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Zwangsstörung Oo ???

J<aEbeWnScxhon hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute,

ich habe ein Problem, von dem ich gerne berichten würde:

Bereits seit dem 15. Januar sitze ich zu Hause rum (bin 23, Student, wohne noch bei den Eltern) und mache nichts anderes als am PC zu sitzen und nachzudenken. Und um es klarzustellen : Ich will nicht mehr nur zu Hause rumsitzen, ich will raus und was anderes machen, ich habe Lust auf das Leben; von daher denke ich, dass es sich wohl nicht um eine Depression handelt. Allerdings habe ich schon seit Jahren eine mittelstarke Zwangsstörung, weshalb ich Fluoxetin nehme. Und seitdem ich die Dosis von 40 mg auf 20 mg reduziert habe (habe mit nem Neurologen drüber gesprochen; er gab grünes Licht), ging es mit dem Grübeln los:

Meine Gedanken drehen sich praktisch nur um ein Thema: Glück / Spaß im Leben. Ich bin nämlich der Meinung, dass der Mensch alles, was er so tut, nur deshalb macht, um möglichst viel Spaß zu haben. Das ist der einzige Zweck seines Handelns. Wie er dieses Maximum an Spaß erreicht, d.h. was er genau tut, ist nur Mittel zum Zweck. Und auch wenn eine Tätigkeit nicht direkt Spaß macht, dann sollte sie doch auf längere Sicht die Option mit dem "höchsten Erwartungswert an schönen Gefühlen" sein. Zumindest, wenn der Mensch lange genug darüber nachdenkt.

Der einzige Ausnahmefall sollte wohl im Zustand der extremen Gefühlsregung sein, sodass sich der Mensch kurzfristig anders entscheiden kann.

Diese Gedanken hab ich dann weiter und weiter ausgeführt und das wird dann irgendwann natürlich kompliziert^^

Bevor eine Diskussion über diese These von mir folgt, will ich sagen: es geht mir in diesem Beitrag nicht (primär) darum, ob diese Behauptung jetzt stimmt oder nicht. Viel mehr stelle ich folgende Frage: Ist das ebenfalls Symptom einer Zwangsstörung ?

So weit ich weiß (habe gegoogelt, ja...), sollte eine Zwangsstörung sowohl zeitaufwendig sein als auch als unsinnig / unberechtigt / übertrieben empfunden werden. Und das ist der springende Punkt: Schau ich mir meine Zwänge von früher an, kann ich sagen "okay, subjektiv gesehen scheint das wichtig zu sein, aber objektiv gesehen ist das Unsinn" . Bsp dazu: Ich wasche mir die Hände --> Unsicher, ob ich die Hände jetzt gewaschen habe --> nochmal waschen --> wieder unsicher usw. Subjektiv gesehen spürt man Angst, aber objektiv gesehen ist das übertrieben und man muss sich der Angst stellen, dann geht das weg (das ist selbstverständlich die Kurzform^^).

Bei meinen (Zwangs?)Gedanken ist es aber so, dass ich den Fehler in meiner eigenen Logik nicht finde, d.h. ich kann nicht sagen, dass meine Gedanken irrational / unberechtigt sind. Wenn ich wenigstens wüsste, ob das Zwangsgedanken wären, dann wüsste ich ja, was dagegen zu tun ist... aber so bin ich wirklich am Verzweifeln ! Wenn ich über die genannte Glücksthematik nachdenke, habe ich das Gefühl, dass ich (absichtlich) etwas falsch mache, und das Gefühl ist schon extrem quälend.

Ich hoffe ihr könnt das alles nachvollziehen und mir helfen =)

Dankeee

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