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Ohne wirkliches Ziel

Evhemal$iger Nutzger (#438x245)


Ach? Also konnte ich bisher nur kein Buch finden aus dem ich lernen konnte?

Richtig.

Ebenso wenig wie Filme, Texte allgemein, oder Gespräche?

Scheint so.

Dann bin ich in meiner Wahl aber sehr stark eingeschränkt.

Wie hast du denn deine Wahl bisher getroffen?

Und wie trainiere ich mein Gehirn?

Du liest z.B. dieses Buch:

"Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn" von Gerald Hüther.

Kann ich sehr empfehlen. :)^

T_ai~ga W@utxz


Im Taoismus ist es das höchste "Ziel": kein Ziel zu haben ;-D , dass Leben fliessen zu lassen. Und kein schlechtes Gewissen deswegen zu bekommen. Nennt man "Wu Wei", gibt auch gute Literatur darüber.

E|hePmalOigeJr Nyutzer E(#5j6869x7)


Ich sehe den Zusammenhang zwischen Abitur und Langeweile langsam nicht mehr. Das Abitur habe ich ja nicht gemacht, weil mir langweilig war. Ohne irgendeine Schullaufbahn (also mit noch mehr freier Zeit) wäre mir sicher damals schon so langweilig geworden wie jetzt. Aber die Schulkarriere konnte ja nicht wegfallen. Somit wusste ich immer was zu machen ist. Das Ziel Schulabschluss ist immer da gewesen.

Und jetzt? Jetzt fehlt mir dieses Ziel. Und ja ich muss mir irgendeines suchen. Und das tue ich auch. Da es aber nichts zu geben scheint, das ich auch verfolgen möchte. Das mich erfüllen würde fehlt mir diese große Vorstellung von dem, was ich mal sein will. Die Lebenssituation in der ich mal sein möchte.

Der Zusammenhang ist simpel: Abitur zu machen hat Dich in gewissen Umfang beschäftigt, dass Dir nicht langweilig wurde. Es wurde Dir von außen verordnet. Du musstest dazu keine eigene Entscheidung treffen, konntest nur sehen wie Erwachsene diese Art von Entscheidung treffen: Es gibt eine allgemeine Qualifikation staatlicherseits, Eltern bekommen Empfehlungen und entscheiden - im Idealfall zusammen mit dem Kind - darüber welche Schulform die richtige ist. Danach unterstützen die Eltern insoweit um das Ziel zu erreichen. Manche Eltern mehr - manche weniger. Diese Aufgaben der Eltern sind im Erwachsenen Leben Deine eigene was Dich betrifft. Wenn Du sie nicht übernimmst passiert nichts.

Es ist ein Unterschied 2 Auswahlmöglichkeiten zu haben von denen beide irgendwie gut sind oder unzählige Auswahlmöglichkeiten zu haben von denen anscheinend keine zufriedenstellend ist.

So frei fühlt sich das nicht an.

Das wäre die Ausgangsfrage, die Du Dir beantworten solltest wenn Du vorwärts kommen willst: Warum fühlt es sich nicht frei an, wenn Du keinerlei Erwartungen von außen erfüllen musst, sondern selbst unter Millionen Möglichkeiten wählen könntest? Mehr Freiheit gibt es doch eigentlich nicht?

Dir täte die [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/720007/#p22209337 hier]] verlinkte Challenge gut.

Hilfreich wäre auch etwas wie dieses hier: [[http://www.brain-fit.com/ Gehirnjogging & Lerntechniken]]

Oder der Aufbau von guten Gewohnheiten über das hier: [[http://www.habitforge.com/ gute Gewohnheiten bilden]]

Hüthers Vorträge und Schulungen findest Du auf Youtube massenweise. Manfred Spitzer ebenfalls.

Östliche Philosophie wurde in Form von Taoismus schon angesprochen. [[http://www.matthieuricard.org/en/ Matthieu Richard]] ist auf youtube gut vertreten und vielleicht aufgrund seines wissenschaftlichen Backround eine gute Ausgangsbasis.

Ernährung ist in Deiner Lage möglicherweise auch noch ein Faktor - dazu gibts unzählige Artikel im Netz.

Selbsthilfegruppen wären eine Möglichkeit: [[http://www.depressionsliga.de/unser-angebot/selbsthilfe-bei-depressionen.html Depressionsliga]]

Das hat mich jetzt 10 Minuten zu googeln gekostet. Warum ist das für Dich schwer? Das wäre auch noch eine Frage die Du Dir selbst beantworten könntest.

B%orlaxg


Das kannst Du doch eh nicht mit Sicherheit ausschließen, bzw die Chance, dass das passiert, ist m.M. sogar größer wenn Du zu verbissen Ziele verfolgst.

Sich einen groben Plan zu machen was man in etwa will im Leben ist ja auch kein Fehler (wenn einem denn was einfällt). Aber ansonsten gilt das was ich geschrieben hab, von den Prioritäten her.

Da hast du sicherlich Recht: Eine Garantie gibt es nie. Wenn man jedoch weiß worauf man hinarbeiten will sollte die Chance

aber dieses Ziel auch zu erreichen bedeutend höher sein, oder nicht?

Zum Beispiel wird jemand, der weiß, dass er irgendwann eine Familie gründen möchte sich automatisch für die Partnersuche bereit machen. Und einfach so in den gewünschten Beruf hineinzurutschen halte ich auch für unrealistisch.

Wie hast du denn deine Wahl bisher getroffen?

Ich habe mich einfach mit den Dingen, die auf Anhieb interessant waren beschäftigt. Jeweils mit dem Medium, das mir in der Situation am besten gefiel. Es wäre wirklich schade so stark eingeschränkt zu sein. Wo finde ich denn dann diejenigen Quellen mit denen ich lernen kann?

Du liest z.B. dieses Buch:

"Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn" von Gerald Hüther.

Kann ich sehr empfehlen. :)^

Danke dir :)^

Im Taoismus ist es das höchste "Ziel": kein Ziel zu haben ;-D , dass Leben fliessen zu lassen. Und kein schlechtes Gewissen deswegen zu bekommen. Nennt man "Wu Wei", gibt auch gute Literatur darüber.

Und das ist nicht realitätsfremd?

Der Zusammenhang ist simpel: Abitur zu machen hat Dich in gewissen Umfang beschäftigt, dass Dir nicht langweilig wurde. Es wurde Dir von außen verordnet. Du musstest dazu keine eigene Entscheidung treffen, konntest nur sehen wie Erwachsene diese Art von Entscheidung treffen: Es gibt eine allgemeine Qualifikation staatlicherseits, Eltern bekommen Empfehlungen und entscheiden - im Idealfall zusammen mit dem Kind - darüber welche Schulform die richtige ist. Danach unterstützen die Eltern insoweit um das Ziel zu erreichen. Manche Eltern mehr - manche weniger. Diese Aufgaben der Eltern sind im Erwachsenen Leben Deine eigene was Dich betrifft. Wenn Du sie nicht übernimmst passiert nichts.

Ich glaube aber kaum, dass die Schulkarriere alleine dazu geführt hat eine grundlegende Langeweile zu verhindern.

Das wird eine Mischung aus Aktivitäten und vorallem auch die Idee des Potenzials der Zukunft (->nach dem Abitur kann man sich hoffentlich für etwas Aufregendes/Schönes entscheiden) gewesen sein.

Dir geht es ja nur darum eine Entscheidung zu treffen: Wenn ich mich jetzt dazu entscheide Kassierer im Supermarkt zu werden ist mein Leben prompt nicht mehr langweilig? Dann geht es mir besser?

Das wäre die Ausgangsfrage, die Du Dir beantworten solltest wenn Du vorwärts kommen willst: Warum fühlt es sich nicht frei an, wenn Du keinerlei Erwartungen von außen erfüllen musst, sondern selbst unter Millionen Möglichkeiten wählen könntest? Mehr Freiheit gibt es doch eigentlich nicht?

Weil es eine eingeschränkte Freiheit ist. Der Gefängnisinsasse ist auch frei. Er kann ja wählen, ob er ein Buch lesen, oder schlafen, oder sich unterhalten möchte. Warum fühlt er sich nicht frei?

Wer keine Option wählen kann, die ihm zusagt wird sich nicht frei fühlen. Denn jede Entscheidung führt letztlich nur zum selben Ergebnis: Unzufriedenheit.

Dir täte die [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/720007/#p22209337 hier]] verlinkte Challenge gut.

Normale Reaktionen des Alltags zu unterdrücken halte ich für keine gute Idee. Sein Verhalten sollte man dann ändern, wenn es das eigene Leben (oder das der Mitmenschen) negativ beeinflusst. Da ich eher selten "jammere" würde ich das Spektrum der mir zur Verfügung stehenden Reaktionen nicht verkleinern.

Hilfreich wäre auch etwas wie dieses hier: [[http://www.brain-fit.com/ Gehirnjogging & Lerntechniken]]

Mit Lerntechniken habe ich mich bereits befasst, werde mich aber damit konkret nochmal beschäftigen.

Oder der Aufbau von guten Gewohnheiten über das hier: [[http://www.habitforge.com/ gute Gewohnheiten bilden]]

Hüthers Vorträge und Schulungen findest Du auf Youtube massenweise. Manfred Spitzer ebenfalls.

Östliche Philosophie wurde in Form von Taoismus schon angesprochen. [[http://www.matthieuricard.org/en/ Matthieu Richard]] ist auf youtube gut vertreten und vielleicht aufgrund seines wissenschaftlichen Backround eine gute Ausgangsbasis.

Ernährung ist in Deiner Lage möglicherweise auch noch ein Faktor - dazu gibts unzählige Artikel im Netz.

Selbsthilfegruppen wären eine Möglichkeit: [[http://www.depressionsliga.de/unser-angebot/selbsthilfe-bei-depressionen.html Depressionsliga]]

Das hat mich jetzt 10 Minuten zu googeln gekostet. Warum ist das für Dich schwer? Das wäre auch noch eine Frage die Du Dir selbst beantworten könntest.

Weil ich von diesen ausgeschmückten Selbstlehrgängen nichts halte. "Lernen Sie 10 Techniken, die toll klingen aber nichts bringen! Melden sie sich hier an für unseren "Think and stay positive"-Lehrgang".

Schön für Leute, dir nur eine irgendeine Beschäftigung, aber wohl kaum um tiefsitzende Missstände zu beheben.

(die Selbsthilfegrppe für depressive Menschen zählt wohl eher nicht dazu)

L^aRujcolxa


Wenn man jedoch weiß worauf man hinarbeiten will sollte die Chance

aber dieses Ziel auch zu erreichen bedeutend höher sein, oder nicht?

Die Chance, das gesteckte Ziel zu erreichen, ist höher, aber die Chance, auch tatsächlich glücklich und zufrieden zu werden, ist geringer, denke ich (weil man weder weiss, ob das Ziel einem das gibt, was man sich erhofft, und auch nicht, was für Chancen sich alternativ dazu währenddessen ergeben).

Evhemalpiger NtutzerF (#5x68697)


Ich glaube aber kaum, dass die Schulkarriere alleine dazu geführt hat eine grundlegende Langeweile zu verhindern.

Behauptet auch keiner. Es hat Dir ermöglicht ein Ziel zu erreichen: Das Abitur. Du weisst also prinzipiell wie Zielerreichung geht. Dir ist wohl auch der Unterschied zwischen Erwachsener und Kind klar, oder? Kind bekommt Ziel gesetzt und ihm gezeigt wie es erreicht wird. Erwachsener setzt Ziel selbst und ist dafür zuständig es zu erreichen. Wenn er keins hat passiert eben nichts. Und wenn er sich dann langweilt ist das einfach sein Ding.

Dir geht es ja nur darum eine Entscheidung zu treffen: Wenn ich mich jetzt dazu entscheide Kassierer im Supermarkt zu werden ist mein Leben prompt nicht mehr langweilig? Dann geht es mir besser?

Woher soll einer von uns wissen, ob es Dir damit besser geht, wenn Du es nicht weisst? Wir können hier nicht wissen womit Du Dich wohlfühlst oder schlecht fühlst wenn Du es uns nicht mitteilst?! Wenn Du Dein Leben jetzt so wie es ist als gut empfindest, dann steht Dir ja anscheinend offen das weiter so zu Hand haben. Du kannst noch zigmal um diesen Punkt kreisen - er wird sich dadurch nicht ändern. Am Ende gibt es für jeden Menschen immer nur 2 Möglichkeiten: Entweder so weiter machen wie bisher oder etwas ändern. Änderungen enthalten weder Erfolgs- noch Scheitergarantien. Das ist eine systemimmanente Wahrheit, die nichts in der Welt ändern kann.

Weil es eine eingeschränkte Freiheit ist. Der Gefängnisinsasse ist auch frei. Er kann ja wählen, ob er ein Buch lesen, oder schlafen, oder sich unterhalten möchte. Warum fühlt er sich nicht frei?

Ist Offensichtlich: Weil er nicht gehen kann wohin er will. Du kannst das schon! Du hast alle äußerlichen Voraussetzungen freie Entscheidungen zu treffen. Du blockierst Dich nur innerlich selbst. Solange du diese Blockaden nicht selbst angehst und aktiv auflöst, werden sie da bleiben.

Da ich eher selten "jammere" würde ich das Spektrum der mir zur Verfügung stehenden Reaktionen nicht verkleinern.

Glaubst Du, Du würdest Dich hier lösungsorientiert verhalten?

Weil ich von diesen ausgeschmückten Selbstlehrgängen nichts halte. "Lernen Sie 10 Techniken, die toll klingen aber nichts bringen! Melden sie sich hier an für unseren "Think and stay positive"-Lehrgang".

Schön für Leute, dir nur eine irgendeine Beschäftigung, aber wohl kaum um tiefsitzende Missstände zu beheben.

Was für Dich funktioniert oder nicht ist natürlich Deine Entscheidung. Für andere Menschen funktionieren solche Dinge. Keiner hier kann das für Dich sortieren. Der Punkt ist doch: Es gibt Unmassen unterschiedlicher Ansätze für Dein Problem. Googeln spuckt allein für "Hilfe bei Depression" über 7 Millionen Websites Information aus. Deine Behauptung von vorhin, dass es zu Deinem Problem keine Informationen gibt ist schlicht realitätsfern. Das richtige Tool für Dich zu finden ist doch Deine Aufgabe oder nicht?

B|orlQag


Die Chance, das gesteckte Ziel zu erreichen, ist höher, aber die Chance, auch tatsächlich glücklich und zufrieden zu werden, ist geringer, denke ich (weil man weder weiss, ob das Ziel einem das gibt, was man sich erhofft, und auch nicht, was für Chancen sich alternativ dazu währenddessen ergeben).

Da ist wohl etwas Wahres dran. Auf der Suche nach dem Glück tastet man sich auch blind vorwärts und hofft es zu finden. Auch ganz ohne Ziel.

Behauptet auch keiner. Es hat Dir ermöglicht ein Ziel zu erreichen: Das Abitur. Du weisst also prinzipiell wie Zielerreichung geht. Dir ist wohl auch der Unterschied zwischen Erwachsener und Kind klar, oder? Kind bekommt Ziel gesetzt und ihm gezeigt wie es erreicht wird. Erwachsener setzt Ziel selbst und ist dafür zuständig es zu erreichen. Wenn er keins hat passiert eben nichts. Und wenn er sich dann langweilt ist das einfach sein Ding.

Das ursächliche Problem ist allerdings die Zielfindung. Das Ziel des Schulabschlusses ist offensichtlich, man muss es nicht suchen. Der Erwachsene muss es finden. Das ist doch der große Unterschied und in diesem Fall auch das Problem.

Dir geht es ja nur darum eine Entscheidung zu treffen: Wenn ich mich jetzt dazu entscheide Kassierer im Supermarkt zu werden ist mein Leben prompt nicht mehr langweilig? Dann geht es mir besser?

Woher soll einer von uns wissen, ob es Dir damit besser geht, wenn Du es nicht weisst? Wir können hier nicht wissen womit Du Dich wohlfühlst oder schlecht fühlst wenn Du es uns nicht mitteilst?!

Doch genau das war meine Frage: Macht der Akt des Entscheidens das Leben automatisch besser? Oder doch die Konsequenz aus der spezifischen Entscheidung selbst?

Du schreibst immer wieder ich solle eine Entscheidung fällen. Dass es an mir liegt. Das ist richtig. Worum es mir aber geht, dass ich nicht einfach eine willkürliche Entscheidung fällen kann, damit es mir besser geht. Ich muss mich für etwas entscheiden, das mein Leben verbessert. Und dieses etwas habe ich noch nicht gefunden.

Ist Offensichtlich: Weil er nicht gehen kann wohin er will. Du kannst das schon! Du hast alle äußerlichen Voraussetzungen freie Entscheidungen zu treffen.

Und das ist eben nicht richtig. Wir sind alle irgendwo eingeschränkt. Und ich bin so eingeschränkt, dass ich keinen Weg sehe, den ich tatsächlich gehen möchte.

Ein anderer Mensch hätte die Voraussetzung das Gefängnis zu verlassen. Ich nicht. Deswegen bin ich nicht frei.

Du blockierst Dich nur innerlich selbst. Solange du diese Blockaden nicht selbst angehst und aktiv auflöst, werden sie da bleiben.

Vorallem mein Körper blockiert mich. Nicht meine Einstellung.

Glaubst Du, Du würdest Dich hier lösungsorientiert verhalten?

Ich sammle Informationen. Plane die Lösung des Problems. Ist das nicht lösungsorientiert?

Was für Dich funktioniert oder nicht ist natürlich Deine Entscheidung.

Ist es das? Kann ich frei entscheiden was mir genau hilft? Meine Entscheidung ist doch eher was ich probiere. Nicht was funktioniert.

Für andere Menschen funktionieren solche Dinge. Keiner hier kann das für Dich sortieren. Der Punkt ist doch: Es gibt Unmassen unterschiedlicher Ansätze für Dein Problem. Googeln spuckt allein für "Hilfe bei Depression" über 7 Millionen Websites Information aus. Deine Behauptung von vorhin, dass es zu Deinem Problem keine Informationen gibt ist schlicht realitätsfern. Das richtige Tool für Dich zu finden ist doch Deine Aufgabe oder nicht?

Auf welchen Beitrag beziehst du dich genau?

L\aR?ucxola


Was macht Dir eigentlich Spaß?

Hast Du auch manchmal gute Laune?

E~hemalig:er Nutzer= (#5;68697x)


Das ursächliche Problem ist allerdings die Zielfindung. Das Ziel des Schulabschlusses ist offensichtlich, man muss es nicht suchen.

Nein. Es ist eine Entscheidung, die Eltern - wie Du selbst sagst - idealerweise mit ihren Kindern zusammen treffen u.a. basierend auf den Fähigkeiten die das Kind mitbringt (Einstufungstests). Berufswahl funktioniert ähnlich oder nicht? Du versuchst auszuweichen und die Entscheidung dabei kleinzureden. Das ist nichts anderes als Realitätsverdrängung.

Der Erwachsene muss es finden. Das ist doch der große Unterschied und in diesem Fall auch das Problem.

Ja. Egal wie oft Du das widerholst es ändert sich nicht. Wie andere an Zielfindung gehen kannst Du googeln. [[https://www.arbeitsagentur.de/web/content/DE/BuergerinnenUndBuerger/MenschenmitBehinderung/Berufsorientierung/Detail/index.htm?dfContentId=L6019022DSTBAI486060 Berufsorientierung]] zum Beispiel - konkret auf den Beruf bezogen.

Du kannst Dich also darüber informieren wie andere Ziele jeder Art suchen. Wenn da nichts für Dich dabei ist, wird Dir nichts anderes übrig bleiben als eine neue Form der Zielfindung für Dich selbst zu erfinden.

Nichts davon wird Dir ersparen entweder Dinge auszuprobieren oder in Deiner Starre zu verharren. Und nichts davon gibt Dir eine Erfolgsgarantie.

Macht der Akt des Entscheidens das Leben automatisch besser? Oder doch die Konsequenz aus der spezifischen Entscheidung selbst?

Keiner kann Dir das beantworten. Es gibt darauf keine allgemeingültige Antwort. Das wäre realitätsfern.

Und das ist eben nicht richtig. Wir sind alle irgendwo eingeschränkt. Und ich bin so eingeschränkt, dass ich keinen Weg sehe, den ich tatsächlich gehen möchte.

Ein anderer Mensch hätte die Voraussetzung das Gefängnis zu verlassen. Ich nicht. Deswegen bin ich nicht frei.

Du bist frei. Du bist nicht frei von Dir selbst. Das geht nicht. Du kannst Dich verändern, aber zunächst mal bist Du eben wie Du bist. Das ist Deine Ausgangssituation. Das ist die Realität. Du akzeptierst Deine Realität nicht als Ausgangsbasis. Das blockiert Dich.

Auf welchen Beitrag beziehst du dich genau?

[[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/719640/?p=3#p22210529 hier]]

Also konnte ich bisher nur kein Buch finden aus dem ich lernen konnte? Ebenso wenig wie Filme, Texte allgemein,

Wenn Du bisher kein Buch, keinen Film, keinen Text finden konntest hast Du nicht gesucht. Internet steht Dir zur Verfügung. Solange Du Dir selbst gegenüber nicht ehrlich bist wird sich nichts ändern.

B#oKrlxag


Was macht Dir eigentlich Spaß?

Hast Du auch manchmal gute Laune?

Ja natürlich. Filme, lesen (sofern es sich um kurze Texte handelt, deren Inhalt man sich nicht merken muss). Eine Zeit lang hat es mir Spaß gemacht zu zeichnen. Früher hat es mir Spaß gemacht mich mit Freunden zu treffen.

Nein. Es ist eine Entscheidung, die Eltern - wie Du selbst sagst - idealerweise mit ihren Kindern zusammen treffen u.a. basierend auf den Fähigkeiten die das Kind mitbringt (Einstufungstests). Berufswahl funktioniert ähnlich oder nicht? Du versuchst auszuweichen und die Entscheidung dabei kleinzureden. Das ist nichts anderes als Realitätsverdrängung.

Die Sichtung der Optionen ist bei der Berufswahl ein großer Aspekt, der bei Schulwahl quasi entfällt. Es gibt weitaus mehr Optionen, die schwerer einzuschätzen sind Und dadurch gestaltete sich auch die Entscheidung bei der Berufswahl schwieriger. Es ist eine ganz andere Form der Schwierigkeit.

Ja. Egal wie oft Du das widerholst es ändert sich nicht. Wie andere an Zielfindung gehen kannst Du googeln. [[https://www.arbeitsagentur.de/web/content/DE/BuergerinnenUndBuerger/MenschenmitBehinderung/Berufsorientierung/Detail/index.htm?dfContentId=L6019022DSTBAI486060 Berufsorientierung]] zum Beispiel - konkret auf den Beruf bezogen.

Du kannst Dich also darüber informieren wie andere Ziele jeder Art suchen. Wenn da nichts für Dich dabei ist, wird Dir nichts anderes übrig bleiben als eine neue Form der Zielfindung für Dich selbst zu erfinden.

Nichts davon wird Dir ersparen entweder Dinge auszuprobieren oder in Deiner Starre zu verharren. Und nichts davon gibt Dir eine Erfolgsgarantie.

Eine neue Form der Zielfindung muss ich erfinden. Spontan fällt mir nicht ein wie das funktionieren soll.

Du bist frei. Du bist nicht frei von Dir selbst. Das geht nicht. Du kannst Dich verändern, aber zunächst mal bist Du eben wie Du bist. Das ist Deine Ausgangssituation. Das ist die Realität. Du akzeptierst Deine Realität nicht als Ausgangsbasis. Das blockiert Dich.

Also bin ich nicht frei. Nur wenige meiner Einschränkungen kann ich verändern. Bei der Zielfindung ziehe ich diese mögliche veränderte Form von mir bereits in Betracht. Durch alles was übrig bleibt bin ich dennoch eingeschränkt

Und genau dadurch läuft es für mich darauf hinaus etwas Willkürliches zu wählen, anstatt gezielt etwas zu wollen.

Auf welchen Beitrag beziehst du dich genau?

[[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/719640/?p=3#p22210529 hier]]

Ich erkenne weiterhin nicht worauf genau du dich beziehst. ":/

Wenn Du bisher kein Buch, keinen Film, keinen Text finden konntest hast Du nicht gesucht. Internet steht Dir zur Verfügung. Solange Du Dir selbst gegenüber nicht ehrlich bist wird sich nichts ändern.

Auch ohne Suche stolpert man über Bücher, Filme, Texte. Eine Suche ist also nicht zwingend notwendig. Trotzdem habe ich gesucht. Viele der Bücher, die ich in meiner Freizeit gelesen habe wurden von mir gesucht, weil ich mich mit einem bestimmten Thema auseinandersetzen wollte. Auf etwas gestoßen aus dem ich lernen konnte bin ich trotzdem nicht.

Exhemaligebr N>u}tzer ((#5&6869x7)


Also bin ich nicht frei.

Du bist Du und aus dem was Du. Egal ob Du das akzeptierst oder nicht - so ist es.

Auf etwas gestoßen aus dem ich lernen konnte bin ich trotzdem nicht.

Die Behauptung das nichts existiert war also Unsinn. Es gibt nur nichts was Dir persönlich etwas bringt. Entscheidungen dazu hast Du ja getroffen und auch hier angesprochen - alles was Du ausschliesst. Das ist ja erst mal keine schlechte Methode das was nicht funktioniert aufzulisten und nicht mehr anzugehen. Wenn nichts überig bleibt - egal ob das wissenschaftlich ist oder spirituell oder - ist das so. Wenn das der tatsächlichen Wahrheit entspricht bleibt Dir nichts anderes übrig als - wie Mond und Sterne - Deinen Weg selbst zu entwickeln, weil du so speziell bist.

BLorxlag


Du bist Du und aus dem was Du. Egal ob Du das akzeptierst oder nicht - so ist es.

Dass ich ich bin ist klar. Diese "Erkenntnis" bringt mich nicht weiter.

Die Behauptung das nichts existiert war also Unsinn.

Das weiß ich nicht. Bisher habe ich nichts gefunden. Also hatte ich bisher entweder einfach nur Pech oder es existiert nichts.

Es gibt nur nichts was Dir persönlich etwas bringt. Entscheidungen dazu hast Du ja getroffen und auch hier angesprochen - alles was Du ausschliesst. Das ist ja erst mal keine schlechte Methode das was nicht funktioniert aufzulisten und nicht mehr anzugehen. Wenn nichts überig bleibt - egal ob das wissenschaftlich ist oder spirituell oder - ist das so. Wenn das der tatsächlichen Wahrheit entspricht bleibt Dir nichts anderes übrig als - wie Mond und Sterne - Deinen Weg selbst zu entwickeln, weil du so speziell bist.

Man kann ohne Bausubstanz nichts bauen. Also?!...

E*hem\aligeir Nutjzer (#a568x697)


Dann bleibst Du einfach so bist Du Dich anders entscheidest.

B$orlxag


Ich denke, dass die meisten Nutzer hier leider in ihrer wunderbaren Traumwelt leben und dadurch mit einer richtigen Problemstellung überfordert sind.

Menschen für die es tatsächlich immer relativ leicht war und die sich daher nur dazu entscheiden mussten glücklich zu sein.

"Akzeptiere dein Unglück um Glück zu finden." Phrasen völlig losgelöst von der Realität, die leicht von der Zunge gehen, aber keinen wirklichen Inhalt haben.

Ratschläge, die man in jeder Situation geben kann, die aber in kaum einer wirklich helfen. Das ist schade. Ich hoffe, dass Therapeuten das anders machen und sich nicht nur auf der Idee "Na sie WOLLEN ja nur nicht glücklich sein" ausruhen. :|N

Ezhemaxligelr NutNze-r (B#568x697)


Wenn Du in einer Therapie keine Vorschläge machst und umsetzt oder keinen Vorschlägen die Dir gemacht werden folgst und sie nicht umsetzt, sondern eben alles was Du findest als "nicht umsetzbar" erlebst und ablehnst, nutzt keine Therapie etwas. Du kannst also nur hoffen, dass der Therapeut mit einer Form aufwartet die Du tatsächlich brauchst.

Ein guter Therapeut der nach einer angemessenen Zeit erkennt, dass Du Dich nicht um Besserung bemühst beendet die Therapie. Er wird Dich genauso mit der Realität konfrontieren. Das Prinzip, dass Du - auch als Patient - für Deine Handlungen oder Nichthandlungen die Verantwortung behälst bleibt bestehen.

Es gibt psychologische Störungen oder Zustände, die unter Umständen überhaupt nicht therapierbar sind - Narzissmus beispielsweise.

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