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Ohne wirkliches Ziel

L{aRuBcola


ich weiss nicht.

L#aRucRola


Du machst eigentlich das, was sonst mond+sterne macht. Statt über die Inhalte diskutierst Du über die Art der Diskussionsführung. Was bringt Dir das? Ob ich irgendwas "man" oder "ich" nenne ist doch völlig unerheblich für das eigentliche Thema.

BPor3lag


Entschuldige, jetzt musste ich über die Aussage lächeln. :-)

Warum denn?

Jeder ist in seiner eigenen Logik. Für diese Menschen gibt es nun einmal dieses aber, das sie anders sehen. Genauso wie Dir niemand sagen kann: sieh das doch anders, gilt das auch für andere.

Ich habe ja nicht vor sie zu ändern. Für mich gilt also einfach, dass ich Probleme mit Menschen dieser Art habe.

Menschen, die sich bewerten, bewerten auch andere. Menschen, die sich selbst nicht respektieren, respektieren auch andere nicht. Das ist, was ich so beobachte.

Ich glaube nicht, dass Menschen, die sich auf diese Art und Weise über andere stellen meist (versteckte) Probleme mit sich selbst haben. Zumindest wirkt es nicht so auf mich.

So ist es doch oft: Dass Menschen das in ihrem Leben, was gut ist, als selbstverständlich sehen und daher nicht den ganzen Tag jubelnd umher laufen. Taucht dann ein Problem auf, nimmt es vor dem sonstigen Zustand der Schmerzlosigkeit großen Raum ein. Wenn ich mir einen Zeh breche oder mir ein Zahn weh tut, spüre ich nur noch den - und nicht mehr den Rest des Körpers, dem es gut geht.

Auch verschieben sich Relationen. Eine Frau beispielsweise, die aussieht wie ein Model und einen tollen Job hat usw., regt sich über einen einzelnen Pickel auf und es bedeutet für sie Drama (weil sie glaubt dass ihr Traummann sie dann sitzen lässt). Während die Frau die durchschnittlich aussieht und deren Job nicht toll ist sondern nur ganz ok, viel zufriedener sein kann, weil sie viel schlimmeres hinter sich hat und nun am besten Punkt ihres Lebens ist. Vielleicht auch einfach weil sie eine schöne Kindheit und Jugend hatte und es daher nicht nötig hat, sich auf Einzelheiten zu fixieren. Und weil sie schon die Erfahrung gemacht hat, dass sie nicht nur wegen makelloser Haut geliebt wird, sondern wegen ihrer ganzen Person.

Das Model, das wegen eines Pickels zusammenbricht, hat nämlich wahrscheinlich ein ganz anderes Problem - nämlich im Kopf… Ihre Schönheit hilft ihr da auch nicht mehr viel. Im Gegenteil kann die sogar zu einer Fessel werden und Druck ausüben (schön sein/bleiben zu müssen und sonst nichts wert zu sein).

Zusätzlich glaube ich aber auch, dass nicht jedes Problem gleich viel Leid hervorruft. Da werden Kleinigkeiten überdramatisiert, sodass es aussieht, als würde diese Person viel mehr leiden, als sie es tatsächlich tut.

Wenn Du solche Leute meinst stimme ich Dir zu, da möchte ich auch manchmal hingehen und sie schütteln. Ich habe mich aber entschieden so eine Person nicht zu beneiden, da es ihr mit ihrem tollen Aussehen und Job mit einem kleinen Pickelchen viel schlechter geht als mir mit mäßigem Äußerem und eher langweiligem Durchschnittsjob. Alles eine Frage des Blickpunkts. :-)

Ich hingegen beneide sie dennoch, weil es bei mir anders wäre ;-D

Wovor ich aber wohl immer ehrfürchtig in die Knie gehen werde sind Menschen die einfach klug sind… Die mit 16 so intelligent und weltzugewandt sind wie ich heute gerade eben so mühsam mit Krücken und vorgetäuschtem Wissen. (Das sind meist Azubis die ich betreue… Da frage ich mich oft was die gedacht hätten wenn sie mich mit 16 kennen gelernt hätten… und schäme mich im Nachhinein…)

Geht mir ganz ähnlich. Wobei ich nicht nur die Intelligenz sehe, sondern auch das, was sie ermöglicht.

Wenn Du aber von Leuten redest die das Gute nicht sehen, halte ich Dir mal den Spiegel vor, denn alles was bei Dir gut (gelaufen) ist siehst Du ja auch nicht. Und jetzt sag bitte nicht "bei mir ist noch nie etwas gut gelaufen" - das stimmt nicht.

Wäre bei mir jemals etwas Bedeutsames halbwegs gut gelaufen, dann wäre ich jetzt nicht in dieser Situation.

Ich habe jetzt nicht mehr vor Augen wie alt Du bist (irgendwo in den Zwanzigern?) aber ich kann Dir nur sagen dass ich mit 30 noch wesentlich beschränkter war als Du. Du setzt Deine Energie und Intelligenz nur leider nicht in die richtige Richtung ein. Was ich aber wieder sehr gut verstehe da ich das in Deinem Alter auch nicht hinbekommen hätte…

Setzen wir mal einfach voraus, dass du recht hast, dann ist mein Kernproblem, dass ich die richtige Richtung nicht kenne und mir niemand dabei helfen kann sie zu finden. Wie finde ich sie also? Und wie erkenne ich, dass ich sie gefunden habe?

Bin ich Deiner Meinung nach auch so jemand?

Nein, ich meinte damit Menschen, die ihr eigenes Glück mit stupiden Motivationssprüchen (aus dem Internet) rechtfertigen. Leute mit schlichtweg dämlichen Ratschlägen oder Maximen, die gar nicht erkennen (wollen), dass ganz andere Faktoren zu ihrem Glück geführt haben.

Damit meine ich niemanden hier in diesem Thema.

L}i*chtAmHxorizont


@ Borlag

Setzen wir mal einfach voraus, dass du recht hast, dann ist mein Kernproblem, dass ich die richtige Richtung nicht kenne und mir niemand dabei helfen kann sie zu finden. Wie finde ich sie also? Und wie erkenne ich, dass ich sie gefunden habe?

Ich bin durch Stochern im Dickicht irgendwann in meine "Gleise" geraten. Ich kann Dir da leider kein Rezept geben, da ich auch nicht geplant irgendeinen Weg gegangen bin.

Wenn Du die Richtung gefunden hast, spürst Du das schon. Und dann nehmen Mut und Zuversicht zu, auch mal selbst Dinge zu ändern in eine Richtung, von der man sich mehr verspricht. Es ist halt ein längerer Prozess… Man muss einfach mit dem, was man kann und hat, los laufen, egal wie wenig es ist, denn auf bessere Zeiten zu warten bringt nichts. Die kommen nicht vom Himmel gefallen.

Nein, ich meinte damit Menschen, die ihr eigenes Glück mit stupiden Motivationssprüchen (aus dem Internet) rechtfertigen. Leute mit schlichtweg dämlichen Ratschlägen oder Maximen, die gar nicht erkennen (wollen), dass ganz andere Faktoren zu ihrem Glück geführt haben.

Ja, ich ahne was Du meinst.

Ich reagiere beispielsweise relativ allergisch auf berühmte Persönlichkeiten, die ihren Werdegang ausschließlich als eigene Leistung darstellen, dabei aber tunlichst verschweigen, dass sie ohne die Unterstützung von Onkel X und Schwager Y (einflussreiche, reiche, berühmte Leute) da nie hingekommen wären. Zu propagieren, dass jeder es schaffen kann, kommt natürlich viel besser an und vergrößert die eigene Leistung in der Außensicht.

Andererseits rückt dies auch wieder das Bild des Alleskönners zurecht, und ich weiß, dass derselbe erfolgreiche Mensch mit meinen Voraussetzungen vielleicht auch nicht sonderlich viel zustande gebracht hätte… Insofern doch manchmal recht hilfreich, sich so etwas genauer anzusehen. :-)

Nun kann man natürlich neidisch werden auf die Person mit den vielen besseren Voraussetzungen - aber was hilft's einem…?

K|leixo


Was bringt Dir das? Ob ich irgendwas "man" oder "ich" nenne ist doch völlig unerheblich für das eigentliche Thema.

Für mich ist es nicht unerheblich, ob jemand beschreibt, wie er/sie mit oder ohne Zielsetzung umgeht oder "man" es tun kann oder tut. Ich kann mit man-Aussagen in diesem Zusammenhang, sofern es nicht Borlags Beiträge sind, nicht viel anfangen.anfangen.Es hat für mich also nichts mit der Diskussionsführung zu tun.

Kqleixo


Borlag

Warum denn?

Weil es logisch war, dass Du diese Antwort schreibst. Viele Deiner Denkzusammenhänge hast Du hier ja schon beschrieben.

Ich habe ja nicht vor sie zu ändern. Für mich gilt also einfach, dass ich Probleme mit Menschen dieser Art habe.

Wieso hast Du damit ein Problem, dass andere etwas machen, was Du aus meiner Sicht im eigentlichen Sinn genauso machst? Andere meinen ja auch, dass Du zufrieden sein könntest. Oder hast Du auch damit auch ein Problem, dass Du selbst ein Problem damit hast oder kommt da schlichtweg die Antwort, dass es bei Dir ja trotzdem etwas anderes ist?

Setzen wir mal einfach voraus, dass du recht hast, dann ist mein Kernproblem, dass ich die richtige Richtung nicht kenne und mir niemand dabei helfen kann sie zu finden. Wie finde ich sie also? Und wie erkenne ich, dass ich sie gefunden habe?

Naja, setzen wir auch voraus, dass andere auch nicht mit dem für sie richtigen Weg auf die Welt gekommen sind. ;-) Wie es andere gemacht haben bzw. es nach wie vor machen - viele lernen ja ihr Leben lang nicht aus -, ist nachzulesen oder persönlich von anderen zu erfahren. Was ist der Unterschied zwischen dem Weg dieser und Deinem?

Nein, ich meinte damit Menschen, die ihr eigenes Glück mit stupiden Motivationssprüchen (aus dem Internet) rechtfertigen. Leute mit schlichtweg dämlichen Ratschlägen oder Maximen, die gar nicht erkennen (wollen), dass ganz andere Faktoren zu ihrem Glück geführt haben.

Sehe ich auch so. Oft bleibt der eine Satz übrig, wie z.B. "Jeder ist seines Glückes Schmied" übrig. Wenn ich mich mit diesem Satz nicht auseinandersetze, nachlese, was denn nun wer dazu meint, welche unterschiedlichen persönlichen Erkenntnisse es dazu gibt, wer sich wie gefühlt und gedacht hat, dabei dann dieser Satz scheinbar inflationär benutzt wird, ob er nun passt oder nicht, so kann jemand subjektiv schon eine negative Einstellung dazu aufbauen und wird sich damit dann auch schwerlich offen beschäftigen. Das muss schon jemand für sich selbst abklopfen, ob irgendeine Motivation, die für einen anderen richtig ist/war, für ihn auch richtig sein kann, auf seine individuellen Bedürfnisse und Werteskala anzuwenden wäre, wie, gar nicht, teilweise, etc.

Bpo7rllaxg


Ich bin durch Stochern im Dickicht irgendwann in meine "Gleise" geraten. Ich kann Dir da leider kein Rezept geben, da ich auch nicht geplant irgendeinen Weg gegangen bin.

Wenn Du die Richtung gefunden hast, spürst Du das schon. Und dann nehmen Mut und Zuversicht zu, auch mal selbst Dinge zu ändern in eine Richtung, von der man sich mehr verspricht. Es ist halt ein längerer Prozess… Man muss einfach mit dem, was man kann und hat, los laufen, egal wie wenig es ist, denn auf bessere Zeiten zu warten bringt nichts. Die kommen nicht vom Himmel gefallen.

Es kommt also auch noch auf Glück an. Denn man kann zwar viele Wege ausprobieren, ob der Richtige aber tatsächlich dabei ist, oder man doch nur diejenigen erwischt, die nicht richtig sind, ist dann doch nur Zufall. Ungezielt Zeit investieren und hoffen. Fürchterlich ]:D

Ja, ich ahne was Du meinst.

Ich reagiere beispielsweise relativ allergisch auf berühmte Persönlichkeiten, die ihren Werdegang ausschließlich als eigene Leistung darstellen, dabei aber tunlichst verschweigen, dass sie ohne die Unterstützung von Onkel X und Schwager Y (einflussreiche, reiche, berühmte Leute) da nie hingekommen wären. Zu propagieren, dass jeder es schaffen kann, kommt natürlich viel besser an und vergrößert die eigene Leistung in der Außensicht.

:)^ :)z

Andererseits rückt dies auch wieder das Bild des Alleskönners zurecht, und ich weiß, dass derselbe erfolgreiche Mensch mit meinen Voraussetzungen vielleicht auch nicht sonderlich viel zustande gebracht hätte… Insofern doch manchmal recht hilfreich, sich so etwas genauer anzusehen. :-)

Jeder normal denkende Mensch wird das realisieren. Mich regen Menschen, die es nicht tun, weil sie ja ach so toll sind eben auf. Aber:

Nun kann man natürlich neidisch werden auf die Person mit den vielen besseren Voraussetzungen - aber was hilft's einem…?

Eben :=o

Wieso hast Du damit ein Problem, dass andere etwas machen, was Du aus meiner Sicht im eigentlichen Sinn genauso machst? Andere meinen ja auch, dass Du zufrieden sein könntest. Oder hast Du auch damit auch ein Problem, dass Du selbst ein Problem damit hast oder kommt da schlichtweg die Antwort, dass es bei Dir ja trotzdem etwas anderes ist?

Nein. Niemand würde mit mir tauschen wollen. Wie gesagt: Verschiedene Probleme, verschiedenes Leid.

Naja, setzen wir auch voraus, dass andere auch nicht mit dem für sie richtigen Weg auf die Welt gekommen sind. ;-) Wie es andere gemacht haben bzw. es nach wie vor machen - viele lernen ja ihr Leben lang nicht aus -, ist nachzulesen oder persönlich von anderen zu erfahren. Was ist der Unterschied zwischen dem Weg dieser und Deinem?

Anderen wird der Weg gezeigt. Und zwar früh genug.

"Ich bin intelligent genug, es interessiert mich und ich habe die Möglichkeit: Dann werde ich mal Arzt, Ingenieur..."

Ähnliches bei Hobbies und in anderen Bereichen. Der Weg wird allmählich immer klarer und irgendwann wählt man ihn.

Für mich ist er jetzt immer noch komplett dunkel. Ich bin zu spät dran. Einfach weil ich nichts kann und somit nie etwas (erfolgreich) verfolgt habe. Ich muss nun den Trampelpfad nehmen. Wenn ich ihn den finde. Wenn es ihn denn gibt.

Wieviel sollte man eigentlich bei der Therapie zu Beginn von sich preisgeben? Wenn ich den Therapeuten von Anfang an mit allen Problemen bombardiere wird der doch auch (wie immer) den Eindruck bekommen ich würde nur jammern wollen und so schlimm könne. . . darf es doch gar nicht sein. Andererseits braucht er ja auch einen klaren Überblick ":/

LqaRTucola


Es kommt also auch noch auf Glück an. Denn man kann zwar viele Wege ausprobieren, ob der Richtige aber tatsächlich dabei ist, oder man doch nur diejenigen erwischt, die nicht richtig sind, ist dann doch nur Zufall. Ungezielt Zeit investieren und hoffen. Fürchterlich

Aber Chancen muss man auch nutzen, sich auf Dinge (manchmal auch "grundlos optimistisch") einlassen. So wie man Dich hier kennenlernt besteht eher Grund zur Sorge dass Du Chancen ungenutzt vorüberziehen lässt, weil Du sie herabwürdigst und argumentativ entkräftest, so nach dem Motto "da ich eh nix kann und mir nix helfen kann muss ich auch diese Chance nicht nutzen, bringt eh nix".

B&orlaig


Eine kleine Ergänzung:

Naja, setzen wir auch voraus, dass andere auch nicht mit dem für sie richtigen Weg auf die Welt gekommen sind. ;-) Wie es andere gemacht haben bzw. es nach wie vor machen - viele lernen ja ihr Leben lang nicht aus -, ist nachzulesen oder persönlich von anderen zu erfahren. Was ist der Unterschied zwischen dem Weg dieser und Deinem?

Vorallem haben solche Leute Ziele und wählen daraufhin einen der Wege, die zu diesem Ziel führen. Und das sind häufig ganz grundlegende Ziele, Job, Partnerschaft, Familie. (Für die meisten Menschen so selbstverständlich, dass sie diese Dinge gar nicht mehr als Ziel wahrnehmen) Dann folgt man zunächst diesem Weg und kann danach optional noch weitere Speziellere verfolgen.

Fallen all diese Ziele weg, da nicht erreichbar, fehlt auch ein Weg.

Aber Chancen muss man auch nutzen, sich auf Dinge (manchmal auch "grundlos optimistisch") einlassen. So wie man Dich hier kennenlernt besteht eher Grund zur Sorge dass Du Chancen ungenutzt vorüberziehen lässt, weil Du sie herabwürdigst und argumentativ entkräftest, so nach dem Motto "da ich eh nix kann und mir nix helfen kann muss ich auch diese Chance nicht nutzen, bringt eh nix".

Ich ergreife grundsätzlich jede Chance. Ich gehe bald zum Psychotherapeuten, obwohl ich nichts davon halte. Ich habe mit Kraftsport angefangen, obwohl ich wusste, dass ich nicht weit komme. Ich habe damals ein Studium angefangen, obwohl ich skeptisch war. Ich habe so einige Behandlungen (aus eigener Tasche) , für so manche meiner körperlichen Beschwerden ausprobiert, obwohl mir das Ergebnis vorher klar war.

Mein Problem ist nicht, dass ich nie versuche. Mein Problem ist, dass sich meine Vermutungen immer bewahrheiten. So ganz abseits von selbsterfüllender Prophezeiung.

L/aRuMcoxla


Ein wesentlicher Aspekt fehlt - der Optimismus.

Diese Chance ergreifst Du nicht - Dinge nicht nur anzupacken, sondern optimistisch anzupacken. Du gehst durchaus mit der Erwartungshaltung "wird eh nix" an die Dinge ran.

Ich gehe sogar soweit zu behaupten dass Du Dinge deswegen ausprobierst, um Dir und dem Rest der Welt zu beweisen, dass auch das Dir nicht helfen konnte.

Lfich[tAAmHorji|zonxt


@ Borlag

Es kommt also auch noch auf Glück an. Denn man kann zwar viele Wege ausprobieren, ob der Richtige aber tatsächlich dabei ist, oder man doch nur diejenigen erwischt, die nicht richtig sind, ist dann doch nur Zufall. Ungezielt Zeit investieren und hoffen. Fürchterlich ]:D

Ganz Zufall ist es nicht, denn unbewusst folgte ich bei dem was ich probierte doch meinen Neigungen. Ich hätte beispielsweise nie Leistungssport probiert oder einen Job bei dem man es ständig mit fremden Menschen zu tun hat, und auch keinen körperlich anstrengenden. Durch Ausschlussverfahren wurde die Richtung in die ich geriet schon etwas konkretisiert, ohne dass ich es richtig merkte. Langsam aber sicher wurde es dann immer klarer.

Nun gibt es sicher Menschen die denken auf diese Art wäre ich Herausforderungen nur immer aus dem Weg gegangen. Ist mir aber egal, denn ich lebe nicht damit andere mir auf die Schultern klopfen. Mir muss es ja damit gutgehen. Wenn mir etwas auf Dauer doch zu wenig ist, merke ich das schon.

@ LaRucola

Optimistisch war ich aber auch nie... Bei nichts was ich tat... Ich tat es weil "man muss", ich nicht nichts tun wollte und gemäß anerzogenem Über-Ich (?) auch nicht durfte. Getrieben von der inneren Peitsche...

Kvlei:o


Nun gibt es sicher Menschen die denken auf diese Art wäre ich Herausforderungen nur immer aus dem Weg gegangen. Ist mir aber egal, denn ich lebe nicht damit andere mir auf die Schultern klopfen. Mir muss es ja damit gutgehen. Wenn mir etwas auf Dauer doch zu wenig ist, merke ich das schon.

Ich zumindest würde mich nicht zu etwas "zwingen", wo ich gar keine Neigung habe. Das wäre für mich keine Herausforderung, sondern Zeitverschwendung, weil "Totgeburt", denn wo nichts ist, wird auch nichts wachsen.

B9orUl<ag


Ein wesentlicher Aspekt fehlt - der Optimismus.

Diese Chance ergreifst Du nicht - Dinge nicht nur anzupacken, sondern optimistisch anzupacken. Du gehst durchaus mit der Erwartungshaltung "wird eh nix" an die Dinge ran.

Ich kann Situationen eben realistisch einschätzen. Da ist in meinem Fall kaum Platz für Optimismus und wenn doch, dann ändert er nichts am Ergebnis.

Ich gehe sogar soweit zu behaupten dass Du Dinge deswegen ausprobierst, um Dir und dem Rest der Welt zu beweisen, dass auch das Dir nicht helfen konnte.

Nein, das stimmt nicht. Dann würde ich Dinge ja schnell wieder aufgeben, nachdem ich es irgendjemandem 'bewiesen'

habe.

Ganz Zufall ist es nicht, denn unbewusst folgte ich bei dem was ich probierte doch meinen Neigungen. Ich hätte beispielsweise nie Leistungssport probiert oder einen Job bei dem man es ständig mit fremden Menschen zu tun hat, und auch keinen körperlich anstrengenden. Durch Ausschlussverfahren wurde die Richtung in die ich geriet schon etwas konkretisiert, ohne dass ich es richtig merkte. Langsam aber sicher wurde es dann immer klarer.

Das funktioniert aber auch nur dann, wenn die eigenen Neigungen auch einer der offenen Wege sind. Ich kann noch so viel meinen Neigungen folgen, wenn 'mein Weg' nicht dabei ist komme ich nicht weiter. Also muss ich auch alles berücksichtigen, was nicht meinen Neigungen entspricht.

B=orlaOg


denn wo nichts ist, wird auch nichts wachsen.

Ich hoffe mal stark, dass du damit falsch liegst.

L ich:tAmHqorizonxt


Was wären denn Deine Neigungen?

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