» »

Freund hat Angst vor mir!!!

s:chne}cke19x85


Ich finde das, ja noch mal echt ein Zacken schärfer :-o Und irgendwie tut ER mir ja auch jetzt ein wenig leid. Es macht auch ein ganz anderes Licht auf ihn.

Joah. Deshalb kann ich in der Geschichte auch nicht in ihm den alles-versauende-Buhmann sehen.

Princess' Mutter hat ja auch Verlobungsringe für die beiden gekauft nach der Geburt des ersten Kindes. Als die beiden getrennt waren bzw. sich der "Freund" getrennt hat. Sie hat ihren Ring trotzdem begeistert getragen.

Sagt ja viel darüber aus.

Vor allem, weil der Kerl mittlerweile ja auch etwas erwachsener geworden ist, aber noch weit weg von einem reifen Erwachsenen. Und sie zieht sich auf die gesellschaftlich / familiär akzeptierte Position der Mutter und Ehefrau zurück.

Zumal sicher auch sachliche Zwänge im Hintergrund stehen, ich kenne keinen Studi, der sich Ehefrau, drei Kinder, Wohnung und Auto leisten kann. Wie gesagt, traurig für beide, für ihn eher noch mehr als für sie.

f>alcXo pelegr inxoides


Für die Kinder ist das traurig. Die sind die leidtragenden. Auch wenn die Eltern sehr jung sind, sollten sie doch bitte im Wohle ihrer eigenen Kinder denken.

SHweetLitJtle P.rincexss


kto libo

Ich finde, Du bist eine sehr starke Frau, vor er durchaus Angst haben sollte. Du lässt Dir nicht so leicht was gefallen und sagst, was Du denkst, auch wenn er oder andere das nicht hören wollen. Du bist auch konsequent - du würdest gehen, wenn er das wollte. Kurz gesagt, Du bist kein Dummchen, das man rumschubsen kann.

Danke @:) @:)

Ich kann das verstehen, dass er Angst hat. Er weiß, dass Du tust, was Du für richtig hältst. Ich finde es aber von ihm bescheuert, Dir daraus einen Vorwurf (so hört es sich für mich an) zu machen. Durch sein Verhalten hat er sich in eine Lage gebracht, für die er selbst verantwortlich ist. Er sollte lieber überlegen, was er tun kann, damit er Deine Reaktion nicht fürchten muss. Es geht hier ja nicht um körperliche Gewalt, sondern darum, dass Du die Wahrheit sagst. Und wer die Wahrheit fürchtet, hat ja wohl ein Problem.

Ich denke auch, dass er ein Problem hat. Aber ich möchte nicht, dass er mich fürchtet. Ich möchte ihm helfen und das geht nicht, wenn er Angst vor mir oder meiner Reaktion hat.

Außerdem, hat er mal über Deine Albträume nachgedacht?

Das glaube ich sogar.

Albträume habe ich zum Glück nicht, auch wenn ich manchmal wegen 1000 Gedanken nicht gut einschlafen kann.

Ich kann mir sogar vorstellen, dass es ihm schlecht geht mit dem Gedanken daran, dass es mir wg ihm schlecht geht - jedenfalls hat er das mal gesagt.

LovHus

Ich habe da noch einen anderen Buch-Tipp für dich: "Intimität und Verlangen - sexuelle Leidenschaft in dauerhaften Beziehungen" von David Schnarch.

Hm... Die sexuelle Leidenschaft ist witzigerweise gar nicht so sehr ein Problem. Wir begehren uns sexuell immer noch, auch wenn ich zZ keine sexuellen Handlungen zulassen möchte, fällt es mir schwer, wenn wir wie vor ein paar Tagen zusammen unterwegs sind, er mich in den Arm nimmt, drückt, unsere Gesichter sich nahe kommen...

Chemie ist noch da, ich möchte aber in der derzeitigen Situation auf diese Intimität verzichten.

ABER: In jedem Kapitel gibt es ein Fallbeispiel von einem Paar, das sich irgendwie in die Wolle gekriegt hat und die dann doch aus einem ausweglos scheinenden Patt herausgefunden haben zu dem, was der Titel verspricht. Oder wie du sagen würdest: "Wir wollen doch eigentlich nur eine liebevolle Beziehung führen." Mit solchen Beispielen vor Augen sieht die Wand, vor der du stehst, nicht mehr ganz so unüberwindlich aus.

Danke @:) @:)

Beispiele bei Beziehungen sind ja leider immer nur bedingt vergleichbar, weil die Situation ja nie wirklich gleich ist. Aber es ist ermutigend zu wissen, dass man solche Krisen überwinden kann.

Bei mir ist nun Misstrauen ihm ggüber da, er sagt zwar immer er würde mich nicht mehr anlügen aber er findet ja auch, dass nix sagen kein Lügen sei. Ich finde, etwas nicht zu sagen, wenn man genau weiss, dass der andere etwas glaubt oder diese Info für ihn relevant wäre, ist auch lügen.

Isabell

Was geht Dich seine Beziehung zu seinem Freund an? Ebenso die Affäre?

Du fragst mich wirklich, was mich die Affaire angeht ??? :-X

Ich bin zwar fast sicher, dass Du das jetzt nicht verstehen wirst - aber für mich ist das genauso ein Vertrauensbruch. Und das unter der Prämisse: "Sie hatten ein Recht das zu erfahren, außerdem hatte ich das Recht weil er mir so wehgetan hat.". Auge um Auge?

Ich war wütend auf ihn und ja, ich finde man sollte erfahren, wenn man betrogen wurde, allein schon wg möglicher Ansteckung. Er sagt zwar, sie hätten immer Kondis benutzt, aber er kann mir ja viel erzählen %-| :(v

Ich will nicht leugnen, dass Rache dabei mitgespielt hat, aber sie war nicht der einzige Faktor und ich würde es auch nach über 1 Jahr Bedenkzeit immer noch sagen. Allerdings würde ich einige Sachen etwas anders machen, zB würde ich ihm ankündigen, seine Lügen auffliegen zu lassen, wenn er sie nicht selber gesteht & zwar allen, nicht nur der Affaire.

Du hättest die Wahl gehabt auch ganz andere Konsequenzen aus seinem Verhalten zu ziehen.

Sicher. Ich hätte lieb und nett sein können. Ich hätte ihn abblitzen lassen können. Beides wollte ich nicht und beides wäre unehrlich gewesen.

Ich habe so das Gefühl, dass Du seine Wahrnehmungen negierst, Dir eine Welt erschaffst in der Du schalten und walten kannst wie Du willst, denn Du hast ja das Recht dazu, weil ER ja "der Böse" ist der Dich betrogen hat.

Ich negiere nicht, dass ich ihn mit meinem Handeln verletzt habe. Ich habe mit etwas Abstand auch gesehen, dass er es als Vertrauensbruch gesehen hat, weil er sich seinem Empfinden nach mir geöffnet hatte und ich ihn dafür "bestraft" hätte.

Zum Zeitpunkt meines Handeln sah ich es nicht als Vertrauensbruch, weil kein Vertrauen da war. Er wollte reinen Tisch machen, gut, aber ich habe seine Worte nicht als vertrauenvolles Offenbaren wahr genommen.

Für mich hat er mir eröffnet dass er mich belogen & betrogen hat und meinen Ratschlag, das Lügengebäude einzureissen und allen die Wahrheit zu sagen nicht (schnell) umgesetzt, so dass ich nicht mehr geglaubt hatte, dass er es ernst meint und es auch unerträglich fand zu wissen, dass seine Affaire sich nichts ahnend auf das nächste Treffen freut oder neben ihm im Bett liegt.

Und ja, ich finde auch, dass er mir nach einer solchen Aktion entgegen kommen sollte.

sAchnecVke19x85


@ falco

Ja, das finde ich auch.

Princess war mal die Prinzessin im Elfenbeinturm, dass sie von ihrem Mann immer noch als " x:) " und von ihren Kindern als " :-@ " spricht, finde ich da sehr bezeichnend. Sie ist noch voll in der Rolle als Princess drin, und mit mittlerweile Anfang 20 ist das einfach total lächerlich.

Ich frage mich da auch, welche Werte / Erfahrungen sie da ihren Kindern mitgeben will? Der Welpenschutz währt eben nicht ewig, sondern wird irgendwann einfach lächerlich.

Ich bin ja in ähnlichen familiären Strukturen aufgewachsen (katholisch - konservativ) und ich gehörte eben nicht zu den glücklichen Geschwistern, die sich in dieses Weltbild eingefunden und eingefügt haben (wobei alle meine 5 Geschwister den ein oder anderen ausgeprägten psychischen Schaden haben). Meine Kindheit / Pubertät war geprägt von dem Gefühl, "falsch" zu sein. Dass es nur die Wahl zwischen den Bedürfnissen der Eltern (die mich als Person umgebracht haben) und meinem eigenen Weg (der gefühlt meine Eltern umgebracht hätte, was aber objektiv nicht so war) gibt. Auf jeden Fall wäre mein Wachsen mit Leichen am Wegrand zu bezahlen gewesen. Was aber letztendlich doch nicht so war.

@ Princess

Letztlich denke ich, dass man als Elternteil / Mutter zugunsten des Kindeswohls auf seinen eigenen Comfort (zumindest in gewissem Maße) pfeifen muss! Du bist kein kleines Prinzesschen mehr, sondern eine Frau, die sich aktiv für zwei weitere Kinder entschieden hat, die ihre Loyalität immer noch auf Seiten ihrer Familie sieht, die auf Vorbildwirkung für die Kinder pfeift, die ihr Ego-Ding-Kitschtraum durchzieht. Sicher ist dein Mann kein Heiliger im Schrein, aber die Unvernunft des Einen ist keine (passable) Rechtfertigung für den Mist eines anderen. Wird ja auch ersichtlich daran, dass Mami bisher immer den Dreck weggeräumt hat.

Ich weiß ja nicht (vielleicht bin ja ich auch die völlig irre), aber Liebe ist immer auch mit der Frage des Loslassens verknüpft. Wahre Liebe heißt nicht: "Behalten um jeden Preis!", sondern dem Gegenüber das Beste wünschen, ihn gehen lassen, auch wenn es einen selber innerlich zerreißt.

Wenn du Prinzesschen spielen willst, dann kannst du nicht Mutter / gleichberechtigte Partnerin sein. Wenn du gleichberechtigte Partnerin sein willst, dann musst mitunter du den Weg in eine positivere Entwicklung gehen und nicht ewig die Sockenpuppe Mamis sein und unter den Schutzschirm deiner älteren Geschwister rennen.

Im Prinzip spiegelt ihr hier kein erwachsenes Verhalten, sondern das Leben ist Theaterbühne für euer infantiles Romeo-und-Julia-Drama. Deshalb auch das Mitleid für die Kinder.

Und ja, es ist verdammt (!) schwer, den eigenen Weg zu gehen, die eigenen Werte zu finden und nach und nach Unabhängigkeit von euren Eltern zu finden. Aber in deinem Fall, Princess, scheint es mir so, als wäre dir die elterliche Fuchtel gerade so Recht, um dein Ziel zu verwirklichen. Das ist okay, solange man nicht Vater / Mutter ist, aber du willst die Vorteile des Mutter-Seins abschöpfen (um sozusagen in einen abgeschirmten Princess2.0-Modus zu wechseln), ohne die damit verbundene Verantwortung/Scheiße zu fressen. Scheiße, die du ganz maßgeblich mit ausgefressen hast!

Du willst, dass dein Mann zum "Mann" wird... also die Verantwortung übernimmt. Irgendeine konstruierte Geschlechterrolle ist total bequem, um selber nicht "Frau" werden zu müssen. Ich bin immer noch schockiert, dass sich in diesen Umständen munter weiter fortgepflanzt wird. Es kann sein, dass er "kaputt im Kopf" ist, aber du bist es mindestens (!) genauso!

N4ordlawndwZichtexl1


Wenn ich, hier über diesen Thread immer weiter nachdenke, wundert mich nicht mehr das er Angst hat. Er wird Angst haben vor dem was kommt, wenn er sich trennen würde. Ich hoffe er kann diese irgendwann ablegen und im Sinne der Kinder eine Trennung durch ziehen. Denn die 3 tuen mir total leid :°(

KhlextterpLfl[anze80


Zwei Sachen fallen mir bei den Schilderungen der TE auf:

Erstens: irgendwie vermisse ich eine wirkliche Erwähnung ihrer Kinder. Ja sie werden mal als Kinder erwähnt, aber es fängt ja schon dabei an, dass lange nicht klar war wieviele Kinder es sind. Sie scheinen aber irgendwie keinerlei raum einzunehmen oder Persönlichkeit zu haben. Das Älteste KInd müsste doch mittlerweile locker 4 sein oder so. Aber nie wird erwähnt, dass man beispielsweise zu fünft was unternommen hat, oder wie insgesamt das leben zu fünft abläuft.

Das führt mich zu zweitens irgendwie: Also insgesamt fällt es mir schwer den Alltag der Te und ihres Freundes zu fassen. Ich weiß immernoch nicht, was jetzt zwischen ihrem freund und der anderen war, haben die zusammen gelebt und wenn ja als Wg oder sind sie direkt als Pärchen zusammengezogen und irgendwie gibt es die WG noch? War es jetzt eine Paralellbeziehung oder wirklich nur eine Affäre? Alles irgendwie undurchsichtig. Also anscheinend lebt der Freund der TE ja woanders, da wäre dann die Frage wie oft ist er überhaupt bei der TE und den Kindern, wie sieht ihr gemeinsames Leben aus. Das find eich wichtig um die Dynamiken und Konstellationen zu verstehen.

Und irgendwie scheinen sie ja nicht soviel Alltag haben zu können, wenn er dann wirklich eine paralelbeziehung führen konnte und seine freunde mal wieder nicht wissen, dass sie und die Kinder existieren. Das kann ich mir immernoch nicht vorstellen, wie man drei Kinder verheimlichen kann, außer eben der Kontakt und die Einbindung ist sehr gering.

L]ichtAvmHworixzont


Geht mir ebenso. Fast scheint es als wäre "das andere Leben" (mit der anderen) sein eigentliches Leben und die TE samt Kindern nur die Affäre… Oder so etwas wie "gibt's halt auch noch, habe ich aber eigentlich gar nichts mit zu tun".

CCleo EdDwards v0. Davo$npoort


Der Prinz in seinem Stande möchte halt davon flattern und nicht in seinem vorher bestimmten Leben mit dem bösen Drachen samt träumerischen Angetrauten bleiben. ":/ Irgendwie wirkt das alles so...

Er behandelt sie trotzdem scheiße.

Kcadhigdya


Fast scheint es als wäre "das andere Leben" (mit der anderen) sein eigentliches Leben

Den Eindruck hatte ich auch, aber ich wollte es nicht so gemein formulieren.

SbweetLit4tle PriNncess


kto libo

Wenn er tatsächlich nur Angst davor hat, sie könnte irgendwas ausplaudern, soll er sich trennen oder nichts tun, was sein Freund oder seine Geliebte nicht wissen dürfen.

Wenn er mit einer anderen Frau zusammen sein will, dann ja wohl als der, der er wirklich ist und keine zurechtgeschummelte Lügenversion :|N :(v :(v

S/weetMLittlea PrinXcexss


LovHus

Ich halte es nicht für sehr sinnvoll, in dem Verletzungsspiel gegenseitig aufzurechen, wer wann wen und zuerst/als Reaktion oder stärker/schwächer oder absichtlich/unabsichtlich womit verletzt hat. Es zementiert den Schmerz und rückt jede Lösung in weite Ferne.

Ich will auch nicht aufrechnen. Andererseits kommt er bei zB der Sache mit dem Auto dann immer mit "aber DU hast XXX gemacht", was er schwer macht, sinnvoll darüber zu sprechen.

Kann sein, dass das dem betroffenen Partner (der zugleich der auslösende Partner ist) zu schaffen macht. Insbesondere, wenn er allen Ernstes damit gerechnet hat, stets (auch, wenn er Scheiße der untersten Schublade baut) respektvoll behandelt zu werden, wird er ihr Verhalten "unberechenbar" finden. Ok, nun kann er auch seine Entscheidung treffen. Und siehe da, er bleibt auch. Man ist sich auf einer elementaren Ebene also offenbar doch einig.

Es wäre auf eine Weise für mich sogar einfacher gewesen, wenn er einfach gesagt hätte er will mit der anderen zusammen bleiben und nicht mit mir. Das hat er aber nicht. Er sagt er will eine richtige, liebevolle Beziehung mit mir. Da sind wir uns also einig. Aber mit dem Weg wohl nicht so.

Sgwee3tLit7tle Pqrincesxs


schnecke1985

Da sehe ich den Grund für die ganze Misere: Im Prinzip wurden beide durch Druck in eine Beziehung / Ehe gedrängt, für die keiner der beiden bereit oder reif war. Hätte die Schwangerschaft nicht gegeben, dann wären die beiden zu 99% Wahrscheinlichkeit heute nicht verheiratet und hätten keine (weiteren) Kinder miteinander bekommen.

Nee, verheiratet wären wir wahrscheinlich nicht und Kinder hätten wir auch (noch) nicht, aber wir wären sicherlich auch ohne Schwangerschaft zusammen gekommen.

Nein, ich sehe da überhaupt keine unbelastete Basis zwischen euch beiden - tut mir leid. Unbelastet bedeutet für mich: Jung sein, ungebunden sein (also kein Kind!), Ausbildung / Studium vor der Nase, eigene Ziele entwickeln, Zeit zum Reifen und Fehler machen haben.

Jung sind wir, zwar mit Kindern, aber er macht ja trotzdem sein Studium und entwickelt eigene Ziele, genau wie ich auch eigene Ziele habe. Fehler macht man immer, egal wie alt man ist. Niemand ist perfekt und zu behaupten, man dürfe keine Fehler mehr machen, nur weil man Kinder hat, ist iwie weltfremd ":/ o:)

Ich habe mich immer schon stark in die Gefühle deines Mannes einfühlen können.

Was denkst Du dann, geht in ihm vor? Warum will er nicht mit mir sprechen? Warum will er lieber still stehen, als gemeinsam am Glück zu arbeiten? Warum sagt er, er liebe mich und meint er das auch so? Warum wählt er nicht die andere Frau, wenn ich und die :-@ :-@ :-@ seine Fesseln sind?

Ich komme aus ähnlichem Elternhaus wie du (nur ohne Big Money ;-) ) und die meisten meiner Geschwister (5 an der Zahl) kommen prima mit den bürgerlichen Erwartungen meiner Eltern klar. Ich konnte das nie, und habe mit der Zeit gemerkt, dass ich als Person sterbe, wenn ich nicht aus diesem Umfeld raus komme.

