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Bin ich krank oder ist alles "nur" psychosomatisch?

KNris`chi7x81


Problem nur, dass ich auf der Arbeit, mittlerweile auch die Symptome habe. Ich beobachte mich dann regelmäßig, wie ich auf die Uhr schaue, wann ist endlich Feierabend. Denn zu hause geht/ging es mir dann oftmals gut. Wobei das mittlerweile auch nicht mehr so ist. Ich habe irgendwie keine Möglichkeit vor den Symptomen zu fliehen. Ja ich weiß, man soll sich der Situation stellen, aber irgendwie bekomme ich das nicht hin. Das nervt nur noch.

k8lau*sx_z


Problem nur, dass ich auf der Arbeit, mittlerweile auch die Symptome habe. Ich beobachte mich dann regelmäßig, wie ich auf die Uhr schaue, wann ist endlich Feierabend.

Ja, das kenne ich. Das passiert, wenn du in der Arbeit in Gedanken nicht wirklich bei der Arbeit bist, also nicht voll konzentriert. Oder schon konzentriert, aber eben auf deinen Körper und was der gerade wieder ausheckt, um dich zu ärgern (so zumindest empfinde ich es).

Denn zu hause geht/ging es mir dann oftmals gut. Wobei das mittlerweile auch nicht mehr so ist.

Genauso ist das bei mir auch. Früher (d.h. vor ein paar Monaten) hatte ich nach Feierabend zu Hause keine oder wenig Symptome. Wobei die Panikattacken dann aber in der Nacht kamen. Da wachte ich nach wenigen Stunden Schlaf schweißgebadet, mit Herzrasen und Luftnot auf. Konnte dann jeweils mehrere Stunden nicht mehr einschlafen. Das wiederum war in letzter Zeit kaum mehr so. Ich wache zwar meist nach 5 Stunden Schlaf wieder auf mit irgendeinem Unwohlsein, meist im Brustkorb, aber ohne Schweißausbruch und ohne Herzrasen, und kann dann entsprechend meist wieder schnell einschlafen. Vergangene Nacht war es schlechter, da meinte ich wieder Atemnot zu spüren.

Ich habe irgendwie keine Möglichkeit vor den Symptomen zu fliehen.

Nein, das geht nicht (mehr). Aber mir geht es immer noch so, dass ich sie tatsächlich nicht bemerke, wenn ich ganz in einer anderen, konzentrierten Tätigkeit 'drin' bin. Das kann für ein paar Minuten oder auch für ein paar Stunden so sein. Es wäre sicher viel öfter und länger so, wenn ich meinen Körper nicht ständig beobachten würde.

Ja ich weiß, man soll sich der Situation stellen, aber irgendwie bekomme ich das nicht hin. Das nervt nur noch.

Akzeptieren und tolerieren ist das einzige,was hier geht. Sowie du gegen die Symptome ankämpfst, werden sie stärker. Das ist das Tückische.

A@ngsktgeg@nexr


Bei mir ist das auch alles so. Ich komm auch nicht davon los - die Gedanken sind ständiger Begleiter. Sonst konnte man es noch iergentwie verdrängen und abschalten, bei mir geht das nur noch beim Sport so. Wenn ich mich körperlich anstrenge dann gehts mir "noch" gut... für mich ein Zeichen dass es psychosomatisch sein muss. Das aber dann wiederrum in den Griff zu bekommen, sehr sehr schwierig.

Klingt absurd, aber mittlerweile wünsche ich mir wieder etwas mehr Enge Gefühl in der Brust als Benommenheit im Kopf wenn ich eure Threads so lese. Ist ja nicht auszuhalten wenn der Kopf zu ist und man sich nicht Konzentrieren kann. Klingt blöd, sorry, aber man hat halt die irrsten Ideen wenns einem schlecht geht. %-|

kGlapu{s_[z


Klingt absurd, aber mittlerweile wünsche ich mir wieder etwas mehr Enge Gefühl in der Brust als Benommenheit im Kopf wenn ich eure Threads so lese.

Glaub mir, du willst das nicht wirklich ... ich habe das seit Tagen jetzt wieder.

Ist ja nicht auszuhalten wenn der Kopf zu ist und man sich nicht Konzentrieren kann.

Aber genau das habe ich ja auch. Bei mir wechselt es zwischen 'Kopf zu', Enge im Brustkorb und Schulter-Nackenverspannung. Manchmal auch alles zusammen.

KLriscwhix781


Ich hatte die letzte Woche kaum irgendwelche Symptome :-)

Oft beobachte mich aber, dass ich freue und in mich rein rede: "oh, schön, schon lange keine Symptome mehr gehabt. So kann es bleiben." Einen Tag darauf hatte ich die Symptome dann wieder. Verrückt, das Ganze.

kIlau7s_z


Ich hatte die letzte Woche kaum irgendwelche Symptome :-)

Das ist doch toll! Und gleichzeitig eigentlich auch ein 'Beweis', dass du nichts Organisches hast (wobei ich das bei mir selber in dem Moment, wo die Symptome wiederkamen - oder andere Symptome - dann wieder nicht geglaubt habe).

Oft beobachte mich aber, dass ich freue und in mich rein rede: "oh, schön, schon lange keine Symptome mehr gehabt. So kann es bleiben." Einen Tag darauf hatte ich die Symptome dann wieder. Verrückt, das Ganze.

Das kenne ich selber sehr sehr gut! Eine Erklärung für dieses Phänomen habe ich aber auch nicht so recht. Vielleicht weil man durch diese Gedankengänge die Aufmerksamkeit doch indirekt wieder auf die Symptome lenkt?

SAaldxo


Akzeptieren und tolerieren ist das einzige,was hier geht. Sowie du gegen die Symptome ankämpfst, werden sie stärker. Das ist das Tückische.

Du verstehst es ja langsam. Weiter so! :)^

k]lau(s_xz


Du verstehst es ja langsam. Weiter so! :)^

Ach ja ... wenn ich schon so weit wäre, das auch umzusetzen, was ich begriffen habe, dann ginge es mir vermutlich auch schon besser ... vielmehr ist es immer noch so, dass ich die 'guten' Zustände nicht bewusst herbeizuführen in der Lage bin, sondern dass sie einfach von selber kommen, und ich mich hinterher (wenn es mir wieder schlechter geht) immer frage, wie das denn gekommen war?

KPrixschTi78x1


japp, das geht mir genauso. mir ist mittlerweile auch bewusst, dass das nicht organisch sein kann, nur kommen diese Symptome wann sie wollen und so lange sie wollen.

heut Morgen hatte ich ein wenig Stress, es dauerte nicht lange und meine Symptome waren wieder da und gingen bis jetzt auch nicht weg :-(

kFlauxs_z


japp, das geht mir genauso. mir ist mittlerweile auch bewusst, dass das nicht organisch sein kann,

Bei den meisten Symptomen ist es mir relativ klar, da sie kommen und gehen. Aber nicht bei allen Symptomen bin ich so sicher. Vor allem neu auftretende Symptome machen mich stets unsicher.

nur kommen diese Symptome wann sie wollen und so lange sie wollen.

Es gibt sicher jeweils irgendeinen Anlass, wann sie kommen und wieder verschwinden, nur habe ich diesen Anlass noch nicht herausgefunden. Ansonsten würde ich die Auslöser der Symptome natürlich so weit wie möglich meiden, und die Auslöser für ihr Verschwinden bewusst herbeiführen.

AQngdsmtgGegnxer


Du kannst nicht alles vermeiden, du hast schliesslich auch eine gewisse Art und Weise (Chartakter genannt). Bei mir war es jetzt auch seit gestern mittag auf einmal wieder super gut und ich hatte keine innere Nervosität. Bin grad am werkeln und hab genug vorgenommen fuer dieses schoenen Feiertag... und *zack* wieder zittrig...

k`lausx_z


Mir gehts genauso, immer wenn ich eigentlich frei hätte, gehts mir schlechter ... da steckt System dahinter ...

KRrischVi78x1


mir ging/geht es die vergangenen Tage ganz gut. so gut, dass ich, warum auch immer, überlege, der Termin beim Psychologen abzusagen. Das geht dann wahrscheinlich so lange gut, bis die Symptome wieder da sind. Ein Teufelskreis.

k=laWu4s8_xz


so gut, dass ich, warum auch immer, überlege, der Termin beim Psychologen abzusagen.

Tu's nicht. Das hab ich mal gemacht, Anfang des Jahres. Es ging mir da ca. 2 Wochen lang erstaunlich gut. Es waren allerdings schon Symptome da, z.B. bin ich nachts oft außer Atem und mit erhöhtem Puls aufgewacht. Aber tagsüber ging's mir ziemlich gut. Dann habe ich den Psychologen also nicht mehr gebraucht, dachte ich. Die Rache kam prompt. Innerhalb weniger Tage entwickelte sich dann plötzlich wieder Panik vom Feinsten, ohne dass hinterher jemand hätte sagen können, was der eigentliche Auslöser für diesen Rückfall gewesen war.

S`al,do


An dieser Stelle vielleicht mal der Hinweis, dass Rückfälle normal sind und zum Heilungsprozess dazu gehören. Dein Unterbewusstsein versucht, den alten Zustand wieder herzustellen. Von daher ist das nicht vermeidbar, aber auch ein gutes Zeichen, dass es voran geht.

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