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Ich verstehe es nicht!

dcenpnisHoOdeennxis


Ich weiss einfach nicht was richtig und was falsch ist, ich bin eigentlich ziemlich offen und gutmütig an die Uni gegangen aber nun habe ich schon soviele Enttäuschungen innerhalb meines ersten Semesters erelebt, das meine Hoffnungen in die Menschheit selber und das wir garnicht so "schlimm" sind soziemlich gestorben sind. Es kämpft jeder für sich und Kontakte sind so kurzlebig wie ein Wimpernschlag. Und dann gebe ich mir immer selber die Schuld das ich nicht kommunikativ, nicht freundlich, nicht intressant, nicht hilfsbereit genug bin das mir irgendjemand Aufmerksamkeit schenkt.

Willkommen an der Uni! ;-D (leider) :-| Ich bin damals auch noch in eine fremde Stadt gezogen, in der ich nichts und niemanden kannte. Mein Tipp im Rückblick: Unbedingt einen Nebenjob oder Sportverein suchen, indem man Leistung ohne Leistungsdruck erbringen kann, sonst drehst du irgendwann durch. Die anderen meinen es in der Regel nicht böse, aber wenn man ständig das Gefühl, die anderen sind besser, dann ist man nicht gerade offen für neue Kontakte in dieser Umgebung. Die ist einer der asozialsten Orte, die ich bis heute kennengelernt habe. :-/

V%eli9nas


Es gibt absolut keinen Grund, sich so darüber aufzuregen. Lass den Leuten ihr Leben, ihren Feierabend und ihren Schlaf. Ich gucke auch manchmal stundenlang nicht auf mein Handy und kurz nach 22 Uhr liege ich im Bett, lese ein Buch oder mache nette Dinge mit meiner Frau. Da bin ich nicht mehr zu sprechen. Punkt.

Ehrlich, ich dachte erst an einen Fake, als du schriebst, dass du seit 22 Uhr auf eine Antwort wartest und schon 2 Stunden später hier im Forum die Wut rauslässt. Du solltest dir wirklich ein wenig Gedanken über Medien- und Kommunikationskultur machen und die Menschen um dich herum nicht für 24/7 verhaften.

Ich nehm deinen Beitrag jetzt mal exemplarisch.

Ich weiss durchaus das es da keinen Grund gibt. Warum ich mich aufrege? Weil ich es nicht unterdrücken kann, es ist ein Gefühl das hochkommt und das ich einfach nicht verarbeiten kann. Es stört mich ja selber sonst hätte ich das ja nicht angesprochen. Und ich hätte wirklich gerne mit den Menschen aus meinem Umfeld darüber gesprochen, aber es ist mir mittlerweile ziemlich peinlich allein diese Gefühle so zu hegen weil ich sie als sehr schlecht ansehe. In dem Moment habe ich mich wirklich dem ganzen hoffnungslos ausgesetzt gefühlt.

Sehe mich bitte nicht als das wütende Ding das durch die Gegend springt und an allen ihre Wut rauslässt. Denn das interpretiere ich grade aus deinen Beitrag das du das so von mir siehst/denkst. Dies wiederum macht mich grade traurig, weil sich dein Beitrag ziemlich verletztend anfühlt.

Dem ist aber nicht der Fall. Ich lehne mich mal soweit aus dem Fenster und würde sagen das ich den Menschen in meinem Umfeld ihren Raum lasse und sie nicht dahingehend wirklich nicht belästige. Auch wenn dem denke ich mal anders wäre wenn ich meine Gefühle so rauslassen würde wie ich sie fühle. Nur solangsam weiss ich selber nicht mehr wie ich das ganze im Schach halten soll ohne das ich das immer nur nach innen, gegen mich gerichtet geht.

Ich mache mir darüber sehr viele Gedanken,allein was das Thema Kommunikation betrifft, vorallem weil ich nicht verstehe wie Aussagen gemeint sind und warum Menschen einfach Aussagen so treffen und sie dann nachher nicht so meinen... das verwirrt mich einfach total.

BTT: Es kamen keine Antworten, und meine Frage wurde weiterhin übergangen. Das nächste mal werde ich wenn ich den Mut habe Probleme ansprechen.

Schau genauer hin, woher dieses Gefühl kommt, welches durch diese Nichtsofortantwort ausgelöst wurde. Ich würde vermuten, das liegt viel weiter zurück und hat ganz andere Ursachen. Nur wirkt es sich leider im Hier und Heute so aus, dass Du Dich gefühlsmäßig zurückversetzt fühlst in die Situationen, in denen dieses Gefühl entstanden ist. Damals hast Du Dich vielleicht abhängig, klein und ohnmächtig gefühlt. Das muss heute nicht mehr so sein. Man kann lernen, solche Situationen als Erwachsener neu zu bewerten und anders damit umzugehen. Ist viel Arbeit an sich selbst. Aber immerhin HAT man die Chance, an sich zu arbeiten.

Ich sollte also reflektieren wo dieses Gefühl herkommt? Mhm ok ich werde es versuchen aber so spontan kann ich nicht beschreiben wo es denn herkommt. Und wie kann mir das dann helfen wenn ich das weiss?

Gibt es noch andere Möglichkeiten damit umzugehen?

C=han!cei007


aber so spontan kann ich nicht beschreiben wo es denn herkommt

Wenn das immer sofort auf der Hand liegen würde, wäre es wirklich einfach. Aber das braucht seine Zeit. Irgendwann macht es vielleicht klick und Du hast zumindest eine Ahnung.

Hat sicher in irgendeiner Form mit Deinem Selbstwertgefühl zu tun. Ich vermute mal, Du fühlst Dich in solchen Situationen immer sofort als kompletter Mensch abgelehnt und ausgeschlossen. Übergangen und eben ignoriert. Und das tut weh.

Das Selbstwertgefühl entwickelt sich, muss wachsen, muss genährt, gehegt und gepflegt werden. Wie sieht es da in Deiner Vergangenheit aus? (Das sollst Du gar nicht hier mir beantworten, die Frage lasse ich mal zum Nachdenken bei Dir)

Und wie kann mir das dann helfen wenn ich das weiss?

Du kannst lernen, das Gefühl, das ja in der aktuellen Situation eindeutig überreagiert, besser zu steuern. Vor allem durch Neubewertung. Durch Abgleich mit der eigentlich auslösenden Situation (oder vielen kleinen Situationen).

Manchmal hilft tatsächlich schon das Wissen um die Ursachen, so dass Du es besser von der aktuellen Situation für Dich abgrenzen kannst. Erkennen kannst, dass es eben weder Absicht, noch ein persönlicher Angriff auf Dich ist, wenn nicht sofort jemand antwortet.

Je mehr da der Verstand vorübergehend übernimmt und das Gefühl nicht überbewertet wird, umso leichter wird es Dir fallen.

E6hemalihger Nu}tzer (#c540|729)


Ich weiss durchaus das es da keinen Grund gibt. Warum ich mich aufrege? Weil ich es nicht unterdrücken kann, es ist ein Gefühl das hochkommt und das ich einfach nicht verarbeiten kann.

Versuch doch beim nächsten Mal, mit einer einfachen Überprüfung der Realität gegenzusteuern. Das braucht anfangs ganz viel Arbeit und Überwindung, aber wenn man das öfter mal macht, dann wirds auf Dauer einfacher.

Wenn du merkst, du rutschst da gleich in ein Gefühl des Ärgers oder der Wut, das du nicht abstellen kannst, oder in dieses Alles-hinschmeißen-wollen, dann frage dich doch erst mal: Ist dieses Gefühl berechtigt? Gibt es nicht weitere, logische Erklärungen für dieses Verhalten und ich muss mich vielleicht gar nicht aufregen? Ist es überhaupt wirklich persönlich gemeint oder reagiere ich da nicht vielleicht einfach über? Versuche da wirklich mal, sozusagen von Außen auf die Situation zu sehen und dich nicht zu sehr reinzusteigern. Wenn du nämlich einmal drin bist, ist es viel schwerer, dem entgegen zu steuern, als wenn du frühzeitig sagst "Moooment - in dieses Gefühl will ich gar nicht erst reinrutschen". An der Stelle: Nicht einfach blind den Gefühlen ihren Lauf lassen, sondern denken. Das Gefühl und die Situation hinterfragen.

Ist vorallem dieser Drang, direkt alles hinzuschmeißen, überhaupt zielführend? Bekommst du dadurch deine Antwort? Fühltest du dich damit wirklich besser? Oder schneidest du dir damit nicht selbst ins Fleisch und schießt dich erst recht ins Aus? Vergraulst vielleicht noch Leute, die es eigentlich gut mit dir meinen und/oder die dir helfen könnten?

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