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Ich weiß nicht weiter.

ZNerbrec?hlicxh hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Community,

Erstmal ein paar vorabinformationen:

Ich wohne seid 6 Jahren im Heim, bin am 01. 01- 18 geworden und soll demnächst ausziehen. Das Klappt aber vorne und hinten nicht, da noch nichts mit den Geldern geregelt ist.

Ich habe seid mehreren Monaten schon keinen Antrieb mehr, alles steigt mir zu Kopf und ich weiß nicht mehr was ich tun soll. Gestern hatte ich einen Termin bei meiner Psychaterin aber die konnte mir auch nicht helfen (Sie ist Ärztin für Kinder-und Jugendpsychatrie) Sie wollte nur über den Auzug reden und ich habe das Gefühl die versteht mich einfach nicht. Heute habe ich bei sämtlichen Psychiatern angerufen aber einen termin hätten die erst Ende des Jahres frei. Ich glaube das ist aber ein bisschen zuspät, denn ich hatte innerhalb einer Woche nun 3 Suizidale Gedanken. Der erste war ohne Konkreteres. Einfach nur der Wunsch Tot zu sein. Gestern war es dann nach dem Termin schon so das ich die an mir schnell vorbeifahrenden Autos sehr ansprechend fand. Der dritte war schonieder nur ein "Ich möchte hier weg!" Ich weiß nicht was ich tun soll. Ich habe keinen mit dem ich darüber Reden kann. Sonntag und Gestern war ich wie ein kleines Kind am heulen. Ich glaube, das ich Depressionen habe. Ich kenne das schon von meinem Vater. Der hat Borderlein.

Ich denke mir auch immer das meine Probleme eigentlich relativ unproblematisch sind im gegensatz zu leuten die RICHTIGE Probleme haben. Ich habe Angst, das man mich vllt auslachen könnte weil ich schon an kleinen Dingen scheiter.

Habt ihr einen Rat?

Danke schonmal %-| :°_

Antworten
mNond+s:te}rnxe


Ich kann gut verstehen, wie unangenehm die Situation für Dich gerade ist, weil die professionellen Helfer gerade damit beschäftigt sind, Dich von A nach B zu verschieben. So etwas lässt natürlich niemand gerne mit sich machen.

:)_

Habt ihr einen Rat?

Versuche zunächst das zu akzeptieren, was Du nicht ändern kannst. Du bist jetzt 18 und musst aus dem Heim raus. Das beruht auf einer gesetzlichen Regelung, an der sich vermutlich nichts drehen lässt.

Versuche den professionellen Helfern zu vertrauen. Sie sind jetzt damit beschäftigt, Dir einen Weg in die Selbstständigkeit zu bauen. Lass Dir diesen Weg erklären, und äußere Deine Wünsche für Dein zukünftiges Leben.

Leider ist der Ablauf ziemlich kompliziert und undurchsichtig. Umso wichtiger finde ich es deshalb, dass Du versuchst, Fragen zu stellen, und Dir möglichst viel erklären zu lassen.

Um Dir das selbständige Leben zu erleichtern, kannst Du einen ambulanten Betreuer beantragen, wenn das nicht sowieso schon vorgesehen ist.

Ich wünsche Dir viel Glück auf Deinem weiteren Lebensweg.

:)*

ASnkFa101


Hallo Zerbrechlich,

Du brauchst auf jeden Fall einen Betreuer und Du solltest Dich auch einer psychotherapeutischen

Behandlung unterziehen. Nicht alle Psychiater haben eine psychologische Ausbildung. Insofern

wäre ein Psychotherapeut vermutlich für Dich geeigneter.

Mit Unterstützung schaffst Du es sicher. Und irgendwann bist Du stark genug, alleine mit Deinem

Leben zurecht zu kommen. Es gibt doch eine Telefonnummer für psychische Notfälle.

Also für Menschen, die Suizid gefährdet sind. Schau mal, dass Du diese Nummer bekommst

und rufe dort an, bevor Du eine Dummheit begehst. Du hast noch das ganze Leben vor Dir !

Nicht verzweifeln

Gruss

Anka

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