» »

Wertevorstellungs-und An-die-Kinderzimmertür-Anklopfthread

N`annix77


Jetzt schreibst du wieder nur das man dich missverstanden hat, aber auf Fragen gehst du nicht ein.

Und wenn alle einen anscheinend missverstehen, muss man auch mal überlegen wie man sich ausdrückt. ;-)

d=an~aex87


Sofern man jemand nicht namentlich in einem Faden anspricht ist doch eigentlich davon auszugehen, dass der Schreibende immer aus seiner eigenen Sicht argumentiert.

Sofern der Schreibende sich namentlich an einen Mitschreiber wendet, spricht er ihn dann auch persönlich an.

- Und genauso mache ich es auch ! -

Das kommt darauf an ob man das Kind oder mein Kind schreibt. Es ist ja auch durchaus möglich das man eine allgemeingültige Aussage treffen möchte, dann bedient man sich des unbestimmtes Personalpronomens/Artikels statt des bestimmten.

Ich halte es für angebracht bei einem Kind ab der Pubertät an dessen Zimmertür anzuklopfen, nicht bei Kindern die sich noch im Babyalter oder Kindergartenalter befinden - was sollte denn dieser Unsinn ? -, und erwarte dann auch, dass das Kind an die elterliche Schlafzimmertür klopft bevor es in das Zimmer herein platzt.

In deinem Eingangsbeitrag benutzt du keine bestimmenden Worte die auf nur ein Kind, also dein Kind, schließen lassen würden. Du schreibst eindeutig in Bezug auf alle Kinder und verallgemeinerst.

Als Auftakt für eine freundliche Diskussion nach dem wieso würde sich auch eine andere und weniger wertende Frage als:"Was sollte denn dieser Unsinn?" anbieten. Zum Beispiel:"Wieso macht ihr das? Ich kenne es so das Kinder gar keinen Bedarf an sowas haben." wäre sehr viel netter und würde ehrliches Interesse an anderen Haltungen erkennen lassen.

c5osPmvoligxht


danae87

Mein Eingangsthread und mein von dir " überarbeiteter " Beitrag bezieht sich unverkennbar auf einen persönlich übergriffigen Beitrag eines Mitglieds in einem Parallelthread.

Falls du ein wenig überlegst solltest du dir deshalb eigentlich auch denken können, dass ich ganz sicher nicht dieses Mitglied mit einer netten Frage in meinem von dir " überarbeiteten " Beitrag dazu auffordere in grenzenloser Affigkeit weitere persönlich übergriffige Kommentare auszuquatschen.

- Warum und weshalb ich hier von Affigkeit schreibe kannst du dir gerne aus dem Parallelthread zu Gemüte führen -

N&annix77


Hier ist aber nicht der andere Thread, sondern das hier ist deiner. Und in diesem hast du die Aussage mit dem Unsinn gemacht den danae zitiert hat. Und auf viele Rückfragen von anderen hier antwortest du nicht. Was soll dann eigentlich der Faden hier? ":/

SJho_jo


Wenn Du mit einem bestimmten Mitglied streiten oder die Sache eben noch ausdiskutieren willst, schreib doch diesem bestimmten Mitglied einfach eine PN.

Was soll dann eigentlich der Faden hier? ":/

Das ist eine echt gute Frage. Ich glaube ja, es ist ein Beleidigte-Leberwurst-Faden.

A`ufDderArbxeit


Ich halte es für angebracht bei einem Kind ab der Pubertät an dessen Zimmertür anzuklopfen, nicht bei Kindern die sich noch im Babyalter oder Kindergartenalter befinden - was sollte denn dieser Unsinn ? -, und erwarte dann auch, dass das Kind an die elterliche Schlafzimmertür klopft bevor es in das Zimmer herein platzt.

Kinder spiegeln ihre Eltern.

Ich halte es in jedem Alter für angebracht, kurz zu klopfen bevor ich die Tür öffne. Nur dann kann ich das gleiche von meinem Kind erwarten. Ich bin der Erwachsene und damit das Beispiel.

Damit erst in der Pubertät anzufangen halte ich für falsch. Höflichkeit und Respekt anderen Menschen und ihren Bedürfnissen gegenüber sollte ich von Anfang an lehren - dann hab ich viel weniger Sorgen. In Prinzip brauch ich das meinen Kind dann gar nicht mehr beibringen - weil es das als normal erlebt hat, übernimmt es das Verhalten oft automatisch.

S]h3ojo


Es schrieben ja auch viele, im anderen Faden und hier, dass sie anklopfen/angeklopft haben, sobald das Kind angefangen hat, sich zum Alleinsein ins Zimmer zurückzuziehen und eben die Tür hinter sich zu schließen. Das tun nicht alle Kinder, aber viele eben schon. Und das ist nun mal ein deutliches Signal dafür, dass der jeweilige Mensch-egal-welchen-Alters gerade Privatsphäre möchte.
An eine offene Tür klopfe ich auch nicht. Würde mein Kind also nie seine Tür schließen, würde ich auch nie klopfen. Sobald es das aber tut - und das war bei unserem Kind nun mal sehr früh -, empfinde ich es als Selbstverständlichkeit, das zu respektieren, indem ich dann nur störe, wenn nötig, und mich dann ankündige, statt einfach reinzugehen.

Da sind Menschen sicher auch einfach sehr unterschiedlich veranlagt. Sicher ist es ein Zusammenspiel mit dem Umfeld, aber ich glaube, das ist es nicht allein; es gibt da unterschiedliche Bedürfnisse, und sie entwickeln sich auch unterschiedlich schnell. Ich weiß nicht, wann mein Kind sich zum ersten Mal wirklich gestört fühlen würde, weil ich ohne anzuklopfen ins Zimmer komme, trotz geschlossener Tür. Das weiß es ja selbst nicht vorher. Anklopfen schadet aber niemandem. Also tun wir es, und unser Kind weiß das und kann sich darauf verlassen. Ich habe diese Rücksichtnahme meiner Eltern als Kind sehr geschätzt, auch schon sehr früh - meine erste bewusste Erinnerung daran (also daran, dass ich es zu schätzen wusste) ist eine aus unserer ersten Wohnung damals, da war ich also höchstens fünf, sehr wahrscheinlich kleiner.

S,uJnflowger_7x3


Meine Eltern haben ab dem Alter angeklopft, ab dem ich durch Schließen der Tür eindeutig signalisiert habe, dass ich meine Ruhe will. Dass muss so mit 12/13 gewesen sein. Ich bekam ab dem Alter aber auch einen Schüssel, um abschliepen zu können. Der hatte eigentlich Jahre vorher schon gesteckt; nach einer Abschließ-Schlüsselklemmt-KindkommtnichtausZimmerundkriegtPanik-Aktion in Alter von 4/5 Jahren wurde der aber erstmal entfernt. Irgendwann forderte ich ihn dann zurück. Mit 13/14 bekam ich aber das ausgebaute Dachgeschoss ganz für mich. Da war dann nicht mehr zu überhören, wenn meine Eltern sich auf der knarrenden Wendeltreppe meinen Zimmern näherten.

In jüngeren Jahren wäre ich nie auf die Idee gekommen, Anklopfen oder Schlüssel einzufordern. Kleinkindsexualität? Fehlanzeige. In der Pubertät halt; dann aber trotz Schlüssel vorrangig dann, wenn ich allein zu Hause war. Mir wäre das zu ententspannt gewesen, wenn jemand geklopft und ich mich erst hätte "sammeln" müssen.

Ifsab1exll


cosmolight

Ich finde Deine Reaktion etwas befremdlich.

Du schriebst doch recht eindeutig:

Ich denke, Umgang prägt den Menschen. Wer als Kind immer viele Menschen um sich hatte, ein offenes Miteinander in der Familie gelebt wurde, der sucht als Erwachsener auch vermehrt den Kontakt zu anderen Menschen, verschließt sich nicht hinter seiner Türe und hat als Erwachsener zuhause auch offene Türen.

Bei Vorhalt dessen kommt von Dir:

Leider hast du nur einen Ausschnitt aus meinem Beitrag heran gezogen, der so aus dem Kontex heraus gestückelt gelesen einen falschen Eindruck meines Beitrags erweckt.

Deshalb poste ich noch einmal vollständigmeinen von dir teilweise zitierten Beitrag:

Ich halte es für angebracht bei einem Kind ab der Pubertät an dessen Zimmertür anzuklopfen, nicht bei Kindern die sich noch im Babyalter oder Kindergartenalter befinden - was sollte denn dieser Unsinn ? -, und erwarte dann auch, dass das Kind an die elterliche Schlafzimmertür klopft bevor es in das Zimmer herein platzt.

Wo ist hier der Zusammenhang? Ich verstehe und sehe den Kontext Deiner Erwiderung auf meinen und Nalas Vorhalt nicht?

Der komplette Beitrag ([[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/720538/#p22228485 hier nachzulesen]]) lautet:

Wenn du wie ich vielleicht in einer großen Familie aufgewachsen bist kennst du kaum das Gefühl des Alleineseins - und ich will es auch gar nicht haben.

Wenn wir als Kinder unsere Ruhe haben wollten gab es bei uns zuhause ein Zimmer unterm Dach wohin man sich verkrümeln konnte - wurde aber nicht häufig von uns Kindern genutzt -, es gab also schon eine gewisse " Privatsphäre " für uns Kinder.

Ich denke, Umgang prägt den Menschen. Wer als Kind immer viele Menschen um sich hatte, ein offenes Miteinander in der Familie gelebt wurde, der sucht als Erwachsener auch vermehrt den Kontakt zu anderen Menschen, verschließt sich nicht hinter seiner Türe und hat als Erwachsener zuhause auch offene Türen.

Selbst das hier:

Falls das bei manchen Mitschreibenden nicht so rüber gekommen sein sollte habe ich vorausgesetzt - und was eigentlich auch verständlich sein sollte, wenn auf Beiträge geantwortet wird ! -, dass diese Mitschreibenden meine vorab in diesem Thread geschriebenen Beiträge in Erinnerung haben, in denen ich immer nur von mir selbst und meinen eigenen Ansichten schreibe, mich inhallich und namentlich nicht auf andere Mitschreibenden beziehe oder deren Ansichten untergrabe.

Macht die Aussage:

Ich denke, Umgang prägt den Menschen. Wer als Kind immer viele Menschen um sich hatte, ein offenes Miteinander in der Familie gelebt wurde, der sucht als Erwachsener auch vermehrt den Kontakt zu anderen Menschen, verschließt sich nicht hinter seiner Türe und hat als Erwachsener zuhause auch offene Türen.

doch nicht wett?

Du sprichst hier von "dem" Menschen. Und "wer als Kind"..."der"....macht xy....

Das heißt also, Du darfst Verhaltensweisen werten, Du darfst sogar Prognosen erstellen solange du Niemanden namentlich ansprichst?

Sofern man jemand nicht namentlich in einem Faden anspricht ist doch eigentlich davon auszugehen, dass der Schreibende immer aus seiner eigenen Sicht argumentiert.

Es mag Deine Sicht sein - Dennoch überschreitet es die Grenzen der Menschen die es eben anders machen/sehen als Du. Weil Du diese damit wertest.

Ich kann bei einer mir nicht (an)genehmen Verhaltensweise, nehmen wir z.B. eine bestimmte Sexualpraktik, sagen:

"Ich für mich finde das krank und pervers und eklig" (das ist die eigene Sicht)

aber es ist was ganz Anderes wenn ich sage:

"Menschen die das tun sind krank und pervers und eklig". (das enthält eine Wertung)

Was mir allerdings auffällt, ist das oft unangemessen übergriffige und auch häufig mit Schimpfworten behaftete abwertende schriftliche Verhalten mit dem sich manche Schreibenden anderen gegenüber outen, sofern die Meinungen anderer nicht deren eigenen Meinungen entsprechen, und zwar nicht nur in meinem Thread, sondern in so vielen anderen Thread's hier auch - und ist für mein Empfinden schon manchmal echt erschreckend unempathisch, nur auf die eigenen Ansichten pochend und ohne Verständnis für Andersdenkende bedacht.

Hier in diesem Faden sehe ich gerade nur Dich die genau das tut. Begriffe wie "Unsinn" und dem (nun schon zweifach) von mir zitierten Bewerteten kamen hier ansonsten annähernd nicht vor. Im Gegenteil. Du wurdest gebeten doch ein wenig wertfreier zu bleiben.

Ich finde es ein wenig schade, dass Du da so auf Konfrontation gehst, anstatt doch vielleicht einzuräumen, dass Du Dich da nicht so prall ausgedrückt hast... :-/

m)cfuxndae


Hab jetzt nur die erste Seote gelesen, aber möchte trotzdem erzählen :-D unsere Erziehungsmaßnahmen waren schon immer, die Tür hinter sich zu machen zu müssen :-D bei meinen Eltern in der Wohnung sind immer die Türen überall zu und ich bin das natürlich auch nur so gewöhnt und fühle mich so am wohlsten. Ich hab auch noch nie drüber nachgedacht, jetzt bemerk ich das erst und finds verrückt, was es da für Unterschiede zwischen Menschen gibt. :D

m=cfundxae


Achso. Und anklopfen versteht sich damit von selbst! :-)

mYcfun{d-ae


@ AufderArbeit

:)^ :)^

c&osmozlxight


Niveauvolles und freundliches Miteinander - auch in der Kommunikation ! - habe ich von meiner französischen Mutter gelernt.

Chaque déshonoré ainsi qu'il peut.

Freundliche Grüße

S-hojo


Niveauvolles und freundliches Miteinander - auch in der Kommunikation ! - habe ich von meiner französischen Mutter gelernt.

Und ich das Drahtseiltanzen von einem Nilpferd, das Fliegen von einem Regenwurm und das Sprech von ein große Fisch! Res ipsa loquitur. :-D

f)alco kpel(egriEnoixdes


Hallo Cosmolight,

vor Jahren, im Tierunterforum, gab es einmal einen Thread. Diesen fand ich unmöglich, ich war komplett anderer Ansicht, als die TE. Manche verstanden die TE, andere wiederum nicht, aber ich glaube, daß ich einfach ihre Situation nicht nachvollziehen konnte. Was machte ich? Ich eröffnete kurzerhand einen anderen Thread, um den es dann um genau dieses Thema ging. Hätte die TE nicht den Thread verfasst, ich meine, hätte dieser an dem Tag gar nicht existiert und ich hätte das Thema eröffnet, wäre es nicht schlimm gewesen. Aber man merkte, daß es genau um diesen Faden ging.

Was es jetzt war und was dort abging, möchte ich jetzt nicht erklären, es ist schon Jahre her.

Der Administrator, damals noch Doc Schüller, schloß meinen Thread. Ich war so wütend, ich dachte, man verstand mich nicht und wollte sogar das Forum verlassen.

Später schrieb ich eine PN an eine Userin, dessen ihre Meinung ich immer sehr schätzte. Sie half mir, das ganze auch von der Sicht des anderen zu verstehen.

Danach schrieb ich den Admin und die Userin des ersten Threads an und entschuldigte mich.

Warum schreib ich dir das? Vielleicht, weil von außen gesehen, deine Reaktion der anderen Userin, nicht gerade fair ist. Ich kann nachvollziehen, daß du anders denkst, bzw eine andere Meinung hast aber eben nicht immer zählt nur die eigene Meinung.

Ich habe damals lange nachgedacht und brauchte Zeit, um das irgendwie zu verstehen, gerade wenn es um ein Thema geht, was uns irgendwie berührt.

Heute verstehe ich sehr gut, das mein Thread geschlossen wurde. Mir ist das sogar peinlich. Ich habe zwar noch die gleiche Meinung, kann aber auch die andere Userin verstehen.

Ich weiß nicht, ob dir das hilft? :)*

Lg

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH