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Beruhigungsmittel im Studium+Beruf

k}ibl(od hat die Diskussion gestartet


Hallo.

Ich habe die letzten Monate überdurchschnittlich viel Stress. Im Studium stehe ich kurz vor dem Abschluss, es läuft aber nicht alles nach Plan. Zusätzlich macht mein Chef bei der Arbeit Druck.

Ich fühle mich seit 3-4 Monaten sehr angespannt, müde, erschöpft und ausgelaugt. Bis zu 12h pro Tag bin ich am Lernen/Arbeiten, auch am Wochenende.

Das größte Problem ist aber der Schlaf: Obwohl ich mich todmüde ins Bett lege, brauche ich manchmal bis zu 1h, um endlich einzuschlafen. Auch das Durchschlafen klappt nicht immer, mehrmals pro Nacht wache ich kurz auf. Am nächsten Morgen bin bereits gegen 9 Uhr auf. Auch am Wochenende kann nicht ausschlafen. Außerdem habe ich das Gefühl, dass ich durch das regelmäßige Aufwachen nicht richtig in die Tiefschlafphasen komme und mich morgens deshalb so erschöpft fühle.

So, genug herumgeheult. Mein Studium hat in ca. 1 Monat ein Ende. Bis dahin habe ich überlegt, irgendwelche Beruhigungsmittel zu nehmen, um wenigstens nachts entspannen zu können.

Allerdings würde ich etwas Pflanzliches bevorzugen.

Ich habe von [[http://www.netdoktor.at/therapie/beruhigungsmittel-8733 Baldrian, Hopfen und Johanniskraut]] gelesen. Allerdings stand dort, dass es bis zu 2 Wochen braucht, um die Wirkung zu entfalten.

Lohnt es sich noch, damit anzufangen, da mein Studium eh schon relativ bald vorbei ist?

Danke!

Antworten
ZGwackr44


Ich nehme bei Bedarf vor dem Schlafen Sedonium 300 (Baldrian).

C omxran


Ich mache mir in solchen Stressphasen abends einen starken Tee aus kalifornischem Goldmohn. Wirkt bei mir sofort und ich schlafe sehr relaxt ein.

bUlackh!eartedqKueen


Ich habe das auch alle paar Jahre mal, dass ich in Phasen mit viel Stress oder Anspannung nicht oder nur schwer einschlafen kann.

Ich habe zweimal eine vom Arzt verschriebene Schlaftablette probiert und kann davon, wenn es irgendwie anders geht, nur abraten. Ich war beide Male am Folgetag bis zum frühen Nachmittag neben der Spur. Als hätte man mich in den Standbymodus versetzt und mein Gehirn in Watte gepackt. Das ist, gerade wenn man kopfmäßig was leisten möchte, echt nicht das Wahre.

Baldrian bringt bei mir rein gar nichts. Müsstest du ausprobieren, ob das bei dir was bringt.

Für sinnvoller halte ich es Einschlafrituale zu etablieren. Sich vorher überlegen wo dir Grenzen der eigenen Leistungsfähigkeit sind und wie viel man pro Tag lernen (und/oder arbeiten) kann und dann, wenn das Maximalpensum ausgereizt ist, Feierabend machen. Computer aus, Bücher zu. Und dann etwas anderes tun, auf andere Gedanken kommen.

Und vielleicht hast du ja auch das ein oder andere Mittelchen, was bei dir Einschlaffördernd wirkt? Bei mir sind das zum Beispiel Hörspiele. Und verkehrt herum im Bett liegen. Und Milch mit Honig.

Psychohygiene halte ich, auch wenn es nur um einen überschaubaren Zeitraum geht, für sinnvoller als da mit Medikamenten und Mittelchen nachzuhelfen.

M1atzePBerl&ixn


Ich nehme ne Tablette Melatonin jeden Abend ein. Es ist wichtig, dass du das aber mehr oder weniger jeden Tag zur gleichen Uhrzeit einnehmen würdest.

Biamb=ienxe


[[https://www.palverlag.de/muskelentspannung-jacobson-durchfuehrung.html]]

mir hilft Progressive Muskelentspannung zum Runterkommen sehr gut. Hab mal einen von unserem Arbeitgeber angebotenen Kurs besucht. Irgendwas mit Stressbewältigung am Arbeitsplatz. Ich nutze diese Übungen NUR im Bett, vor dem Schlafengehen und bin meist schon während der Übungen weggedämmert. Wenn nicht, spanne ich zum Schluss noch einige Male den ganzen Körper an. Die entspannungsphasen danach sind wohlig ermüdend. zzz

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