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Depressionsschleifen - Der Fehler im Programm

d3anuae8!7


Ich finde das ist ein riesen Haufen auf einmal und würde das erstmal sortieren wollen bevor du dich da drauf stürzt. @:) @:)

Essen: Das hat bei dir doch so eine Stellvertreterposition für Liebe oder?

Job: Schau erstmal da wo du gerne hinwollen würdest ob sich da was ergibt. Wieso aufgeben bevor du geguckt hast? Wenn Priorität a nicht läuft kannst du immernoch umdisponieren. Ja, Hamburg ist sackteuer, aber man muss ja nicht direkt drinne wohnen. Und es gibt ja sonst auch noch andere Städte die nicht ganz so luxeriös sind aber im Norden liegen, so als Plan b und mit dem Süden kannst du dich beschäftigen wenn auch das nicht läuft.

Zu der Krankheit würde ich schlicht gar nichts sagen, das geht die Leute nichts an. Ich würde sagen das du nach der Promotion eine Auszeit genommen hast weil das eine enorm fordernde Zeit war und gut. Der Rest ist dein Bier und muss im Bewerbungsverfahren nicht thematisiert werden.

Was den Rotz angeht: Bist du allergisch gegen Hausstaub? Dann müsstest du ja auch gerötete Augen und ein Dauerniesen haben. Ansonsten eher nicht. Aber vielleicht hast du halt mehr so psychosomatische Dauerrotze, im wahrsten Sinne des Wortes die Nase voll? HNO find ich gut, auch gut das du gleich einen Termin gemacht hast. Ansonsten könntest du ja mal die Klassiker versuchen, aufgeschnittene Zwiebel neben dem Bett, inhalieren, feuchte Tücher, Tiger Balsam und Rotlicht. Kennst du Ohrkerzen? Klingt doof, helfen mir aber ganz gut.

dZanae<87


Übrigens: Ich mag dich, ich machs gerne. @:)

R+istrid.in_votm_Süxden


19. Tag, Morgenroutine geschafft.

Essen: Ja, so in der Art. Eine körperliche Ersatzbefriedigung für ein körperliches Bedürfnis - Berührungen. Und eben seit vielen Jahren feste Gewohnheit. Naja mal sehen, was ich da momentan hinkriege. Gestern Abend jedenfalls noch nix.

Job: Ich habe gestern Abend ein paar Stellenanzeigen gelesen. Da gibt es eine Firma in Hamburg, die ganz gut zu mir passen würde. Da arbeiten sogar zwei frühere Kolleginnen von mir. Die momentan angebotenen Stellen sind eher Laborassistentenstellen, aber ich werd meine Bekannten mal anschreiben, was die so über die Firma sagen und ob sie vielleicht wissen, ob demnächst eine Wissenschaftlerstelle frei wird.

Ich hab bei der Recherche einerseits festgestellt, dass ich echt gerne wieder arbeiten würde, aber andererseits hab ich auch immer das Gefühl, zu wenig Zusatzqualifikationen zu haben für die Dinge, die ich gerne täte. Ich werd in der nächsten Zeit mal versuchen, meine Programmierskills auszubauen. Beim Rätselbasteln hab ich ja schon mal wieder was gelernt.

Nach Wohnungsanzeigen hab ich auch geguckt. Wenn ich einen Job hätte, wäre es vermutlich gar nicht so schwierig, eine dann bezahlbare Wohnung zu finden. Immer noch teuer, aber immerhin.

Das ist wieder eine typische Schleifensituation: Erst eine Wohnung finden, einen "Ankerplatz", so dass man sich den Herausforderungen der Jobsuche, des Körpers etc. stellen kann - oder doch erst einen Job suchen, damit man sich eine vernünftige Wohnung leisten kann? Erinnert mich an den Hauptmann von Köpenick. Ok, das ist wahrscheinlich ein Problem, mit dem sich jeder rumschlagen muss. Wenn ich nur nicht immer so viel Angst hätte...

Übrigens: Ich mag dich, ich machs gerne. @:)

Das freut mich. Ich mag Dich auch. @:)

RUistlridind_vom_NSüdxen


20. Tag, Morgenroutine geschafft. Ziemlich spät heute, das passiert, wenn man beim Handywecker nicht auf "Später" sondern auf "Schließen" drückt und sich denkt: "Ach, egal!" Dann hab ich also noch eine Runde geschlafen und dabei nicht so feine Sachen geträumt - anyway, jetzt ist Tag und ich bin heiß auf Programmieren. Habe gestern mit einem Pythonkurs angefangen und will den unbedingt durchziehen. Macht Spaß und sollte mir bei der Jobsuche nützlich sein.

d6anaye87


Essen: Ja, so in der Art. Eine körperliche Ersatzbefriedigung für ein körperliches Bedürfnis - Berührungen. Und eben seit vielen Jahren feste Gewohnheit. Naja mal sehen, was ich da momentan hinkriege. Gestern Abend jedenfalls noch nix.

Mh, ich finde es total schwer mit sowas aufzuhören wenn das Problem, also der Mangel an Nähe in deinem Fall, noch besteht. Das ist ja ein normales Bedürfnis und ich kann mit dem Kaffee auch nicht aufhören wenn ich zu wenig Schlaf bekomme oder mit dem Speed. Die Müdigkeit meldet ja etwas an das erfüllt werden muss, auf die eine oder andere Weise.

Also entweder versuchst du erstmal das Problem anzugehen in dem du dir Kontakt suchst oder du musst zumindest etwas anderes finden das weniger problematisch wäre und dennoch als Ersatznahrung für die Seele taugt. Einfach so aufhören und seelisch hungrig bleiben stelle ich mir sehr schwer vor.

Ich hab bei der Recherche einerseits festgestellt, dass ich echt gerne wieder arbeiten würde, aber andererseits hab ich auch immer das Gefühl, zu wenig Zusatzqualifikationen zu haben für die Dinge, die ich gerne täte.

Im statistischen Mittel ein echtes Frauenproblem. ;-D ;-D Die anderen schreiben auch nicht auf was sie wirklich können. Wenn da steht sie haben Ahnung von Exel kann damit auch gemeint sein sie haben da schonmal eine Additionsaufgabe eingegeben. ;-) Noch dazu stehen da immer tausend Dinge die Arbeitgeber gerne hätten. Abgeschloßenes Studium mit Berufserfahrung, aber nicht Älter als Anfang 20, mobil, flexibel, 5 sprachig, Erfahrung in Fürhungspositionen und Projektentwicklung und das zu dem Gehalt eines Volontärs. 8-) 8-) Hab neulich sogar wirklich eine Volontärsstelle in meinen Bereich gesehen, 800 netto verdienst, Promotion bevorzugt. SIcher, wünschen darf man sich ja erstmal alles. ]:D ]:D

Also bewirb dich auch wenn es scheinbar nicht ganz passt und wenn du in irgendwas nur reingeschnuppert hast, aber zumindest die Grundlagen selbst erarbeiten könntest dann schreibs mit rein. Mehr als "Nein" sagen können sie ja eh nicht. ;-)

Das ist wieder eine typische Schleifensituation: Erst eine Wohnung finden, einen "Ankerplatz", so dass man sich den Herausforderungen der Jobsuche, des Körpers etc. stellen kann - oder doch erst einen Job suchen, damit man sich eine vernünftige Wohnung leisten kann?

Beides leichzeitig machen, dann kann man mit etwas Glück Bewerbungsgespräche auch mit Wohnungsbesichtigunen zusammen legen und manchmal wissen Leute in Arbeitsstellen auch freie Wohnungen oder so. ;-)

RZistr=idin_vHom_w9den


21. Tag, Morgenroutine geschafft. Drei Wochen rum :-o

Heute gibt's mal einen [[https://www.youtube.com/watch?v=B-m9A8mY-U0 Videotipp]]. Hat mich ziemlich berührt, so dass ich das Video gestern bestimmt zehnmal geguckt habe.

RRistridi/n_vom_Sxüden


22. Tag, Morgenroutine heute sehr spät geschafft. Ich muss mir mal angewöhnen, vor Mitternacht schlafen zu gehen.

Mit dem Pythonkurs komme ich gut voran, insofern bekämpfe ich mein "statistisches Frauenproblem". Ansonsten schaff ich nicht viel, vielleicht schon wieder zu wenig... So richtig übern Berg bin ich noch nicht, glaub ich.

dnaneae~87


Schicke Bilder. :-)

Ansonsten schaff ich nicht viel, vielleicht schon wieder zu wenig...

Meeep. Nein. Sicher nicht. Du schaffst deine Morgenroutine womit das klar definierte Tagesziel erreicht wäre. Das du darüber hinaus auch noch Zusatzprogramm machst und schaffst ist sehr löblich und verschafft dir die Plakette: "Ritter des Monats April". Unnötiges MItarbeiter-bashing wird nicht geduldet.

Das Bild vom Berg finde ich nicht so hilfreich weil es suggeriert es wäre ein Mammutaufgabe, aber dann wäre man durch. So erlebe ich selbst es nicht. Es ist eher ein täglicher Morgenspaziergang. Mal geht er bei gutem Wetter leicht vonstatten, mal kämpfe ich mich durch Regen und Sturm. Ob es leicht wird oder nicht weiß ich immer erst wenn es ansteht.

R-istrMidin_Fvom_Süxden


Ritter des Monats April

;-D

Ja, vermutlich hast Du Recht. Wär mir jedenfalls lieber wenn Du Recht hast und nicht die Stimme der Sozialarbeiterin in meinem Kopf. ;-) (Eigentlich sind es viele Stimmen, aber sie sagen seit Jahren immer dasselbe, nur in unterschiedlichen Formulierungen: "Irgendwann wirst Du dafür bezahlen, dass Du Dich jetzt nicht doller anstrengst." Die könnten echt mal 'ne andere Platte auflegen, die Penner! >:( )

Klar, es gibt immer Aufs und Abs, insofern war das Bergbild wohl nicht so gut. Ich meinte es eher so: Bisher ist meine Morgenroutine erstmal nur eine Episode in einer langen Zeit ohne Tagesstruktur. Ich möchte eine Zeit erreichen, in der die Morgenroutine wirklich so sehr Routine ist, dass Phasen des Nicht-Schaffens nur noch Episoden sind.

d7anLae8x7


Kommt schon noch. Hast ja noch nicht vor so langer Zeit angefangen das man das erwarten kann. ;-)

Sozialarbeiter.. öhm ja. Also so nett die auch sein können, ich finde die bilden sich hier und da ein wenig viel auf ihre paar Veranstaltungen in Psychologie ein. Mal im Ernst, als wäre einem selbst nicht klar wie das im Lebenslauf aussieht, aber es ist ja keine Frage der Anstrengung sondern der momentanen Möglichkeiten. Es wäre ja nicht so das du voller Elan aus dem Bett springst, der helle Morgen mit allen erfreulichen Möglichkeiten dich anlacht und du dann in aller Entschloßenheit ins Bett zurück gehst. ;-)

Es wird und für den nächsten Monat erfrag ich dann jeden Abend deinen Spaziergang. ;-)

R+istridi8n_vom_Süxden


23. Tag, Morgenroutine geschafft. Gestern wurde es wieder spät, ich muss das wirklich ändern. Dann geht es morgens auch wieder mit weniger Snoozes.

Dass Du in Zukunft nach dem Spaziergang fragen willst find ich gut. Bisher klappt das nämlich leider noch nicht so toll.

d]anaxe87


Kein Problem. Ich dachte erstmal der Morgen, der ist ja die Grundlage und dann Stück für Stück der Rest. :-)

Stell dir doch mal abends einen Wecker zum ins Bett gehen. Klingt albern, hatte ich aber auch eine Weile.

LtichtAm*HorBizoxnt


Stell dir doch mal abends einen Wecker zum ins Bett gehen. Klingt albern, hatte ich aber auch eine Weile.

Die Idee finde ich genial. :)^

Rfistr&idin_vofm_;Südexn


Habe mich die letzten drei Stunden im Bett gewälzt und kann einfach nicht schlafen. Ätzend! >:(

P8lüscthbixest


Das kenne ich nur zu gut.

Man müsste sich tagsüber mehr auspowern.

Als ich noch arbeiten ging war ich innerhalb von 20 min am pennen.

Jetzt geht es nie unter einer Stunde. :|N

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