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Wenn Suizid zur Auswahl steht

A7lbedxo


Der oberste Satz gehört noch zum Zitat, Entschuldigung. |-o

Nicht nötig sich zu entschuldigen :-)

(...) und es geht noch weiter: Davon ausgehend, dass sich Gefühle niemals ändern, halten wir sie sogar sie WACH mit diesen Grübeleien, bis hin zur selbsterfüllenden Prophezeiung. Gedanken sind eben nicht "nur" Gedanken. Sie besitzen große Kräfte. Und die können sich durchaus auch selbstständig machen. Diese "Hinterhand" ist also nicht nur ein Fehler, sondern ein gefährliches Spiel.

Exakt! :)=

mYond+Cseterne


ich frage mich, wäre diese Möglichkeit nicht in meinem Kopf... würde ich dann mehr kämpfen für mein Leben ??? Ich weiß es einfach nicht.

Ich hoffe, es kommt halbwegs rüber, was ich sagen möchte... kann es grad nicht besser erklären... :-(

sunset_2015

Ja, es kommt rüber, und vielleicht geht es Dir gerade so wie mir. Ich würde nämlich gerne noch etwas schreiben. Aber ich bin müde vom "kämpfen".

Rbye


Das Kämpfen aufgeben, kapitulieren ohne es als Kapitulation zu werten - wäre das vielleicht erst einmal eine Alternative?

mdond+6ste?rne


@ Rye

Mit "kämpfen" (in Anführungszeichen) meinte ich einen Beitrag zu posten und für seine Meinung, bzw. seine Sichtweise einzustehen.

sunset_2015 hat in diesem Sinn bereits aufgegeben. Es wäre also keine Alternative. Für sie wäre es eine Alternative zu "kämpfen".

So sehe ich es zumindest.

RMye


Ja, so kann man es natürlich auch sehen, Mond + Sterne.

Der eine muss lernen, zu kämpfen - der andere, es aufzugeben. So vielfältig sind wir. Deshalb kann es auch keine Patentrezepte geben.

Wessen Schicksal es ist, durch eigene Hand zu sterben, bei dem ist es wohl so. Aber es ist uns auch vorbehalten, es "einen Fehler" zu finden; es geht ja immer um die Sicht aus dem eigenen "Seelenfenster".

s<uns!et0_x2015


Ihr seid so großartig!! x:)

Ich habe Eure Beiträge gelesen und ich finde es wirklich schön, verschiedene Sichtweisen zu lesen. Bringt mich ehrlich zum Nachdenken.

Ich bin am Wochenende etwas "eingespannt worden" von Freunden/Familie und hab' da grad nicht die Ruhe, auf Eure Beiträge einzugehen und das ist kein Thema "für zwischendurch".

Ich wollte mich aber schon mal für Eure vielen Antworten bedanken. Freut mich wirklich. :-D

mhond+fsterPnxe


Wir haben Dich teilweise etwas unterschiedlich verstanden. Und mich würde interessieren, wie Du es nun genau gemeint hast. Deshalb schreibe ich zunächst auf, wie ich Dich verstanden habe.

Du kämpfst für Dein Leben.

Außerdem hast Du die Möglichkeit eines Suizids im Kopf. Du hast Dich zwar dagegen entschieden, indem Du Dich beispielsweise bei einem Gesundheitsforum angemeldet hast. Aber Du bekommst diese Möglichkeit nicht aus Deinem Kopf.

Ich finde das demotivierend.

Dein Meinungsbildungsprozess in dieser Frage scheint noch nicht ganz abgeschlossen zu sein. Du stellst Dir noch die Frage, ob Du mehr kämpfen würdest, wenn Du diese theoretische Möglichkeit nicht mehr im Kopf hättest.

Habe ich Dich so weit richtig verstanden? Bzw. wie bist Du richtig zu verstehen?


Ich kann Dir etwas dazu schreiben, was mein täglicher Überlebenskampf ist: Aufstehen, rausgehen, etwas machen. Das ist es, worum ich kämpfe.

Ich habe diesen Kampf im Grunde genommen schon längst verloren. Es würde mich freuen, wenn Du etwas dazu schreiben würdest, wie es bei Dir ist, worum Du kämpfst?

Rxye


mond + sterne

Bin zwar nicht die Angesprochene, aber in der Zeit, wo Du auf die Antwort wartest, kann ich ja einmal sagen, worum ich damals gekämpft habe: Um einen Anteil vom Glück.

Ich wollte noch um ein glückliches Leben kämpfen, bevor ich den Löffel abgebe.

Hab mir gesagt, andere schaffen das doch auch, und gefragt, wieso sollte es für mich nicht möglich sein, wenn ich alles dafür tue. Damit habe ich eigentlich möglich gemacht, dass sich etwas grundlegend ändern konnte.

moond+psterxne


@ Rye

Ich habe hier Beiträge geschrieben in der Hoffnung, es ergibt sich eine gute Diskussion. Wenn Du so willst, könnte man also sagen, ich habe für mein Glück gekämpft.

Jetzt kann ich nur noch warten...

:)D

R{ye


Da hier keine anderen Antworten mehr gekommen sind ...

Mond + Sterne

Und hast du jetzt resigniert?

mcond+Nster0ne


Ja und nein.

Ja, ich habe weitgehend resigniert im Bezug auf das große Ganze. Aber ich habe noch nicht vollständig resigniert im Bezug auf dieses Forum. Deshalb schreibe ich immer mal wieder einen Beitrag in der Hoffnung, es könnte sich eine gute Diskussion ergeben.

Nein, ich habe nicht resigniert im Bezug auf die Diskussion mit sunset_2015. Ich habe ihr geschrieben, was ich zu schreiben habe. Der Ball liegt jetzt in ihrem Feld. Wenn sie ihn dort liegen lässt, ist das ihr gutes Recht. Mir fehlt ein Wort. Ich habe nicht resigniert, sondern ...?

Rdyxe


Vielleicht statt "resigniert" vielleicht treffender der Ausdruck: "die Hoffnung hintenan gestellt"?

Ich meine bei dir genau das heraus zu spüren. Falls nicht, betrachtest du es hoffentlich nicht als Respektlosigkeit.

mH a {r yv ix n


@ LichtAmHorizont

Ich finde den Gedanken, dass ich es jederzeit beenden könnte, eher beruhigend.

Ich glaube, das geht mir auch so.

@ onodisep

Mir hat man dringend davon abgeraten, einen letzten Ausweg offen zu halten, vielleicht sogar vorzubereiten, weil dann geht man diesen Weg bei einer Krise auch schneller, als einem selbst lieb ist.

So habe ich das noch nie betrachtet und ich stimme dem durchaus zu. Aber die Umsetzung stelle ich mir schwierig vor. Sich von der Vorbereitung abhalten, erscheint mir machbar: man lässt die Vorbereitung einfach sein. Aber - auch wenn es bei mir nie wieder so intensiv wurde, wie früher; einige hier werden sich erinnern - der Gedanke an diese Option ist auch bei mir immer mal wieder aufgetaucht. Insofern frage ich mich schon, wie man sich denn vom Gedanken an diese Option komplett abhält?

R)yxe


Es kann sein, dass die Kraft der Gedanken, auch im Falle von Suizidphantasien, unterschätzt wird. Es gibt nachgewiesen die Tendenz, wenn bestimmte Gedanken immer und immer wieder gedacht werden - mit den entsprechenden Bildern und vor allem auch Gefühlen unterlegt - dass sie eine Eigendynamik bis zur Ausführung entwickeln können. Ich habe heute großen Respekt davor und rate davon ab, sie "zur Beruhigung" zu nutzen.

LoicRhctA,mHorizoxnt


Ich benutze sie nicht aktiv zur Beruhigung. Es ist mehr so eine Hintertür, von der ich eben weiß, dass sie da ist. Ich habe mich aber noch nie ernsthaft mit Suizid beschäftigt. Bilder im Kopf habe ich dazu also nicht. Der Gedanke an die Hintertür ist ebenso beruhigend wie der Gedanke, dass man ohnehin irgendwann stirbt und das Elend nicht ewig währt.

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