ja keine "personifizierte" Gesellschaft. Es sind Menschen und jeder unterschiedlich. Sie haben unterschiedliche Fähigkeiten und ich bewege mich auch in einem Teil der Gesellschaft, der das so sieht. Nona. Gleich und gleich gesellt sich gerne. Ich habe auch in diesem Teil der Gesellschaft gelebt, den Du beschreibst. Damit konnte ich nichts anfangen, vor allem, diese undifferenzierte Betrachtungsweise Fähigkeit=Leistung=Moral=Mensch=Gott=die einzig gültige Wahrheit=einzig richtige Lebensweise. Da fehlte mir zu sehr Respekt, Achtung, Herzenswärme, Interesse, Offenheit, etc. Wie ich schon einmal geschrieben habe, so ist das eine sehr düstere Welt, die Du Dir klar, gibt viele, nicht nur Dich da erschaffst und der Du Dich unterwirfst.

BXor<lag


Und wie bin ich dann Deiner Ansicht nach damals zu meiner Deiner sehr ähnlichen negativen Einstellung zu mir selbst gekommen, von der ich ebenso überzeugt war wie Du jetzt?

Das weiß ich nicht, ich bin ja kein Psychologe. Mobbing? Kindheit?

Ich finde es völlig in Ordnung, wenn Du das alles so siehst. :-) Nur kannst Du eben meine Argumente genauso wenig widerlegen, weil ich auch innerhalb meiner Logik bleibe

Das kann ich eigentlich ganz gut und habe ich zum Teil im letzten Beitrag getan. Deswegen ignorierst du ja auch mein Nachhaken.

Armer Tor, der das so sieht und ich meine nicht Dich. Ich kann mich erinnern, wie ich noch so gedacht habe und ständig versucht habe, es anderen recht zu machen, anderen zu gefallen, bloß um ihre Anerkennung zu gewinnen. Diese Konditionierung habe ich ja auch erhalten. ]:D Ich habe mich Schritt für Schritt geistig vergewaltigt, denn es waren die wenigsten Dinge, die mich ausmachten. Das ist wirklich hart, sich so etwas anzutun. Wenn Du also meinst, Du würdest Dich so mögen, wenn Dich andere erst mögen, dann musst Du halt so werden, wie Du meinst, womit Du das erreichen wirst. Ich war damals nicht besonders glücklich, vor allem aber sehr abhängig. Ziele hatte ich natürlich dann schon, denn es ist ein Ziel, anderen gefallen zu wollen, seinen Erfolg erst dann als solchen zu sehen, wenn es die personifizierte Gesellschaft auch tut. Nur gehe ich am Abend schlafen und ich bin diejenige, die das Scheißgefühl hat, ohne dass irgend eine Gesellschaft weit und breit zu sehen ist, während sich die Gesellschaft die Hände reibt, weil sie wieder jemandem einreden konnte, was man tut, was man sein lässt, wie man sein soll, wie man aussehen soll, etc. etc. - nein, danke.

Ich bin ein Teil der Gesellschaft und für mich sind Menschen gleichwertig. Das ist ja keine "personifizierte" Gesellschaft. Es sind Menschen und jeder unterschiedlich. Sie haben unterschiedliche Fähigkeiten und ich bewege mich auch in einem Teil der Gesellschaft, der das so sieht. Nona. Gleich und gleich gesellt sich gerne. Ich habe auch in diesem Teil der Gesellschaft gelebt, den Du beschreibst. Damit konnte ich nichts anfangen, vor allem, diese undifferenzierte Betrachtungsweise Fähigkeit=Leistung=Moral=Mensch=Gott=die einzig gültige Wahrheit=einzig richtige Lebensweise. Da fehlte mir zu sehr Respekt, Achtung, Herzenswärme, Interesse, Offenheit, etc. Wie ich schon einmal geschrieben habe, so ist das eine sehr düstere Welt, die Du Dir klar, gibt viele, nicht nur Dich da erschaffst und der Du Dich unterwirfst.

Ihr seid ja alle so wahnsinnig alternativ %-| Deine Kritik an der Gesellschaft gilt sowieso nur für wenige und

Respekt, Achtung, Herzenswärme, Interesse, Offenheit

ist bei und für die meisten vorhanden.

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