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Bin ich krank oder ist alles "nur" psychosomatisch?

Ksris=chix781


Normalerweise stehe ich zu meinen Entschlüssen. Ich hatte heute auch mehrmals probiert, den Lungenarzt zu erreichen, jedoch ohne Erfolg. Als ich dann 13 Uhr die manuelle Therapie hatte, stimmten mich die dort gewonnenen Erkenntnisse um.

kVlau_s_xz


Ist ja auch kein Entschluss für die Ewigkeit, du kannst jederzeit wieder den Lungenarzt anrufen. Vielleicht ist er ja z.Zt. in Urlaub.

KLriBschKi781


Ich glaube nicht, dass er im Urlaub ist. Bei uns sind nur Ärzte ganz schwer telefonisch zu erreichen. Und extra gut 25km (eine Tour) zum Arzt fahren, wegen einem Termin, ist mir zu aufwändig.

KDriuschix781


Noch einmal zurück zur Psychotherapie. Ich kann mir momentan nicht vorstellen, wie es funktionieren soll, dass man von heftigen Beschwerden, allein mit einer Verhaltenstherapie, Gesprächstherapie oder was auch immer, zurück zum Normalleben finden kann. Quasi so gut wie beschwerdefrei zu sein. Es ist für mich auch schwierig zu glauben, dass meine Beschwerden allein durch Verspannungen kommen sollen. Es ist teilweise echt heftig. Wie ich schon mal schrieb, gleich passiert irgendwas, ich kippe gleich um. Dieses Gefühl ist irgendwie das schlimmste.

k!laus,_Uz


Hast du das immer noch so schlimm? So hatte ich es seit Monaten nicht mehr.

Momentan spüre ich allerdings wieder heftigste Nackenverspannungen und ein 'zusammenziehendes' Gefühl im Kopf. Naja, wird wohl wieder weggehen, wie alles davor auch. Hoffe ich zumindest.

KOrisc+hi781


Ich habe das Gefühl, dass das von Tag zu Tag immer intensiver wird. Ich kann mich nicht mehr an den letzten Tag erinnern, als ich beschwerdefrei war. Deswegen auch immer wieder der Gedanke noch einmal zum Arzt zu gehen.

kblau4s_z


Die Phase habe ich auch schon durch. Einen ganzen beschwerdefreien Tag kriege ich allerdings auch jetzt noch nicht 'hin'. Es sind aber ab und zu mal ein paar beschwerdefreie Stunden, und auch in den nicht beschwerdefreien Abschnitten kommen welche vor (und das sind die meisten), wo die Beschwerden gut zu ertragen sind, so lange nicht wieder der Kopf einsetzt mit Gedanken wie 'und wenn das jetzt schlimmer wird?' 'und wenn das jetzt nicht mehr weggeht?' 'und wenn das nicht doch ein Hinweis auf was Ernstes ist?' etc.

Kbriscfhi78x1


wenn ich dahin irgendwann mal wieder zurück komme, wäre mir schon viel geholfen. Der heutige Tag war von den Symptomen etwas besser :-) Aber leider noch lange nicht so, wie vor ein paar Monaten wo z.T. gar nix war. Ich kann mich schon gar nicht mehr konkret erinnern, wann der letzte beschwerdefreie Tag war.

KgriscLhi781


Heute war ein echt guter Tag. Ich war fast beschwerdefrei, nur jetzt am Abend kommen die Symptome so langsam zurück.

Ich konnte in den letzten Tagen gehäuft ein komisches Gefühl in der Zunge beobachten. Dass die Zungenspitze hin und wieder brennte, hatte ich ja schon berichtet, aber jetzt kommt noch ein so komisches Gefühl an den Zungenrändern hinzu. Als würden sich die Ränder irgendwie schwer anfühlen, gepaart mit dem Kloßgefühl im Hals.

CialKixnwa


Hallo Krischi,

Ich habe deinen ersten Eintrag gelesen und ein wenig von der Diskussion. Hoffe ich schreibe hier nichts doppelt.

Momentan habe ich auch ähnliche Beschwerden, nach einer ersten Erkrankung (Grippe ähnliche Symtome im April)

Mein Vorschlag:

Eisenwert anschauen - man kann schon bei einem normalen Ferritin Wert Mangelerscheinungen haben. Mein Ferritin Wert war noch im Referenzbereich, aber fast schon vor einem Mangel - kein Arzt hat mich drauf hingewiesen und bisher hat nur die Einnahme von Eisen meinen Zustand verbessert. Generell mal alle Mineralien und Nährstoffe checken lassen, einfach alle! Auch wenn du es privat bezahlen musst. Eisen hat was mit dem Sauerstoff zu tun, es gibt dort aber auch noch andere Komponenten.

Hormone - Hormone können Gefühle im Körper auslösen, die so physiologisch nicht nach vollziehbar sind. Hierbei Schilddrüse und Nebennieren anschauen. Generell vllt mal Hormone checken lassen. Um es vllt zu verdeutlichen - das kribbeln im Bauch wenn man verliebt ist ;-) das machen ja auch Hormone. Doofes aber vllt doch nachvollziehbares Beispiel.

Rippen - habe ich einem Artikel gelesen, dass ein Patient etwas mit den Rippen hatte mit ähnlichen Symptome wie deine (war ein Artikel über diesen Dr House der an der Uni Marburg Patienten ohne wirkliche Diagnose behandelt)

Habe Psychologie studiert und weiß, das vieles physiologisches oder chemisches im Körper Angstzustände oder Depressionen auslösen können.

Viel Glück bei der weiteren Suche! Nicht aufgeben!

Gruß

kCla us_xz


@ Calinwa:

Ich nehme mal an, dass bei Krischi die Blutwerte (auch die Schilddrüsenwerte) schon längst, wenn nicht mehrmals, gecheckt worden sind.

Und was soll das mit den Rippen sein? Probleme mit den Rippen kommen meist von der BWS. War auch jetzt ein Beitrag in der Sendung 'Visite' in NDR.

@ Krischi:

Du hast dir also wieder mal ein neues Symptom ausgedacht, nachdem dir die alten langweilig geworden sind? ;-)

So ist es bei mir auch immer wieder. Jedesmal wenn ich mich an ein Symptom so weit gewöhnt habe, dass es mir keine Angst mehr macht, und ich mir auch gut vorstellen könnte, damit weiter zu leben, wird es natürlich für meine Psyche relativ uninteressant, und geht dann meist auch zurück, entweder ganz oder teilweise, zumindest zeitweise, häufig aber auch dauerhaft.

Dann taucht aber etwas Neues auf: bei dir ist es die Zunge, bei mir ist es jetzt schon ziemlich lange die Feuchtigkeit, die sich immer im linken Mundwinkel (nur im linken!) sammelt. Da das ja keine Schmerzen sind, nur unangenehm und lästig, und auch nicht immer spürbar, vergesse ich es oft. Es konnte auch noch kein Arzt dazu was sagen. Vermutlich müsste ich damit zum Neurologen, aber ich will da nicht nochmal hin. Ich will gar nirgendwo mehr hin. Und es wird auch ohne gehen.

Man wird immer irgendwelche Beschwerden oder Symptome haben. Alarmierend sind die alle nicht bei uns, nur lästig. Und das Schlimme sind gar nicht die Symptome, sondern die Gedanken, die wir uns dazu machen. Du merkst ja selber, dass die Symptome besser werden, wenn du sie nicht beachtest. Sollten mal Symptome kommen, die bei Nichtbeachtung schlimmer werden und auch nicht mehr weggehen, dann ist es vielleicht tatsächlich mal was Ernstes. Oder auch nicht, so wie der Schmerz hinter dem Brustbein, der seit dem Arztbesuch vor einer guten Woche wirklich wegbleibt, obwohl der Arzt gar nichts behandelt hat ... genau so müsste es jetzt noch mit unseren verbleibenden Symptomen sein, und alles ist gut ;-)

Wann hast du denn wieder eine Therapiestunde?

Cha3linxwa


@ klaus_z

Meine Blutwerte sind momentan auch perfekt und trotzdem fühle ich mich schlecht.

Es gibt viele Krankheiten, die man am normalen Blutbild nicht erkennt und man muss zum Spezialisten. Bei Borreliose ist man ja auch 'Kern gesund' aber die Bakterien spielen einem übel zu - so wie viele Slow Virus Infektionen.

Beim Eisenwert hat ein HA gesagt, der wäre perfekt aber er war eigentlich kurz vorm Magel und im Internet habe ich gelesen, und auch durch Forumsmitlgleider erfahren, dass er mehr als perfekt war.

Als ich beim Kardiologen war hat Sie sogar gemeint, dass trotz aller Blutwerte ich trotzdem noch ein Virus haben könnte.

Man sollte bei sowas immer weiter forschen :)

Gruß

B~enit~aBx.


Dieses Fußaufstampf und darauf bestehen:

Ich kann mir momentan nicht vorstellen, wie es funktionieren soll, dass man von heftigen Beschwerden, allein mit einer Verhaltenstherapie, Gesprächstherapie oder was auch immer, zurück zum Normalleben finden kann. Quasi so gut wie beschwerdefrei zu sein. Es ist für mich auch schwierig zu glauben, dass meine Beschwerden allein durch Verspannungen kommen sollen. Es ist teilweise echt heftig. Wie ich schon mal schrieb, gleich passiert irgendwas, ich kippe gleich um. Dieses Gefühl ist irgendwie das schlimmste.

Dabei niemals, niemals, niemals je in einer psychosomatischen Klinik gewesen, null, null null Ahnung, was dort wie gemacht wird. Dass man Strategien bekommt, die man umzusetzen hat. Nicht stundenlange Zeit für Selbstbeobachtungen kriegt sondern eben andere Dinge lernt, die die Gehirnwindungen mal von der Platte mit Sprung wegbringt.

Und klar, so eine Klinik oder Maßnahme würde bedeuten, dass man sich ändern müßte. Dass man dann auch normal leben müßte, arbeiten usw.

Das könnte schon Ängste machen, wenn man nicht mehr über Zungenspitzenbrennen reden kann.... Sondern sich wirklichen Leben widmen müßte....

kela)usx_z


@ Calinwa:

Meine Blutwerte sind momentan auch perfekt und trotzdem fühle ich mich schlecht.

Welche Beschwerden hast du denn genau?

Es gibt viele Krankheiten, die man am normalen Blutbild nicht erkennt und man muss zum Spezialisten.

Ich denke, Krischi war schon bei genug Spezialisten.

Man sollte bei sowas immer weiter forschen :)

Und man sollte auch wissen, wann es genug ist. Damit meine ich jetzt nicht dich, sondern Krischi und mich.Ich habe irgendwann für mich entschieden, nur noch dann zu weiteren Ärzten zu gehen, wenn wirklich dramatische Änderungen meines Gesundheitszustandes eintreten sollten.

@ Benita:

Dass man Strategien bekommt, die man umzusetzen hat. Nicht stundenlange Zeit für Selbstbeobachtungen kriegt sondern eben andere Dinge lernt, die die Gehirnwindungen mal von der Platte mit Sprung wegbringt.

Das ist genau der Punkt. Das ist das Schwierige. Nach etwa einem halben Jahr Therapie gelingt mir das jetzt ab und zu bzw. immer öfter wenigstens ansatzweise. Da gibt's noch viel zu tun.

Und Krischi hatte gerade mal 4 Therapiesitzungen, glaube ich. Wenn er mal so weit ist wie ich, redet er anders. Und ich bin ja immer noch nicht wirklich weit ...

Vermutlich geht es in einer Klinik halt doch schneller. Ich bin aber froh, ohne Klinikaufenthalt immerhin deutliche Fortschritte zu machen.

E+hemali.ger Nut$zer (U#59.0924x)


Hallo an Alle...

Ich klinke mich mal mit ein; ich hoffe das ist okay :-)

Ich frage mich nämlich auch, bin ich ernsthaft krank ??? Oder ist alles psyche ??? Bei mir begann alles mit einem schwindel. Und danach ein komplett Zusammenbruch! Denn ich hatte plötzlich ALLES in meinem Kopf. Ms, als, Thrombose, 10 verschiedene Formen von Krebs usw.

Mein Hausarzt blieb relativ gelassen, Blutwerte und EKG war in Ordnung.

Übrig geblieben seit fast einem Jahr sind: anhaltende schluckbeschwerden und engegefühl im hals, ab und an schwindel, zwanghafte puls messen ( meist um die 60, auch mal niedriger), kribbeln und vibrieren am Hinterkopf, schlimme Übelkeit und darmprobleme; große Angst vor krankheiten und das man mich besser untersuchen sollte; und vor allem was mir sehr leid tut, teils sehr besorgte und teils genervte Eltern, mann und Freunde!

Ich würde gerne mich komplett checken lassen, mein Arzt sieht allerdings für nichts einen Anlass!

Ein hirntumor würde nicht kribbeln und mal schwindel und Kopfschmerzen auslösen, die wieder weggehen sondern konstant bleiben oder schlimmer werden.

Magen und Darm Spiegelung war letztes jahr, dass sei auch überflüssig.

Schluckbeschwerden 2 x durch hno kontrolliert, das wäre alles okay!

Blutwerte immer gut.

Urin: protein war mal leicht erhöht; dass wäre ebenfalls nicht schlimm.

Neurologe bestehe kein Anlass... Ebenso wenig wie kardiologe .

Manchmal stechen halsschlagader oder kribbeln und ganz komisches Gefühl am Kinn, wären Verspannungen.

Ich versuche für meine Familie und Freunde mich zusammen zu reisen, aber seit fast einem Jahr ist es einfach nur schwer! Mal geht es mir Tage perfekt.andere sind dann wieder von der Angst geplagt...

Ihr kennt euch besser aus vielleicht? Was meint ihr? Reichen die Untersuchungen? Oder soll man doch mehr auf weitere bestehen?

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