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Soziopath ja oder nein?

Bxa_silixc hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich brauche irgendwie wohl hilfe, denke ich zu mindest.

Es ist so! ich bin introvertiert. Ich bin ruhig, sag nicht viel.

Kann mich mit Leuten gar nicht unterhalten. Mir wurde schon gesagt, dass ich eiskalt wäre, ob ich kein mitgefühl hätte und dass ich kein einfühlungsvermögen besitze.Mich würde angeblich nichts interessieren und ich hätte kein interesse an nichts.

Stimmt zum Teil würde ich sagen.

Ich kann mitgefühl sehr wohl zeigen, aber nicht so wie andere Menschen. ich interessiere mich wohl für was, aber ich zeige es nicht so wie andere Menschen. Ich zeige den Menschen es einfach nicht.

Mir wurde schon öfters gesagt, dass man aus mir nicht schlau wird. Dass sie bei anderen Menschen genau wissen wie die ticken, aber dass die bei mir es gar nicht einschätzen können.

Viele denken ich wäre arrogant und eingebildet. Ich sage dazu, die Leute die das sagen kennen mich nicht richtig.

Ich habe nur viele schlechte Erfahrungen gemacht.

Ich hatte ein lebenlang das Gefühl, dass mich Leute einfach gerne übersehen. Ich bin für die gar nicht da.

Ein Beispiel habe ich für euch.

Ich hatte früher richtig angst davor mit Menschen zu reden oder sogar mit Ihnen in kontakt zu kommen. Mir gelingt das nur bei Menschen, wo mein Radar sagt "Der ist inordnung".

Als ich mein Freund kennengelernt habe war das so. Wir waren auf einer Wellenlänge.

Nur als ich dann seine Familie kennenlernen sollte, bekam ich wieder PANIK.

Innerlich war ich am zittern, war unruhig. Meine Hände waren schweißgebadet.

Ich habe kein Ton rausbekommen. Seine Schwester kann mich heute immer noch nicht leiden, nur weil ich damals nicht in der Lage gewesen bin mit ihr zu reden.

Immer wenn ich so Panikschübe hatte, hat es mir auch keiner angesehen.

Es war psychisch.

Ich bekomme heute noch kein Wort raus, wenn ich die Schwester meines Freundes sehe. Bei allen anderen ist es viel besser geworden. Nur bei ihr nicht.Mein inneres Ich hält immer ein STOP-Schild hin, wenn ich diese Person sehe. Jedesmal wenn ich versucht habe mit ihr zu reden, hat sie alles mit ja oder nein beantwortet oder die Augen gerollt. Sie kommt mir sehr arrogant rüber.

Als sie ihr Kind bekommen hat, war ich mit meinem Freund sogar im Krankenhaus gewesen. Ich hätte gerne die Kleine auf den Arm genommen. Ich hätte mich gefreut, wenn man mich gefragt hätte. Allerdings war ich zu feige selber zu fragen, weil ich mich von der nicht gemocht fühle und sie bestimmt eh nein gesagt hätte. In der Familie von meinem Freund fühle ich mich weniger als ein Familienmitglied, aber genau das ist in meiner Familie auch der Fall. Ich fühle mich außer zu meinem Freund zu keinem dazugehörig.

Ich habe heute auch noch probleme mit anderen Menschen zu reden. Ich fühle mich wohler, wenn ich alleine arbeiten darf.

Manchmal nerven mich auch andere Menschen so sehr, dass ich sie einfach meide.

Ist das normal? Also manchmal denke ich,dass ich wirklich eine an der Klatsche habe.

Ich verstehe mich manchmal nicht. Ich kenne mich selbst nicht. wie sollen dann andere Menschen mich kennen?

Ich habe auch schon viele dinge gelesen, die einem helfen sollen sich selber besser kennenzulernen.

Das bringt bei mir gar nichts und frustiert mich nur noch mehr.

Ich mag Tiere, ich mag Kinder, ich gehe gerne spazieren, ich bin gerne allein,Famielientreffen hasse ich, ich bin gerne in der Natur, ich reise gerne, ich mag meinen Beruf nicht, ich liebe Filme, ich singe gerne, ich nähe gerne.... aber was soll das über mich sagen ???

Dadruch kenne ich mich nicht besser. Wie soll ich an andere Leute intresse haben, wenn ich noch niemals intresse an mir selbst zeige ??? Geht so was überhaupt ??? Ich könnte 2 stunden nichts machen und nur gegen die Wand starren und mir wäre es egal, ob ich langeweile hätte.

Bin ich wirklich gefühlsmäßig abgestumpft ???

Antworten
P(lüs_chb}iexst


Hast du eine Sozialphobie? Das scheint mir wahrscheinlicher.

Kann es sein dass du gefühlsblind bist und deshalb manchmal gefühlskalt reagierst?

Wer die Gefühle anderer nicht erkennt kann ja nicht angemessen reagieren.

Wenn dich das Ganze so belastet solltest du zu einem Psychologen gehen.

Einen Soziopathin sehe ich hier nicht.

P$lan3etxa


Also, ich würde sagen, dass es am wichtigsten ist, ob du zufrieden mit dir und deinem Leben bist. Wenn es so ist, ist alle ok. Wie dich andere finden ist sowas von unerheblich.

Die meisten Leute sind ja auch Mist, mobben, verhalten sich neurotisch, verursachen einem aus dem Nichts Probleme, und und und...

Man muß nicht von der breiten Masse gemocht werden.

Wenn man ein paar Leute hat, irgendwen, mit dem man mal reden kann, reicht das doch. :)D

Ansonsten ist doch jemand, der sich durchweg gut mit sich allein beschäftigen kann, zig mal besser dran, als jemand, der menschenabhängig ist und direkt ausrastet, wenn er mal 2 Stunden allein ist.

Solche Leute haben dann echt ein Problem...

Ethemyaligerj NutzerM (#65855J66x)


und wo soll jetzt dein problem sein ":/

alles bestens, du bist nicht der durchschnitt, na und?!! warum willst du dich irgendwelchen leuten anpassen, egal ob schwester von freund oder sonstwer? dafür gibts keinen grund. du wirst es nie allen rechtmachen können, vor allem warum solltest du das überhaupt wollen?

wer ist die schwester von deinem freund? wozu mußt du unbedingt top mit ihr auskommen? sie ist nur die schwester deines freunds, sonst nichts. sie soll mit ihrer eigenen arroganz und überheblichkeit klarkommen, dann schafft sie es vielleicht deine art zu deuten und auf dich zuzukommen.

mach nicht alles zu deinem eigenen problem ;-)

P=lüscYhb4iest


[[http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/mike-adams/wie-man-einen-soziopathen-erkennt-zehn-warnzeichen-die-sie-davor-schuetzen-koennen-einem-charism.html]]

So in etwa stelle ich mir Soziopathen vor.

Und ich denk das trifft auf dich nicht zu.

LBichtAomHorizo[nt


Man kommt eben nicht mit allen Menschen gleich gut klar. Halte ich für normal.

C"at20x16


Ich habe mich in einigen Sätzen deines Textes wiedergefunden, und nein: du bist keine Soziopathin! Ich habe mich mit Soziopathie weitgehend auseinandergesetzt, mein Vater war einer. Ich würde bei dir auch auf Sozialphobie tippen oder zumindest zur Tendenz dazu.

Ich werde auch des öfteren als arrogant eingeschätzt, weil ich mich für die meisten Menschen nicht interessiere.

Manchmal nerven mich auch andere Menschen so sehr, dass ich sie einfach meide.

Ist das normal? Also manchmal denke ich,dass ich wirklich eine an der Klatsche habe.

Die meisten Menschen, die ich in diversen Umfelder kennengelernt habe, waren einfach nicht auf Harmonie aus, lästerten, zickten rum, werteten ihr Selbstwertgefühl durch das Erniedrigen anderer auf, waren offensichtlich mit Komplexen beladen, lügten was das Zeug hält, verbreiteten Gerüchte, behielten kaum Geheimnisse anderer Menschen für sich, waren neidisch und missgönnerisch, mobbten gerne und führten oberflächliche Gespräche - nein, danke! Sich von anderen abzuheben bedeutet nicht gleich etwas Negatives! Ich bin mir sicher, dass das bei dir auch der Fall ist. Auch wenn es jetzt zu direkt und abwertend ist: die breite Masse hat meiner Meinung nach einen an der Waffel und ist ziemlich unreflektiert. Wer sich davon abhebt, wird natürlich gerne mal ausgegrenzt, und es wird einem dann gerne das Gefühl vermittelt, mit dir stimmt etwas nicht. Was meinst du, wie ich mal von Frauen (mitte 20, anfang 30) angezickt wurde, weil ich mich nicht an Lästereien beteiligt habe. Dadurch habe ich mich dann selber zum Opfer deklariert. Nur mal so als kleines Beispiel.

Als ich mein Freund kennengelernt habe war das so. Wir waren auf einer Wellenlänge.

War bei mir auch der Fall, nur in Form einer ehemaligen besten Freundin. Wie gesagt, wenn man nur mit wenigen auf einer Wellenlänge ist, heißt das nichts Schlechtes.

Ich verstehe mich manchmal nicht. Ich kenne mich selbst nicht. wie sollen dann andere Menschen mich kennen?

Ich würde dir zu einer Psychotherapie raten. Da du wohl unter einer Sozialphobie leidest, wirst da sicher mit einem guten Therapeuten dran arbeiten können; zumal eine Therapie wirklich super ist, um sich selbst kennenzulernen und sich selbst zu reflektieren. Es ist wirklich toll, mit jemandem, der davon eine Ahnung hat, darüber reden zu können und es versteht, dir hilft, damit umzugehen.

Was ich noch anmerken möchte: du hast ja geschrieben, dass du introvertiert bist. Da ist es auch einfach völlig typisch, gerne alleine zu sein. Manche introvertierten Menschen fühlen sich halt schnell von anderen genervt und mit anderen Menschen überfordert. Bei mir ist es manchmal tatsächlich so zum Beispiel, dass ich mich so extrem von anderen genervt fühle, dass deren Anwesenheit mich ermüdet; sogar Kopfschmerzen verursacht. Dann bin ich auch gerne erstmal alleine und beschäftige mich lieber mit mir selbst, um meine Batterien sozusagen aufzuladen. Das Problem halt manchmal, dass Introvertierte gerne mal negativ auffallen durch ihre Art, weil die meisten Menschen extrovertiert sind und damit nicht umgehen können bzw. sich gar nicht erst damit auseinander setzen wollen oder noch nie etwas von Introvertiertheit gehört haben.

Dadruch kenne ich mich nicht besser. Wie soll ich an andere Leute intresse haben, wenn ich noch niemals intresse an mir selbst zeige ??? Geht so was überhaupt ??? Ich könnte 2 stunden nichts machen und nur gegen die Wand starren und mir wäre es egal, ob ich langeweile hätte.

Bin ich wirklich gefühlsmäßig abgestumpft ???

Ich weiß, man sollte keine Ferndiagnosen erstellen und so soll das auch nicht wirken, vor allem beinhalten deine Zeilen jetzt nicht sooo viele Fakten; allerdings kann bei dir auch eine Depression vorhanden sein. So hat meine zumindest angefangen. Ich habe aufgehört, mich für mich zu interessieren, mich gar für das Leben zu interessieren. Auch habe ich früher viel gemalt, gesungen, getanzt; habe so einige Talente, denen ich leidenschaftlich nachgegangen bin. Irgendwann interessierte ich mich dafür absolut nicht mehr bzw. empfand keine Freude mehr, einfach nichts. Wobei einiges auch mit meiner Borderline-Störung zu tun hat.

Was auch immer bei dir der Fall ist: ich rate dir auf jeden Fall zu einer Therapie, um deinen Problemen auf den Grund zu gehen, an ihnen zu arbeiten, dich zu reflektieren und besserkennenzulernen und dadurch mehr an Selbstbewusstsein zu gewinnen.

C!at20x16


Mir fehlt der Antrieb irgendwas zu machen, ich gehe lustlos zur Arbeit (davon ab macht mir die arbeit keinen Spaß), würde lieber nach der Arbeit schlafen gehen, mir ist es zu anstrengend irgendwas zu unternehmen. Mir ist alles so egal.

Ich habe mal deine Threads überflogen. Das hört sich tatsächlich nach einer Depression an. Du hast auch mal geschrieben, dass du nur über ein geringes Selbstbewusstsein bzw. Selbstwertgefühl verfügst und dass es viele schmerzhafte Erlebnisse in der Vergangenheit gegeben hat. Mir scheint, als hättest du vieles nicht verarbeitet. Noch einmal muss ich sagen, dass ich dir AUF JEDEN FALL nur zu einer Therapie raten kann. Auch hast du geschrieben, dass du zugrunde gehst in einem anderen Thread. Ob sich das geändert hat? Wie dem auch sei: nutze die Möglichkeit, dir eine Therapie von deiner Krankenkasse finanzieren zu lassen. Ich wünsche dir viel Glück und Kraft für die Zukunft! :)*

BbasFilixc


Ich habe mir den Link angeguckt und festgestellt, dass es ganz und gar nicht zu trifft.

Ich bin eher froh allein zu sein und meine Ruhe zu haben statt Leute zu überzeugen etwas zu machen, was ich selber nie tuen würde.

Ich habe weder Charisma noch strahle ich so viel Überzeugungskraft aus, dass ich Leute damit manipullieren könnte.

Das wäre für mich viel zu viel arbeit.

Vielleicht hat Plüschbiest recht und das ist eine Sozialphobie.

Aber ich war schon in Therapie damit, weil ich so verzweifelt war. Mir wurde gesagt, dass ich nur meine Angst überwinden kann in dem ich mit den Menschen rede. Und das ist das PROBLEM!!! Ich kann nicht mit anderen Menschen reden. Ich kann ja nicht mal meinen eigenen Freund aufbauen, der es momentan echt schwer hat und nicht weis was er im Leben machen wöchte.

Ich kann ganz schlecht Menschen aufbauen.

Ich sage auch immer das falsche zu dem was andere Leute bedrücken.Ich kann mich schlecht für andere Leute freuen oder Begeisterung zeigen? Manche Menschen sind mir total gleichgültig, weil ich immer wieder auf die Fresse gefallen bin, wenn ich anderen Menschen helfen wollte.

Freunde habe ich keine....es gibt zwar eine aus meine früheren Klasse, mit der ich mich ab und an treffe, aber wir telefonieren nicht miteinander oder erzählen uns gegenseitig unsere Sorgen oder so ein Quatsch.

Heutzutage glaube ich, dass niemand weis was überhaupt eine Freundschaft ist. Ich will mich nicht jeden Tag mit einem Kumpel/Freundin treffen oder so. Dann führt man auch kein eigenes Leben mehr. Man braucht auch den gewissen Abstand.

Aber von einer Freundschaft erwartet man etwas mehr als sich ab und zu alle 4 Monate zu treffen. Vielleicht das man den jenigen mal an ruft und fragt wie es einen geht. Einfach nur so, weil man den Menschen gern hat.

Aber in meiner früheren Vergangenheit gab es niemanden. Ich wurde eher nur enttäuscht. Hat man jemanden geholfen und ihn aufgebaut, bekam so wieso immer jemand anderes dafür Anerkennung. Das waren dann die Punkte wo ich mir gesagt habe: FK YOU! Wenn ihr mich nicht zu schätzen wisst, dann könnt ihr mich alle mal am ar* lecken. Ich hatte auch sehr früh schon immer schwierigkeiten Freunde zu finden. Wenn ich welche gefunden hatte, dann kam so was wie hier oben beschrieben dabei rum.

Mein Freund ist irgendwie die einzige Person die mich wirklich wertschätzt. Das hatte ich so noch nie zu vor.

Die Leute finden mich eher langweilig, zu ruhig....Ich kann aber auch nicht sofort bei allen Menschen ICH sein.

Vielleicht habe ich Aufgrund meiner Vergangenheit so Probleme. Vielleicht interessieren mich deshalb andere Menschen nicht oder bin eiskalt und gefühlslos. Ich checke auch immer Personen vorher ab. In Null Komma nichts weis ich, ob dieser Mensch ein ARSCHLOCH oder ein lieber NETTER MENSCH ist.Wie bei der Freundin aus der Schule von früher.

Ich hatte so eine Angst in die Klasse zu gehen oder mich überhaupt nur umzugucken. Ich habe das nächste Mädel (meine Freundin von früher aus der Schule) was in meiner Nähe war gefragt, ob ich mich neben ihr setzten darf. Sie guckte mich an und sagte: Ja klar! Setz dich ruhig. Ich war so erleichtert das die so nett war, dass meine Hände aufhörten zu zittern.

Dieses Problem habe ich immer und über all. Ich habe quasi angst vor den Leuten, aber irgendwie sind die mir auch wiederrum egal.

Das ist eine Kombination die nicht zusammen passen. Ich würde mich gerne besser unterhalten können, aber irgendwie möchte ich auch viel lieber meine Ruhe haben. Vielleicht aus angst, dass mich LEute eh nicht mögen oder mit einbeziehen.

Wenn jemand erzählt wie romantisch er /sie von seiner Freund oder ihrem Freund überrascht wurde regt sich bei mir nichts. Wo bei anderen die tränen fließen ist bei mir nichts. Als meine Oma verstorben ist, konnte ich noch niemals weinen. Erst 2 Wochen hatte ich meinen Gefühlsausbruch (aber nur als ich alleine war).

Ich verstehe mich selbst nicht....

Ich kann auch selber nicht erklären warum ich manche dinge so mache wie ich sie mache.

Ich bin für andere Menschen ein großes Rätsel und wahrscheinlich für mich selber auch..

Wenn es eine Sozialphobie ist, was könnte ich dann eigentständig unternehemen?

Ich hatte schonmal so was schräges drauf wie meine Schwägerin (Schwester von mein Freund) zu fragen, ob wir nicht mit den Hunden spazieren gehen sollen oder irgendwie so ein Mist. Habe ich aber gelassen!:D Wenn man sich selbst helfen möchte, ist es keine gute Idee, Leuten die einen hassen zu fragen, ob die mit einem Zeit verbringen wollen. :D

Naja, aber Hut ab...Zu meinem Geburtstag schickt sie mir wenigstens eine SMS. :D

So was kann ich auch schon wieder nicht verstehen. Warum ich mich mit anderen Leuten verstehen möchte oder warum ich immer gemocht werden möchte. Aber wenn es dann zu viel wird, möchte ich schnell meine ruhe haben.

WO ZU HÖLLE IST DA DER SINN ??? ??

So ein Mensch kann doch nur eine an der Klatsche haben oder nicht ?

Ccat2t0x16


Aber ich war schon in Therapie damit, weil ich so verzweifelt war. Mir wurde gesagt, dass ich nur meine Angst überwinden kann in dem ich mit den Menschen rede.

Du solltest einen neuen Therapeuten aufsuchen. Es dauert manchmal etwas, einen zu finden, mit dem man sympathisiert und der zudem auch noch wirklich kompetent bezüglich seines Jobs ist.

A'pfelSwein82


Soziopath ja oder nein?

NEIN

Ferndiagnosen kann hier sowieso niemand abgeben.

Ins Blaue hinein klingt das für mich nach einer Angstsymptomatik gepaart mit Depressionen.

Vielleicht hat Plüschbiest recht und das ist eine Sozialphobie.

Aber ich war schon in Therapie damit, weil ich so verzweifelt war. Mir wurde gesagt, dass ich nur meine Angst überwinden kann in dem ich mit den Menschen rede.

Wenn du bereits in Therapie warst, existiert ein Befundbericht und darauf muss ja auch eine Diagnose stehen!? Also wovon reden wir hier?

Wenn es eine Sozialphobie ist, was könnte ich dann eigentständig unternehemen?

Einen Therapeuten aufsuchen, die Ursachen ergründen und beheben. Im Alleingang wird das nicht besser.

P<lüsc)hbiexst


Ich hatte schonmal so was schräges drauf wie meine Schwägerin (Schwester von mein Freund) zu fragen, ob wir nicht mit den Hunden spazieren gehen sollen oder irgendwie so ein Mist. Habe ich aber gelassen!

Das ist doch gar nicht schräg. ":/

Vielleicht schätzt du die Frau völlig falsch ein?

Vielleicht mag sie dich sogar?

Was mir auffällt, du scheinst eine unheimliche Angst vor Bewertungen deiner Person durch andere Leute zu haben.

Fühlst du dich in deinem Körper eigentlich wohl, oder gibt es da etwas was du gerne ändern würdest?

B@as!ilxic


Ich fühle mich überhaupt gar nicht wohl. Ich habe schon von Kind an eingetrichtert gekriegt, dass ich fett, hässlich und langweilig bin.

Also ich bin 165 cm groß und wiege ca. 67 Kg. Mein wohlfühl gewicht ist es jetzt überhaupt nicht. Ich achte schon darauf den ganzen Süßkram weg zu lassen.Das ich hässlich bin, kann ich jetzt auch nicht sagen. Ich finde mein Aussehen OK. Allerdings halte ich nicht sehr viel von mir selbst. Ich denke eher von mir, dass ich nichts kann und nie was erreichen werde.

Nur das was ich von mir selbst denke, deckt sich nicht mit dem was andere fremde Menschen von mir sagen.

Ich habe auf der Arbeit mit vielen Kunden zu tun und die sind immer total begeistert von mir. Die sagen mir immer wie lieb und nett ich bin und dass sie viel lieber zu mir kommen statt zu den anderen. Aber meine Arbeitskollegen werden eher denken, dass ich eingebildet, arrogant, doof oder sonst was bin. Ich bin eher introvertiert. Andere Menschen mit den ich nicht zusammen arbeite quatsche ich zu. Je doch bei den Arbeitskollegen kriege ich kaum ein Wort raus. Wie bei meiner Schwägerin halt. Bei den anderen ist es für mich so, dass ich mir denke, die sind eh in 5 Minuten wieder weg. Da ist mir es lustigerweise egal was die von mir halten.

und an die anderen, die Gefragt haben... Ja es gibt ein Bericht von einem Psychiater und der schreibt, dass er das gefühl hat, dass ich ein sehr angstlicher und schüchterner Mensch bin, aber trotzdem vollkommen Normal sei. Ich hätte keine Depression sondern müsse einwenig mehr Selbstbewusstsein entwickeln.

Auch wenn das da im Bericht steht, denke ich manchmal, dass alle anderen Menschen die irgendwann mal irgendetwas negatives über mich gesagt haben wohl eher recht haben.

Ich mache mir immer so viel gedanken, wie ich wohl jemanden ansprechen könnte oder was ich sagen könnte oder was der andere wohl denkt wenn ich den einfach anspreche... ich mache mich total bekloppt. Irgendwas lähmt mich immer und immer wieder.

Ich denke auch immer, dass mich Menschen nicht leiden können.

Nach 4 Wochen Krankschreibung, war ich Mittwoch das erste Mal wieder arbeiten. Was mich total erschüttert hat, dass wirklich jemand gesagt hat: "Oh, du bist wieder da. Schön das du wieder da bist. Das freut mich sehr dich hier wieder zu sehen."

Ich hätte nicht gedacht, dass es überhaupt irgendwen interessiert. Das war aber auch die einzige Person. Aber trotzdem schön, dass man wenigstens von einer Person so etwas gehört hat.

Ich weis es liegt an mir.Ich kann mich nicht überwinden mein Mund aufzumachen. Ich verteidige mich nicht mal selbst, auch wenn ich weis das die andere Person unrecht hat. Ich lass mich grundsätzlich immer fertig machen.

Liegt am mangelden Selbstbewusstsein.Ich habe das gefühl, dass ich überhaupt nicht mit anderen Menschen harmoniere.

Ich habe schon so viel darüber gelesen, wie ich am besten mein Selbstwertgefühl und mein Selbstbewusstsein aufpoliere. Es hat nichts geklappt. Ich bin immer noch der gleiche Mensch wie vor 10 Jahren.

Ich habe mal ein sehr nettes Kompliment von meiner Ärztin gehört.

Sie sagte mal: "Ich weis nicht was Sie haben. Sie sind ein sehr netter Mensch. Würde es so viele liebe Menschen wie sie geben, dann wäre die Welt ein toller Ort auf dem nichts böses passiert."

Also wie zum hänker schaft man es sein Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein zu stärken. Ich fühle mich kacke, weil ich einfach nicht anders kann als nett zu sein. Eine Bekannte hat mich schon mal vor jemanden verteidigt, weil Sie angst hatte ich könnte mich nicht selber wehren. Stimmt auch! Ich lasse lieber alles ungerechte über mich ergehen. Ich weis nicht wieso.

Andere Menschen würden vor wut außer sich sein und kontra geben und ich sage nichts.

Als würde ich mich selbst bestrafen wollen oder so.

Wenn irgendwelche Veranstaltungen von der Arbeit aus sind, sage ich grundsätzlich das ich nicht kann oder keine Lust habe.

In wirklichkeit fühle ich mich auf solchen Veranstaltungen als überflüssigen Ballast. Auf der letzten Weihnachtsfeier war ich nicht,ich hatte angst. ich weis überhaupt nicht mit wem ich reden soll oder wie zu hölle ich mich verhalten soll.

Ich glaube vielleicht kommt meine Angst davon, dass ich früher als ich ein Kind war, mich von meinem Vater verhasst gefühlt habe.

Er hat getrunken, war aggressiv, hat auch gerne mal ausgeteilt, wenn er nicht weiter wusste. Ich hatte richtig zu leiden als ich jünger war. eR wurde auf der arbeit gemobbt und fertig gemacht und hat gesoffen. An wen hat er es ausgelassen ??? An Mir!

Heute lässt er das trinken, aber das nützt mir jetzt heute nichts mehr. Er hat sehr viel glück, dass ich überhaupt noch mit ihm rede.

Das man von seinem Vater gehasst wird, ist für ein Kind besonders schwer. Am schwersten ist es, wenn man eher ein Papakind ist als ein Mamakind. und dann so was...

Ich habe diesen Mann mal wirklich verehrt. Wenn man Papa zur arbeit musste, ist für mich als 1 jährige die Welt untergegangen. Ich habe geheult. Er musste mich immer bis zum Auto mit nehmen und mich beruhigen. Wenn er nach Hause kam, war ich die Erste an der Tür.

Es ist halt schwer, den Schaden von früher zu reparieren. Vielelicht fällt es mir deshalb so schwer auf andere Menschen zu zugehen.

Vielleicht fällt es mir deswegen schwer anderen zu vertrauen. Nach 24 Jahren habe ich zu erstmal mit meinem Onkel mindestens 1 1/2 Stunden gequasselt. Der war ganz von der Rolle. 8 Jahre hat es gebraucht, damit ich bei den Eltern meines Freundes den Mund aufkriege.

Seine Eltern haben sich gefreut. Die dachten schon ich hasse sie.

Ich glaube, dass man so was bei mir sehr schnell denken kann. Bei mir dauert es sehr lange bis ich über meinen Schatten springen kann. Erst wenn ich Merke: Oh, die sind ja doch irgendwie nett.Plappere ich los als gäbe es kein Morgen mehr.

Ist das normal bei Menschen mit wenig sELbstvertrauen, selbstwertgefühl und selbstbewusstsein ???

B<asiKlixc


Bevor jemand denkt das wäre erfunden. Denen kann ich sagen...Nein! das ist nicht erfunden. Ich bin also kein Troll oder wie man das immer im Chat nennt

L+ichtAm|HorCizxont


Ist das normal bei Menschen mit wenig sELbstvertrauen, selbstwertgefühl und selbstbewusstsein ???

Ja, ist normal.

Wieso sollte jemand denken, das wäre erfunden? Ich denke das nicht.

Ein Soziopath bist Du nicht, sondern einfach jemand mit wenig Selbstbewusstsein.

Eine Therapie wurde Dir hier ja schon empfohlen, der Empfehlung schließe ich mich an.

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