» »

Ohne wirkliches Ziel

K{lexio


Borlag

Ich denke wir müssen an dieser Stelle einfach akzeptieren, dass wir in anderen 'Realitäten' leben.

Sach ich doch die ganze Zeit. ;-)

In deiner Realität könnte ich nicht leben. Das würde mich wahnsinnig machen.

Aus meiner Sicht kannst Du in meiner Realität nie leben. Dafür müsstest Du ich sein.

In der Hinsicht tue ich das, was mir hier mehrfach vorgeschlagen wurde: Ich ziehe das kleinere Übel (meine Realität) vor und suche zeitgleich einen Weg diese (meinen Platz in ihr) zu verbessern, oder aber zu verlassen. Aber nicht um deine zu betreten.

Ich habe das vorausgesetzt, dass Du das so machst, sofern Du eine Aussage findest, die Dir erstrebenswert erscheint - ich meine jetzt generell und nicht in diesem Faden. Der ist nur eine Diskussion über das Thema. Ich denke, sich völlig neu zu Programmieren geht nur, wenn man sein Gedächtnis verloren hat. Ansonsten ist eine Umkonditionierung nötig, sofern man für sich eine für notwendig hält und das geht nur Schritt für Schritt. Zumindest war es bei mir so. Den ganzen Berg, den ich dann irgendwann erkannt habe zu versetzen wäre eine Selbstüberforderung gewesen. Dabei war der Berg noch größer. ]:D Aber das habe ich gar nicht erkannt. Ich bin ja auch nicht hergegangen und habe gesagt, ich lösche mal das Programm, sondern habe einfach Erkenntnisse gewonnen und daraufhin hat sich mein Verhalten automatisch geändert.

Gut, dass du glücklich bist.

Ja, mal wieder zur Abwechslung. ]:D

Ja, ja, ich weiß: Jammer nicht, mach halt. Ist klar, tue ich auch.

:)^

Da würde ich liebendgerne mit deiner Bekannten tauschen. Sich minderwertig zu fühlen ist wohl immer noch besser als minderwertig zu sein.

Entschuldige, jetzt musste ich über die Aussage lächeln. :-)

Ja, Neid ist natürlich auch ein Problem. Wobei ich es den Menschen gönne, dass es ihnen gut geht. Womit ich allerdings meine Probleme habe ist, wenn Menschen ihr Glück gar nicht erkennen wollen. Da wird sich auf Kleinigkeiten konzentriert, ohne aber das Großartige zu sehen. Auch hier im Forum sieht man das häufig: "Ich habe zwar meinen Traumberuf und verdiene viel Geld, aber".

Jeder ist in seiner eigenen Logik. Für diese Menschen gibt es nun einmal dieses aber, das sie anders sehen. Genauso wie Dir niemand sagen kann: sieh das doch anders, gilt das auch für andere.

Zeitgleich sind das aber auch diejenigen, die Menschen wie mich verurteilen oder mit dümmlichen Phrasen um sich werfen.

Menschen, die sich bewerten, bewerten auch andere. Menschen, die sich selbst nicht respektieren, respektieren auch andere nicht. Das ist, was ich so beobachte.

LZi2chtMAmHoruizont


@ Borlag

So ist es doch oft: Dass Menschen das in ihrem Leben, was gut ist, als selbstverständlich sehen und daher nicht den ganzen Tag jubelnd umher laufen. Taucht dann ein Problem auf, nimmt es vor dem sonstigen Zustand der Schmerzlosigkeit großen Raum ein. Wenn ich mir einen Zeh breche oder mir ein Zahn weh tut, spüre ich nur noch den - und nicht mehr den Rest des Körpers, dem es gut geht.

Auch verschieben sich Relationen. Eine Frau beispielsweise, die aussieht wie ein Model und einen tollen Job hat usw., regt sich über einen einzelnen Pickel auf und es bedeutet für sie Drama (weil sie glaubt dass ihr Traummann sie dann sitzen lässt). Während die Frau die durchschnittlich aussieht und deren Job nicht toll ist sondern nur ganz ok, viel zufriedener sein kann, weil sie viel schlimmeres hinter sich hat und nun am besten Punkt ihres Lebens ist. Vielleicht auch einfach weil sie eine schöne Kindheit und Jugend hatte und es daher nicht nötig hat, sich auf Einzelheiten zu fixieren. Und weil sie schon die Erfahrung gemacht hat, dass sie nicht nur wegen makelloser Haut geliebt wird, sondern wegen ihrer ganzen Person.

Das Model, das wegen eines Pickels zusammenbricht, hat nämlich wahrscheinlich ein ganz anderes Problem - nämlich im Kopf… Ihre Schönheit hilft ihr da auch nicht mehr viel. Im Gegenteil kann die sogar zu einer Fessel werden und Druck ausüben (schön sein/bleiben zu müssen und sonst nichts wert zu sein).

Wenn Du solche Leute meinst stimme ich Dir zu, da möchte ich auch manchmal hingehen und sie schütteln. Ich habe mich aber entschieden so eine Person nicht zu beneiden, da es ihr mit ihrem tollen Aussehen und Job mit einem kleinen Pickelchen viel schlechter geht als mir mit mäßigem Äußerem und eher langweiligem Durchschnittsjob. Alles eine Frage des Blickpunkts. :-)

Wovor ich aber wohl immer ehrfürchtig in die Knie gehen werde sind Menschen die einfach klug sind… Die mit 16 so intelligent und weltzugewandt sind wie ich heute gerade eben so mühsam mit Krücken und vorgetäuschtem Wissen. (Das sind meist Azubis die ich betreue… Da frage ich mich oft was die gedacht hätten wenn sie mich mit 16 kennen gelernt hätten… und schäme mich im Nachhinein…)

Wenn Du aber von Leuten redest die das Gute nicht sehen, halte ich Dir mal den Spiegel vor, denn alles was bei Dir gut (gelaufen) ist siehst Du ja auch nicht. Und jetzt sag bitte nicht "bei mir ist noch nie etwas gut gelaufen" - das stimmt nicht.

Ich habe jetzt nicht mehr vor Augen wie alt Du bist (irgendwo in den Zwanzigern?) aber ich kann Dir nur sagen dass ich mit 30 noch wesentlich beschränkter war als Du. Du setzt Deine Energie und Intelligenz nur leider nicht in die richtige Richtung ein. Was ich aber wieder sehr gut verstehe da ich das in Deinem Alter auch nicht hinbekommen hätte…

Zeitgleich sind das aber auch diejenigen, die Menschen wie mich verurteilen oder mit dümmlichen Phrasen um sich werfen.

Bin ich Deiner Meinung nach auch so jemand?

Kblexio


LichtAmHorizont

Ja, kann ich. Hatte ich damals ja auch. Für mich schien das Heutige so unvorstellbar wie jetzt für Dich. Und so wie ich Dich hier erlebe (nämlich gar nicht dumm) sehe ich das Potenzial und davon lasse ich mich auch nicht abbringen.

:)^ :)^

Ja, ich weiß wie besch sich das anfühlt. Für mich kommt das einigermaßen-wohlfühlen auch viel zu spät. Wenn ich heute 25jährige sehe die in ihrer Entwicklung schon weiter sind als ich und klüger als ich je sein werde (und lediglich zeitbedingt unerfahrener), dann entwickele ich durchaus Neidgefühle. Aber was soll ich machen? Die Zeit zurück drehen kann ich nicht und muss es nehmen wie es ist.

Die werden aber einfach auch einen ganz anderen Ausgangspunkt gehabt haben, sie haben eine andere Persönlichkeit als Du, eine andere Umgebung, etc. etc. Deswegen finde ich solche Vergleiche ohne Basis. Sie lösen Neidgefühle aus (eigentlich ja man selbst ;-) ), dabei ist der Vergleich haltlos.

L0aRucoxla


Borlags letzter Beitrag ist mal wieder eine wo ich mich frage, meint er das wirklich oder schreibt er das nur, um zu provozieren.

K4leixo


LichtAmHorizont

Wovor ich aber wohl immer ehrfürchtig in die Knie gehen werde sind Menschen die einfach klug sind… Die mit 16 so intelligent und weltzugewandt sind wie ich heute gerade eben so mühsam mit Krücken und vorgetäuschtem Wissen. (Das sind meist Azubis die ich betreue… Da frage ich mich oft was die gedacht hätten wenn sie mich mit 16 kennen gelernt hätten… und schäme mich im Nachhinein…)

Ich finde es auch toll viel zu wissen. Natürlich auch bei anderen. Ich weiß auch, dass Intelligenz trainierbar ist, aber das Potential, das ich trainieren kann oder nicht, das habe ich schon mitbekommen. Insofern sehe ich auch hier einen Vergleich überflüssig. Manche haben nun einmal ein größeres Talent mitbekommen. Ich denke da an Lendl und Borg (ehemalige Tennisspieler). Der eine hat sein Talent in die Wiege gelegt bekommen und natürlich musste er trainieren, aber ein Lendl konnte nie so gut werden, auch wenn sein Ehrgeiz und Training extrem hoch waren. Durch diese ist er einer der besten Tennisspieler der Welt geworden, aber trotzdem sah man die Anstrengung, den Druck und weniger den Spaß. Beide hatten unterschiedlich Talent. Wozu der Vergleich also? Sie gingen zwei unterschiedliche Wege.

Geauso gibt es Menschen, die ein Talent haben und es brach liegen lassen. Trotzdem genauso legitim. Nur, weil ich gerne singen können würde und ein anderer, der es kann es nutzt, so wird sich für mich nichts ändern und für ihn auch nicht. Dem ist das offensichtlich nicht wichtig.

KglCeDixo


LaRucola

Borlags letzter Beitrag ist mal wieder eine wo ich mich frage, meint er das wirklich oder schreibt er das nur, um zu provozieren.

Ich sehe nichts Provokantes in seinem Beitrag. Er denkt, wie er denkt.

Was wertest Du für Dich als provokant?

LmichtAwmIHoribzoxnt


@ Kleio

Die werden aber einfach auch einen ganz anderen Ausgangspunkt gehabt haben, sie haben eine andere Persönlichkeit als Du, eine andere Umgebung, etc. etc. Deswegen finde ich solche Vergleiche ohne Basis. Sie lösen Neidgefühle aus (eigentlich ja man selbst ;-) ), dabei ist der Vergleich haltlos.

Klar, weiß ich. Ich sage mir ja auch immer: Der mit derselben "tollen" Kindheit wie ich hätte evtl. viel weniger geschafft als ich, weiß man nicht.

Dazu habe ich inzwischen so oft erlebt dass einer der nach außen hin glänzt, innen ganz kaputt ist und Schwächen hat die man nie erwarten würde… Das relativiert viel in der eigenen Weltsicht. Die meisten tragen ja doch ein hübsches Wunschbild von sich selbst vor sich her und wenn man gelernt hat dahinter zu schauen, bringt das viel.

LtichtAmoHorizoxnt


@ Kleio

Wozu der Vergleich also?

Das musst Du mein Unterbewusstsein fragen, das macht das einfach ohne mich zu fragen… :=o ;-D

Kmlexio


LichtAmHorizont

Klar, weiß ich. Ich sage mir ja auch immer: Der mit derselben "tollen" Kindheit wie ich hätte evtl. viel weniger geschafft als ich, weiß man nicht.

Oder auch umgekehrt. Vielleicht wärst Du heute nicht dort, wo Du heute bist, wenn Du diese Kindheit gehabt hättest.

Gut, das ist natürlich meine Sicht. Ich würde nicht anders sein wollen, wie ich heute bin und dazu war der Weg nötig, den ich gegangen bin, egal ob es schöne oder schmerzliche Dinge waren. Hätte ich eine andere Kindheit gehabt, andere Erfahrungen, wäre ich heute anders. Deswegen habe ich irgendwann mal diese hätte ich, wäre ich, etc. hinter mir gelassen.

Dazu habe ich inzwischen so oft erlebt dass einer der nach außen hin glänzt, innen ganz kaputt ist und Schwächen hat die man nie erwarten würde… Das relativiert viel in der eigenen Weltsicht.

Sehe ich ähnlich. Es kann jemand irgend etwas toll können, oder all die Dinge wissen, die ich gerne wüsste, so weiß er halt andere Dinge wieder nicht und hat noch zusätzliche Eigenschaften, die würde ich dann nicht wollen. ]:D Insofern ist dass gar nicht so schlecht, dass ich selbst Dinge ändern kann, wenn ich sie denn verbessern will.

Die meisten tragen ja doch ein hübsches Wunschbild von sich selbst vor sich her und wenn man gelernt hat dahinter zu schauen, bringt das viel.

Ich finde eine gewisse Art von Wunschbild von sich gar nicht so verkehrt, sofern dieses Wunschbild reflektiert ist. Das kann durchaus auch "unrealistische" Züge haben. Träumen ist ja auch erlaubt, nur sollte es einem bewusst sein. Das muss aber nicht bei jedem der Fall sein und vielleicht Phasenweise gar nicht. Wenn man sich so ein Wunschbild als Druckmittel nutzt, kann es einem wieder mehr schaden als nutzen.

L*aRucgola


Naja, quasi alles aus dem Beitrag würde auch als vorsätzlich-provokantes Rumgestichel funktionieren. Ich neige an sich sehr stark zu der Annahme, dass das auch der Fall ist.

Kuleixo


LichtAmHorizont

Das musst Du mein Unterbewusstsein fragen, das macht das einfach ohne mich zu fragen… :=o ;-D

Es heißt doch, wenn man sich Unbewusstes ins Bewusstsein holt, dann kann man es ja abstellen. ;-) ]:D

Und wozu der Vergleich - klar, wir werden ja so erzogen (zum Glück war das in meiner Erziehung noch nicht derart ausgeprägt, aber schon da zu merken). Es gibt das ein Schönheitsideal, die eine Art von Karriere, die eine einzige private Karriere von Sachen wie Partnerschaft, Kinder, etc. Sowieso, die meisten werden so konditioniert. Und dann bestehe mal Dein Leben, wenn Dir vorgegeben wird, wie Du zu sein hast und was Du nicht alles sollst, weil Du sonst ja "falsch" bist, nicht normal, noch besser "krank". Sind ja auch nur selbsterfüllende Prophezeiungen. Entweder, Du hast Glück und gehst kommst mit oder aber, Du bist anders, dann bist Du halt nicht normal und krank. Ich merke schon wieder, wie es mir schadet, wenn ich mich da hineindenke.

K?leio


LaRucola

Naja, quasi alles aus dem Beitrag würde auch als vorsätzlich-provokantes Rumgestichel funktionieren. Ich neige an sich sehr stark zu der Annahme, dass das auch der Fall ist.

Im Psychologieforum gehst Du davon aus, dass jemand sein Problem vorsätzlich-provokant gestaltet?

L\ichtUAmHoSr\izoxnt


@ Kleio

Das musst Du mein Unterbewusstsein fragen, das macht das einfach ohne mich zu fragen… :=o ;-D

Es heißt doch, wenn man sich Unbewusstes ins Bewusstsein holt, dann kann man es ja abstellen. ;-) ]:D

Hihi - mit der Antwort habe ich fest gerechnet. :-D Und kann nicht widersprechen.

Und wozu der Vergleich - klar, wir werden ja so erzogen (zum Glück war das in meiner Erziehung noch nicht derart ausgeprägt, aber schon da zu merken). Es gibt das ein Schönheitsideal, die eine Art von Karriere, die eine einzige private Karriere von Sachen wie Partnerschaft, Kinder, etc. Sowieso, die meisten werden so konditioniert. Und dann bestehe mal Dein Leben, wenn Dir vorgegeben wird, wie Du zu sein hast und was Du nicht alles sollst, weil Du sonst ja "falsch" bist, nicht normal, noch besser "krank". Sind ja auch nur selbsterfüllende Prophezeiungen. Entweder, Du hast Glück und gehst kommst mit oder aber, Du bist anders, dann bist Du halt nicht normal und krank. Ich merke schon wieder, wie es mir schadet, wenn ich mich da hineindenke.

Ich würde nicht einmal behaupten, dass ich so erzogen wurde. Ich habe als Kind eher die Unterschiede zwischen mir und den anderen festgestellt und auch gesehen, wer beliebt ist und wer nicht (die mir ähnlich waren eher nicht, die hübschen, mutigen und klugen eher doch) und habe meine Schlüsse daraus gezogen. Hätte ich erfahren dass ein ängstliches, unfähiges Kind (ich war tatsächlich unfähig, weil ich mir nichts zutraute, nichts probierte, daher eben auch nichts konnte) genauso gleichwertig in die Gruppen aufgenommen wird wie ein mutiges, kompetentes, hätte sich meine Weltsicht ja so nie gebildet. Und Kinder handeln ja einfach nach Lust und Gefallen und nicht nach Moral ("man muss den Schwachen auch mitnehmen") und so spielen sie eben lieber mit den lustigen als mit den doofen, die nur in der Ecke stehen und wegen jedem Mist heulen.

@ LaRucola

Warum vermutest Du direkt das Schlechteste?

LCa~RZucoyla


@ Kleio

Das ist unabhängig vom Forum.

L#aRuc^olxa


@ LichtAmHorizont

Ich vermute "das schlechteste", wenn es aufgrund der Indizienlage als das (meiner Meinung nach) wahrscheinlichste erscheint.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH