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Bin ich krank oder ist alles "nur" psychosomatisch?

k!lauxs_z


Dein Unterbewusstsein versucht, den alten Zustand wieder herzustellen.

Diesen Eindruck habe ich bei mir auch.

Von daher ist das nicht vermeidbar, aber auch ein gutes Zeichen, dass es voran geht.

So sagen es die Therapeuten häufig. 'Das zeigt, dass es in Ihnen arbeitet.' Hm ja. Auf diese 'Arbeit' in meinem Körper oder in meiner Seele kann ich aber gern verzichten, wenn es mir dabei mies geht.

KDris[chi7k81


dann wollen wir das Beste mal hoffen. ich werde es auf jeden Fall durchziehen. Ich erhoffe mir auch sehr viel davon. Es wird ne Weile dauern, das ist mir bewusst. ich hoffe nur, dass ich dann nicht ungeduldig werde, weil es vielleicht doch länger dauert.

S(aTlxdo


Auf diese 'Arbeit' in meinem Körper oder in meiner Seele kann ich aber gern verzichten, wenn es mir dabei mies geht.

Das sind Rückfälle, Klaus. D.h. normalerweise geht es einem besser. Sogar die meiste Zeit. Dir ist also lieber, dass es Dir die ganze Zeit mies geht, nur damit Du nichts ändern musst.

Ich kann Dir nur raten, die Therapiestunden zu lassen. Wenn der Patient nicht mitmacht, kann der Therapeut nichts ausrichten.

KPr`isch+i781


Wenn es bei mir ersteinmal losgehen würde. Ich fühle mich schon ein paar Tage ok. Hin und wieder kommen die Symptome am Abend wieder. Meistens äußert sich das dann durch Globussyndrom rechtsseitig, Rückenschmerzen, leichtes Brennen am Brustbein und das Gefühl nicht richtig Luft zu bekommen.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Symptome vor allem in Stresssituationen kommen oder wenn ich am Abend erschöpft vom Tag bin.

K?risoc(hi781


Bei diesen Symptomen denke ich dann häufig, dass evtl. doch was am Herzen sein könnte. Zweifeln lässt mich wiederum die Tatsache, dass ich mich körperlich belasten kann, und das ohne Probleme.

k=launs_xz


Wir scheinen wirklich fast genau die gleichen Symptome zu haben, und auch fast genau die gleichen Gedanken dazu.

kWlaguPsx_z


Wobei das Globusgefühl bei mir genauso wandert (von rechts nach links und umgekehrt, sowie von oben nach unten und umgekehrt) wie auch die Rückenschmerzen und das Brennen am bzw. unterm Brustbein (es ist mal oben, mal unten).

KYriscPhix781


Hin und wieder schweifen meine Gedanken auch Richtung Burn-Out. Vor allem am Ende des Tages fühle ich mich oftmals ausgelaugt, bzw. ist das Globusgefühl dann verstärkt im Vordergrund. Ich weiß jedoch nicht, ob das Globusgefühl ein Symptom für einen Burn-Out ist.

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Burn-out gibt es als psychische Diagnose nicht, denn in den allermeisten Fällen handelt es sich dabei um eine Erschöpfungsdepression.

Auf diese 'Arbeit' in meinem Körper oder in meiner Seele kann ich aber gern verzichten, wenn es mir dabei mies geht.

Behandlung / Heilung geht aber nun mal häufig mit "mies gehen" einher. Mein Partner hatte Krebs, folglich Chemotherapie und Strahlentherapie, meinst du, ihm ging es gut dabei?

Ich habe die psychische Krankheit meist mit einem eiternden Abszess verglichen: Der Status-quo ist kacke, die Behandlung noch beschissener, aber es braucht dieses Säubern und Ausräumen der eiternden Wunde, damit es besser gehen kann. Und dieser Säuberungsprozess kann mitunter sauweh tun.

bQdaxk


Mein Partner hatte Krebs, folglich Chemotherapie und Strahlentherapie, meinst du, ihm ging es gut dabei?

Hatte mal davon gehört, das diese 2 Behandlungsmethoden nicht der einzige Weg zur Heilung seien. Ob das tatsächlich so ist, kann ich aus persönlicher Erfahrung nicht berichten. Und natürlich bei jedem Menschen ist es immer einzigartig..

WoM 201x4


Wann ist denn dein Termin genau beim Psychologen? Nimmst du den Termin jetzt wahr, oder nicht?

K;ri|schie7x81


Ich hatte mich im November od Dezember 2015 bei der "Psychologin meiner Wahl" gemeldet. Sie meinte, ich soll mich im Mai bei ihr melden. Das habe ich jetzt getan. Sie hat mir den 16. Juni als ersten Termin vorgeschlagen. Problem, 11 Uhr. Da ich berufstätig bin, ist das leider nicht möglich. Sie hat mir jetzt 8 Uhr vorgeschlagen, was um Welten besser ist. Ich werde das natürlich wahrnehmen. Ich habe keinen Bock mehr auf dieses hin und her, mal ein guter Tag, mal ein schlechter Tag.

kslauxs_z


@ Krischi:

Darf ich mal fragen, wo du wohnst, dass das alles so lang dauert? Ich vermute mal, in den neuen Bundesländern, denn hier in München ist das alles kein so großes Problem. Man kriegt Termine beim Psychologen (und auch bei fast jedem anderen Arzt) generell innerhalb von 2 Wochen, und das sind nach meiner Erfahrung auch noch die langen Wartezeiten (ich habe Termine teils schon innerhalb weniger Tage bekommen). Allerdings bin ich Privatpatient.

Hin und wieder schweifen meine Gedanken auch Richtung Burn-Out. Vor allem am Ende des Tages fühle ich mich oftmals ausgelaugt, bzw. ist das Globusgefühl dann verstärkt im Vordergrund. Ich weiß jedoch nicht, ob das Globusgefühl ein Symptom für einen Burn-Out ist.

An Burn-out hatte ich auch bei mir schon gedacht, zumal mein Kopf oft nicht mehr richtig 'mitzumachen' scheint. Ich vergesse Dinge, kann mich nur schwer konzentrieren, habe ein Leere- oder Dumpfheitsgefühl im Kopf, schreibe oder sage etwas anderes als ich meine etc. ... aber da sagen die Ärzte immer nur, das käme davon, dass ich mich selber überlaste, indem ich mit 24h am Tag mit meiner Krankheit bzw. den Symptomen beschäftige. Da blieben dann keine geistigen Ressourcen mehr übrig für andere Dinge. Ich müsste vom Nachdenken über die 'neuesten' (oder auch frühere) Symptome völlig loslassen können und mich anderen Dingen widmen. Manchmal klappt es, dann spüre ich für eine gewisse Zeit tatsächlich nichts. Aber dann kommt plötzlich doch wieder so ein Symptom (z.B. heute ein ganz komischer Druck in der Brust) dazwischen, und alles ist wieder zunichte, ich kann mich dann für gewisse Zeit wieder nur darauf konzentrieren und muss jede andere konzentrierte Tätigkeit (falls es nicht gerade die Arbeit ist) deswegen abbrechen.

kKlaBusx_z


Mein Partner hatte Krebs, folglich Chemotherapie und Strahlentherapie

Aber genau daran sterben noch die meisten Krebskranken! Sie sterben nicht am Krebs, sondern an der Therapie ... es gibt Fälle, wo der Krebs nach ärtzlicher Sicht 'besiegt' war, und der Patient kurz darauf an der Entkräftung durch die Chemo starb ...

Nun ja, das gehört aber eigentlich nicht hierher. Es wurde ja auch nur als Vergleich zur Psychotherapie erwähnt. So gesehen ist aber meiner Meinung ein schlechter Vergleich.

Denn an der Psychotherapie ist vermutlich noch niemand gestorben. Es kann aber gut sein, dass der Patient hinterher kränker war als zuvor. Er hätte vielleicht ruhiger und besser weitergelebt, wenn man seine Vergangenheit nicht aufgewühlt hätte. Dadurch dass man es getan hat, ist der Patient jetzt arbeitsunfähig geworden (nein, das bin nicht ich, aber ich habe von so einem Fall gelesen).

Ob Chemo oder Psychotherapie: Letztlich heilt keine Therapie. Der Patient kann sich nur selber heilen. Jede Therapie kann nur Unterstützung geben, bestenfalls.

In einem Buch habe ich gelesen, dass es Patienten gibt, bei denen eine Art psychische Umkehrung statt gefunden hat. Ihr Unterbewusstsein wurde (wodurch auch immer) umgepolt. Sie wollen jetzt unbewusst krank statt gesund sein. Das Unterbewusstsein möchte diesen Zustand unter allen Umständen aufrecht erhalten. Deswegen schlägt bei diesen Patienten auch keine Therapie an. Bei denen wirkt auch kein Medikament, z.B. auch kein Schmerzmittel. Ich glaube, ich bin so einer, oder jedenfalls hart an der Grenze. Ich muss es schaffen (oder ein Therapeut muss mir dabei helfen), dass mein Unterbewusstsein wieder richtig gepolt ist und Gesundheit für mich will (ich habe schon einen Verdacht, warum es mir das momentan nicht zugesteht, nämlich aus Selbstbestrafung), und dann werden die Selbstheilungskräfte wieder freigesetzt, und es wird aufwärts gehen.

s$chnec;ke1x985


a) Wenn es heißt, entweder Chemo oder Tod (letztes Stadium), dann kämpft man. Wir hatten Glück :)^

b) Nicht wenige psychische Krankheiten haben eine recht hohe Todesrate. Entweder durch Suizid (wegen Leidensdruck) oder wegen körperlicher Folgesschäden (z.B. Suchterkrankungen, Essstörungen usw). Gerade deshalb ist es wichtig, auch die psychischen Erkrankungen ernst zu nehmen.

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