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Soziale Isolation und Studium

r\e@dtigxer hat die Diskussion gestartet


Weil ich einfach nicht die Kraft habe, mit jemandem aus meinem RL darüber zu reden, möchte ich die Anonymität des Internets nutzen und mir meine Probleme hier von der Seele schreiben.

Ich stecke derzeit in einem tiefen Loch, aus dem ich ohne professionelle Hilfe keinen Ausweg sehe. Ich bin 20 Jahre alt und lebe seit einigen Jahren sozial völlig isoliert. Meine letzten Freundschaften hatte ich in der Grundschule. Mit dem Wechsel auf die weiterführende Schule habe ich mich immer weiter zurückgezogen, wurde ab der 6. Klasse ziemlich stark gemobbt, vor allem im Sportunterricht, da ich zu der Zeit ziemlich dick und unsportlich war. Was das jahrelange Mobbing angerichtet hat, habe ich erst im Nachhinein erkannt.

Ich leide mittlerweile an einer stark ausgeprägten sozialen Phobie. Ich fühle mich unwohl in der Öffentlichkeit und das fängt schon bei ganz alltäglichen Dingen wie das Bezahlen an der Kasse oder das Tanken an der Tankstelle an, wo ich mich beobachtet fühle und Angst habe etwas falsch zu machen. Ich achte mittlerweile sogar permanent auf meine Schritte, da ich irgendwann mal gesagt bekommen habe, dass ich einen komischen Gang habe.

Ein Gespräch mit Mitmenschen aufrecht zu erhalten fällt mir unfassbar schwer. Ich habe meine paar Standard-Themen, die ich zu erzählen habe, wenn ich neue Menschen kennenlerne, aber dann hört es auch schon auf und ich wirke auf diese Menschen uninteressant. Ich kann auch überhaupt nicht locker und spontan sein oder lustige Sprüche oder Witze von anderen kontern. Zurzeit arbeite ich in einem Büroberuf, aber rede kaum mit meinen Kollegen und es graust mir jede Woche aufs Neue, wenn am Montagmorgen jeder von seinem Wochenende erzählt und ich nichts zu erzählen habe, weil ich nichts erlebt habe, sondern nur zu Hause rum saß.

Öffentliche Veranstaltungen wie Feiern (falls ich überhaupt noch eingeladen werde) bereiten mir schon Wochen vorher Angst und ich überlege mir meistens Ausreden, warum ich nicht hingehen kann, auch wenn ich weiß, dass das meine Situation nur noch weiter verschlechtert.

Den Spaß am Leben habe ich schon lange verloren. Ich lebe nur noch in den Tag hinein, gehe unter der Woche arbeiten und am Wochenende sitze ich zu Hause rum. Ich kann mich zu nichts mehr aufraffen, habe auf nichts mehr Lust, fühle mich absolut antriebslos.

Wenn ich irgendetwas falsch mache, mache ich mich innerlich selbst runter und fühle mich darin bestätigt, wie unfähig und wertlos ich bin.

Ich möchte so nicht weiterleben, sondern mein Problem endlich mal in den Griff kriegen und ein normales Leben führen wie jeder andere. Ich möchte ab Oktober 2016 anfangen zu studieren, um meinem eigentlichen Traumberuf ein Stück näher zu kommen. Das Studium hätte ich schon vor Jahren anfangen können, nur dachte ich damals, dass ich nach dem Studium sowieso keine Chancen in dem Beruf hätte, da die anderen sowieso alle selbstbewusster sind, sich besser verkaufen können und mir auch einfach die Energie fehlt, mich überhaupt mit ihnen zu konkurrieren.

Nun möchte ich aber wie gesagt mein Leben in den Griff bekommen. Nur habe ich eben extreme Zukunftsängste, wenn ich daran denke, dass ich mir eine eigene Wohnung suchen muss oder in ein Studentenwohnheim oder eine WG ziehen muss, wo ich mit anderen fremden Menschen unter einem Dach lebe.

Ich möchte auf jeden Fall weit weg von meinem jetzigen Heimatort, weit weg von den ganzen Menschen, die mich während der Schulzeit gehänselt haben und mit denen ich mich auch null identifizieren kann. Ich wohne in einem kleinen Dorf und hier gibt es niemanden auf meiner Wellenlänge. Alle in meinem Alter interessieren sich nur für Partys, Feiern, Saufen usw., was einfach überhaupt nicht meine Welt ist.

Trotzdem möchte ich mein Studium ja auch irgendwie genießen und daher frage ich mich, ob es nicht schon vor dem Studienbeginn Sinn macht, erst mal eine Therapie zu machen. Ist neben dem Studium überhaupt Zeit dafür bzw. bringt eine Therapie dann überhaupt etwas, wenn man sich nicht voll darauf konzentrieren kann?

Ich habe totale Angst mit anderen darüber zu reden, selbst meine Eltern wissen nichts von meinen Problemen und meinem Wunsch, eine Therapie zu machen. Sie sehen nur, dass ich mich in den letzten Jahren immer mehr zurück gezogen habe und haben mich auch schon mehrmals darauf angesprochen, aber meinten letztlich immer, dass es mein Leben ist.

Wie soll das nur weitergehen? Wenn ich Gleichaltrige sehe, wie sie miteinander reden, Spaß haben etc., dann merke ich erst mal was mir durch die knapp 10 Jahre soziale Isolation alles entgangen ist. Alle sind irgendwie menschlich so viel weiter als ich und ich verzweifle jedes Mal bei dem Gedanken, wie ich diese verlorene Zeit jemals wieder aufholen soll? :(

Antworten
o6nodTixsep


Herzlich willkommen! Ja, ich verstehe, was Du meinst. Und Du weißt es ja auch schon selbst. Was Du hast sind echte Phobien, die nur durch eine von Dir selbst schon erwogene Therapie geheilt werden können. Dabei empfehle ich einen Psychiater /-in vor einem Psychologen, weil Du auch Medikamente brauchen wirst, die nur ein Arzt, also Psychiater verschreiben darf. Ich glaube Dir gern, dass ein "Seelendoktor" in einem kleinen Dorf auf Skepsis stößt, aber Du selbst hast diesen Weg ja schon als richtig für Dich erkannt. Mit dem Studium kommst Du dann automatisch in eine Großstadt mit anderen Menschen. Und glaube mir, dass die Studenten dort sehr frei im Umgang, angenehme Partner und kollegial sein werden und Schluss ist mit Mobbing und Hänseleien. Du wirst aufleben! Angst brauchst Du vor den Studis wirklich nicht haben! Dabei ist so ein Studium doch so anonym, dass Du Dich ungestört und völlig unbeobachtet auf einen Platz im Hörsaal setzen kannst. Dort wird liberales Denken praktiziert! Ich wünsche Dir viel Glück bei der Wahl eines Therapeuten und Erfolg in Deinem neuen Leben!

r5edt/iger


Vielen Dank für deine Antwort. Das was du geschrieben hast muntert mich echt auf. Du würdest in meinem Fall also von einer stationären Therapie abraten? Und was ist von einer Gruppentherapie zu halten? Würde mich auch gerne mit anderen austauschen, die ähnliche Probleme wie ich haben.

Was das Thema Studium angeht, muss ich sagen, dass man in meinem Wunschstudiengang leider nicht so anonym ist wie z.B. in einem Medizinstudium an einer Uni, wo man zu hundert im Hörsaal sitzt und leicht in der Menge untertauchen kann. Ich werde allerdings an einer FH studieren, wo es nicht ganz so viele Studierende gibt wie an der Uni und wo der Kontakt zwischen Dozenten und Kommilitonen auch wesentlich enger ist als an einer Uni. Außerdem sind bei meinem Studiengang auch Gruppenarbeiten vorgesehen, wo man gemeinsam an irgendwelchen Projekten arbeiten muss.

Etwas, was mir schon zu Schulzeiten wegen meiner sozialen Phobie und des Mobbings sehr unangenehm war. Ich habe mich meist gar nicht getraut, irgendetwas zu sagen und die Vorschläge der anderen einfach hingenommen, obwohl ich eigentlich dagegen war, einfach weil ich nicht selbstbewusst genug war, um weiter zu diskutieren.

S1unflow+er_7x3


Medikamente bei einer Sozialphobie sind nicht der Standard - und auch nicht unbedingt die erste Wahl bei der Behandlung.

@ redtiger:

Eine gute Verhaltenstherapie könnte Dir helfen. Geh' es an, zumal es Wartezeiten auf Therapieplätze gibt! Neben der Überwindung der zu starken Ängste steht aber immer auch ein weiterer Aspekt im Vordergrund: AKZEPTANZ der eigenen Person. Vielleicht wirst Du auch mit weniger Angst einfach nicht der Typ "Alleinunterhalter", sondern halt doch zurückhaltender - und musst lernen, das zu akzeptieren. Denn es ist völlig okay; aber JETZT sind die Ängste noch zu groß und vermutlich vergleichst Du Dich auch mit den falschen Leuten...

Bis zum Therapiebeginn sei Dir dieses Buch empfohlen: [[http://www.hogrefe.de/programm/ratgeber-soziale-phobie.html]] Die 10€ sind definitiv gut investiert, v.a. wenn Du SELBER schon aktiv werden möchtest.

Nj3st_orys


Hey redtiger,

=) Ich kann dich etwas verstehen. In der Schule hatte ich auch nie rechte Freundschaften und wurde gemobbt. Ich habe damals im Internet Freunde gefunden, sodass es nie so extrem wurde wie mit dir.

Ich kann dir sagen, dass im Studium es meist so ist, das man oft auf Gleichgesinnte trifft. Alle hocken in einem Boot. Und auch in ner FH wenn nur 10 Leute in nem Raum hocken kann man Anonym sein.

Was ich nicht machen würde ist die Therapie neben dem Studium. Ein Studienkollege der mit derselben Zeit angefangen wie ich, hatte mitten im Studium schließlich entschlossen wegen seiner Probleme in eine Therapie zu gehen. Und er hinkt weit mit der Studium hinter her und schiebt die Prüfungen vor sich her, in dem er sich immer wieder krank schreiben lässt. (Ewig kann das nun auch nicht gehen.)

Deswegen würde ich das vorher machen, dass du dich danach auf das Studium konzentrieren kannst. Man kann nicht gleichzeitig im Leben zwei Große Baustellen haben ;-)

Ich wünsche dir alles gute.

@:) @:) @:) @:) @:)

N3

S,unflowebrx_73


Pauschal von einer Therapie im Studium abzuraten, ist Blödsinn. Sorry.

Bei besagter Person kann es x Gründe haben. Vielleicht die Erkrankung statt der Therapie? Immerhin gibt es an den meisten Universitäten sogar Ambulanzen, die sich auf die Behandlung von Studenten konzentrieren.

Warum also unnötig länger mit den Symptomen kämpfen, Negativ-Erfahrungen sammeln - wenn man es MIT Therapie auffangen kann? Zudem kann man bspw. in Prüfungszeiten, wenn alles zu intensiv wird, auch durchaus mal eine Therapiepause einlegen.

cDrriechaxrlie


Wenn man mit solchen Schwierigkeiten zu kämpfen hat, denkt man immer automatisch, es liegt an einem selbst. Aber manchmal ist man "nur" in die falshce Umgebung hinein geboren worden. Ich glaube schon, dass Du in der Sozialisation einiges verpasst hast, deswegen bist du nun gehemmt. Das lag aber vielleicht wirklich daran, dass Du die "falschen" Leute in der Umgebung hattest. Wahrscheinlich andere Art zu sprechen, zu gehen, andere Interessen...

irgendwann kumulieren sich die Zurückweisungen und man verstummt, kennt sich gar nicht wieder, will doch eigentlich Kontakt, aber es geht nicht. Das schleift sich so ein, bis man irgendwann da nicht mehr heraus findet. Das Studium an sich halte ich deswegen für eine gute Idee und es kann sein, dass Du dann schnell Leute findest, mit denen Du Dich utnerhalten kannst. Was ich aber bei meinen Studenten so beobachte:

in den Seminaren gibt es kaum Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme. Viele kennen sich schon vorher oder es wird halt ständig durchgewürfelt, da entsteht kaum Kontakt außerhalb des Seminars. Natürlich sollte man Leuten, die einem bekannt vorkommen, schon "Hallo" sagen. Freunde/Bekannte findest Du eher in universitären Neigungsgruppen, Sport, Musik etc. oder einfach bei der Studentengemeinde. Leute, die meinen, das läuft einfach so über den Unterricht, kämpfen auch meist mit großer Einsamkeit. Ich habe über die letzten 2 Jahre dahingehend Studenten befragt, das ist leider sehr weit verbreitet und gilt als eines der Hauptkriterien für Studienabbruch.

rred(tigzer


@ Sunflower_73:

Ich habe auch nicht vor, der Typ "Alleinunterhalter" zu werden, mir würde es schon reichen wieder ein normales Leben zu führen, so wie vor meiner sozialen Phobie. Ich weiß, dass ich von Haus aus ein eher introvertierter Mensch bin, ich habe mir schon als Kind relativ wenig zugetraut, trotzdem habe ich damals ein glückliches Leben geführt, hatte mehrere Freunde, mit denen ich mich auch nach der Schule zum Spielen getroffen habe.

Mein damals bester Freund ist leider nach der 4. Klasse von hier weg gezogen und der Kontakt ist völlig abgebrochen. Auch der Kontakt zu anderen Gleichaltrigen ist mit der Zeit abgebrochen, was vermutlich auch daran lag, dass ich ein Spätentwickler war. Während andere mit 13-14 schon feiern gingen und ihre ersten Freundinnen hatten, war ich in dem Alter immer noch sehr verspielt, was vermutlich auch einer der Gründe war, warum gerade ich von meinen Klassenkameraden als Opfer ausgewählt wurde. Ich war eben anders als die anderen.

@ criecharlie:

Ich glaube auch, dass ich einfach im falschen Umfeld geboren wurde. Wie gesagt wohne ich auf einem kleinen Dorf und es gibt nicht viele Gleichaltrige. Und die meisten Gleichaltrigen haben sich damals für Fußball oder die, deren Eltern Landwirtschaft zu Hause hatten, für Trecker interessiert. Ich war dagegen immer eher der kreative Mensch, der gern gemalt und gebastelt hat, was für einen Jungen ziemlich ungewöhnlich ist, weshalb ich eben niemanden gefunden habe, der die gleichen Interessen hat wie ich.

c[riyechanrlie


Mein Sohn ist ein Asperger-Autist mit Spezialinteressen. Ich weiß, wie schwer das sein kann, "falsch" zu sein, aber bis jetzt (er ist nun Teenager) tue ich, was ich kann, zum ihn zu unterstützen und sozial zu führen.

Haben Deine Eltern denn nie Versuche diesbezüglich unternommen?

L"eChattNoxir


Hallo redtiger,

deine Beschreibungen lesen sich wie eine Beschreibung meines Lebens/eine Charakerisierung meiner Persönlichkeit, bis hinein in das Interesse für Malen und Basteln - was sich bis zum heutigen Tage bei mir gehalten hat, mit dem Unterschied, dass ich mich oftmals dazu nicht aufraffen kann oder einfach keine Zeit mehr habe. Auch ich bin in einem Kaff aufgewachsen - als Hinzugezogene und "Dickmops" in einer Gemeinschaft, wo alle sich von der Krabbelgruppe her kannten, und die Mauer um die Gemeinschaft unüberwindbar hochgezogen war - zumindest für einen öden Kontaktkrüppel. ;-)

Ich möchte dich nun nicht zuquasseln, eigentlich wollte ich dir nur raten: mache diese angedachte Therapie und sage dem Therapeuten deutlich, dass du eine soziale Phobie hast! Auch neben dem Studium kannst du eine Therapie machen. Dazu würde ich dir sogar raten, denn in jedem Studium treten mal Schwierigkeiten auf, bei denen du gut psychologische Unterstützung brauchen kannst. Speziell wenn du es mit Kontakknüpfen nicht so hast.

Ich selber bin ein paar Jahre älter als du und inzwischen - zum Glück - im letzten Semester angelangt - nach langem Kampf und dem tausendfachen Vorsatz, die Brocken hinzuwerfen. Inzwischen bin ich von dem Gedanken meilenweit entfernt, denn ich habe mich durchgebissen und meine Praktika gemacht und darin festgestellt, dass der Beruf mir wirklich Freude macht.

Und zum Glück (!) hatte ich einen Therapeuten, der meine "wahre Erkrankung" zwar nicht "heilen" konnte, weil er sie nicht erkannt hat (ich habe die soziale Phobie erst kürzlich bei mir selbst diagnostiziert - 95% der Symptome, Ursachen etc. passen), aber er hat es zumindest hinbekommen, dass ich weitermachen/-leben konnte. Bald werde ich meinen Abschluss machen - mit einer Eins vor dem Komma, trotz der vielen Ängste vor Seminararbeiten, Referaten, Prüfungen. Und ich werde in meinen Beruf (bzw. den Vorbereitungsdienst dafür) starten. Jetzt kommt's: LEHRERIN! Doppelte Härte bei einer sozialen Phobie.

Aber ich liebe diesen Beruf und eigentlich liebe ich Menschen. Ich überwinde mich jedes einzelne verdammte Mal, vor eine Klasse zu treten und zu unterrichten. Das Mittel: vorher Zettelchen mit Beruhigungen/Stärkungen an mich selbst schreiben und mich anschließend der angstbesetzten Situation aussetzen. Bisher hat man mich nicht getötet, mich nicht ins Messer laufen lassen, soweit ich es mitbekomme, auch nicht ausgelacht. Die Schüler mögen mich, oder finden mich zumindest neutral genug, meine Unterrichtsversuche nicht zu torpedieren und sogar aktiv mitzumachen. Langsam gewinne ich mehr Sicherheit im Umgang mit Menschen. Eine Menge ist da noch zu lernen, aber der Anfang ist gemacht.

Auch du wirst deinen Weg gehen, vorausgesetzt, du findest deine Strategie. Und ein Therapeut kann dir auf der Suche danach maßgeblich helfen.

Ich wünsche dir alles Gute!

Viele Grüße,

SchwarzKatz

Epulednspisegelexi


Verlorene Jahre kenne ich (30 Jahre Depressiv),

es wird nicht besser (von) allein.

Ich habe den Fehler gemacht und mich von ein, zwei Psychologen/Psychatern abschrecken lassen.

Wenn Du schon so weit gekommen bist im Leben,(Studium) trotz Deiner .."Ängste",

steh' weiterhin zu Deinen Gedanken,

manchmal ist es mutiger nach Rat zu fragen als sich vielleicht die falschen Antworten immer wieder selbst zu geben.

Scheue Dich auch nicht eine(n) andere(n)aufzusuchen wenn die Chemie nicht stimmt - sind ja auch nur Menschen.

Hab' dank für für Deine Offenheit und schönen Gruß aus dem Exil (Insel Rügen)

Toast (von und mit)

Eulenspiegelei

rbedtNigxer


@ criecharlie:

Doch, auch meine Eltern haben in gewisser Weise versucht, meiner Vereinsamung entgegenzuwirken, in dem sie mich für verschiedene Vereine hier im Dorf (Fußball-, Musik-, Schützenverein) begeistern wollten, nur hatte ich an keinem wirkliches Interesse.

Sie haben mich damals auch immer gefragt, ob ich nicht wieder mal was mit Freund XYZ ausmachen wolle, nur habe ich damals schon gemerkt, dass sich meine und die Interessen meiner Grundschulfreunde auseinanderentwickeln und da zu der Zeit auch das Mobbing in der Schule anfing habe ich zunehmend das Vertrauen in Menschen, vor allem Gleichaltrige, verloren.

@ LeChatNoir:

Freut mich zu hören, dass du deine Probleme in den Griff bekommen hast und nun deinem Traumjob nachgehen kannst. Bestärkt mich in dem Gedanken, dass ich es auch schaffen kann, alle meine Ängste hinter mir zu lassen und ein neuer Mensch zu werden.

LweChat?Noxir


Bestärkt mich in dem Gedanken, dass ich es auch schaffen kann, alle meine Ängste hinter mir zu lassen und ein neuer Mensch zu werden.

:)^

EFhemaGliger DNutzerS (#5744x13)


Du bist gerade erst 20, also gib deinem Leben eine Richtung! Fang im Oktober an zu studieren, zieh weg aus diesem Dorf, da wirst du krank. An der Uni sind Leute in deinem Alter mit ähnlichen Interessen, da werden sich schon ein paar Freunde finden. Soziale Bindungen holst du nur durch soziale Aktivitäten, nicht durch eine Therapie nach.

Versuch erstmal einen Fuß in der Welt zu fassen, du bist noch jung. Wenn es gar nichts wird kannst du immer noch eine Therapie machen, aber auf mich wirkst du einfach nur wie ein armer Typ der leider nicht so viel Glück als Teenager hatte.

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