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Verzweifelt und Probleme mit der Therapeutin

eps:txa1


Ist das tatsächlich relevant aus welchen Lebensumständen er kommt? Vllt solltet ihr da mal mehr eure eigenen Gefühle reflektieren. Neid?

Da fühlt sich aber jetzt jemand auf den Schlips getreten, da würde ich erst mal die eigenen Gefühle reflektieren, bevor ich Ratschläge verteile. Außerdem vermischst Du da etwas gewaltig, es ging nicht darum das die einen immer motiviert sind und die mit den guten Lebensumständen eben nicht, das habe ich nicht behauptet.

Neid?...realitätsfern

:-D Auf jeden Fall.

S)erapdhDina: 1


Stop. Du machst nämlich gerade genau dasselbe wie mit deiner Therapie.

Du bekommst etwas Gegenwind und willst hinschmeißen. Hör mal auf, wegzurennen, denn du machst dir dadurch dein Leben nicht einfacher. Du musst aktiv werden und dich in eine Richtung bewegen, sonst bleibst du auf Ewig in genau dieser Situation kleben - und damit bist du unglücklich.

Hör in dich hinein. Oder wirf ne Münze. Wenn dir der Abschluss SO widerstrebt, dann schmeiß das Studium halt endlich hin und mach was Besseres, aber mach was! Du lebst nicht ewig. Und du bist der Einzige auf diesem ganzen beschissenen Planeten, der aus deinem Leben was machen kann. Niemand sonst. Weder dieses Forum, noch deine Therapeutin. Du hast es in der Hand.

weihnachtssternchen3

:)^ :)^ :)^ :)^ :)^ :)^

P4eZddxi


Hoffentlich wird der Faden hier nicht gelöscht.

BlubBlub, wie lange hättest Du denn noch, bis du fertig bist? 6 Monate oder ein Jahr??

Du hast die Möglichkeit, es durchzuziehen, dann wären die Jahre der Studentenzeit nicht umsonst. Oder Du lässt es, aber es könnte sein, dass du dem dann nachtrauerst. Schwierig, ich weiß. Das ganze hat dir ja mal Spaß gemacht, so wie du schriebst. Also, wenn Du mich fragst, ich rate Dir mal, es weiter zu versuchen und das Studium zu beenden. Ist nur meine Meinung, mein Rat. Beste Grüße

S>arXahx87


@ esta1

Da fühlt sich aber jetzt jemand auf den Schlips getreten, da würde ich erst mal die eigenen Gefühle reflektieren, bevor ich Ratschläge verteile.

Da ich mein Studium durch Bafög und Nebenjobs finanziere, wüsste ich nicht inwiefern ich mich auf den Schlips getreten fühlen könnte. *:)

wUeih1nachtsVsterGnchexn3


Aber z.B. eine Therapeutin in der Gesamtheit in Frage zu stellen weil sie etwas sagt, was man nicht hören will, den Wunsch zu haben einen Faden löschen zu lassen, weil einem die Antworten nicht gefallen - das ist Alles, nur keine Reflexion.

Nee, Isabell, da geb ich dir auch Recht! Dass er jetzt weglaufen will, ist definitiv nicht das, was ich meinte.

Aber da war zumindest mal welche, sonst hätte er nicht nachgefragt. Da waren Zweifel daran, dass sein Lebensweg so funktioniert - sonst hätte er die Therapie nicht angefangen. Und da waren Zweifel daran, ob er mit seinem Gefühl und seiner Tendenz, die er im Ausgangspost beschreibt, Recht hat, deshalb gibt es diesen Faden. Wenn er nämlich einfach blind die Beine in die Hand nehmen wollte, hätte er das auch tun können ohne hier zu posten. Hat er aber (noch) nicht. Nur diese Tendenzen meinte ich, und die find ich gut!

Er darf halt jetzt nur wirklich nicht weglaufen sondern muss Kontra geben. Aber vielleicht macht er das ja noch, denn ich kenn das von mir - man liest ja eben doch noch heimlich mit und grübelt nach. ;-)

M"ehnxo


Sorry das ich vielleicht genervt hab und Probleme mache die keine sind.

nein, Du machst keine Probleme. Viele hier wollen die mit wertvollen Tipps helfen. Andere versuchen, Dich mit einem (verbalen) Tritt in den Hintern zu motivieren.

