» »

Ich möchte tod sein.

G0aFlax%ina hat die Diskussion gestartet


Das Leben ist eine Last. Und ich wüsste auch nichts, was es lebenswert machen sollte. Nicht jetzt mehr. Nach langer Krankheit.

Ich bin nicht radikal, eher emotional. Und wer leidet muss irgendwann Ruhe finden. Stille und Einklang. Das Rauschen der Wellen, was einen davonträgt.

Antworten
ASrthaDnixs


Nein das glaube ich nicht, andere Fäden von dir sagen mir, dass du dich noch nicht aufgegeben hast. Aber ich glaube dir, dass du einen Tiefpunkt hast. Gabs einen Anlass, der dich jetzt so fühlen lässt? Magst du darüber schreiben?

m6ond7+st_ernxe


Ich möchte tod sein.

Wenn das als Ausdruck Deiner Emotionalität zu verstehen ist, können wir gerne darüber reden.

Wenn Du damit Deine Suizidabsicht bekunden möchtest, bist Du dafür jedoch im falschen Forum.

@:)

GTala)xinxa


Immer wenn ich eine Stufe die Treppen hinaufgestiegen bin, falle ich zwei runter. Mein Leben ist nun schon kein Sonnenschein, ich habe keine Familie und bin ganz allein immer. Nun offenbarte mir mein Arzt auch noch, dass ich möglicherweise ein Hirntumor (Prolaktinom) habe. Jetzt, wo ich eigentlich mit der Therapie und den OPs fertig.

Ich stehe ja immer wieder auf. Das passiert aber nie ohne, dass ich wieder falle - tiefer als vorher. Menschen brauchen auch Erfolgserlebnisse, um wenigstens etwas an Zufriedenheit zu spüren. Wenn einem das Leben kontinuierlich über 4 Jahre aus den Fingern gleitet, obwohl man alles gibt, ist irgendwann die Kraft und der Optimismus verbraucht.

p$araszel/lnuGss


Möglicherweise. Der Arzt sagt möglicherweise. Also gibt es einen Grund weiter nach vorne zu sehen, wenn auch im Moment alles sinnlos erscheint. Es gibt wirklich Zeiten, wo man alles hinwerfen möchte. Aber dann kommen wieder Tage an denen alles besser geht. Lass dich hier in den Arm nehmen und fühl dich gedrückt. Ich weiß, das ist kein Ersatz. Aber es ist ehrlich gemeint.

Ich wünsche dir, dass alles gut wird.

Gyalax;ina


Der Alltag erdrückt mich. Mein Leben. Einfach nur das pure Dasein. Mein Körper, den ich so verachte. Hässlich zu sein in einer Gesellschaft, wo alle auf Ästhetik und Schönheit gucken. Nicht wie andere zu sein. Krank, eingeschränkt.

Wofür lebt man da? Für den täglichen Kampf?

L{aRucxola


Man kann auch ohne schön zu sein interessante und wertvolle Dinge tun. Bücher schreiben, Bilder malen, anderen Leuten helfen..

Spontan hatte ich grad die Idee ob Arbeiten bei der Telefonseelsorge vielleicht was wäre, was Dir einen Lebenssinn geben könnte?

sfilviia 20x00


Der Tod ist die schlechteste Lösung von allen!

E?h4emapligerT N<utczer |(#528611x)


Wofür lebt man da? Für den täglichen Kampf?

Ich glaube, dass wir alle in einem riesen Theaterstück mitspielen.

Jeder hat die ihm zugedacht Rolle.

Deine ist es, zu leiden.

Is scheiße, ich weiß.

Ich glaube, dass wir unserem Schicksal nicht entrinnen können.

Es gibt eben die, die immer kämpfen müssen.

Einer muss diese Rolle ja einnehmen, verstehst?!

Anders kann ich mir soviel Elend und Leid in der Welt leider auch nicht erklären.

Ich weiß, dass das nun weit ab von Optimismus ist. Aber so denke Ich halt und so hab ich es mir hingebogen, damit ich nicht an meiner eigenen Existenz zerbreche.

:°_

a?ndr=ea88


versuche noch etwas schönes vom leben abzugewinnen,denn man ist länger tod als einem lieb ist. @:)

-wvietnLameGsinx-


Ich möchte zwar nicht Tod sein, ich gehöre aber auch nicht zu den optimistischen Menschen, die meinen man kann jeder Situation noch etwas abgewinnen und eine positive Zukunft strahlt einem entgegen. Das ist einfach nicht so.

Natürlich ist so etwas Einstellungssache, vielleicht aber auch Schönmalerei eines manchen, um der Wirklichkeit zu entfliehen.

EXhemXalige[r NutzWer (#5;28x611)


Leben dein Leben ständig, denn du bist länger tot als lebendig.

s8ilviOa 200x0


Leben dein Leben ständig, denn du bist länger tot als lebendig

Das ist ein sehr guter Spruch mit sehr viel Wahrheit! :)^

SLara|h87


Hallo Galaxina, @:)

hast du es schonmal mit einer Psychotherapie versucht?

Darf ich fragen, was für eine lange Krankheit das war?

Lg

G alEaxi)na


Ja, ich war beim Psychologen ... vor 3 Tagen und er meinte, ich habe eine überaus positive Ausstrahlung. Ich weiß manchmal nicht, was da passiert. Da geht es dir einigermaßen gut und in 6 Stunden kann dir die Hoffnungslosigkeit bis zum Hals stehen. Dann weine ich. Das Alleinsein tut mir nicht gut. Ich tue schon viel dagegen, aber man kann nichts erzwingen - wenn die Leute um dich Kinder bekommen, Familien gründen, sich rar machen ... ich habe das alles nicht und bin viel allein. Und wenn ich allein bin, habe ich diese Gedanken.

Die Krankheit heißt AGS (Androgenitales Syndrom) - Hormondefekt, die schloss sich allerlei an, weil es erst nicht behandelt wurde. Unsere Ossi-Ärzte waren einfach zu blöd. Ja und durch den Androgenüberschuss wurde ich dann "schön hässlich". Da grabbelt einen dann auch niemand mehr an von den Jungs.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH