» »

Ohne wirkliches Ziel

Lta1RuDcoYla


Für Borlag wäre das auch gar nicht das Schlechteste. Also, wenns ihm in Wirklichkeit deutlich besser gehen sollte als er hier skizziert und das alles nur manipulatives Gehabe ist.. wäre ihm ja schon fast zu wünschen.

LeichtAxmHo?riz%ont


@ LaRucola

Es ist ja nicht so, dass ich Gedanken in diese Richtung nicht auch schon hatte - scheint es manchmal als machte es ihm fast Spaß zu argumentieren und die Argumente die seiner Logik zuwider laufen zu widerlegen.

Wenn ich mich aber an meine problematische Zeit erinnere, weiß ich dass es mir damit gar nicht gut ging. Natürlich sind kleine "Siege" ("siehst du, ich habe dich in Grund und Boden argumentiert") ein winziger Anlass mal für zwei Minuten zu feiern, hat man doch der dummen, begriffsstutzigen Menschheit bewiesen ("bewiesen"), dass das ganze Gut-Gerede für den Allerwertesten ist und sie sich doch alle selbst nur etwas vormachen. Jeder, der dumm und hässlich ist, redet sich sich selbst schön und sich ein dass dumm sein doch egal ist weil ja jeder dasselbe wert ist und das Leben trotzdem toll sein kann, weil er es sonst nicht ertragen könnte und sich seinen Minderwert eingestehen müsste, und so weiter. Kenne ich alles. (Und diese Argumentation entbehrt, wenn ich das jetzt so schreibe, tatsächlich nach wie vor nicht einer gewissen Logik…)

Aber dieser Triumph währt nicht lange und das Scheiß-Gefühl, mit dem man durch die Welt geht, überwiegt bei weitem. Da sind diese kurzen Triumph-Momente nur kleine wackelige Inseln im Morast, an die man sich klammern muss um zu überleben.

Für einen Menschen mit derartigen Komplexen ist es sogar schmerzhaft, einen guten Gedanken über sich selbst zuzulassen ohne zu widersprechen, denn es hat etwas mit Gefühlen zu tun und Gefühle sind schlecht, weil sie nicht zu kontrollieren sind. Jeder hat eine andere Strategie damit umzugehen. Das ist eben seine - und war lange, lange auch meine. (Und manchmal ist das auch heute noch so.)

Andere wieder neigen zum Intellektualisieren und verleugnen jede Gefühlsregung jedem und allem gegenüber und finden alles gleich (und zwar weder gut noch schlecht, sondern einfach nur gleich)… Ist eine andere Bewältigungsstrategie. Gibt ja die verschiedensten.

Ich finde es jedenfalls angebracht die Dinge differenziert zu betrachten und nicht jeden gleich in eine Schublade zu stopfen. Mein Eindruck ist dass Du da manchmal recht schnell bei bist. Und oft packt man ja gern die Dinge bei anderen in die Schublade, die man selbst gern loswerden möchte oder lieber an anderen sieht als an sich selbst…

L,aRucxola


Nein. Ich finde, offen gesagt, Schreiber wie Dich und Kleio fast grenzenlos naiv und geduldig in Anbetracht dessen, was wir hier vorfinden. Die Indizienlage, dass hier ein manipulativer Geist am Werke ist, ist absolut erdrückend. Ich hab da maximal noch 10% Zweifel, dass dem so ist. Es gibt überhaupt keine Hinweise darauf, dass Borlag sich aufrichtig mit dem, was man sagt, beschäftigt, oder auch gar nur Hilfe will. Es zielt alles nur darauf ab, hier andere Leute vor den Kopf zu stoßen. Gerade die Thesen in seinem letzten Beitrag waren dermaßen absurd.. es ist doch wirklich nur noch nach dem Motto "wie kann ich alles, egal was man mir sagt, so verdrehen, dass es in mein System passt".

K{lePixo


LaRucola

Ich vermute "das schlechteste", wenn es aufgrund der Indizienlage als das (meiner Meinung nach) wahrscheinlichste erscheint.

Wenn Du Dir eine Meinung gebildet hast, wieso schreibst Du noch weiter, vor allem off topic? Das hat ja nichts mit dem Thema zu tun.

Kyleixo


LaRucola

Für Borlag wäre das auch gar nicht das Schlechteste. Also, wenns ihm in Wirklichkeit deutlich besser gehen sollte als er hier skizziert und das alles nur manipulatives Gehabe ist.. wäre ihm ja schon fast zu wünschen.

Und Du kannst feststellen, was für jemanden anderen gut oder schlecht ist? Ich meine, wenn Du Dich manipuliert fühlst, so ist das aus meiner Sicht Deine Verantwortung und nicht Borlogs.

Ich für meinen Teil fühle mich nicht manipuliert. Es geht mir um eine Auseinandersetzung des Themas.

Nein. Ich finde, offen gesagt, Schreiber wie Dich und Kleio fast grenzenlos naiv und geduldig in Anbetracht dessen, was wir hier vorfinden. Die Indizienlage, dass hier ein manipulativer Geist am Werke ist, ist absolut erdrückend. Ich hab da maximal noch 10% Zweifel, dass dem so ist. Es gibt überhaupt keine Hinweise darauf, dass Borlag sich aufrichtig mit dem, was man sagt, beschäftigt, oder auch gar nur Hilfe will. Es zielt alles nur darauf ab, hier andere Leute vor den Kopf zu stoßen. Gerade die Thesen in seinem letzten Beitrag waren dermaßen absurd.. es ist doch wirklich nur noch nach dem Motto "wie kann ich alles, egal was man mir sagt, so verdrehen, dass es in mein System passt".

Wenn Du das so siehst ist das in Ordnung, nur kannst Du nicht von Dir auf andere schließen. Ich habe nicht die geringste Absicht irgend eine "Hilfe" zu leisten, zumal das nie Thema in diesem Faden war. Das sehe ich bei Borlogs zukünftigem Therapeuten. Was Hilfe betrifft, so halte ich mich daran:

Wie helfe ich richtig

[[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/134511/]]

L#aRu]colxa


Kleio, ich kann Dir genauso abstrakt antworten - Du kannst auch von Deinem Umgang mit Fäden und Themen nicht auf andere schließen. Wenn Du Dir bestimmte Fragen stellst, bedeutet das nicht, dass ich sie mir automatisch auch stellen muss. Aufgrund des Ansatzes alles subjektiv zu relativieren, bleibt überhaupt nichts übrig, was man wirklich "feststellen" kann. Wenn Du bestimmte Motivation hast, zu schreiben, oder auch nicht, bedeutet das nicht, dass diese allgemeingültig sind oder für mich auch gelten würden.

Es muss daher nicht so sein, dass man einen Faden meidet, weil man den TE unaufrichtig findet. Du magst dies so tun, ich hingegen nicht.

Kuleio


LaRucola

Es muss daher nicht so sein, dass man einen Faden meidet, weil man den TE unaufrichtig findet. Du magst dies so tun, ich hingegen nicht.

Das meinte ich nicht, sondern dass das nichts mit dem Thema zu tun hat. Ich schlage also vor, zum Thema zurückzukehren.

LwaR%ucoola


Und warum?

KMleio


Weil es off topic ist und mich das Thema interessiert. ;-) Es steht Dir natürlich frei, weiterhin off-topic zu schreiben. Ich kann Dich nicht daran hindern. Ist allerdings gegen die Forumsregeln. Wenn Du irgendwelche Bedenken hast, kannst Du sie der Moderation melden, genauso wenn Du meinst, dass jemand provokante Beiträge schreibt. Wäre auch gegen die Forumsregeln.

LVaRucoxla


Fragt sich, was "das Thema" ist. Letztlich fragt Borlag nach Rat und Hilfe. Wenn meine Thesen stimmen, besteht tatsächliche Hilfe keineswegs im Eingehen auf das vermeintliche vordergründige Thema; bei seiner "Masche" mitspielen wäre dann sogar kontraproduktiv und eine Art co-Verhalten und für ihn eher schädlich als wirklich hilfreich.

Insofern bin ich keineswegs Deiner Meinung, was "das Thema" ist, denke ich.

Allerdings denke ich auch, dass wir nicht wirklich helfen können; daher ist jedes schreiben hier streng genommen sinnlos (im Sinne von "das Thema ist helfen"). Das wissen wir beide, trotzdem tun wir es. Warum?

(und was genau ist denn das Thema, was Dich interessiert? Vielleicht kann man das ja neutral, ohne Personenbezug, diskutieren.)

Ktlexio


LaRucola

Fragt sich, was "das Thema" ist. Letztlich fragt Borlag nach Rat und Hilfe.

Ich habe seine Beiträge anders verstanden.

Insofern bin ich keineswegs Deiner Meinung, was "das Thema" ist, denke ich.

Borlag wird es schon klar stellen. Es ist sein Faden und er kann uns sicher mitteilen, was sein Thema ist. Ich warte mal solange ab.

Allerdings denke ich auch, dass wir nicht wirklich helfen können; daher ist jedes schreiben hier streng genommen sinnlos (im Sinne von "das Thema ist helfen"). Das wissen wir beide, trotzdem tun wir es. Warum?

Wie schon erwähnt, hätte ich den Faden als Hilfe- und Änderungswunsch verstanden, hätte ich nicht mitgeschrieben. Ich denke, in diesem Fall kann es nur ein Therapeut.

(und was genau ist denn das Thema, was Dich interessiert? Vielleicht kann man das ja neutral, ohne Personenbezug, diskutieren.)

Für mich immer noch, ob man ohne "wirkliche" Ziele glücklich und zufrieden leben kann und wenn ja, wie das die einzelnen machen.

LDaRujcolxa


Das Thema finde ich auch interessant, zumal ich da selber grad betroffen bin.. leben so mehr oder weniger ziellos vor mich hin.

Wobei man wohl differenzieren muss ob man grundsätzlich zufrieden ist oder nicht. Wenn man frustriert und unzufrieden ist, ergeben sich Ziele zwangsläufig aus dem Beseitigen der Frustrationen (wer noch jungfrau ist wird Sex haben wollen, wer arbeitslos oder pleite ist einen Job etc.). Wenn das alles stimmt, ist die Ausgangslage ja eine andere.

Ich hatte zumindest mal Ziele und kann nicht sagen, dass mich ihr erreichen glücklicher gemacht hätte, und beim Streben nach "allgemeiner Lebensverbesserung" habe ich die Erfahrung gemacht, dass man weniger fragen sollte "wohin will ich" sondern "wohin kann ich, von da aus wo ich bin", also einfach naheliegenderweise richtige Dinge tun und das, was man verbessern kann, in Angriff nehmen.

Fixierung auf Ziele kann auch dazu führen, dass man die falschen Ziele hat und andere Chancen, die von selber kommen, und eventuell besser für einen wären, übersieht und nicht ergreift.

KylGeixo


LaRucola

Das Thema finde ich auch interessant, zumal ich da selber grad betroffen bin.. leben so mehr oder weniger ziellos vor mich hin.

Und wie geht es Dir damit?

Wobei man wohl differenzieren muss ob man grundsätzlich zufrieden ist oder nicht. Wenn man frustriert und unzufrieden ist, ergeben sich Ziele zwangsläufig aus dem Beseitigen der Frustrationen (wer noch jungfrau ist wird Sex haben wollen, wer arbeitslos oder pleite ist einen Job etc.). Wenn das alles stimmt, ist die Ausgangslage ja eine andere.

Meinst Du mit "man" Dich?

Ich hatte zumindest mal Ziele und kann nicht sagen, dass mich ihr erreichen glücklicher gemacht hätte, und beim Streben nach "allgemeiner Lebensverbesserung" habe ich die Erfahrung gemacht, dass man weniger fragen sollte "wohin will ich" sondern "wohin kann ich, von da aus wo ich bin", also einfach naheliegenderweise richtige Dinge tun und das, was man verbessern kann, in Angriff nehmen.

Welche Erkenntnis hast Du für Dich daraus gewonnen, dass Dich das Erreichen Deiner Ziele nicht glücklicher gemacht haben? Hast Du irgendwelche Konsequenzen gezogen? Wie gehst Du damit um?

Fixierung auf Ziele kann auch dazu führen, dass man die falschen Ziele hat und andere Chancen, die von selber kommen, und eventuell besser für einen wären, übersieht und nicht ergreift.

Auch hier die Frage: "man" ist Du?

L5aRuc ola


Nö, ich denke, das trifft auf so gut wie jeden zu.

Wir gehts mir damit.. mittelmässig ;-). Ich hab da noch keinen konstruktiven Umgang gefunden. Es ist einfach so.

Kelexio


LaRucola

Nö, ich denke, das trifft auf so gut wie jeden zu.

Interessant. Ich frage Dich, wie Du es siehst und Du schreibst, wie es Deiner Meinung nach bei so gut wie jeden ist. Gehörst Du also zu den aus Deiner Sicht so gut wie jeden?

Wir gehts mir damit.. mittelmässig ;-). Ich hab da noch keinen konstruktiven Umgang gefunden. Es ist einfach so.

Ist - es ist einfach so - für Dich nicht konstruktiv?

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH