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Ohne wirkliches Ziel

L#ichtAmQHorixzont


@ Borlag

Ich weiß, dass du grob das tust, was ich tue. Nur, dass du meine Probleme anhand ihrer Beschreibung bewertest. Während ich die Probleme anderer anhand ihrer Reaktionen bewerte.

Nun, da stelle ich mir die Frage, was von beidem ist oberflächlicher…? Ich halte mich zumindest an Deine Beschreibung. Du hältst Dich an - ja, was? An eine Reaktion, die Deiner Meinung nach nicht damit kompatibel sein kann, dass es dem, der sie an den Tag legt, vielleicht früher genauso ging wie Dir? Oder dem es teilweise auch heute noch so geht? Oder zumindest ähnlich? Unvorstellbar für Dich?

Und wer mir einzig und allein raten kann "Entscheide dich eben dafür glücklich zu sein." wird meiner Meinung nach nicht so schwerwiegende Probleme wie ich haben. Warum? Sonst hätte ich mich ja schon längst dazu entschieden glücklich zu sein.

Es gibt Menschen, denen es objektiv schlechter geht als Dir, die aber glücklicher sind als Du. Wie erklärst Du Dir das?

Bzorl3ag


aha. Ist das jetzt eine vernünftige Sichtweise?

Nein. Es ist ja nicht meine Sichtweise. Aber ich soll sie ja annehmen.

BQorlaxg


Nun, da stelle ich mir die Frage, was von beidem ist oberflächlicher…? Ich halte mich zumindest an Deine Beschreibung. Du hältst Dich an - ja, was? An eine Reaktion, die Deiner Meinung nach nicht damit kompatibel sein kann, dass es dem, der sie an den Tag legt, vielleicht früher genauso ging wie Dir? Oder dem es teilweise auch heute noch so geht? Oder zumindest ähnlich? Unvorstellbar für Dich?

Unvorstellbar, ja. So mies wie mir geht es nur ganz wenigen. Und die würden ganz anders reagieren.

Es gibt Menschen, denen es objektiv schlechter geht als Dir, die aber glücklicher sind als Du. Wie erklärst Du Dir das?

Ich glaube nicht, dass es die gibt. Und wenn, dann handelt es sich um Personen, die gar nicht mitbekommen in was für einer Situation sie sich befinden.

LyichtAmuHoribzoxnt


Also doch "was ich nicht sehe (= was nicht meiner Meinung entspricht) ist auch nicht da".

B~orlaxg


Wenn ich der Meinung bin, dass etwas nicht existiert, dann bin ich davon überzeugt, dass es nicht existiert. Wohl wie jeder andere auch.

Ephema/lige?r N+utzevr (#5x68697)


Nein. Es ist ja nicht meine Sichtweise. Aber ich soll sie ja annehmen.

Aha. Danke für die Einblicke.

LXichbtAmHorizzonxt


@ Borlag

Wenn ich der Meinung bin, dass etwas nicht existiert, dann bin ich davon überzeugt, dass es nicht existiert. Wohl wie jeder andere auch.

Und wenn ich vom Gegenteil überzeugt bin: Wer hat dann recht?

BBorlxag


Und wenn ich vom Gegenteil überzeugt bin: Wer hat dann recht?

Ich kenne mich selbst ja besser. Sofern du also keine weitaus bessere Kenntnis von der Menschheit hast sollte ich das besser beurteilen können.

L9ich;tAmlHorFiz2ont


@ Borlag

Ich kenne mich selbst ja besser. Sofern du also keine weitaus bessere Kenntnis von der Menschheit hast sollte ich das besser beurteilen können.

Allenfalls über Dich selbst kannst Du besser urteilen als ich. Was "die Menschheit" betrifft, bezweifele ich das. Es ist einfach nicht zwingend, dass jemand mit Problemen wie Deinen ein identisches Verhalten an den Tag legt. Genauso wenig zwingend ist es, dass ein identisches Verhalten dieselben Voraussetzungen wie Deine erfordert.

LAichptAmH\oryizont


Nimm als Beispiel zwei Menschen, die als Kind geschlagen wurden. Der eine schlägt später seine eigenen Kinder auch. Der andere verhält sich gegenteilig und ist besonders gut zu seinen Kindern. Willst Du jetzt letzterem seine Erfahrung absprechen?

B\orl#ag


Allenfalls über Dich selbst kannst Du besser urteilen als ich. Was "die Menschheit" betrifft, bezweifele ich das.

Genau das meinte ich. Mich selbst kenne ich besser, die Menschheit kennen wir vermutlich beide gleich gut (oder ähnlich gut?!).

Es ist einfach nicht zwingend, dass jemand mit Problemen wie Deinen ein identisches Verhalten an den Tag legt. Genauso wenig zwingend ist es, dass ein identisches Verhalten dieselben Voraussetzungen wie Deine erfordert.

Sind beide Situationen exakt identisch dann würden die beiden Menschen (die somit selbst exakt identisch wären) sich auch exakt gleich verhalten.

Hat jemand meine Probleme, verhält sich aber anders (und ist dadurch glücklich), dann hat er ein Problem weniger als ich: Das problematische Verhalten.

Gehen wir also davon aus, dass sich jemand in einer sehr ähnlichen Situation wie ich befindet (darauf möchtest du wohl hinaus) wird er sich wohl dennoch sehr ähnlich verhalten. Außer er hat in einem (oder mehreren) Punkten besonders Glück gehabt, das ich nicht hatte.

Nimm als Beispiel zwei Menschen, die als Kind geschlagen wurden. Der eine schlägt später seine eigenen Kinder auch. Der andere verhält sich gegenteilig und ist besonders gut zu seinen Kindern. Willst Du jetzt letzterem seine Erfahrung absprechen?

Dann hatte Ersterer zusätzlich zur Gewalt in der Kindheit noch andere bedeutende Probleme in seinem Leben, die die zweite Person nicht hatte.

L<ichtWAmHor8i'zxont


@ Borlag

Hat jemand meine Probleme, verhält sich aber anders (und ist dadurch glücklich), dann hat er ein Problem weniger als ich: Das problematische Verhalten.

Ja, da sind wir uns einig. :-)

Statt "problematisches Verhalten" könnte man auch sagen "problematische Einstellung".

Es könnte doch aber sein, dass hier jemand schreibt, dem es früher ging wie Dir, heute aber nicht mehr, oder?

BZorlaxg


Ja, da sind wir uns einig. :-)

Statt "problematisches Verhalten" könnte man auch sagen "problematische Einstellung".

Es könnte doch aber sein, dass hier jemand schreibt, dem es früher ging wie Dir, heute aber nicht mehr, oder?

Nur wenn meine Probleme lösbar wären. Sind sie aber nicht. Und genau diese Probleme führen zu der problematischen Einstellung.

LSaRuchola


Warum eröffnest Du dauernd neue Fäden zu Deinen Problemen, wenn diese eh unlösbar sind?

Du stellst Fragen, schilderst Probleme, bittest um Anregungen, und wehrst dann alles ab, mit dem K.O.-Argument, dass, was auch immer es sein mag, zwangsläufig nicht helfen kann, weil Deine Probleme nicht lösbar sind.

Total sinnloses unterfangen. Du verschwendest Deine und unsere Zeit.

BDorXlqag


Warum eröffnest Du dauernd neue Fäden zu Deinen Problemen, wenn diese eh unlösbar sind?

Du stellst Fragen, schilderst Probleme, bittest um Anregungen, und wehrst dann alles ab, mit dem K.O.-Argument, dass, was auch immer es sein mag, zwangsläufig nicht helfen kann, weil Deine Probleme nicht lösbar sind.

Total sinnloses unterfangen. Du verschwendest Deine und unsere Zeit.

Ich wehre nicht alles ab. Das kannst du gerne nachlesen, wenn du mir nicht glaubst.

Gewisse Grundprobleme sind nicht zu lösen, welche beispielsweise die hier diskutierte Zielsetzung verhindern. Deswegen frage ich ja auch wie man ohne größeres Ziel auskommen kann und welche negativen Konsequenzen das möglicherweise hat.

Ein paar Probleme lassen sich (hoffentlich) lösen, oder zumindest verkleinern. Zu diesen stelle ich dann konkrete Fragen in Themen.

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