» »

Klinik oder Reha - was ist der Unterschied?

FPlieUde<rgoxld hat die Diskussion gestartet


Hallo liebes Forum! Ich eröffne zu diesem Thema einen neuen Faden, da ich eine ganz konkrete Frage habe und diese in den anderen Fäden womöglich untergehen würde.

Mein Problem ist folgendes: zurzeit bin ich arbeitslos gemeldet und beziehe ALG I. Nun soll ich vom ärztlichen Dienst der Agentur für Arbeit begutachtet werden aufgrund einer Angststörung und Depression. Da geht es jetzt im Grunde darum, ob ich erstmal Zeit für eine Therapie bekomme ohne mich bewerben zu müssen. Zunächst war nur die Rede von einer ambulanten Therapie. Nun hat mein Therapeut mir aber zu einer stationären Behandlung geraten. Ich war vor einiger Zeit schon einmal in einer Klinik für psychosomatische Medizin, damals noch in einem Arbeitsverhältnis und krankgeschrieben. In diese Klinik kommt man über eine Krankenhauseinweisung, Kostenträger ist die gesetzliche Krankenkasse. Reha-Maßnahmen und Kuren werden da nicht durchgeführt. Ich würde nun sehr gerne nochmal in dieselbe Klinik, weil ich den Menschen dort vertraue, es mir beim letzten Mal sehr geholfen hat und ich die Therapieansätze dort als sehr passend für mich empfinde. Ich habe dort nun einen erneuten Antrag für eine stationäre Aufnahme gestellt. Ich frage mich nun, ob das Arbeitsamt das ablehnen kann bzw. wer und welche Kriterien das entscheiden, ob ich in die Klinik kann oder eine Reha mache? Mir ist der Unterschied da auch nicht ganz schlüssig außer dass der Kostenträger ein anderer ist. Wie kann ich also schlüssig argumentieren, an wen wende ich mich vorab? Oder sollte ich das lieber lassen und abwarten? Ich würde mich da gerne vorbereiten und das für mich Möglichste tun um dort behandelt zu werden. Das ist gerade so mein einziger Strohhalm. Eine Bekannte von mir die damals auch mit mir dort war wurde mal vom Arbeitsamt dazu verdonnert in eine Rehaklinik zu gehen, die das Arbeitsamt ausgewählt hat. Die ist ebenfalls arbeitslos krank. Ich kenne aber auch Patienten, die trotz Arbeitslosigkeit nochmal in meiner "Wunschklinik" waren. Ich möchte sobald wie möglich wieder arbeiten, brauche jetzt nur erstmal die nötige und für mich richtige Unterstützung um wieder auf die Beine zu kommen und mir dann n Job zu suchen. Es geht mir nicht darum aus Spaß mal eine Kur zu machen und arbeitslos rumzuhängen. Ich weiß nur nicht wie ich das dem Arbeitsamt bzw. dem ärztlichen Dienst das richtig vermitteln kann und warum genau diese Klinik und Therapie für mich so wichtig ist und keine Reha. Dazu müsste ich auch die strukturellen Unterschiede kennen.

Achso, zu erwähnen wäre vielleicht noch, dass ich damals ein paar Monate nach meinem Klinikaufenthalt vom MDK begutachtet wurde, da kam auch die Frage auf, ob ich nochmal stationär behandelt werden wolle, ob eine Reha in Frage käme. Da meinte ich, dass ich im Fall der Fälle gerne nochmal in die mir bekannte Klinik gehen wollte. Die Gutachterin konnte das nachvollziehen und soweit ich weiß hat sie das auch so in ihre Empfehlung an die Krankenkasse geschrieben. Diesen Bericht bekommt nun auch der ärztliche Dienst der Arbeitsagentur. Ich habe den leider nicht vorliegen.

Ich freue mich über Tipps und Anregungen. Danke :)* *:)

Antworten
d)ieM TIorxte


das aa kann dir auf keinen fall vorschreiben in welche klinik du gehst. in deutschland gibt es eine freie arztwahl. sie wollen zwar nen therapievortschritt sehen was verständlich ist, sie können auch empfehlungen geben aber letzten endes entscheidest du ganz allein wohin du gehst :)z

Ffli'ede>rgold


Dann wird das vermutlich von der Krankenkasse und der Rentenversicherung ausgeknobelt wer zahlt? Und dementsprechend welche Kliniken in Frage kommen. Wiegesagt - bei meiner Bekannten wurde das einfach so entschieden. Und beim Arbeitsamt fiel bisher auch nur das Wort Reha. Ich kann zu dem Thema auch nichts konkretes im Internet finden, außer dass es da halt Rehakliniken für Psychosomatik oder Krankenhäuser gibt. ":/ also müsste ich mich vorab vielleicht erstmal mit meiner Krankenkasse in Verbindung setzen oder wäre das nicht so schlau? Die Klinik bei der ich den Antrag über meinen Therapeuten gestellt habe wird sich ja mit der Krankenkasse in Verbindung setzen nehme ich an. Was das Arbeitsamt da für ne Rolle spielt ist mir noch nicht so klar. Sollte ich n Platz in der Klinik bekommen könnte ich mich dafür auch erstmal von nem Facharzt krankschreiben lassen oder?

S2unflo*wer_x73


Wenn es eine Reha-Maßnahme zum Erhalt oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit ist und von der Rentenversicherung übernommen wird, dann geben die eine Klinik vor. Man kann Wünsche äußern und ggf. Widerspruch einlegen - aber eine Garantie gibt es nicht.

Ob die Klinik in Frage kommt, hängt auch davon ab, welche Zulassung sie hat. Wenn nur Krankenkasse, dann wird das nichts, wenn es um eine Rehamaßnahme geht. Unterschied Klinik - Reha: Bei einer Reha der Rentenversicherung ist der Entlassbrief gleichzeitig ein Gutachten bzgl. Arbeitsfähigkeit.

Fulied[ergsold


Ich versteh das mit dem Erhalt bzw. Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit. Darauf zielen ja beide Konzepte ab oder nicht? Ich kann - wenn ich mir die therapeutischen Maßnahmen von einem Krankenhaus oder einer Rehaklinik im Bereich Psychsomatische Medizin angucke - egrlichgesagt keinen Unterschied erkennen. Fakt ist, ich kann gerade nicht arbeiten. Ich möchte wieder arbeiten. Dafür brauche ich gerade akut stationäre Therapie. Wer entscheidet dann also ob Reha oder Klinik und unter welchen Kriterien?

FSlieder4gold


* ich meinte dass ich das mit der Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit in dem Zusammenhang nicht verstehe. Gäbe es da unterschiedliche Therapien (das eine mehr körperlich ausgerichtet, das andere mehr therapeutisch) könnte ich das nachvollziehen und auch argumentieren aber so wird mir das nicht schlüssig ;-D

F_liegdergZold


Oder meintest du, dass automatisch die Rentenversicherung einspringt bei Arbeitslosigkeit?

dTie sTorztxe


na wenn du beim aa bist brauchst du dich nicht mit der rentenversicherung rumschlagen. die sind ziemlich knauserig. ich bin auch ein rehafall beim aa da berufsunfähig (ob körperlicho. psychisch spielt keine rolle)

und nochmal, dir kann niemand vorschreiben wo du hingehst. beschäftige dich mal mit der freien arztwahl und google mal danach. wichtig ist das therapieergebniss was du dann vorlegen musst damit sie bei dir im programm weitermachen :)z

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH