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Verzweifelt und Probleme mit der Therapeutin

Icsabxell


Der Punkt ist doch der: Du hast fast ein Jahrzehnt für diesen Fachbereich verwendet. Nun fehlt, im Verhältnis gesehen, nur noch ein kleines Stückchen. Und genau dieses willst Du nicht noch hinzufügen um wenigstens mit einer Berufsbezeichnung/abgeschlossenen Ausbildung aufwarten zu können?

Du bist doch auch dann noch immer nicht gezwungen diesen Beruf ausüben zu müssen bis ans Ende Deiner Tage? Warum willst Du es also nicht zu Ende bringen?

Die Antwort die für mich da auf der Hand liegt habe ich oben schon ausführlicher beschrieben.. :-/

I6sarbelxl


Sarah87

Derselbe Gedanke ;-)

Svilbe3rm1ondKauge


Sorry aber du hast doch ein Luxusproblem. Aber deine Eltern werden dich auch nicht ewig lang unterstützen können - und dann ?

brlubt blxubb


Ich hätte den Beitrag nicht verfassen sollen, da es ziemlich schwer ist meine wahre Gefühlslage in Worten zu schildern und dadurch halt viele Antworten kommen die Gedanken in mir auslösen, bei denen ich das Gefühl habe sie würden mir schaden.

Ich habe viel Selbsthass in mir und habe auch schon oft Gewalt gegen mich selbst ausgeführt (Schläge gegen Kopf und Beine, bis ich Schmerzen beim laufen hatte). Ich hab langsam auch Angst dass Suizidgedanken dazu kommen. Aus dem Grund werd ich auch einen Admin bitten die Beitrage zu löschen. Sorry das ich vielleicht genervt hab und Probleme mache die keine sind.

w/eih-nachtpsster5nch/en3


Stop. Du machst nämlich gerade genau dasselbe wie mit deiner Therapie.

Du bekommst etwas Gegenwind und willst hinschmeißen. Hör mal auf, wegzurennen, denn du machst dir dadurch dein Leben nicht einfacher. Du musst aktiv werden und dich in eine Richtung bewegen, sonst bleibst du auf Ewig in genau dieser Situation kleben - und damit bist du unglücklich.

Hör in dich hinein. Oder wirf ne Münze. Wenn dir der Abschluss SO widerstrebt, dann schmeiß das Studium halt endlich hin und mach was Besseres, aber mach was! Du lebst nicht ewig. Und du bist der Einzige auf diesem ganzen beschissenen Planeten, der aus deinem Leben was machen kann. Niemand sonst. Weder dieses Forum, noch deine Therapeutin. Du hast es in der Hand.

_6PaJrvaxti_


Du hast im Grunde folgende Optionen:

1. Studium beenden und in dem gelernten Bereich arbeiten.

2. Studium beenden und danach ein anderes Studium oder Lehre beginnen.

3. Studium beenden und in einem fachfremden Bereich arbeiten.

4. Studium abbrechen und ein neues Studium oder eine Lehre beginnen.

5. Studium abbrechen und versuchen als Ungelernter einen Job zu finden.

Welchen Weg du wählst ist allein DEINE Entscheidung! Aber irgendeinen Weg musst du wählen! Keiner kann dich zwingen, auch nicht die Therapeutin, dass du dein Studium beendest. Es geht nur darum, dass du langsam überhaupt eine Entscheidung triffst. Mehr wird deine Therapeutin von dir auch nicht verlangen.

Und wenn du das Gefühl hast, dass deine Therapeutin dich nicht versteht und dich zu sehr unter Druck setzt, dann sprich mit ihr darüber! Aber das ist kein Grund gleich die ganze Therapie in Frage zu stellen.

TVestjralxe


ich bin der Meinung, du soltes das Studium abbrechen und das auch konsequnt der Therapeutin mitteilen! Wenn du erstmal diese Entscheidung getroffen hast und sie auch anderen gegenüber certeitigst, wird es dir besser gehen. Villeicht bist du mehr künstlerich begabt, weis ich nicht. Aber du solltest das Stidium nicht weiter machen, wenn es dich so sehr anwiedert!!

S2arrah8x7


Silbermondauge

Sorry aber du hast doch ein Luxusproblem. Aber deine Eltern werden dich auch nicht ewig lang unterstützen können - und dann ?

War das jetzt notwendig?

Das ist ganz sicher kein Luxusproblem, da steckt eine schwere Problematik dahinter.

blub blubb

Ich stimme Weihnachtssternchen3 zu. Es wird dich langfristig nicht weiterbringen, alles abzubrechen, was Selbsthass in dir auslöst. Ich nehme an auch Gedanken an dein Studium lösen in dir Selbsthass aus. Das ist schlimm und stimmt mich traurig. Leider wirst du aus der Situation nicht herauskommen können ohne dich auf die eine oder andere Art damit auseinanderzusetzen. Ich wünsche dir sehr, dass du das schaffst. Und bitte hör nicht mit der Therapie auf. Teil dich ihr mit, sag ihr was dir jetzt seit der letzten Stunde durch den Kopf ging.

eRstax1


Das ist ganz sicher kein Luxusproblem, da steckt eine schwere Problematik dahinter.

Naja ich kann silbermondauge schon verstehen. Ehrlich gesagt muss ich mich auch ganz schön beherrschen nicht das zu schreiben was ich wirklich denke, das wäre vermutlich auch nicht hilfreich. Aber die Wahrheit ist, das man solche Probleme nur unter bestimmten Lebensumständen bekommt. Aber ich nehme stark an das blubb nichts von der Wahrheit wissen will.

SRinaS:ound=so


Ich kenne die Situation auch ganz gut. Seit Jahren bin ich mir nicht sicher, ob ich was in dem Fachbereich machen will, den ich studiere/studiert habe.

Aber ich beende mein Studium um was "in der Hand zu haben", quer in irgendeinen Job einsteigen kann man fast immer, aber die Chancen stehen einfach besser, wenn man zumindest irgendeinen Abschluss hast.

Ich bin vom Studium her Ingenieurin und Naturwissenschaftlerin, mein erster fester Job ist aber ab Mai in einem ganz anderen Bereich.

Sieh es als Selbstbestaetigung, dass Du das jetzt durchziehst und Dich dann Ingenieur nennen kannst. Vielen scheitern auf dem Weg und Praktikum sowie Bachelorarbeit ist sicherlich nicht das schwerste am Studium. Aber das weisst Du ja selbst ;-)

Wahrscheinlich sabotierst Du Dich mit dem Aufschieben einfach selbst. Kannst es in Deinem Selbsthass nicht ertragen, dass Du erfolgreich sein koenntest. Da wuerde ich gedanklich mal ansetzen.

Kombiniert mit Angst vor der Zukunft. Aber die hat fast jeder und wir muessen uns einfach dem stellen, was da kommt.

Ich wuensche Dir viel Erfolg und rate Dir dringend, das Studium zu beenden um Dir selbst was zu beweisen und Dein Selbstwertgefuehl zu steigern.

d/evilinUdisgui"se


Hoffentlich liest du noch - von mir bekommst du nämlich KEINEN Gegenwind. Ich habe das Studienende etwa so lange hinausgezögert wie du und es hat echt lange gedauert, bis ich gemerkt

habe, dass mich Viel mehr die Angst vor dem Bestehen der Prüfung hemmt als die vor dem Durchfallen. Du hast mir da also was voraus. Bei mir kam dann schließlich ein Brief, in dem die Zwangsexmatrikulation angekündigt wurde. Ein Gespräch mit dem Dekan hat das noch abgewendet, er War sehr überrascht zu hören, dass ich schon seit sehr langer Zeit alle Scheine hatte...

Damals War für mich klar, dass ich nicht in dem Bereich arbeiten will, es gab aber wie bei dir auch keinen Plan B. Meine Überlegung War dann: Wie werde ich mich fühlen, wenn ichJETZT noch abbreche? Sehr schlecht, da ich es aus purer Schwäche und Unlust tun würde und nicht für eine bessere Idee. Fertigmachen bringt mir vielleicht materiell nie was, aber ich werde mich nicht als Versagerin fühlen. Fertig kriege ich das Studium wegen der Zukunftsorientierte nicht. Daher Beschluss: Ich mache zuerst nur die

Prüfung. DANACH denke ich über die Zukunft nach. Nicht Einen Tag eher.

Hat geklappt. Danach habe ich eine ganz andere Arbeit gemacht, für die man noch nicht mal einen Schulabschluss braucht - gerade da War es gut zu wissen, dass ich das nicht MUSS und auch noch durchaus was anderes kann.

Der Abschluss bringt dir in keinem Fall Nachteile, der Abbruch schon.

SOara?h87


Ist das tatsächlich relevant aus welchen Lebensumständen er kommt? Vllt solltet ihr da mal mehr eure eigenen Gefühle reflektieren. Neid?

Ich kenne nicht wenige Menschen durch das Studium die nicht durch ihre Eltern unterstützt werden und trotzem gleiche oder ähnliche Probleme haben. Die landen dann halt irgendwann ohne Abschluss bei Hartz IV, samt ihrem angereicherten Bafög-Darlehen. Maschinenbau ist auch kein leichtes Fach und die Studienabbrecherquote enorm.

Und zu glauben, dass alle die nicht aus "bestimmten Lebensumständen" kommen, fleißige Bienchen sind die ihr Studium in Rekordzeit beenden, niemals Motivationsprobleme haben usw usf. um es mal überspitzt zu formulieren, ist doch eher realitätsfern.

wCeihnacChtsstexrnchen3


Aber ich nehme stark an das blubb nichts von der Wahrheit wissen will.

Ich würde sagen, er will schon - sonst hätte er die Therapie nicht angefangen und diesen Faden hier nicht eröffnet. Er reflektiert ja, er muss eben jetzt nur den Arsch in der Hose haben und die Sache auch durchziehen und sich nicht abschrecken lassen.

Natürlich ist es einfacher, wenn man jemanden findet, der einem den Kopf tätschelt, aber manchmal kann man auch einfach jemanden gebrauchen, der einem zum richtigen Zeitpunkt auf die Füße tritt und mal die Meinung geigt. Einerseits, um den Kopf klar zu bekommen, und andererseits eben, um eine Gegenreaktion zu provozieren. Was manchmal ganz hilfreich sein kann, um sich selbst zu positionieren und seinen Weg wieder zu finden.

IKsabexll


**blu blubb*

Ich hätte den Beitrag nicht verfassen sollen, da es ziemlich schwer ist meine wahre Gefühlslage in Worten zu schildern und dadurch halt viele Antworten kommen die Gedanken in mir auslösen, bei denen ich das Gefühl habe sie würden mir schaden.

Wie können Gedanken Dir schaden? Weder die Anderer können das, noch Deine eigenen.

Ich habe viel Selbsthass in mir und habe auch schon oft Gewalt gegen mich selbst ausgeführt (Schläge gegen Kopf und Beine, bis ich Schmerzen beim laufen hatte). Ich hab langsam auch Angst dass Suizidgedanken dazu kommen.

Kannst Du sagen warum? Warum hasst Du Dich? Für was hasst Du Dich? Wieso meinst Du, dass da jetzt ein solcher Hass gegen Dich entsteht, dass Du suizidal wirst?

Sorry das ich vielleicht genervt hab und Probleme mache die keine sind.

Du machst keine Probleme, uns schon mal gar nicht. Wir lesen und schreiben hier völlig freiwillig.

Aber Du hast Probleme und auch wenn es nicht so klingt, die Menschen die hier schreiben, sich damit beschäftigen wollen Dir Input geben wie Du damit umgehen kannst. So weit, wie es auf einer solchen Plattform wie hier möglich ist.

Iksab~eJlxl


weihnachtssternchen

Ich habe jetzt ein wenig überlegt ob ich das so offen schreibe, ob das für den TE gut ist....aber:

Er reflektiert ja....(...)...

Davon sehe ich nichts.

Natürlich ist es einfacher, wenn man jemanden findet, der einem den Kopf tätschelt, aber manchmal kann man auch einfach jemanden gebrauchen, der einem zum richtigen Zeitpunkt auf die Füße tritt und mal die Meinung geigt. Einerseits, um den Kopf klar zu bekommen, und andererseits eben, um eine Gegenreaktion zu provozieren. Was manchmal ganz hilfreich sein kann, um sich selbst zu positionieren und seinen Weg wieder zu finden.

Das wäre Reflexion.

Spiegelungen/Meinungen die konträr zu den eigenen sind zuzulassen.

Aber z.B. eine Therapeutin in der Gesamtheit in Frage zu stellen weil sie etwas sagt, was man nicht hören will, den Wunsch zu haben einen Faden löschen zu lassen, weil einem die Antworten nicht gefallen - das ist Alles, nur keine Reflexion.

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