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Tipps gegen Liebessucht/Idealisierung.

EDhe1maliger NVutzerr }(#5780`69x) hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich (w, 19) tendiere leider immer wieder dazu, tiefe Gefühle für Männer zu entwickeln, die ich kaum kenne. Das ging bisher natürlich selten lange gut und endete oft in Suizidgedanken.

Mittlerweile habe ich gemerkt, dass diese 'Verliebtheit' ausschließlich Idealisierung bzw. Projektion eigener Wunschvorstellungen ist.

Ich habe kürzlich in einem Chat einen Mann kennen gelernt, den ich unheimlich toll finde. Ich würde ihn wirklich gerne besser kennenlernen, ohne mich emotional sofort auf ihn zu fixieren oder ihn zu idealisieren. Allerdings weiß ich nicht, wie ich das anstellen soll.

Ich sehe meine Therapeutin leider erst wieder übernächsten Montag und die Sache belastet mich ziemlich.

Habt ihr vielleicht Tipps, wie ich mit dieser Situation am besten umgehen kann?

Antworten
E%hekmaliWger ANutzfer (K#578069)


Möchte keiner etwas dazu sagen? Bin wirklich am verzweifeln...

pzarrazelalnusxs


Hi. Du hast dir doch schon die beste Antwort gegeben. Warte bis nächsten Montag, dann ist deine Therapeutin wieder da. Du bist 19 Jahre alt. Dir wird bis dato dein Leben nicht davonlaufen. Übereile nichts, sonst trittst du unweigerlich wieder in alte Fußstapfen.

E+hemaliguer Nu+tzer (#5 78069)


Ich kann nicht bis nächsten Montag einfach nichts tun. Damit würde ich nicht zurechtkommen.

LEicht\AmHo}r`izont


Was zu tun steht denn zur Auswahl? Dem Mann schreiben oder ihm nicht schreiben? Ihm dieses oder jenes schreiben?

Gefühle ausschalten funktioniert eh nicht... Also ertragen.

n:igmuxe88


Nimm ihn so wie er ist. Lass die Projektionen raus und sieh einfach die Fakten.

Wahlweise: warte, bis du deinen Termin hast.

Ich kann nicht bis nächsten Montag einfach nichts tun. Damit würde ich nicht zurechtkommen.

Antfortas

Warum sollst du das nicht können?

E<hema%liger rNutDzer (W#5780x69)


Nun ja. Zur Auswahl steht letztlich nicht wirklich viel. Mir wird wohl nichts anderes übrig bleiben, als mit ihm in Kontakt zu bleiben und es irgendwie "auszuhalten".

Es belastet mich schon, wenn ich mich in den Chat einlogge. Ich habe Angst, dass er vielleicht desinteressiert wirkt oder mit jungen, hübschen Frauen schreibt. Das würde wohl bedeuten, dass er sich nichts aus mir macht.

Obwohl diese Angst so irrational ist. Er kennt mich seit einer Woche - natürlich bin ich ihm nicht wichtig.

Ihn einfach kennenlernen und Projektionen raushalten ist einfacher gesagt als getan. Im Prinzip ist er nur eine Projektion. Insofern wäre das Ziel, den Menschen hinter meiner Idealisierung kennenzulernen.

lch habe beschlossen, dass ich ab jetzt eine Art Tagebuch führe um mir meiner Gedankenmuster bewusst zu werden. Das gibt mir auch etwas Sicherheit.

Warum sollst du das nicht können?

Ich hätte zu viel Angst, ihn und sein Interesse zu verlieren.

FcaSoxLa


Ich habe kürzlich in einem Chat einen Mann kennen gelernt, den ich unheimlich toll finde. Ich würde ihn wirklich gerne besser kennenlernen, ohne mich emotional sofort auf ihn zu fixieren oder ihn zu idealisieren. Allerdings weiß ich nicht, wie ich das anstellen soll.

Ich erinnere mich an einen alten Faden von dir und halte es deshalb für sinnvoll, wenn du nicht versuchst ihn kennenzulernen, weil ich glaube, dass es dir noch nicht gelingt ohne Fixierung auf ihn oder Idealisierung. Du schreibst ja selbst

Es belastet mich schon, wenn ich mich in den Chat einlogge. Ich habe Angst, dass er vielleicht desinteressiert wirkt oder mit jungen, hübschen Frauen schreibt. Das würde wohl bedeuten, dass er sich nichts aus mir macht.

Dabei steht ihr erst seit einer Woche (sieben Tage!!!) rein virtuell (!!!) in Kontakt. Und es belastet dich jetzt schon. Das wird sich doch weiter steigern.

Ihn einfach kennenlernen und Projektionen raushalten ist einfacher gesagt als getan. Im Prinzip ist er nur eine Projektion. Insofern wäre das Ziel, den Menschen hinter meiner Idealisierung kennenzulernen.

Du hast verstanden, dass er als Person eigentlich völlig austauschbar ist, er ist für dich ein Objekt, auf das du was auch immer projezieren kannst. Das finde ich, ist ein wichtiger Schritt.

Deine Schlussfolgerung (den Menschen dahinter kennenlernen zu wollen) halte ich jedoch für falsch. Der Mensch dahinter ist dir ja eigentlich egal. Ich glaube es wäre zielführender, wenn du dir Gedanken darum machst, warum und was du projezierst. Also dich nicht auf ihn konzentrierst, sondern auf dich, auf dein Verhalten, deine Gefühle etc.

Ich habe beschlossen, dass ich ab jetzt eine Art Tagebuch führe um mir meiner Gedankenmuster bewusst zu werden. Das gibt mir auch etwas Sicherheit.

Deshalb finde ich die Idee mit dem Gedankentagebuch total gut. Du kannst versuchen herauszufinden, was du projezierst (welche Sehnsüchte, Hoffnungen, Ängste etc spielen da mit rein), wie du dich fühlst usw und das dann bei deinem Termin mit deiner Therapeutin besprechen. Schreib alles auf, was dir durch den Kopf geht und was du fühlst. So genau wie möglich: was fühlst du, wenn er kein Interesse an dir hat? Was wäre, wenn er es hätte? Wo fühlst du Angst, Unsicherheit, Anspannung? Gibt es graduelle Unterschiede oder ist das Gefühl konstant? ...?

E[hemaTliger NcutzeEr (#5780069)


Ich erinnere mich an einen alten Faden von dir und halte es deshalb für sinnvoll, wenn du nicht versuchst ihn kennenzulernen, weil ich glaube, dass es dir noch nicht gelingt ohne Fixierung auf ihn oder Idealisierung.

Ohne Idealisierung würde ich mir vermutlich gar keine Gedanken darüber machen, ihn näher kennenlernen. Das würde eben passieren oder nicht. Die ganze Situation kam nur zustande, weil ich von Anfang an idealisiert habe und fixiert auf war.

Du hast verstanden, dass er als Person eigentlich völlig austauschbar ist, er ist für dich ein Objekt, auf das du was auch immer projezieren kannst. Das finde ich, ist ein wichtiger Schritt.

Deine Schlussfolgerung (den Menschen dahinter kennenlernen zu wollen) halte ich jedoch für falsch. Der Mensch dahinter ist dir ja eigentlich egal.

Es fällt mir wahnsinnig schwer diesbezüglich zu differenzieren. Es fühlt sich so an, als wäre er der tollste Mann, den ich jemals kennen gelernt habe.

Ich glaube es wäre zielführender, wenn du dir Gedanken darum machst, warum und was du projezierst. Also dich nicht auf ihn konzentrierst, sondern auf dich, auf dein Verhalten, deine Gefühle etc.

Definitiv. Leider tritt das automatisch in den Hintergrund. Aber immerhin bin ich mir jederzeit bewusst, dass mein Verhalten und meine Gefühle krankhaft sind.

Deshalb finde ich die Idee mit dem Gedankentagebuch total gut. Du kannst versuchen herauszufinden, was du projezierst (welche Sehnsüchte, Hoffnungen, Ängste etc spielen da mit rein), wie du dich fühlst usw und das dann bei deinem Termin mit deiner Therapeutin besprechen. Schreib alles auf, was dir durch den Kopf geht und was du fühlst. So genau wie möglich: was fühlst du, wenn er kein Interesse an dir hat? Was wäre, wenn er es hätte? Wo fühlst du Angst, Unsicherheit, Anspannung? Gibt es graduelle Unterschiede oder ist das Gefühl konstant? ...?

Ich bin in den letzten Tagen leider kaum dazu gekommen, das Tagebuch zu schreiben. Es nimmt einfach sehr viel Zeit und Kraft in Anspruch. Ich werde in Zukunft aber wieder mehr darauf achten.

ERhemaliger' uNutzer (#x578069)


Um ehrlich zu sein ist die Situation in den letzten Tagen 'etwas' außer Kontrolle geraten.

Ich bin mir gerade auch überhaupt nicht sicher, wie ich damit umgehen soll..

wleihnVachtss_ternch&exn3


Inwiefern außer Kontrolle geraten? @:)

E&hema;liger Nut?zer (#x578069)


Nun ja. Letzten Mittwoch hat ihn eine Freundin öffentlich "Baby" genannt. Daraufhin wurde ich ziemlich eifersüchtig und wütend. Er hat mir immer wieder erklärt, dass da nichts wäre und trotzdem hätte ich alle beide am liebsten erwürgt.

Heute Vormittag ging es mir nicht gut (wegen ihm). Ich wollte von ihm getröstet werden, aber er war offensichtlich viel zu sehr damit beschäftigt, sich um eine andere offensichtlich suizidiale Freundin zu kümmern. Daraufhin wurde ich richtig depressiv und kündigte öffentlich einen Suizidversuch an und ging offline. Einfach um Aufmerksamkeit zu erlangen und damit er sich Sorgen um mich macht.

Ich wollte nie eine eifersüchtige, manipulative, klammernde Verrückte sein. Aber ich bin's.

Und es tut mir leid, dass gerade er mein "Opfer" ist. Er ist ein lieber Mensch und hat selbst genug Probleme. Er hat sowas nicht verdient.

Wratxer]lxi2


Ohne Idealisierung würde ich mir vermutlich gar keine Gedanken darüber machen, ihn näher kennenlernen. Das würde eben passieren oder nicht. Die ganze Situation kam nur zustande, weil ich von Anfang an idealisiert habe und fixiert auf war.

Naja, warum denkst du nicht einfach "passiert eben oder nicht"? Wie du schon erkannt hast, idealisierst du Männer gleich immer und das muss ja eine Ursache haben bzw. man muss sich sagen, dass man das eben nicht mehr machen will und bewusst seine Gedanken abbrechen, wenn man die mal wieder hat und sich sagen, dass man das jetzt nicht denken will. Also Ablenken, auf sich selbst konzentrieren oder wenn man eh schon in Therapie ist darüber sprechen (ist vielleicht die beste Möglichkeit sogar :)).

Ich kenn das nur zu gut, früher war ich auch so drauf. Warum ich so war, keine Ahnung, ich denke mal in hatte übermäßige Verlustängste, habe übermäßig geklammert. Aber ich habe aus den Erfahrungen vor allem eins gelernt: das Klammern und total verknallen + entsprechende Handlungen führen erstmal dazu, dass derjenige erst Recht keinen Bock hat. Das will man ja eigentlich nicht. Da ich nicht wusste, wie ich dann sonst vorgehen soll, habe ich beschlossen, mich erstmal gar nicht mehr zu verlieben. Also wenn ich jemandem kennenlerne, "kontrolliere" ich bewusst meine Gefühle und unterdrücke die auch teilweise, damit sie eben nicht mehr so extrem werden. Ich schreibe z.B. absichtlich mal zwei Tage keine Nachricht und zwinge mich, das durchzuhalten. Und lenke mich derweil bewusst mit etwas Anderem ab. Momentan, wo ich doch wieder langsam Kontakte zu Männern suche und habe, lenke ich mich von manchen auch mal einfach mit anderen Männern ab (nur schreiben oder auch mehr). In meinen Exfreund war ich sehr wohl verliebt, aber nicht mehr "besessen" und daher war die Trennung zwar traurig, aber aushaltbar. Und wir sind auch noch Freunde. Mit 19 war sowas für mich auch absolut undenkbar weil ich mich da bestimmt für die Trennung an ihm "gerächt" hätte und was noch für kranker Scheiß.

Warum ich auch nicht mehr besessen bin: Ich habe über die Jahre gelernt, mit mir selbst ins Reine zu kommen. Ich habe mir Lebensziele und Vorstellungen erarbeitet, die keine Liebe involvieren, sondern die auch weiter verfolgbar bleiben, wenn einer meint, mich ablehnen zu wollen. Und den Gedanken "man kann keinen zwingen" habe ich inzwischen wirklich verinnerlicht. Schließlich will auch auch zu nichts gezwungen werden und ich bin mittlerweile überzeugt, dass ich lieber die nächsten 40 Jahre alleine bin, statt wegen einem Partner irgendwelche Kompromisse einzugehen. Dadurch, dass ich so denke, kann ich auch Männer, denen ich offenbar "egal" bin, viel besser verstehen. Die haben halt einfach grad keine Lust. Mittlerweile sehe ich das als völlig normal an und nicht böse gemeint oder sowas und sowas hat auch nicht mehr die Macht, mich als Person insgesamt abzuwerten. Ich bin erstmal ich und bleib das auch. Irgendein Mann ist ein netter Zusatz, aber wenn er mich nicht will, bleibe ich ich. Kein Mann, keine Liebe kann mein Ich verändern oder abwerten (und auch nicht aufwerten). :|N

Klar, wenn bei dir persönlich alles nicht so richtig klappt, dann kommt es zu wolchen "Hilfeschreien". Warum drohst du z.B. mit Suizid, warum hast du überhaupt solche Gedanken? Ich finde z.B. für mich auch den Gedanken "egal was ist, Selbstmord begehen würde ich nie, mein Leben ist kostbarer als alles und jeder andere auf der Welt" essentiell, um eben nicht die "klammernde Verrückte" zu sein. Wenn du den Wert deines eigenen, einzelnen Lebens anzweifelst, dann bleibt dir nichts anderes übrig, zu hoffen, dass andere dich "retten". Aber ich kann dir nur sagen, da kommt niemand, der dich rettet, wenn du es nicht selbst tust. :|N Wer sich auf andere Menschen verlässt, ist verloren. Mach, dass du dich auf dich selbst verlassen kannst. Man deine wichtige Arbeit z.B. oder mach dich hübsch wenn du dich hässlich fühlst usw...

kOran@k4gem eldext


Daraufhin wurde ich richtig depressiv und kündigte öffentlich einen Suizidversuch an und ging offline. Einfach um Aufmerksamkeit zu erlangen und damit er sich Sorgen um mich macht.

Antfortas

Mit solchen Spielchen wäre ich vorsichtig. Denn da kannst du schnell mal die Polizei vor der Tür haben, wenn die deine Adresse herausbekommen sollten.

EGhemaliger' Nutz?er )(#57806x9)


@ Waterli2

Danke für deine Antwort! @:)

Naja, warum denkst du nicht einfach "passiert eben oder nicht"? Wie du schon erkannt hast, idealisierst du Männer gleich immer und das muss ja eine Ursache haben bzw. man muss sich sagen, dass man das eben nicht mehr machen will und bewusst seine Gedanken abbrechen, wenn man die mal wieder hat und sich sagen, dass man das jetzt nicht denken will. Also Ablenken, auf sich selbst konzentrieren oder wenn man eh schon in Therapie ist darüber sprechen (ist vielleicht die beste Möglichkeit sogar :)).

Das ist einfacher gesagt, als getan. Mir war bisher zwar schon bewusst, dass ich ein Problem habe, aber irgendwie war es nie so wirklich greifbar. Ich war meinen Gefühlen meistens ziemlich ausgeliefert.

In diesem Fall habe ich sogar versucht trotz intensiver Gefühle rational zu bleiben, allerdings wollte es einfach nicht so wirklich klappen. Aber zumindest war mir meine Situation so weit bewusst, dass ich den Kontakt selbst abgebrochen habe. Zwar erst mal nur für 3 Wochen, aber immerhin. Das ist definitiv ein Fortschritt. :-)

In meinen Exfreund war ich sehr wohl verliebt, aber nicht mehr "besessen" und daher war die Trennung zwar traurig, aber aushaltbar. Und wir sind auch noch Freunde. Mit 19 war sowas für mich auch absolut undenkbar weil ich mich da bestimmt für die Trennung an ihm "gerächt" hätte und was noch für kranker Scheiß.

Ich kann mir das irgendwie gar nicht vorstellen. In meiner Vorstellung bedeutet Liebe mit dem Partner zu verschmelzen. Nicht ohneeinander zu können. Ich weiß, dass das eigentlich totaler Quatsch ist. Trotzdem wirkt es für mich nicht nach Liebe, wenn jemand eine Trennung ohne Suizidgedanken und jahrelangen Schmerz wegsteckt.. ":/

Warum ich auch nicht mehr besessen bin: Ich habe über die Jahre gelernt, mit mir selbst ins Reine zu kommen. Ich habe mir Lebensziele und Vorstellungen erarbeitet, die keine Liebe involvieren, sondern die auch weiter verfolgbar bleiben, wenn einer meint, mich ablehnen zu wollen. Und den Gedanken "man kann keinen zwingen" habe ich inzwischen wirklich verinnerlicht. (...) Ich bin erstmal ich und bleib das auch. Irgendein Mann ist ein netter Zusatz, aber wenn er mich nicht will, bleibe ich ich. Kein Mann, keine Liebe kann mein Ich verändern oder abwerten (und auch nicht aufwerten). :|N

Ich denke, das ist ein ganz wesentlicher Punkt: Eine eigene, selbstständige Persönlichkeit mit Zielen, Wünschen und Perspektiven zu sein. Für sich selbst leben und sich selbst als Hauptperson wahrnehmen.

Aber das macht mir irgendwie große Angst. Es fühlt sich wirklich so an, als bräuchte ich jemanden, den ich lieben kann und der mir Sicherheit und Zuneigung gibt. Weil ich sonst in ein tiefes Loch aus Bedeutungslosigkeit, Furcht und Einsamkeit falle.

Klar, wenn bei dir persönlich alles nicht so richtig klappt, dann kommt es zu wolchen "Hilfeschreien". Warum drohst du z.B. mit Suizid, warum hast du überhaupt solche Gedanken? Ich finde z.B. für mich auch den Gedanken "egal was ist, Selbstmord begehen würde ich nie, mein Leben ist kostbarer als alles und jeder andere auf der Welt" essentiell, um eben nicht die "klammernde Verrückte" zu sein.

Ich habe leider nicht besonders viel Selbswert/Selbstliebe.

Ich hatte sehr oft das Gefühl, dass ich ohne diese bestimmte Person nicht glücklich werden kann/nicht existieren will und habe deswegen auch die Beziehung/diesen Menschen vor mein eigenes Leben gestellt. Da mein Leben ohne diese Person ja ohnehin keinen Wert hatte.

Ich war noch nie die wichtigste Person für mich. Ohne einen anderen Menschen fühle ich mich leer und depressiv, ohne Sinn oder Lebensfreude. Ich kann mir wohl selbst etwas absolut Essentielles nicht geben. Und ich weiß nicht was.

Aber auch das war bei dieser Idealisierung etwas besser. Ich war zwar richtig fertig wegen der Gesamtsituation, wollte mich aber nicht deswegen umbringen.

Wenn du den Wert deines eigenen, einzelnen Lebens anzweifelst, dann bleibt dir nichts anderes übrig, zu hoffen, dass andere dich "retten". Aber ich kann dir nur sagen, da kommt niemand, der dich rettet, wenn du es nicht selbst tust. :|N Wer sich auf andere Menschen verlässt, ist verloren. Mach, dass du dich auf dich selbst verlassen kannst. Man deine wichtige Arbeit z.B. oder mach dich hübsch wenn du dich hässlich fühlst usw...

Ich weiß. Es gibt keinen Ritter auf dem weißen Ross, der mich vor meinen Depressionen retten wird.

Ich habe mir vorgenommen, etwas mehr Zeit für mich zu investieren (Aussehen, Freizeit, Zukunft) und auch eigene Wünsche/Ziele zu definieren und zu verfolgen.

Danke für deine Worte. Du hast mir echt weitergeholfen. @:)

@ krankgemeldet

Mit solchen Spielchen wäre ich vorsichtig. Denn da kannst du schnell mal die Polizei vor der Tür haben, wenn die deine Adresse herausbekommen sollten.

Es war nicht direkt ein Spielchen. Eher eine Art Hilferuf. Die möglichen Konsequenzen waren mir in dem Moment zwar bewusst, aber relativ gleichgültig.

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