Ich glaube inzwischen, Du trägst eine ausgewachsene Depression mit Dir herum. Wenn ich richtig liege wäre Dein weiterer Weg, hier anzusetzen und Dir weitere Hilfe zu holen.

Ich weiß, wie schwierig es ist, das Studium fertig zu machen, wenn man nicht davon überzeugt ist, das es das richtige ist. Aber versuche es.

m<onpd+sxt,ernxe


Die Frage, ob Du Dein Studium noch schaffen wirst, hängt hauptsächlich von Deinen Eltern ab.

Da es ihnen nicht besonders wichtig zu sein scheint, schätze ich Deine Chancen ehrlich gesagt nicht besonders gut ein.

@ Isabell

Hier wurden einige Dinge geschrieben, die ziemlich unsensibel sind. Um das nachvollziehen zu können, braucht man natürlich eine ungefähre Vorstellung von der Gefühlslage des TE.

Ich kann deshalb seine Löschungswünsche verstehen, auch wenn es in meinen Augen nichts bringen würde, weil sich der bereits angerichtete Schaden damit nicht wieder beseitigen lässt.

PklüsBchbQiest


Was nützt es einem ein Studium durchzuziehen, wenn man anschließend doch nicht in dem erlernten Beruf arbeiten möchte, bzw kann?

SLindaSodunWdso


@ Plueschbiest:

Was das einem bringt?

1. mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Es interessiert in einigen Bereichen gar nicht mehr wirklich, WAS fuer einen Abschluss man hat sondern DASS man einen Abschluss hat.

2. fuer sich selbst.Um sich zu beweisen, dass er eben nicht der Loser ist, fuer den er sich haelt, dass es keinen Grund gibt sich zu hassen und dass er was durchziehen und zuende bringen kann.

Das ist zumindest meine Meinung, aber da wird es auch andere Einstellungen und Meinungen geben. Ausserdem kann ich dem TE eh nicht in den Kopf gucken, nur Tipps geben.

Ssar|ah87


Plüschbiest

Was nützt es einem ein Studium durchzuziehen, wenn man anschließend doch nicht in dem erlernten Beruf arbeiten möchte, bzw kann?

1. Normalerweise hast du bei jeder Bewerbung mit Abitur und Studium bessere Chancen als nur mit Abitur (im Vergleich).

2. Für manche Tätigkeiten wird lediglich ein Studium vorausgesetzt, unabhängig von der Studienrichtung.

3. Es sieht im Lebenslauf besser aus.

4. Er ist sich nicht sicher. Was ist wenn er in seiner Branche doch nochmal einen Beruf findet, den er tatsächlich ausüben möchte, sich aber 2 Jahre zuvor gegen das Studium entschieden hat? So wenig wie er übrig hat, wäre es tatsächlich Verschwendung, das Studium nicht einfach abzubrechen.

IZsaHbelxl


weihnachtssternchen

Aber da war zumindest mal welche, sonst hätte er nicht nachgefragt. Da waren Zweifel daran, dass sein Lebensweg so funktioniert - sonst hätte er die Therapie nicht angefangen.

Es ist die Frage, was man von einer Therapie erwartet. Ohne dem TE hier etwas unterstellen zu wollen: Es gibt nicht wenige Menschen die deshalb von einer Therapie enttäuscht sind, weil sie viel zu viel erwarten. So ähnlich wie bei einer Krankheit gegen die man eine Zeitlang Medikamente nimmt und dann ist sie weg - bis auf das Schlucken der Tabletten braucht es dazu keine Eigeninitiative.

Soll heißen: Nur weil man eine Therapie anfängt heißt das noch lange nicht, dass man zu einer (konstruktiven) Reflexion willens, bzw. zu einer fähig, ist.

mond+sterne

Hier wurden einige Dinge geschrieben, die ziemlich unsensibel sind. Um das nachvollziehen zu können, braucht man natürlich eine ungefähre Vorstellung von der Gefühlslage des TE.

Ich kann deshalb seine Löschungswünsche verstehen, auch wenn es in meinen Augen nichts bringen würde, weil sich der bereits angerichtete Schaden damit nicht wieder beseitigen lässt.

Bezeichnend ist für mich, wenn Beiträge in einem anonymen Forum, welche die benötigte Komplexität gar nicht erreichen können, in einem einen wirklichen, nachhaltigen "Schaden" anrichten können.

Ich kann vielleicht einen Therapeuten, der wirklich sehr nahe an mich herankommt, der fahrlässig ist oder manipulativ oder, oder...zur Verantwortung ziehen im Sinne von "Ausnutzung/Mißbrauch eines Vertrauensverhältnisses" und ja, das kann großen Schaden anrichten.

Aber ganz sicher nicht ein Internetforum.

Mindestens so viel Eigenverantwortung erwarte ich von einem Menschen der in der Lage ist sich hier eigenständig anzumelden und (seine) Probleme hier zu thematisieren. Dass er nicht erwartet eine Komplettlösung auf dem Silbertablett serviert zu bekommen und/oder lediglich die Antworten zu hören bekommt die im gerade in den Kram passen.

Das heißt nicht, dass ich seine Löschwünsche nicht verstehen könnte - dennoch zeigen sie in diesem Faden auf, dass er gar keine wirkliche Reflexion wünscht.

e`stzax1


Isabell

:)= :)= :)= Genauso ist es! Ich finde wirklich das sich hier viele User Zeit genommen haben um dem Fragesteller zu helfen und ich finde die meisten haben mit Samthandschuhen geschrieben. Und zumindest von außen betrachtet waren die Beiträge fast alle konstruktiv. Es ist doch nicht die Aufgabe von Teilnehmern in so einem Forum das zu schreiben, was der Teilnehmer hören will. Diesen Leuten zu unterstellen sie hätten "Schaden angerichtet" ist frech und auch albern.

mPond+sxterne


@ blub blubb

Ich mache Dir einen Vorschlag, wie Du eventuell Deine Probleme mit der Therapeutin lösen kannst.

Deine Therapeutin hat Dir ein Angebot gemacht. Sie kann Dich etwas unter Druck setzen, damit Du Deinen Abschluss noch schaffst.

Du stehst jetzt vor der Frage, ob Du das überhaupt möchtest. Ich würde Dir vorschlagen, die Therapie zu unterbrechen, um das zu entscheiden.

Wenn Du Dich dafür entscheidest, den Abschluss zu versuchen, kannst Du wieder zu ihr hingehen und sie fragen, ob ihr Angebot noch steht.

Wenn Du Dich dagegen entscheidest, kann Dir die Therapeutin in meinen Augen nicht weiterhelfen. Dann kanst Du Dir überlegen, ob Du einen anderen Therapeuten möchtest, oder ob Du es ganz sein lässt.

So, das wäre mein Fahrplan zur Entscheidungsfindung. Was hältst Du davon?

k#leinaer_drwacShenstxern


Die einzige Alternative die du zur Beenidung deines Studiums hast, ist dich für Abbruch und Hartz IV zu entscheiden. Du kannst doch deiner Therapeutin nicht zum Vorwurf machen, dass sie dich mit der Realität konfrontiert!

a"ug2(33


Das heißt nicht, dass ich seine Löschwünsche nicht verstehen könnte - dennoch zeigen sie in diesem Faden auf, dass er gar keine wirkliche Reflexion wünscht.

Isabell

sehr richtig - und in manchen Fachkreisen wird unumwunden gesagt, dass die Fähigkeit zur Reflexion nicht durch nachgewiesene Hochschulreife erfüllt ist!

Der TE hat sich vor einem halben Jahr über das Verhalten einer Therapeutin geärgert und in einem anderen Thread dazu geschrieben. Ein Wechsel wurde ihm angeraten, und zwar zu einem Mann! Oder zu einer Therapeutin mit eindeutiger Ansage: "Therapie beantrage ich für sie nur, wenn das Ziel Abschluss des Studiums in absehbarer Zeit heißt."

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