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Depressionsschleifen - Der Fehler im Programm

dCanameJ87


Und es ist echt was nützliches zu tun. Ich sollte mal ein historisches Rästel schreiben.

REistri9din_vpom_{xden


Jaaa! Das wär super! :-D

d5a(naex87


ber erstmal muss ich den Vortrag halten. ;-D ;-D

Rcistr3idin_Cvom_S;üden


Ich habe vor ein paar Monaten endlich mal "Das Foucaultsche Pendel" von Umberto Eco gelesen. Nebenbei hing ich die ganze Zeit bei Wikipedia. ;-D

So lustig: im Buch wird immer mal wieder Athanasius Kircher erwähnt, den kannte ich dank eines Hörspiels ("Gebirge" von Tom Peuckert), das ich vor einigen Jahren zum ersten Mal gehört habe. Und wie ich den nun wikipedierte, stelle ich fest, dass er mal im Besitz des Voynich-Manuskripts gewesen ist, mit dem ich mich erst kurz zuvor beschäftigt hatte. Manchmal glaube ich doch an die Große Verschwörung... ]:D

R~istriPdin_vo~m_Süxden


16. Tag, Morgenroutine geschafft. Heute hat es sogar mit dem früher Aufstehen geklappt. :-)

dpa9naex87


Sehr gut, die ersten schweren drei Wochen hast du fast rum. Wie fühlt es sich an?

stensib:elma^n


Die Sonne scheint. Ich möchte nach draußen. Um rauszugehen, muss ich mich erstmal anziehen. In den schmutzigen Stinkeklamotten kann ich aber nicht rausgehen. Also muss ich saubere Sachen anziehen. So ungewaschen wie ich bin, kann ich aber keine sauberen Sachen anziehen. Also muss ich zuerst duschen. Ich habe aber kein Duschgel mehr. Also muss ich zuerst Duschgel kaufen. Dazu muss ich rausgehen. Aber das heißt, ich muss mich anziehen...

Bau in deine Schleife das Egal oder Scheißegal ein:

while (true) OR (false) {

do everything

}

d.h. du duschst auch ohne Duschgel, du gehst ungewaschen raus, du gehst mit verschwitzten Klamotten raus, du gehst raus, ohne dich anzuziehen ...

RVistrid"in_vMom_Südexn


danae

Es fühlt sich gut an! Mein Körper scheint sich schon einigermaßen dran gewöhnt zu haben. Zumindest das Problem des starken Schlafbedürfnisses zur falschen Zeit ist deutlich zurückgegangen. :-)

sensibelman

Klingt vielleicht ein bisschen ZU entschlossen... ;-D

L0icwhtAm3Hiogrizcont


Ja, vor allem das

du gehst raus, ohne dich anzuziehen ...

;-D

dPanVae8x7


Super. Das doch schonmal wirklich eine gute Basis. :-D :)^

RfistrSidin_vuom_Süxden


17. Tag, Morgenroutine geschafft. Heute hat mein Körper beschlossen, schon gegen halb sechs aufzuwachen. Präsenile Bettflucht? ":/ ;-D

Hier schneit's! :-o

Als ich gerade das Fenster aufgemacht habe, musste ich erst mal auf den Kalender gucken. Vorgestern noch so schön warm, gestern hab ich schon ein bisschen gefroren, als ich nur im Hemd in der Stadt ein Eis aß, und jetzt versinkt die ganze Frühlingspracht, von der ich in den letzten Tagen so viele Fotos gemacht habe, unter einer Winterdecke. Naja, mir egal, ich muss den Schnee ja nicht bezahlen... ;-D

dUana]e87


Hier hats auch geschneit. Die Kinder waren sehr begeistert und jubelten die Pech Marie hätte wohl gerade Dienst bei der Frau Holle. ;-D ;-D

Ryistr&idin_Rvom_SRüden


18. Tag. Habe meine Routine heute morgen geschafft bis aufs Lüften, da war keine Zeit mehr, weil ich zu meinem Termin beim sozialpsychiatrischen Dienst musste. Der Termin war einerseits gut, weil er mir hilft, wieder ein paar Dinge anzugehen, aber er hat mir auch teilweise Angst und ein schlechtes Gewissen gemacht. Wär schön, wenn es irgendwie mal ohne letztere ginge. Aber vielleicht bin ich halt so einer, der dauernd Angst hat. :-/

Ich hab mit der Aktivität gleich angefangen, mir nämlich im Baumarkt ein paar Umzugskartons und eine große Plastikbox gekauft. War ein ganz schöner Akt, die Sachen via Bus nach Hause zu transportieren, und dementsprechend bin ich jetzt auch erstmal platt.

Gestern gings mir nicht gut - unangenehme Erinnerungen und eine traurige Grundstimmung. Trotzdem hab ich es irgendwie geschafft, Wäsche zu waschen. Immerhin.

Heute morgen hatte die Pechmarie wohl immer noch Dienst, aber jetzt wird Frau Holle sie wohl bald rausschmeißen. ;-D

dYanfaem87


Ich bin richtig stolz auf dich. Erstens weil du gestern trotz doofem Tag was geschafft hast, die Wäsche nämlich. Das ist schwer und zeigt deutlich das es voran geht. Zweitens weil du beim Termin im Dienst warst und drittens dann auch noch eine doofe Aufgabe gleich erledigt hast.

Magst du schreiben was da im Dienst besprochen wurde und was da nun an Aufgaben kommt? Und vielleicht wieso du ein schlechtes Gewissen hast?

Ja, hier kommt gerade so eine art eis-schnee-regen runter. Den mann auf den Rad beneide ich nur so mäßig. :=o :=o

Rzistpridinl_vom_Süxden


Danke dass Du hier so treu mitschreibst und mich unterstützt. @:)

Die nächsten Schritte sind nun folgende:

Informieren über Wohnungsgenossenschaften in Hamburg, ggf. gleich Anteil erwerben.

Nach Jobmöglichkeiten gucken. Ich hatte bisher die Absicht, überhaupt erstmal Wohnungssuche und Umzug irgendwie zu schaffen, aber die Sozialarbeiterin meinte, dass es halt schwierig werden könnte, überhaupt einen Job zu finden, wenn das alles jetzt noch länger dauert. Momentan könnte ich noch sagen, ich hätte eine Art Sabbatical gemacht nach der Promotion. Das ist eh so ein Punkt - ich hab keine Ahnung, wie ich bei Bewerbungen überhaupt mit dem Thema Krankheit umgehen soll, und was ich für Chancen habe. Und ja, ich weiß, dass Hamburg teuer ist und dass die Jobaussichten im Süden besser sind. Aber könnte ich mich da wohlfühlen? Sollte ich nochmal meinen endlich so fest gefassten Entschluss über den Haufen werfen? Das will ich eigentlich nicht, aber es scheint kompliziert zu sein...

Termin beim HNO-Arzt holen (hab ich gerade schon online gemacht), weil mein Gehör schon wieder schlechter wird. Der ganze Kopf scheint schon wieder verschleimt zu sein.

Hier habe ich immer das Gefühl selbst schuld zu sein meine Mutter vermittelt mir auch regelmäßig den Eindruck *augenroll*,, vielleicht liegt das ja an dem Staub und Dreck in meiner Wohnung? Jedenfalls habe ich Angst, dass das Gehör wieder fast ganz weg geht und ich wieder ein halbes bis dreiviertel Jahr dadurch massiv eingeschränkt sein könnte, so wie noch bis vor wenigen Monaten. Oder dass es sogar für immer hinüber ist.

Thema Essen. Ich weiß, ich habe längst wieder mein altes Essverhalten angenommen. Die Sozialarbeiterin meint, ich soll wieder auf regelmäßige und gesündere Mahlzeiten achten. Mal sehen, wie das klappt... Im Moment find ich einfach nur die ganze Situation scheiße. Und in meinem Kopf tanzen schon wieder Gedanken an Selbstzerstörung. %:|

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