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Hilfe!! Zum Bösen hingezogen fühlen!?!?

Pgasi8chu hat die Diskussion gestartet


Hallo,

mein Name ist Pascal, bin 16 Jahre alt und ich besuche derzeit ein kaufmännisches Berugskolleg.

Ich möchte ohne Umschweife direkt zu meinem Problem kommen; Ich fühle mich zum "Bösen" hingezogen? HILFE!!

Ich weiß nicht genau wie ich das beschreiben soll, aber ich fühle mich in letzter Zeit irgendwie zum Bösen/Falschen hingezogen bzw habe Angst davon angezogen zu werden! Und ich weiß nicht warum!! Das macht mich echt fertig!

Seit ca. einem Monat habe ich immer wieder Angst, zum bösen hingezogen zu werden!! Ich habe das Gefühl ein Verlangen oder eine Angst nach dem Bösen/Falschen zu entwickeln!! Anfang des Jahres hatte ich erst das Gefühl, Mastrubiersüchtig zu sein/werden, und bin da schon ständig Mittags wenn ich alleine war in Tränen ausgebrochen! Dann kam irgendwann das Gefühl, sich zum morden hingezogen zu fühlen!?!

Versteht mich nicht falsch, ich habe nicht das Verlangen jemanden zu töten, ich habe nicht einmal Aggressionen.

Trotzdem macht es mir große Angst und Sorgen. Ich heule in letzter Zeit immer öfters, kann kaum noch Spaß an irgendwas haben, und muss immer öfters an dieses verdammte Thema denken!!

Dabei verstehe ich gar nicht, woher diese Gedanken kommen? Viele beschreiben mich als freundlichen, einfühlsamen Menschen. Und auch sonst beschäftige ich mich nicht mit Themen, die solche Gedanken auslösen könnten. Ich schaue fast keine Horrorfilme, nie Krimis, Thriller oder ähnliches. Ich bin eher der Comedy-Mensch. Und auch Videospiele, die ich spiele, sind mit Ausnahme auf zwei FSK 16 Spiele alle häufig 0-12 (typische, quietschbunte Nintendospiele wie Mario, Pokemon, Pikmin etc..) Shooter oder derartiges spiele ich vielleicht wenns hochkommt 5x im JAHR bei Freunden.

Trotzdem ist mir aufgefallen, dass ich gelegentlich die Bösen in Film und Spiel "cooler" finde. Ich unterstützte ihre Pläne zwar nicht, allerdings finde ich Ihre Ausstrahlung "cooler".

Ich mache mir wirklich gigantische Sorgen!!! Ich stehe am Rande des Selbstmordes, und hatte auch schon Gedanken wie dass ich mir die Arme amputiere, um für andere keine mögliche, werdende Gefahr darzustellen (ohne Finger kann man schließlich nicht schießen, greifen, würgen etc.)

Bitte helft mir!!

Antworten
PGasi`chu


Vielleicht sollte ich noch erwähnen; Ich neige oft zu hypochondrischen Ängsten (d.H. vei ungewöhnlichen Schmerzen google ich sie und bin dann panisch, wenn Krebs oder ähnliches rauskommt. Oftmals so panisch, dass ich auch richtig besorgt wäre und es erst meiner Familie mitteilen muss.) Zudem hatte ich ein ähnliches Erlebnis letzten Sommer im Kroatien-Urlaub. Ich hatte eine ähnliche Angst, welche ich aus Privatgründen nicht näher nennen will. Diese ist aber nun wieder verschwunden, hat mich aber auch für ca. 1/3 Jahr komplett aus der Bahn geworfen.

E^hemaligerd Nutz|er (#4)6719x3)


Ich stehe am Rande des Selbstmordes, und hatte auch schon Gedanken wie dass ich mir die Arme amputiere, um für andere keine mögliche, werdende Gefahr darzustellen (ohne Finger kann man schließlich nicht schießen, greifen, würgen etc.)

Hast du dich mit deinen Problem bereits mal an einen Psychologen oder Psychiater gewandt?

d1umms chymarrher74


Trotzdem ist mir aufgefallen, dass ich gelegentlich die Bösen in Film und Spiel "cooler" finde. Ich unterstützte ihre Pläne zwar nicht, allerdings finde ich Ihre Ausstrahlung "cooler".

[[https://www.google.de/search?q=coolest+villains&biw=1399&bih=847&source=lnms&sa=X&ved=0ahUKEwjG6PDW4vfLAhWCZpoKHajPDTwQ_AUIBigA&dpr=1#q=greatest+villains das geht mind. 50% der Menschheit so]]

wäre ja auch schade, wenn der ganze aufwand bei scripting, casting, Maske, schauspielerei für die bösewichte vergeblich wäre...

SOhoj)o


Bösewichte sind sehr häufig einfach deutlich interessanter als die moralisch einwandfreien, schwiegermuttertauglichen Vorbildgähnguten.

Srummekrsuns-hxine6


Das du Bösewichte in Filmen magst, ist nichts schlimmes.

Was bedenklich ist, sind deine Gedanken, dir die Arme abzuschneiden, haken und deine Suizid Gedanken.

Eine Therapie oder ein Psychologe könnten dir helfen. Wäre das eine Option für dich?

Psa]siIchu


Vielen Dank für die schnellen Rückmeldungen.

@ Kramuri:

Nein, habe ich noch nicht, ich wäre aber definitiv dazu bereit.

@ Summersunshine6:

Ich weiß. :-( Allerdings ist mir das Wohl anderer und das meines Umfeldes wichtiger als meines. Ich habe Angst, irgendwann jemandem Schaden zu können. Das bedrückt mich ja am meisten. Ich will ja kein Mörder oder Gewalttäter werden - ich will niemand werden, den ich selbst verabstoße! Deswegen spiele ich akut mit dem Suizidgedanken.

Ich habe da noch eine Frage; Ist es "normal", wenn man beim Gedankenszenario jemanden umzubringen keinen bzw wenig Mitleid verspürt? Ist das dann so wie bei virtuellen/fiktiven Charakteren?

SiummXers|un=shinxe6


Diese Frage kann ich jetzt nicht beantworten. Ich denke, dass es normal ist, dass man Mordgedanken hat und kein Mitleid dabei empfindet, sonst wären es keine Mordgedanken. Aber ich finde es (sorry) nicht normal, diese Gedanken überhaupt zu haben. Gibt es da bestimmte Personen, an die du dabei denkst oder allgemein?

Paasi'chu


@ Summersunshine6

Nein habe ich nicht, es ist allgemein

Falls es etwas falsch rüberkommen sollte, tut es mir leid. Ich meinte eher, dass ich den Zwang habe, eine Art Selbstkontrolle durch diese Gedankenszenarios durchzuspielen und mich auf eben das Schuldgedühl oder "Böse-sein-Gefühls" zu prüfen. :-(

Svhoj]o


Diese Frage kann ich jetzt nicht beantworten. Ich denke, dass es normal ist, dass man Mordgedanken hat und kein Mitleid dabei empfindet, sonst wären es keine Mordgedanken. Aber ich finde es (sorry) nicht normal, diese Gedanken überhaupt zu haben.

Hä? Findest Du es nun normal oder nicht?

Falls es etwas falsch rüberkommen sollte, tut es mir leid. Ich meinte eher, dass ich den Zwang habe, eine Art Selbstkontrolle durch diese Gedankenszenarios durchzuspielen und mich auf eben das Schuldgedühl oder "Böse-sein-Gefühls" zu prüfen. :-(

Es gibt durchaus das Phänomen, dass Leute Angst vor sich selbst entwickeln - davor, jemandem etwas zu tun, davor, etwas Falsches zu tun, sich schuldig zu machen, schlecht zu sein oder gar böse. Für mich klingt es schon danach, dass Du unter Umständen mit einer Therapie ganz gut beraten wärst.

Shhoxjo


Ich denke, dass es normal ist, dass man Mordgedanken hat und kein Mitleid dabei empfindet, sonst wären es keine Mordgedanken. Aber ich finde es (sorry) nicht normal, diese Gedanken überhaupt zu haben.

Ach so! Du meinst:

- Mordgedanken: Gedanken daran, jemanden zu töten, ohne Mitleid, denn sonst wären es ja keine Mordgedanken.

- Du findest solche Gedanken nicht normal.

Puh. Das ist nicht nur undeutlich formuliert, sondern auch sehr ... schlicht, rein psychologisch gesehen. Will sagen: Die Welt im Innern des Menschen ist groß, und ich habe den Eindruck, dass Du, Summersunshine, Dir da einige Illusionen machst.

P8asicxhu


@ Shojo:

Danke für deine Rückmeldung. Ich glaube, das trifft meine Gedankensituation des letzten dreiviertel Jahres ganz gut. Ich würde mich auch gerne demnächst an professionelle Hilfe wenden. Ich weiß aber nicht, an wen genau? An wen würdest du dich bei dem von dir geschriebenen Phänomen wenden?

p=ar-azelulnusxs


Wenn man, so wie du Pasichu, 16 Jahre alt ist und dermaßen konsequent reflektiert, ist man eigentlich auf der sicheren Seite des Lebens. Mit sechzehn wüten unheimliche Dinge in einem. Ich kann mich noch gut daran erinnern. Weltenzerfetzende Szenarien und tiefste Liebe, immenser Hass und elende Traurigkeit. Man könnte in einem Moment die Welt mit einem Wisch zerschmettern und dann wiederum den tiefsten Frieden erschaffen. Solange man weiß was man tun, oder lassen sollte, ist alles ok. Zerstörerische Gedanken gehören genau so zum Erwachsen werden, wie die Gedanken an Frieden und Liebe.

Vertrau dir einfach. Solltest du keinen Frieden finden und an deinen (schlimmen) Gedanken leiden, dann such dir Hilfe. In jedem Ort gibt es ein Sorgentelefon und Menschen die dir weiterhelfen können.

SheraHpihinax 1


Pasichu,

wenn du diese Bedürfnisse und Gedanken hast, dann versuche doch mal jemanden direkt anzusprechen. Ich denke dabei an die Telefonseelsorge. Rufe dort mal an und schildere deine Probleme. Das ist anonym und du kannst über alles reden, was dir in auf der Seele liegt. Vllt. hilft es dir erstmal, darüber zu reden. Es zu benennen.

Denn dein Wunsch ist schon speziell und nicht normal.

P;asi(chxu


@ Seraphina1

Es ist nicht mein Wunsch, Leute zu töten oder etwas vergleichbares zu tun.

Entschuldigt, vielleicht hätte ich das am Anfang dazuschreiben sollen;

Mir kam eines Tages der Gedanke, dass Mörder etc., früher in meinem Alter, ja ungefähr so Menschen wie Du und Ich gewesen sind. Denn niemand wächst ja als Kind/Jugendlicher auf mit dem Wunsch zu töten. Und dann ist mir eingefallen, dass irgendwas diese Personen zu dem gemacht haben muss, was Sie nun sind.

Seitdem habe ich diese paranoide Angst, eines Tages etwas schreckliches zu tun. Mit dem Gedanken; noch bin ich ja noch "normal", aber was ist wenn ich so werde wie die? (Sei es durch Schicksalsschlag oder was auch immer)

Puh, es ist wirklich schwierig meine Gefühle und Ängste zu beschreiben. Bitte verzeiht, falls ich mich verwirrend und unklar ausdrücke. :-(

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