Meine Geschwister kommen auch unterschiedlich damit klar. Ich denke, ich komme ganz gut zurecht, weil ich die Kleine bin und damit nicht mehr ganz so streng behandelt wurde. Mein ältester Bruder kommt auch gut mit unseren Eltern klar, weil er das glaube ich gut findet, dass er einen Weg vorgegeben bekommt und dafür geglättet bekommt. Andere haben sich ganz abgewandt. Ein Bruder von mir ist schwul & hat "nur" Ausbildung gemacht und ist klein & dick, der kommt überhaupt nicht klar & hat keinen Kontakt mehr nach Hause. Kann ich auch verstehen, hätte ich an seiner Stelle wohl auch nicht.

Deshalb sympathisiere ich auch mit deinem Mann - weil du mit der Situation (z.B. den Erwartungen deiner Mutter) scheinbar ganz gut klar kommst, während er da irgendwie nie reinpasst.

Mein x:) ist auch in einer anderen Familie aufgewachsen. Seine Ellis sind ganz anders drauf als meine. Sein Pa will zB immer Harmonie und ist so ein Künstlertyp. Der findet es toll, dass x:) auch etwas künstlerisches machen will, das findet meine Ma nat :(v %-|

Das hat mich zum Nachdenken gebracht. Ich bin 30, Schatz 33, und wenn ich mir vorstellen würde, dass ich schwanger wäre, dann würde bei mir blanke Panik / Angst / Entsetzen ausbrechen. Da wäre nicht viel mit Baby-Freuden, sondern eher die Aussicht auf eine Abtreibung (PS: super, wie du das gepackt hast, ich packe es heute noch nicht). Will heißen: Ihr sitzt von Anfang an in der "Falle" des gemeinsamen Kindes. Da ist nichts / wenig mit Unbeschwertheit und das kann einen Menschen zugrunde richten (muss natürlich nicht!).

Na ja, ich glaub auch, wenn man älter ist, macht man sich viel mehr Gedanken & Panik. Ich hatte ja gar keine Ahnung, was alles schief gehen könnte und so war ich zuversichtlich und fröhlich. Ist das :-@ erstmal da, kriegt man das schon irgendwie hin, solange man es lieb hat! @:) @:)

Ich sehe unsere :-@ :-@ :-@ nicht als Falle oder Fessel. Wenn er nicht mit mir zusammen sein will, muss er das ja nicht, ich werde ihm kaum unsere gemeinsamen Kinder verweigern! Und die anderen zwei hat er ja mit entschieden, dass es sie gibt. Nat ist das Leben mit :-@ :-@ :-@ anders als ohne, man muss sich um mehr kümmern, aber ich würde sie für ein "unbeschwerteres Leben" niemals eintauschen wollen x:) x:) x:)

Wenn ich euch angucke, dann sehe ich eben auch nur Drama: ungeplante Teenie-Schwangerschaft, konservatives Elternhaus mit vieeeeeeeel Druck (nicht mal meine ultra-religiöse Mutter ist mit Verlobungsringen angerückt!), zwischendurch Trennung, du fühlst dich ungeliebt, Druck-Hochzeit, Betrug, Verleugnung...

Ich glaube, die Verlobungsringe hatten weniger mit Religiösität zu tun, als mit einem guten Außenbild.

Princess, deshalb tust du mir ja so leid: Du hast keinen Vergleich zu einer wirklich glücklichen, selbstbestimmten und freien Beziehung :-( du bist traurig, er ist traurig, du wirst betrogen, er betrügt, du bist Hausfrau (warum studierst du eigentlich nicht?!?), er "darf" studieren usw. usw. Ich würde dir so sehr wünschen, dass du einmal Liebe erfahren darfst, die nicht nur Kinder, Knatsch und Kompromisse ist. Einfach Liebe, mit jeder Zelle deines Körpers.

Das würde ich mir auch wünschen. Ich weiss, wie es sich anfühlt und ich habe es wieder gespürt, sogar nachdem ich von dem Betrug wusste, aber jetzt ist es kaputt :°( :°( :°(

Ich möchte nicht studieren, aber ich werde eine Ausbildung machen, wenn das Kleinste etwas älter ist, wahrscheinlich dieses Jahr im August. Er wollte studieren und deswegen macht er es auch.

S=we?etLittlbe Prinxcess


Isabell

Aber es geht hier in der Ausgangsfrage darum, warum ihr Freund solche "Angst" vor ihr hat. Ihr nicht mehr vertraut. Und ich wollte mit meinen Beiträgen lediglich darauf hinaus, dass ich sehr wohl eine (für mich nachvollziehbare) Begründung für seine "Ängste" (das ihr nicht vertrauen können) erkenne. Aufgrund ihres Verhaltens nach seinem Betrug an ihr. Sie geben sich da wohl Beide nicht viel.

Ist es wirklich genau so schlimm, die Lügen zu enttarnen, wie 2 Jahre lang eine Parallelbeziehung / Affaire zu haben?

Ich will das mit ihm nicht aufrechnen, aber ich finde das trotzdem übler, zumal er angeblich eh die Bez zu ihre beenden wollte.

In diesem Fall heißt die Konsequenz bezüglich ihres damaligen Handelns nun mal, dass auch er ihr nicht mehr wirklich vertrauen kann.

Und das heisst nun wohl, dass wieder ich diejenige sein muss, die Arbeit in die Beziehung steckt.

Es ist nicht so, dass ich Dich nicht verstehen könnte - dennoch zieht nun mal jedes Verhalten auch Konsequenzen nach sich. Und diese Konsequenzen fragen meistens nicht nach ob es nun Recht oder Unrecht war so und so zu handeln, sondern sie steuern das Weitere. Und durch Dein damaliges Handeln, Deinen "Übergriff" Dich mit der Affäre und dem Freund über Deinen Freund hinter seinem Rücken auszutauschen, hat er nun mal sehr viel Vertrauen verloren. Das ist völlig unabhängig von seinem Betrug an Dir zu sehen.

Ja, es war wohl ein Übergriff und ich sehe auch ein, dass ich sehr schnell gehandelt habe und ihn hätte vorwarnen sollen. Ich würde es jetzt anders machen, aber sagen würde ich es der anderen dennoch.

K2ad%hixdya


Er sagt er will eine richtige, liebevolle Beziehung mit mir. Da sind wir uns also einig. Aber mit dem Weg wohl nicht so.

Wenn er nicht unter emotionalem Druck gehandelt hat (also Du weinst, oder er will aus sonstigen Gründen irgendwas sagen, was die Situation lockert), und das auch wirklich so meint, dann ist eine Paartherapie wirklich nötig.

Ich kenne es nur aus Filmen, aber sicher ist es möglich, die gemeinsame Therapie auch zwischenzeitlich getrennt durchzuführen - wenn einer der Parteien sich dem Therapeuten gegenüber öffnen würde, es dem Partner gegenüber aber nicht kann oder will. So ein Therapie-Ansatz wäre vielleicht ganz gut; vielleicht ist er gegen eine Paar-Therapie, weil er meint, dass ihr beide dann **immer* im selben Raum seid und er möchte ja der starke Beschützer sein, da hätte er ein Problem mit, wenn sein Selbstbild vor Deinen Augen demontiert wird. Bei einer Therapie, in der zeitweilig auch Einzelgespräche oder -sitzungen stattfinden, würde er vielleicht zustimmen, sie zu machen...

Edhemalig+er N%utze*r (#528611x)


Warum wählt er nicht die andere Frau, wenn ich und die Kinder seine Fesseln sind?

Weil er seine Kinder liebt.

Weil 3 Kinder verdammt viel Alimente kosten.

Weil im Grunde sein Leben erstmal vorbei ist, wenn er sich trennt.

Weil er Angst hat, dass er seine Kinder nie wieder sieht weil du ihn zerstören würdest.

Er traut dir das alles zumindest zu.

Würde mir zu denken geben.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH