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Wo liegt eigentlich das Problem? Bräuchte eure Ideen bitte!

fGilo u11 hat die Diskussion gestartet


Hm, um ehrlich zu sein weiß ich gar nicht so recht, wo ich denn anfangen soll |-o |-o . In meinem Kopf schwirrt es wie in einem Bienenstock, es fällt schwer, einen greifbaren Gedanken zu erwischen.

Also beginne ich mit dem ersten, der mir in die Hände fällt ;-D

Ich habe schon mein Leben lang das Gefühl, dass ich anders bin als andere, und ich leide darunter. Mit anders meine ich, dass ich mich schon als Teenager nicht für die selben Dinge wie Gleichaltrige interessiert habe; ich hasse, Diskos, war noch nie betrunken, mache mir nichts aus künstlichen Fingernägeln oder ähnlichem, gehe nicht begeistert shoppen und gucke nicht 5h täglich irgendeinen Quatsch im Fernsehen. Ich hasse es, mich stundenlang über Belanglosigkeiten zu unterhalten.

Ich bin wahnsinnig gern draußen, am liebsten für mich alleine. Ich liebe Sport und probiere ständig Neues aus (seit einem halben Jahr gehe ich Bouldern, seit kurzem Squash spielen). Ich bin eine echte Leseratte, ziemlich egal um welches Genre es sich handelt. Ich koche wahnsinnig gern und probiere mit meinem Freund gemeinsam viel aus. Ich bin gern unter Leuten, mit Freundinnen was trinken oder soIch reise gerne, mache Tagesausflüge in Städte oder Museen. Meine Familie liegt mir sehr am Herzen!

Ich habe den besten Mann der Welt gefunden, wir wohnen zusammen und sind wirklich happy x:) x:)

Ich habe einen tollen Job, ich hoffe, ich bekomme jetzt meinen Festvertrag, dann ist dieses Thema auch vom Tisch.

Tja, so gesehen gibt es nichts, über das ich mich wirklich beklagen könnte.

Heute ist der erste Tag der Ferien und ich bin schon wieder den ganzen Tag niedergeschlagen; es ist so grau draußen, ich habe endlich die langersehnte Zeit und weiß nichts damit anzufangen :-o :-o

Ich habe eingekauft, Wäsche gebügelt, war beim Sport und sitze nun schon seit Stunden grübeln auf dem Sofa, immer mit dem Gefühl, dass mir etwas fehlt. Ich habe kein zeitfüllendes Hobby, nichts, dass mich grundlegend fasziniert (mein Freund spielt mit großer Leidenschaft Schach, andere zocken stundenlang Computerspiele...) Mich interessiert das mal ein, zwei Stunden, dann ist es vorbei. Auf der einen Seite habe ich den ANspruch, meine Zeit "sinnvoll" zu nutzen, auf der anderen Seite wüsste ich jedoch nicht, wie. Ich habe ein schlechtes Gewissen, weil in der Küche dringend gespült werden muss, ich aber nicht den Ar*** hochbekomme.

Ich fühle mich nutzlos, antriebslos und gleichzeitig versuche ich mir zu sagen, dass es so in Ordnung ist und auch mal rumgammeln auf dem Sofa erlaubt.

Ich frage mich, womit füllen denn die anderen Milliarden Menschen ihre Zeit, so dass es sie erfüllt?

Ständig bin ich hin und hergerissen; mein Gewissen sagt mir, ich sollte mich noch mehr in meinem Job einbringen. Das bedeutet aber Stress und daher möchte ich es nicht. Es würde mich auch nicht ausfüllen.

Mein Freund und ich wünschen uns so sehr ein Kind, sobald ich meinen Verrag habe, möchte ich die PIlle absetzen. Ich träume jede Nacht davon, endlich einem Kind die Welt erklären und zeigen zu dürfen x:) x:) . Ich kann mir sehr gut vorstellen, in dieser Rolle komplett aufzugehen und meinem Leben einen Sinn zu geben.

Was aber, wenn sich das nicht erfüllt? Wenn mir hier zuhause die Decke auf den Kopf fällt?

Wenn ich arbeiten bin, dann noch im Sport, dann kochen und Haushalt und den Abend mit meinem und/oder Freunden bin ich meist sehr zufrieden damit.

Schwierig sind die Wochenenden oder Urlaub, wenn wir nicht wegfahren. Ich habe immer so große Erwartungen an diese freie Zeit, male mir aus, sie nur mit besonderen Momenten zu füllen und bin dann oftmals so enttäuscht, wenn sich Hausarbeit und sonstige Verpflichtungen in den Vordergrund drängen. Oder sich einfach ein Tag zuhause ankündigt. Das ist für mich kaum zum Aushalten.

Ich drehe mich im Kreis %:| %:| , ich merke, wie es mich immer öfter runterzieht- ich erkenne aber nicht, wie ich da wieder rauskomme ??? ???

Wo liegt eigentlich mein Problem? Manchmal glaube ich, ich habe keines, aber an Tagen wie heute spüre ich es ganz deutlich.

Es tut mir leid, ich habe wahnsinnig verwirrend geschrieben. Vielleicht kampft sich der ein oder andere ja doch durch und hat einen Impuls für mich!?

Danke

Antworten
wCeihnoachtsOsOternxchen3


Was aber, wenn sich das nicht erfüllt? Wenn mir hier zuhause die Decke auf den Kopf fällt?

Viel wichtiger: Diese Zeit geht auch irgendwann vorbei. Und was machst du danach? Danach kommt das Loch ja irgendwann wieder.

Wieso probierst du nicht einfach eine Reihe neuer Sachen aus? Man weiß manchmal im Voraus ja gar nicht, was einen so begeistern könnte...

Azs&urWyna


Ach filiou, du sprichst mir ein bisschen aus der Seele. Ich überlege schon lange, was ich denn noch ausprobieren wollen würde.

Was Ehrenantliches?

Eine Sprache lernen?

FbaSoiLa


Hallo filou1, bei deinem Beitrag gehen mir verschiedene Gedanken durch den Kopf:

Wenn ich große Erwartungen an etwas oder jemanden habe, wurde ich bislang immer enttäuscht. Die Erwartungen haben mit der Realität nichts oder nur sehr bedingt was zu tun. Deshalb versuche ich immer unvoreingenommen an Dinge heranzugehen. Ich nehme mir aufgrund überhöhter Erwartungen ja die Chance auf eine gute Erfahrung, die mich ohne meine Erwartung total zufriedengestellt hätte.

Wird deutlich, was ich meine? ":/

Der zweite Gedanke ist zum Thema Sinn im Leben durch ein eigenes Kind. Ich glaube, das machen viele Menschen so. Ich halte es jedoch für nicht so günstig, weil a) wieder die Erwartungen ins Spiel kommen und b) dich das nur temporär erfüllen wird. Kinder werden größer, auch wenn es dauert ;-), aber dann stehst du wieder an diesem Punkt. (Andererseits glaube ich, dass sich die Sinnfrage ohnehin öfter in einem Leben stellt) Und c) glaube ich, dass dein " Sinngefühl" stabiler ist, wenn es nicht von einem anderen Menschen abhängt, sondern aus dir heraus kommt.

Abgesehen davon glaube ich auch, dass es eher die Summe aller Teile ist, wie man sein Leben gestaltet, damit es sich erfüllend anfühlt. Also nur ein Hobby, nur die Fokussierung auf Beruf oder Familie halte ich nicht für erfüllend (es mag Ausnahmen geben, aber grundsätzlich glaube ich nicht daran)

Ich kann dir keinen ultimativen Rat geben, wie du ein für dich erfüllendes Leben finden kannst. Bei mir war es so, dass ich mir dazu wirklich Zeit genommen habe, um zu überlegen und zu "erspüren", wie ich leben will. Vielleicht musst du mal aushalten, dass dir die Decke auf den Kopf fällt, um deine innere Stimme klarer zu hören. Wenn man immer beschäftigt ist, kann man das m. E. gar nicht wirklich.

Und den Tipp von Asyryna mit dem Ehrenamt finde ich sehr gut. Ich glaube (bzw es ist auch meine Erfahrung), dass es sinnstiftend ist, wenn man sich in die Gesellschaft einbringt und nicht nur um sein eigenes kleines Leben kreist. Es ist ein anderes Gefühl von " Nützlichkeit", je nach Ehrenamt relativiert es eine Menge Luxus-Probleme und es ist ein schönes Gefühl, anderen etwas geben zu können, einfach so. Und da es zig Möglichkeiten gibt, sich zu engagieren (auch in unterschiedlichen Zeitfenstern) sollte es etwas geben, was dich erfüllt.

F9akSoL]a


Ach, und noch was

Auf der einen Seite habe ich den ANspruch, meine Zeit "sinnvoll" zu nutzen, auf der anderen Seite wüsste ich jedoch nicht, wie. Ich habe ein schlechtes Gewissen, weil in der Küche dringend gespült werden muss, ich aber nicht den Ar*** hochbekomme.

Was ist für dich denn sinnlos Zeit verschwenden?! Vielleicht solltest du dir die Zügel mal locker lassen. Wenn alles immer mit dem Anspruch gemacht wird, dass es sinnvoll sein muss, würde mir auch die Lust sehr schnell daran vergehen. Ich finde es total schön, Zeit zu haben und diese zu vertrödeln. Egal, ob ich mich hier tummel oder draußen sitze und in den Himmel schaue. Es gibt einem Zeit, seinen Gedanken nachzuhängen, zu träumen, Kraft zu tanken...

Cdomrran


ich hasse, Diskos, war noch nie betrunken, mache mir nichts aus künstlichen Fingernägeln oder ähnlichem, gehe nicht begeistert shoppen und gucke nicht 5h täglich irgendeinen Quatsch im Fernsehen. Ich hasse es, mich stundenlang über Belanglosigkeiten zu unterhalten.

Falls es dir hilft, etwas weniger darunter zu leiden: ich finde dich nach diesem Absatz jetzt schon total sympathisch :)^ @:)

mein Gewissen sagt mir, ich sollte mich noch mehr in meinem Job einbringen. Das bedeutet aber Stress und daher möchte ich es nicht. Es würde mich auch nicht ausfüllen.

Um Gottes Willen, dann lass es! Das würde ja bedeuten, dass du dich im Job nur unter Stress setzt, weil dir nichts besseres einfällt. Das wäre traurig.

Ich habe immer so große Erwartungen an diese freie Zeit, male mir aus, sie nur mit besonderen Momenten zu füllen und bin dann oftmals so enttäuscht, wenn sich Hausarbeit und sonstige Verpflichtungen in den Vordergrund drängen.

Ein bisschen kenne ich das. Dann ist die Erwartungshaltung einfach zu hoch. Und dann kommt die freie Zeit und plötzlich bist du damit konfrontiert, dass sie sich nicht so anfühlt, wie du die ganzen Tage davor gehofft hast.

Zunächst einmal: bisschen Gammeln ist auch erlaubt. Schließlich scheint dein Job ja auch ein bisschen anstrengend zu sein, also darf man auch mal runterkommen. Es ist ja auch offensichtlich so, dass es Dinge zu tun gibt, die getan werden müssen (das geht uns ja allen so). Über Prokastination habe ich kürzlich eine interessante Studie der Uni Mainz gelesen: Dinge, die man aufschiebt und meidet, führen zu Depressionen und Stressempfinden. Dinge, die erledigt sind, machen zufrieden. Das ist in der Tat so und ich habe das im Leben längst so gelernt. Man denkt immer, dass notwendige Dinge Zeit und Kraft rauben. Aber in Wirklichkeit rauben sie Zeit und Kraft, wenn man sich ständig Gedanken macht, dass da noch lästige Tätigkeiten sind. Einfach anfangen ist meistens halb so wild. Und dann ist man überrascht, wieviel von einem freien Tag noch übrig bleibt und wieviel Energie man noch hat.

Vielleicht setzt du da mal an. Das macht dir den Kopf vielleicht etwas freier, um wirklich ein Gespür dafür zu bekommen, was dir - nach getaner Arbeit - Spaß machen würde.

sCtehppo2x5


Die geschilderte Situation ist gefährlich, sie führt bei MANCHEN Leuten zur Entdeckung von Religion und leidenschaftlicher Ausübung zum Schaden der betroffenen Umgebung. Ich kann hier nur warnen.

Lebens-SINN ist unstofflich, er wird durch stoffliche Vorgänge im Hirn individuell ERSCHAFFEN.

Fehlt diese (kontinuierliche) Erschaffung, dann hält leicht die {physikalische Manifestation von dem behaupteten "größtmöglichen" Lebenssinn} aka {Religion} im Gehirn Einzug. Dieser größtmögliche Lebenssinnn ist die Huldigung eines menschengemachten Bildes über die unbekannte Anzahl von unbekannten "xxx" an dem Ursprung der physikalischen Welt.

R$ye


Das einzige, was nicht stimmt, ist die Einstellung zur "Zeit" und dass "man sie ausfüllen muss". Du versäumst darüber den jeweils gegenwärtigen Moment. Du bist anscheinend so gut wie nie im Augenblick, den du gerade erlebst, präsent, indem du gleich immer überlegst, ob du dir das jetzt erlauben kannst oder schon das nächste planen kannst.

Lerne am besten zu meditieren. Das ist DIE Übung, um im Hier und Heute und Jetzt zu leben; übrigens das einzige, was wir wirklich haben: jeden einzelnen Augenblick. Das Leben selbst besteht nur aus der Aneinanderreihung von diesem ... und diesem ... und wieder diesem ... ;-)

L?ucJi32


Bin wie du. Bin gerade ein paar Tage krankgeschrieben und weiß nicht so wirklich was mit mir anzufangen. Kinder haben zwar Ferien sind aber groß. Wenn ich nicht arbeite schlafe ich schlecht und bin total unruhig, andrerseits wenig Lust auf Haushalt und etwas antriebslos. Vermutlich weil ich sonst nie Pause mache.

Habe gefunden, dass spazieren gehen oder sich verabredet hilft. Oder irgendwo essen gehen. Oder in extrem Fall gehe ich zu Bauhaus und bastele in die Bude rum. Meinem Mann korrigiert dann alles danach.

Gerade aber schlecht. Komplikationen nach OP und muss liegen. Habe Fachbücher für die Arbeit geholt. Ist auch sinnvoller Beschäftigung.

fzilnoxu1


Wow, so viel Feedback, danke euch @:) Heute ist ein guter Tag, mit den selben Voraussetzungen wie der gestrige, ich weiß also nicht genau, warum ich heute nicht grübeln muss. Wenn es mir gut geht (was glücklicherweise öfter der Fall ist als diese Depri-Tage), dann finde ich das ganze von Gestern wahnsinnig übertrieben. Warum gebe ich dem so viel Raum? Ich meine, solch graue Tage hat jeder mal. Kein Grund zur Panik oder alles zu hinterfragen....

Ich werde mal der Reihe nach Antworten.

@ Weihnachtsternchen und Asuryna

Ich habe schon einiges versucht. Mache auch oft Aktionen mit, von denen ich denke, dass wenn sie alle anderen erfreuen, sie mir doch auch gefallen könnten. Meist langweilt es mich aber nach einer Stunde schon wieder... :-/

Für alles andere (außer sportliche Aktivitäten) fehlt mir dann doch der Biss. Also wenn ich etwas wirklich will, dann kann ich alle Energie in diese Sache investieren. Da ich die neue Sprache wohl aber eher lernen würde, um mal was anderes zu tun und nicht um ihrer selbst willen, würde es mich nach kurzer Zeit nur nerven, ich hätte keine Lust Vokabeln zu lernen etc.

@ FaSoLa

Ja, ich kenne das mit den enttäuschten Erwartungen nur zu gut. Tappe immer wieder in diese Falle, aber schaffe es nicht, sie zu umgehen. Mein Kopf sagt zwar, ich solle mich nicht zu sehr auf dies oder jenes freuen (um nicht enttäuscht zu werden), mein Herz und der Bauch tun es aber dennoch. Silvester ist so ein klassisches Beispiel dafür. So oft habe ich den Wunsch, es möge ein denkwürdiger Abend werden, mit dem Zauber des Besonderen. Und genau so oft wird es ein eher langweiliges Beisammen sitzen...

Ich möchte ja kein Kind bekommen, um irgendein Loch zu füllen. Das kam vielleicht falsch rüber. Ich möchte einfach Mutter sein, einen weiteren Schritt mit meinem Freund wagen. Kinder zu bekommen, zu begleiten ist für mich der alles übergreifende Sinn unseres Daseins. Meine Frage ging vll eher in die Richtung, ob es dem Kind schaden könnte, wenn ich Mutter werde und dann in so ein Depri Loch falle... ":/ wobei das ja meist höchstens mal nen Tag anhält und selbst dann sitze ich ja nicht weinend in der Ecke.

Über ein Ehrenamt habe ich schon des öfteren nachgedacht. Allerdings arbeite ich schon mit sozial und emotional benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Dann müsste mein Ehrenamt eher in eine andere Richtung gehen.

Auf der anderen Seite muss ich ehrlich gestehen, dass ich mir lieber noch einen Nebenjob suche, mit dem ich ein wenig Geld verdiene, da unser Umzug ein großes Loch ins Budget gefressen hat und ich das gerne stopfen würde.

Die letzten Jahre habe ich immer im Biergarten gearbeitet, das hat wahnsinnig viel Spaß gemacht, ist mal was ganz anderes und bringt nebenbei noch ein bisschen Taschengeld.

Aber am wichtigsten ist glaube ich dieser Punkt; ich erlaube mir das Nichtstun mit gutem Gewissen. Das fällt mir nämlich wahnsinnig schwer... :-X

@ Comran

Auch im Aufschieben unliebsamer Aufgaben bin ich Weltmeister, so dass ich freue Zeit zum Rumgammeln oft nicht genießen kann, da ich immer im Hinterkopf habe, was noch ansteht. Guter Tipp von dir, oft fehlt mir hier die Achtsamkeit...

Habe gleich mal eine To Do Liste für die Ferien geschrieben, werde jeden Tag was erledigen und dann die freie Zeit genießen!

@ steppo

Da ich weder sehr religios noch in irgendeiner Weise so labil bin, dass mich so was anspricht, musst Du Dir keine Sorgen machen- ich werde mich keiner fanatischen Truppe anschließen... %-|

@ Rye

Ja, den Augenblick zu leben, damit tue ich mich schwer. Wenn mir dies gelingt, dann in Momenten in der Natur, oder in Zweisamkeit mit meinem Freund x:)

@ Lucie

Tut mir leid, dass es Dir auch so geht. Es ist bei mir nicht immer so, aber manchmal habe ich eben das Gefühl, dass zur tiefen Zufriedenheit noch irgendetwas fehlt. Und das kann niemand ausfüllen; keine andere Person, kein HObbie...ich glaube, es muss aus mir selbst kommen. Da ich aber mit mir selbst oft nicht zufrieden bin (Aussehen, Leistung etc), ist das gar nicht so leicht... %:|

Cbobmraxn


Auch im Aufschieben unliebsamer Aufgaben bin ich Weltmeister, so dass ich freue Zeit zum Rumgammeln oft nicht genießen kann, da ich immer im Hinterkopf habe, was noch ansteht. Guter Tipp von dir, oft fehlt mir hier die Achtsamkeit...

Dann hoffe ich, dass dir die To-Do-Liste mehr Struktur in den Tag bringt :)^

Hab dir mal die Pressemeldung der Uni-Mainz rausgesucht:

[[http://www.uni-mainz.de/presse/74678.php]]

Vielleicht findest du dich ja ein Stück weit darin wieder.

Informiere dich auch mal über das Zusammenspiel von Sympathikus und Parasympathikus. Eine Balance ist auch ganz wichtig für Zufriedenheit.

Rxye


Ja, den Augenblick zu leben, damit tue ich mich schwer. Wenn mir dies gelingt, dann in Momenten in der Natur, oder in Zweisamkeit mit meinem Freund x:)

Das ist immerhin ein Anfang, der zeigt, dass du weist, worum es geht. ;-)

Wenn du mal die verschiedenen Stimmchen in deinem Kopf beobachtest und hinterfragst, merkst du vermutlich auch, dass es nicht deine eigenen, sondern von den Eltern und anderen Autoritäten übernommene "Man sollte" und "Man müsste" sind, die du zu "Ich sollte" und "ich müsste" gemacht hast.

Also wäre ein Herausfiltern, was davon wirklich "deines" ist, vielleicht ebenfalls hilfreich.

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