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Hilfe!! Zum Bösen hingezogen fühlen!?!?

Khonterpuxnze


du, das ist gar nicht so Ungewöhnlich. In World Of Warcraft entscheiden sich auch viele für die Horde statt für die Allianz.

Und so Filme und Bücher sind auch oft ziemlich krank und brutal, Game of Thrones zum Beispiel, da werden jemande die Augen ins Gehirn gedrückt und Leute gehäutet. Das hat sich auch mal jemand ausgedacht, der nicht notwendigerweise krank sein muss.

S3ummer=suns+hinFex6


@ Shojo,

was verstehst du an meiner Aussage nicht? Ich finde es normal, wenn jemand, der einen Mord plant, keine Schuldgefühle dabei empfindet, weil er ja töten möchte. Aber der Gedanke, überhaupt an einen Mord zu denken und daran Gefallen zu finden, finde ich jetzt nicht normal. Hoffe, es kam verständlich rüber.

S5hojxo


Hast Du meinen Nachsatz überlesen, in dem ich es dann auch so interpretiert habe?

SShojo


Und: Ich bin in mehreren Punkten anderer Meinung als Du. Erstens schreibst Du eben von "einen Mord planen", darum ging es hier nie, und zuerst hast Du ebenfalls von "sich einen Mord vorstellen" geschrieben. Zweitens ist es nicht "normal", wenn jemand, der Mordphantasien hat oder, großer Unterschied, tatsächlich einen Mord plant, keine Schuldgefühle hat, tatsächlich dürfte das eher die Ausnahme sein. Und drittens sind Tötungsphantasien beziehungsweise die Vorstellung unterschiedlicher Intensität, jemanden zu töten, nicht "unnormal" in dem Sinne, sondern durchaus verbreitet.

M]adameO Cha%rentoxn


Ich neige oft zu hypochondrischen Ängsten

da haben wir es, Hypochonder neigen manchmal (oder oft) zu histrionischen Zügen, heißt man steigert sich schnell in etwas hinein, katastrophisiert Gedanken, Handlungen.

schlimme Gedanken hat jeder, masturbieren bis zum Krampf ist sowieso normal.

bist du denn in Therapie? wenn nein wäre das ein guter Ansatz um alte Denk und Verhaltensmuster loszuwerden (die in der Pubertät immer am stärksten ausgeprägt sind, im Alter beruhigt sich das Ganze oft von selbst, aber ich denke nicht dass du so lange warten solltest)

außerdem solltest du deine Suizidgedanken ernst nehmen und wie gesagt eben eine Therpie machen. gibt es etwas dass die hilft von den Suizidgedanken loszukommen? Ablenkung, Skills, evtl auch Schlafen? *:)

L>aRuco2la


Ich finde, das klingt nach einer Zwangsstörung und Zwangsgedanken. Informier Dich mal zu diesem Thema. Quasi zwanghaft Gedanken und Gedankenimpulse haben, die man selber mehr oder weniger abartig findet, gegen die man sich aber nicht wehren kann.

Hypochondrie spricht ebenfalls für eine "unsichere Persönlichkeit", vielleicht generell Ängste, das hat den gleichen Nährboden wie eine Zwangsstörung. Würde mich nicht wundern wenn man da einen gemeinsamen Auslöser in Deinem Leben findet.

wBintegrso+nnAex 01


Mit sechzehn wüten unheimliche Dinge in einem. Ich kann mich noch gut daran erinnern. Weltenzerfetzende Szenarien und tiefste Liebe, immenser Hass und elende Traurigkeit. Man könnte in einem Moment die Welt mit einem Wisch zerschmettern und dann wiederum den tiefsten Frieden erschaffen.

ja und da es bei manchen eben so heftig ist, finde ich es schon wichtig sich Hilfe zu holen, um nicht allein mit allem fertig werden zu müssen. Leider passiert es nämlich dann doch hin und wieder, dass ein junger Mensch falsches tut.

Dafür gibt es Psychologen.

Allerding muss man da schon dringend vrsprechen, denn sonst wartet man ewig auf einen Termin. Erzähle dort von deinen gelegendlicen Selbstmordgedanken und das, was du hier erzählt hast.

Du bist nicht allein, du musst dir nur Hilfe holen. Mit jemanden alles besprechen zu können, kann sehr hilfreich sein.

S!hoxjo


ja und da es bei manchen eben so heftig ist, finde ich es schon wichtig sich Hilfe zu holen, um nicht allein mit allem fertig werden zu müssen. Leider passiert es nämlich dann doch hin und wieder, dass ein junger Mensch falsches tut.

Nur zur Sicherheit: Pasichu, ich glaube nicht, dass hier irgendwer davon ausgeht, dass Du irgendwem was tust - es geht um Dich, darum, dass Deine Verzweiflung nicht noch weiter wächst. "Was Falsches" meint in diesem Fall, da bin ich fast sicher, Deine Suizidgedanken. Die auch ganz "normal" sind, viele Leute in Deinem Alter haben welche, aber wenn es sich so festsetzt wie bei Dir und man so darunter leidet, ist es oft wirklich gut, wenn man Hilfe hat. Als ich in Deinem Alter war, war mein Vater sehr krank, was mich ganz schön belastet hat; damals habe ich unregelmäßig Gespräche mit einer Therapeutin geführt, und das hat mir tatsächlich sehr geholfen, es zumindest auszuhalten und weiterzumachen, bis es besser wird.

Du hattest gefragt, wie man am besten vorgeht und an wen man sich wendet. Ich habe damit wenig Erfahrung, vielleicht mag jemand anders hier etwas Konkreteres dazu sagen? Das ist ja oft eine große Hürde, dass man zwar will, aber nicht weiß, wie.

PZlanxeta


Lieber Pascal,

vielleicht ist es so, dass Du immer zu nett bist und nie Wut gelebt hast, wenn Dir etwas angetan wurde oder Dir gegen den Strich ging.

Verdängte Wut macht sich immer irgendwo bemerkbar, die bleibt nicht still und unausgelebt im Leib hocken.

Ich nimm mal an, dass das der Grund für die Gedanken sind, gerne böse sein zu wollen.

Und by the way: jeder kann böse werden, wenn ihm was getan wird. Ich bin auch schon oft sehr böse gewesen. :-D

M[icaxSun


Hallo Pasichu,

wie Madame Charenton bereits geschrieben hat:

Ich neige oft zu hypochondrischen Ängsten

da haben wir es, Hypochonder neigen manchmal (oder oft) zu histrionischen Zügen, heißt man steigert sich schnell in etwas hinein, katastrophisiert Gedanken, Handlungen.

ich bin selbst auch hypochondrisch und habe sehr oft Ängste und auch Panikattacken.

Und auch ich kenne solche "Zwangsgedanken".

Ich glaube das Menschen die solch eine Neigung haben, bisweilen sehr sensible Typen sind und sensible Menschen neigen oft dazu auch eine gute Vorstellungsgabe und Phantasie zu haben.

Ich war sehr lange in Therapie und habe mich da gut kennengelernt. Ich hatte zb sehr oft das Gefühl verrückt zu werden, weil mein Kopf so viele Gedanken in sich trug und ich nicht mehr wusste wohin damit. Eben auch so Vorstellungen ich könnte ja ein Messer nehmen und jemanden abstechen.

Als ich das erste Mal so einen Gedanken hatte, hab ich geglaubt: so jetzt gehörst du in die Klapse. Jetzt bist du verrückt.

Ich habe aber gelernt, auch in der Therapie, dass es bei mir, viel mit Reizüberflutung zu tun hat/hatte.

Ich bin hypersensitiv, habe Ängste. Damit muss der Kopf erst mal klarkommen. Und das da solche Gedanken kommen, ist eine Art von Überforderung, Überflutung, Überreizung.

Insgeheim wusste ich ja, dass ich das niemals tun würde. Es ist nur einfach grausig das man an sowas denkt. Man diese Vorstellung in sich hat!

Man hat Angst die Kontrolle doch zu verlieren. Tut man aber nicht. Meine Therapeutin hat immer gesagt, wenn ich meinte, dass ich verrückt werde mit meinen tausenden von Gedanken im Hirn : was heisst denn schon verrückt sein - doch nur das etwas ver-rückt ist. Und zusammen rücken wir es wieder gerade.

Ich denke einfach, wenn man so übersensibel ist, ist die Phantasie auch grenzenlos. Ich zb kann mir jedes Martyrium so derart bildlich vorstellen, dass ich mir sogar den Schmerz einbilden kann...

Ich schreibe auch manchmal so Kurzgeschichten. mir ist es schon passiert, dass ich mich vor meiner eigenen Geschichte derart gefürchtet hab, dass ich mich dann nicht mehr alleine aufs Klo getraut hab.

Ich will mit dem allem sagen: Hypochondrisch -> Sensibel -> große Phantasie! Und das da auch sowas mal auftauchen kann und dir dann natürlich Angst macht.

Ich bin mir sicher, dass Dir eine Gesprächstherapie helfen kann deine Gedanken zu ordnen. Dich besser kennen zu lernen und dabei die Angst zu verlieren wenn solche Gedanken kommen.

Um dann sagen zu können: hey Gedanke, du wieder, aber du bist nicht gefährlich...

Ich habe die Therapie damals aus eigener Tasche bezahlt. Sprich doch mal mit Deinem Hausarzt. Sag ihm das Du Ängste hast und du auch Selbstmordgedanken hast. Er wird dich dann weiter vermitteln über Kasse...

Lieben Gruß und Kopf hoch!!!

:)* :)*

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