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Depressionsschleifen - Der Fehler im Programm

RMistridain_8vomD_Süden hat die Diskussion gestartet


Menschen, die Erfahrung mit Depressionen haben, kennen das: Man ist plötzlich nicht mehr imstande irgendetwas zu tun. Man kann keine Entscheidung treffen, und schon allein das Aufstehen vom Stuhl wird nahezu unmöglich.

Ich habe das heute wieder einmal erlebt und mich gefragt: "Was passiert da eigentlich in meinem Kopf?"

Die naheliegende Antwort lautet: Lethargie, Antriebslosigkeit. Aber das sind nur Wörter, die auch nicht viel erklären. Ich habe eine Weile darüber nachgedacht und bin zu einer Erklärung gekommen, die ich anhand einer Analogie illustrieren will.

Mein Modell ist ein Computerprogramm. Wer sich ein bisschen mit Programmierung auskennt, dem sind While-Schleifen ein Begriff. Diese Schleifen funktionieren ganz einfach: "Pass auf, Programm, so lange Bedingung x erfüllt ist, tue immer wieder abc!"

In Programmcode sieht das ungefähr so aus:

WHILE(x){

abc;

}

Manchmal verraten die Programmierer ihrem Programm nicht gleich, wie lange es in der Schleife bleiben soll. Dann sagen sie: "Lauf einfach los und mach Dir keine Gedanken!"

Als Code:

WHILE(true){

...

}

Und dann überraschen sie das Programm irgendwo in der Schleife mit einer Abbruchbedingung:

IF(Abbruchbedingung){

BREAK;

}

Das Problem ist, dass Programmierer zuweilen Fehler machen. So kommt es schon mal vor, dass sie versäumen, eine Abbruchbedingung einzufügen. Und dann läuft das Programm in eine Endlosschleife...

Ich laufe im Alltag ständig in solche Schleifen.

Die Sonne scheint. Ich möchte nach draußen. Um rauszugehen, muss ich mich erstmal anziehen. In den schmutzigen Stinkeklamotten kann ich aber nicht rausgehen. Also muss ich saubere Sachen anziehen. So ungewaschen wie ich bin, kann ich aber keine sauberen Sachen anziehen. Also muss ich zuerst duschen. Ich habe aber kein Duschgel mehr. Also muss ich zuerst Duschgel kaufen. Dazu muss ich rausgehen. Aber das heißt, ich muss mich anziehen...

FATAL ERROR

Man sieht, dass ich ein Problem habe. Und ich habe in diesem Szenario sogar netterweise angenommen, dass ich

a) noch saubere Wäsche habe,

und dass

b) in der Dusche keine Dreckwäsche liegt, die ich nicht in den Wäschekorb tun kann, weil der wiederum noch voll mit anderer Wäsche und überhaupt unter ganz viel anderem Gerümpel im Zimmer begraben ist.

Ein gesundes Gehirn würde jetzt einfach an irgendeinem Punkt in der Schleife ausbrechen und loslegen. Zum Beispiel sagen: "Ok, ich wasch mich schnell mit Kernseife und dann zieh ich die sauberen Klamotten an. Sobald ich vom Einkaufen zurück bin, wasche ich meine Schmutzwäsche, damit ich morgen wieder was Frisches anzuziehen habe."

Aber mein Gehirn kann das nicht. Das ist im Code nicht vorgesehen. Sie könnten einem Programm auch hundertmal sagen: "Brich mal diese Schleife ab. Du müllst gerade den gesamten Speicher voll und läufst unausweichlich auf einen Stack-Overflow zu. Lass das, hat doch keinen Zweck." Tja, Pech. Das Programm kann nun mal nur streng seine Anweisungen befolgen. Und wenn da steht "WHILE(true)", dann hat es sich da dran zu halten. Da hilft nur noch eine externe Autorität, die das Programm killt; aus sich heraus kann es nicht aufhören, durch die Schleife zu hetzen.

Was ist nun bei mir die externe Autorität? Manchmal ist es ganz banal: Ich habe Hunger, und wenn ich jetzt nicht einfach die Stinkeklamotten anziehe und was zu essen einkaufe, macht der Supermarkt zu. Nicht gerade die schönste Lösung. Aber zuweilen die einzige.

Antworten
P=lüsc)hbiexst


Das kommt mir doch teilweise sehr bekannt vor. ;-D

L5ewixan


Sehr "beliebt" ist auch, eine eigene negative Selbstwahrnehmung durch Schleifen zu bestaetigen bzw. zu verstaerken.

"Ich bin antriebslos" > "ich komme ueber meine Antriebslosigkeit nicht hinweg, also bin ich auch noch unfaehig" > "Leute versuchen mir zu helfen, aber ich bin unfaehig, dem zu folgen, also falle ich auch noch den Leuten zur Last, und bin eine Enttaeuschung" > "meine Unfaehigkeit und mein Versagen druecken mich nieder, daher habe ich keinen Antrieb".

Also bin ich antriebslos, unfaehig, eine Belastung, eine Enttaeuschung, ein Versager, und obendrein noch bekloppt, da meine Gedanken sich im Kreise drehen und ich nicht zu Potte komme.

R$istr-idin_v7om4_Südxen


Genau! Und das Ganze dann noch kombiniert mit "Wie man's macht, macht man's falsch." Zum Beispiel so:

Mir geht es schlecht. Ich würde gerne mit jemandem reden. Aber das ändert ja auch nichts, und jammern hilft sowieso nicht. Außerdem weiß ich ja, was der Andere antworten würde. Logisch: "Heul nicht rum, sondern tu was! Das ist Deine Verantwortung."

Wenn ich eh schon weiß, wie das Gespräch abliefe, brauch ich es auch nicht mehr zu führen.

Aber mir geht es immer noch schlecht. Und wenn ich nicht rede, muss ich jetzt selber damit klarkommen. Aber da kommt als Standardlösung sofort wieder der Gedanke an Suizid. Und das fänden die Anderen auch wieder nicht gut. Da fänden sie es sicher besser, ich würde mit ihnen reden.

Aber das hilft ja nix, hab ich ja schon drüber nachgedacht. Wahrscheinlich würden sie mich in die Klinik schicken. Vielleicht wäre es eh vernünftig, in die Klinik zu gehen.

Aber das hab ich ja nun auch schon mehrmals hinter mir. Und gebracht hat es letztlich auch nix. Man verliert nur Zeit und ist hinterher in einer noch schwierigeren Situation als vorher.

Also Reden fällt flach und Klinik auch. Hm, ich könnte mich mit Schnaps betäuben. Aber das bringt ja auch nix. Macht nur alles noch schlimmer.

Und spätestens da kommt dieses äußerst unerfreuliche Gefühl der "inneren Zappel-Lähmung": Innerlich rase ich in eine Richtung los, nur um sofort wieder haltzumachen, umzukehren und in eine andere Richtung zu laufen. Reden - Klinik - Alkohol - Suizid - Schlafen - Reden - Suizid - Alkohol - Klinik...

Was natürlich zur Folge hat, dass ich äußerlich eben in keine Richtung losgehen kann sondern einfach gelähmt sitzenbleibe, während mein Puls einen neuen Weltrekord aufstellt.

Zum Glück habe ich einen Vorrat Atosil im Haus, wovon ich mir im Notfall dann irgendwann zwei Tabletten einwerfe, und dann lässt die IZL allmählich nach. Und am nächsten Tag sieht die Welt meistens wieder ein bisschen anders aus.

ajmpazo]nxe67


Eine hervorragende Beschreibung...

Nur - wie bitte schafft man diese Gedankenkreisel ohne Pillen (oder Schnaps) dauerhaft zu unterbrechen? Wie kann man das "Programm" neu aufsetzen?

Hypnose?

NPL?

Rni^striEdin_v$om_Sü'den


Tja, das ist eine gute Frage. Debuggen kann ziemlich schwierig sein...

Bewusstes Atmen und Zählen als Skill hilft mir manchmal ganz gut. Aber ist natürlich auch nur ein Mittel, wenn man sich mal wieder in eine Schleife verirrt hat.

Ich kann mir gut vorstellen, dass es hilft, feste Rituale zu haben. Wenn man über Jahre jeden Tag um dieselbe Uhrzeit aufsteht, dann Morgentoilette, dann Kaffee etc., dann kommt man jedenfalls nicht mehr leicht an den Punkt, sich zu fragen, was man jetzt als nächstes macht. Ich kenne auch Leute, die das bis ins hohe Alter so gehandhabt haben und psychisch offenbar gut mit allen möglichen Katastrophen klargekommen sind.

Allerdings kenne ich keinen Depressiven, der es mal eben geschafft hätte, sich in so ein Raster zu begeben und das auch durchzuhalten. Und mir selbst behagt die Vorstellung eines so "langweiligen und spießigen" Lebens auch nicht besonders. Muss man wohl auch irgendwie der Typ für sein.

Ich setze ja darauf, mir langfristig bessere und stabilere Lebensumstände aufzubauen. Es ist schon arg ungünstig, in einem viel zu kleinen Zimmer im Studentenwohnheim zu wohnen, aus dem man eigentlich längst hätte ausziehen müssen und in dem man aus Platzgründen eigentlich nur mehr den ganzen Tag im Bett liegen kann; wenn man zudem außer dem Hausarzt praktisch null Sozialkontakte mehr in der Stadt hat, weil die Studienfreunde und Kollegen alle längst weggezogen sind, dann geht da einfach nicht viel. Dementsprechend versuche ich zur Zeit (sehr langsam...) mir eine größere Wohnung im Hamburger Raum zu suchen. Wenn ich das geschafft habe, kommen die nächsten Schritte - körperliche Gesundheit, Sozialkontakte, ggf. Betreuung, Job.

d/a&naet87


Ein Rythmus ist wichtig, wirklich wichtig. Wie sagte ein Therapeut mal zu mir:"Glauben sie wirklich ich habe Lust jeden Morgen aufzustehen, duschen, Zähne putzen, Frühstück? Nein! Vor dem Kaffee ist mein Hirn nicht mal auf Sendung, das mach ich, weil ich muss. Manchmal gilt das auch für die Arbeit, in jedem Fall für Haushalt."

Ok, ich hab ich wie ein Idiot gefühlt, aber ich fand den Gedanken überraschend hilfreich das ich dazu keine Motivation empfinden muss sondern es auch ohne Motivation erledigen muss. Ja, das ich es sogar richtig scheiße finden darf, während ich es tue.

Um beim Rechner zu bleiben: Du fährst gar nicht erst richtig hoch. Es muss kein total durchgetakteter Tag sein, aber so ein paar Anker sind enorm hilfreich und einfach Teil des normalen Routineprogramms. Hirn darf gerne woanders dabei sein.

Nun weiß ich auch das es nicht so wahnsinnig einfach ist. Weiß man denn woher deine Depressionen stammen?

R?istZridWin_voHm__Süden


Da ich schon einiges an Therapien, darunter eine zweijährige Psychoanalyse, gemacht habe, kann ich das schon ungefähr sagen. Eine bunte Mischung aus Kindheitsprägung und weiteren Lebenserfahrungen und Fallstricken.

Finde das auch interessant, was Dein Therapeut gesagt hat. Es scheint ja so paradox: Unsereins ist schon ohne äußere Zwänge total überfordert, wie sollen wir dann bitte solche Sachen hinkriegen wie täglich früh aufstehen und pünktlich zur Arbeit gehen, wenn schon Gesunde sich damit quälen müssen? Das ist auch ein Problem - ich habe gar kein richtiges Vertrauen mehr, dass ich sowas leisten könnte. Zu oft habe ich in den letzten Jahren erlebt, wie ich versagt habe, es trotz Terminen nicht aus dem Bett geschafft, ständig nur müde, jedes Gespräch anstrengend... Wem soll man so jemanden zumuten? Wird es nicht alles noch schlimmer, wenn ich tatsächlich irgendwo einen Job habe und scheitere? Oh, willkommen in der nächsten Endlosschleife... :=o

A{ndr8x9


Nette Beschreibung :)

Ich habe zwar keine Depressionen, allerdings kam mir gerade ein Gedanke:

Da Depressionen ja unter anderem auch mit Assoziationen überein gehen, wäre es da nicht möglich, diese umzuleiten?

Um dein Beispiel aufzugreifen: Ich will nicht einkaufen gehen

Stattdessen das ganze zu verlagern auf "ich will nicht im Laden XY einkaufen gehen"..sobald sich das gefestigt hat und die Einkaufsproblematik sich hauptsächlich auf einen Fixpunkt bezieht, fällt es dann leichter in den Laden ABC zu gehen?

dWan}ae8x7


Eine bunte Mischung aus Kindheitsprägung und weiteren Lebenserfahrungen und Fallstricken.

Ok, das ist komplizierter als "normale" Depressionen die eher so monokausal funktionieren, aber besser als völlig unerklärliche Sachen wie endogene Traurigkeit. Die stell ich mir so richtig kacke vor, ohne Grund, einfach Hirn im Arsch und Pech gehabt.

Das dumme bei so bunten Mischungen ist halt das in Kliniken oft Schema F abgespult wird und individuelle Anpassung nicht vorgesehen ist und wenn man dann zwar auch was von a hat, aber eben auch b, dann bleibt immer einse unbehandelt, aber das geht nur im Verbund.

Nimmst du gerade irgendwelche Medikamente abseits der Notfall-Medis?

Es scheint ja so paradox: Unsereins ist schon ohne äußere Zwänge total überfordert, wie sollen wir dann bitte solche Sachen hinkriegen wie täglich früh aufstehen und pünktlich zur Arbeit gehen, wenn schon Gesunde sich damit quälen müssen?

Kann man so sehen oder man kann sich überlegen ob die eigenen Erwartungen wie man sich fühlen müsste ein wenig zu weit oben hängen. So gings mir zum Teil. Irgendwie hat mir damals schon normales "oh kacke, schon wieder morgen" den ganzen Tag versaut. Heute geht es besser. Ich bin manchmal immernoch nicht so richtig angetan davon aus dem Bett zu müssen, eigentlich ziemlich oft, aber ich erwarte das auch nicht sondern nehm das Gefühl als gegeben hin, häng mich nicht ewig dran auf, zieh mein Morgen-Programm durch und ob es ein scheiß-Tag war oder nicht entscheide ich frühestens am Abend und nicht schon vor dem Aufstehen.

Die Perspektive fand ich nützlich, also nachdem ich mich darüber aufgeregt habe das ich so ein kack-Leben in dem man tausend Sachen machen muss auf die man keinen Bock hat gar nicht leben will und so eine armseelige Gestalt gar nicht werden will. Tot sein wollt ich aber auch nicht dringend genug, weiter gammeln auch nicht, also hab ich es dann doch mal mit der traurigen Spießerexistenz versucht. Sie hat ihre Mängel, aber sie ist eine deutliche Verbesserung. ;-)

ROistrid&in_vo>m_Südexn


@ Andr89

Das ist ein interessanter Gedanke, geht aber in diesem Fall am Problem vorbei. Es ist ja nicht so, dass ich in dem oben beschriebenen Beispiel nicht einkaufen will. Ich würde ja - aber es ist "logisch ausgeschlossen" bzw. "verboten".

Wenn ich stinkend und in schmutzigen Klamotten einkaufen gehe, fühlen sich die anderen Leute gestört. Außerdem gehört sich das einfach nicht.

Aber ungewaschen saubere Sachen anziehen gehört sich auch nicht.

Ebensowenig gehört es sich, sich ohne Duschgel, nur mit Wasser zu waschen.

Egal wie man es macht - es ist entweder ungehörig und untergräbt das Selbstwertgefühl noch mehr was nicht heißt, dass ich das nicht leider schon oft gemacht hätte...,, oder es wird ein richtiger Staatsakt man könnte sich ja zum Beispiel die ganze Haupt- und Körperbehaarung abrasieren, wenn nur die blanke Haut bleibt, könnte man die ja einigermaßen sauber kriegen mit Wasser... und Spüli? Hm...,, für den man keine Zeit und Energie hat.

Aber ich werd mal drüber nachdenken, inwiefern Dein Tipp trotzdem hilfreich sein könnte.

dxanaxe87


Nun ja, aber das ist so eine typische ich-kann-nicht-Schleife die sich recht schnell lösen liese, wenn man denn aus den vorgefertigen Strukturen aussteigen würde. Zum Beispiel kann man sich inzwischen das meiste liefern lassen, vom Edeka um die Ecke zum Beispiel, aber auch von anderen Onlineshops. Dann hat man Duschgel (und Waschpulver) und kann sich so wiederherstellen das man raus kann.

Aber du bist clever, du weißt das. Ergo muss dies ganze Verhalten einen anderen SInn haben. Den nämlich, gar nicht erst losgehen zu müssen, denn sonst würdest du ja einkaufen wenn dein Zeug alle ist. Du bist ja für die Verweigerung dieser Tätigkeit reich an Erfahrung aus der du lernen könntest. Also diese waschen, duschen, Klamotten Sache geht auch am Kern vorbei.

AJndcr89


Dafür kenn ich mit mit dieser Thematik leider zu wenig aus, aber könnte mir diese, sagen wir mal "Assoziations-Verlagerung" auf alle möglichen Bereiche vorstellen.

Der logische Ausschluß kommt ja beispielsweise - sofern ich nichts überlesen habe - daher, dass man eben in ungewaschenen Klamotten nicht raus geht oder kein Duschgel hat.

Wenn ich mich also darauf versteife, dass 'nur' ungewaschene Kleidung tabu ist, dann ziehe ich etwas anders an, auch wenn das nicht gut aussieht. Selbiges beim Duschgel - wenn man dieses Allgemeine Denken (die ungewaschenen Klamotten, fehlendes Duschgel etc) auf bestimmte Punkte fokusiert, kann man vielleicht gut mit Alternativen leben.

Ich meine mal gelesen zu haben, dass diese Art von Assoziations-Steuerung im Bereich von Zwängen und Tics angewandt wird.

Aber möchte nochmal herausstellen, dass das alles nur gerade ein Gedankengang bzw vielleicht eine kleine Hilfestellung ist um sich Alternativen zu schaffen - also fernarb jedes psychologischen Grundwissens :)

R\ist1ri!din_|vom_Sxüden


@danae87

Falls es Dich interessiert, kannst Du in meinen alten Fäden, z.B. [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/707209/ hier]] etwas mehr über die Hintergründe erfahren.

Im Moment nehme ich außer dem Notfall-Atosil keine Psychopharmaka. Ich habe jahrelang verschiedene Antidepressiva genommen, die letzten knapp drei Jahre Venlafaxin. Das habe ich vor ein paar Wochen eigenmächtig abgesetzt weil ich es nicht geschafft hatte, mir rechtzeitig ein neues Rezept zu holen,, seitdem merke ich keine nennenswerte Veränderung der Stimmung, aber ein geringeres Schlafbedürfnis, so dass ich endlich mal einen halbwegs guten Tag-Nacht-Rhythmus habe.

Das erhöhte Schlafbedürfnis war wohl die letzten Jahre auch ein Grund, weshalb mir vieles nicht gelungen ist. Erkannt habe ich das aber erst jetzt, ich dachte vorher, das sei halt normal. Insofern mal sehen, wie es die nächsten Monate damit weitergeht.

Was hält Dich in Deinem Tagesrhythmus bei der Stange? Hast Du einen Job und triffst Du Dich auch in der Freizeit mit Leuten? Das ist etwas, was ich mir erst wieder aufbauen muss. Ganz ohne äußere Strukturen ist es fast unmöglich, sich eine Tagesstruktur zu schaffen, finde ich.

R|istridi6n_vobm_Südxen


Ja, wahrscheinlich habt Ihr Recht. Es ist auch manchmal nicht einfach, sich selbst zu verstehen.

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