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plötzlich Panik/Angststörung ?

x`blUeibdocUhxx hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

Ich schreibe hier weil ich auf der Suche danach bin, was mit mir los ist. Mir gings die ganze Zeit super. Psychiche sowie körperlich. War mit einer Frau zusammen und habe 2 Kinder. Waren viele Jahre zusammen.

Irgendwann klappte es dann nicht mehr über Monate haben wir gekämpft versucht und getan aber es ging nicht. Dann zog ich vor 3 Monaten zu einer Freundin, mit der ich nun zusammen bin und zusammen lebe.

Alles schien gut, bis ich vor 2 Wochen von jetzt auf gleich völlig grundlos eine Panikattacke bekam. Total grundlos scheinbar. Seiddem gehts mir schlecht. Permanent nasse Hände, Schwindel und Angst den boden unter den Füßen zu verlieren. Angst verrückt zu werden. Einfach Angst, Immer. Keine Ahnung wovor. Bin dann zur Notaufnahme, Dort wurde EKG, röntgen Lunge und Blutbild gemaxht. Weitere EKG und Blutbilder folgten dann beim Hausarzt. Unauffällig.

Aber ich komme nicht mehr zur Ruhe. Mein Hausarzt verschrieb mir nun opipramol 50mg. 2x am Tag.

Doch Tabletten nehmen kann doch nicht die Lösung sein. Woher kommt die Angst ? Die Panik und die ganzen Symptome?

Ich weiß nicht woher es kommt. Warum und was ich dagegen tun kann.

Antworten
P<iMa50x509


Die Tabletten brauchen ein wenig bis sie wirken. Evtl wirken sie auch garnicht dann muss man andere versuchen.

Und Psychotherapie ist ganz wichtig. Dann geht es vielleicht auch bald wieder ohne Tabletten

x`blfeiNbdochxx


Aber ich verstehe nicht woher sie kommen? Ohne Grund? Einfach so? Seid dem Tag ist nichts mehr so wie vorher. Immer geschwitzt Hände, angespannt und Angst. Keine Ahnung wovor überhaupt.

DRer_BDudxe


Das wirst Du alles in einer Psychotherapie herausfinden. Plötzlich und einfach so bekommt man so etwas nicht. Zögere nicht mit der Suche nach einem Therapeuten, denn die Wartezeiten sind lang. Da du ja offenbar auch eine Herzneurose hast, wirst Du dringend professionelle Hilfe benötigen, damit Du dich nicht weiter und weiter in die Angst hineinsteigerst.

BzirkeDnzxweig


Dann zog ich vor 3 Monaten zu einer Freundin, mit der ich nun zusammen bin und zusammen lebe.

und das is das, was du wirklich willst? du bist total verliebt in die neue, konntest das alte so schnell abschließen?

x<bl2eibdkochxx


Birkenzweig, Ich will ehrlich sein. Bis zu dem Tag als die Panikattacken anfingen habe ich mich wohl gefühlt und mir ging's gut. Jetzt fühle ich mich hier nicht mehr so sehr wohl. Aber kann nicht einordnen ob es an den PAs selbst liegt oder ob so eine einfache Veränderung wirklich und ernsthaft solche Angstzustände auslösen kann.

Es kann doch nicht eine einfache Veränderung im Leben solche Angstzustände auslösen?

B9irken=zwexig


doch. wenn man sie sich nur vormacht, aber eigentlich nich wirklich will, dann sucht sich die seele ein ventil in den panikatacken.

deswegen frage ich, ob du wirklich verliebt bist, ob du wirklich mit ihr zusammensein willst, ob du nich doch EIGENTLICH deine familie zurück haben willst, ob es vielleicht besser wäre, du hättest dich nich gleich in eine neue beziehung gestürzt, sondern wärst erstmal allein in eine wohnung gezogen

x:bleibdpochxx


Danke für deine antworten Birkenzweig.

Heißt das, sofern es tatsachlich möglich ist das es daran liegt, das es aufhören würde wenn ich die Situation verändern würde?

B!irk2enzwxeig


ja. zumindest war es so bei mir. ich hab aufgehört, mir was vorzumachen. das machts nich besser, aber es is ehrlicher und die paniken verschwanden

p3arazRellnxuss


@ xbleibdochx

Bleib doch? Bleib doch! Und auf wen, oder was, ist der Nick gemünzt? Dieser Nick hat doch eine kräftige Aussage.

Ich kenne/kannte auch starke Panikattacken. Lange Zeit. Trennung und Verlust in der Beziehung. Ein Leben gelebt, das nicht mein Leben war. Auf keine Warnzeichen gehört. Und...*rummmms*...schon gings los. Von einem Tag auf den anderen war mein altes Leben verschwunden. Panik beherrschte mein Dasein. Schweißausbrüche, Herzrasen, ständig der/einer Ohnmacht nahe.

Von Doc zu Doc zu Doc. Verschiedene Diagnosen. Ob richtig oder falsch. Die Diagnosen waren letztlich eigentlich irrelevant. Geholfen hat mir eine Therapie und die Einsicht falsch gelebt zu haben und die falschen Entscheidungen getroffen zu haben.

Ich hab mein Leben umgekrempelt. Jetzt? Jetzt ist es besser. Ich schau auf mich und meine Belange; bin ehrlicher zu mir selbst.

Ich hab mir ein Umfeld gesucht, das zu mir passt und Menschen, die mir gut tun.

xBble:ibdocxhx


Danke für die Antworten. Es ist krass das eine Situation im Leben die eigentlich garnicht schlimm erscheint oder der man garnicht soviel Gewicht gibt solche Auswirkungen haben kann. Ich dachte eigtl das ich zufrieden bin. Klar ich habe mich öfters gefragt ob es das richtige ist. Ob das meine Zukunft ist. Mittlerweile werde ich morgens wach und der erste Gedanke ist: das willst du?

Vielleicht sollte ich wirklich einsehen das es die Veränderung ausgelöst hat und von Arztbesuchen absehen. Vielleicht sollte ich versuchen mein altes Leben wieder zu bekommen und schauen ob es mir dann besser geht. Denn ein Leben mit Panikattacken macht weder mich, noch meine neue Freundin auf Dauer glücklich.

Ich habe nur angst das wenn ich das jetzt beende, es doch nicht besser wird und ich noch mehr verloren habe und es eher schlimmer wird. Aber ohne zu handeln werde ich es wohl nicht rausfinden.

Danke

P}iMa0D509


Nein, nicht dein altes Leben wieder zurück holen.

Die Panikattacken wollen dir was sagen. Sie wollen dich aufrütteln, daß in deinem Leben was passieren muss. Daß du über dich und die Situation nachdenken sollst. Auch wenn es hart klingt, aber so wie früher wird es nicht mehr werden. Es wird anders werden. Vielleicht sogar besser. Aber daran musst du nun arbeiten und es akzeptieren.

Schau nach Therapeuten und versuch einen Termin zu bekommen. Vielleicht findest du in Gesprächen heraus, daß etwas ganz anderes die eigentlich Ursache ist. Nichts, was du jetzt so ad hoc als einzelne Handlung tust, wird dich wieder in den Urzustand zurück versetzen.

PpeOchvoUgelx80


Ich habe/hatte das auch nach dem Tod meines Vaters und viele andere Einflüsse die zusammen kamen.

Bin auch ewig zum Arzt gerannt weil ich dache ich sei Krank, aber kam alles von Kopf.

Ich könnte auch nie genau wann und warum diese Attacken ausbrechen.

Such Dir einen Physchologen.

Alleine kommt man da nicht raus.

PArada"TeuWfel


Bei mir kamen die Attacken auch sehr plötzlich nach dem Tod meines Vaters und anderen lebensverändernden Umständen. Ich hab anfangs auch gedacht, ich wäre krank, hatte 3x den Notdienst da, war im Krankenhaus, wurde durchgecheckt...

Eine Verhaltenstherapie hat mir dann soweit geholfen, dass ich zumindest wieder meinen Alltag bewältigen konnte. Ich konnte ja kaum noch vor die Tür gehen, selbst Einkaufen war schon der blanke Horror. Als ich durch die Therapie verstanden hatte, was da mit mir passiert und woher diese Attacken bei mir kommen, wurde es schon viel besser. Letztendlich hatte ich noch einen langen Weg vor mir, aber so schlimm wie damals war es nie, nie wieder und heute geht es mir gut.

Ich kann dir also auch nur ganz dringend raten, dich an einen Psychologen zu wenden und deine Lebensumstände ganz genau zu hinterfragen. Bist du wirklich zufrieden so, wie es jetzt ist? Vielleicht kannst du an der Situation gerade nichts, oder nicht viel ändern, aber vielleicht wird dir trotzdem einiges klarer - was langfristig dann doch eine Änderung bewirkt. In welcher Form auch immer. Manchmal reicht es ja schon, wenn man seine Einstellung zu den Dingen verändert. Was auch leichter gesagt ist, als getan.

Ich weiß wie es dir gerade geht und möchte dir Mut machen! Das geht vorbei und du wirst dich wieder besser fühlen - aber es braucht Zeit, hab Geduld. @:)

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