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Depressionsschleifen - Der Fehler im Programm

L>aRucxola


Nachtrag - und nur weil ich coole Software programmieren kann, welche die "Fußsoldaten-Kolllegen" lediglich als Anwender nutzen, sollte ich mich hüten, überheblich auf diese herabzuschauen. Denn, wie gesagt, was die können, kann ich genauso wenig wie umgekehrt.

RtistrDidi?n_vomO_Süxden


Ha! Ich bin unbesiegbar! *mit der Stimme von Boris aus Goldeneye sprech*

LaRucola, kannst Du hellsehen? Ich liefere gerade das perfekte Beispiel für das, was Du geschrieben hast! :-D

Ich habe heute Nacht mal wieder nicht geschlafen, dafür habe ich gecodet. Ich habe in Python [[https://de.wikipedia.org/wiki/Conways_Spiel_des_Lebens Conway's Game of Life]] programmiert! So richtig mit Grafikausgabe. :-) Hatte das irgendwann schon mal in Java gemacht, damals aber ohne richtige Grafikausgabe. Und ich habe nicht in meinen alten Quellcode gelinst sondern alles from scratch programmiert. :)z Das zähl ich jetzt als meine Feuertaufe und mein Gesellenstück in Python. ;-D

Anschließend bin ich leichtfüßig unter die Dusche gesprungen. ]:D

8-)

dmanaex87


Hihi ;-D ;-D

LZaR'ucLolxa


:-)

L>aRucxola


Gibts das life-Dings eigentlich auch als dreidimensionalen Automaten?

Dann könntest Du das programmieren, und eine schicke 3d-Graphik-Ausgabe, dreh- und wend- und zoombar dazu :-D OpenGL oder so. Gibts das, PhytonGL?

L ichtEAmHorizoMnt


@ LaRucola

Ich empfinde "brav" und "Fußsoldat" als (ab)wertend. Brav = unterwürfig, Befehlsempfänger. "Fuß" = unten.

Wer beklatscht mich dafür, dass ich brav mit dem Wecker aufgestanden bin? Den Wecker gibt's übrigens in 3D.

Lya2Rucolxa


Na da kann ich nun auch nichts dran ändern.

Aber findest Du nicht, dass alleine schon die Fähigkeit, diszipliniert und pünktlich jeden Tag seinen Job anzutreten, etwas ist, wofür man durchaus Respekt empfinden sollte?

d~an^ae87


Heute zuviel gezockt, kaum gearbeitet. Also an dem Uni Kram, zu Gartenarbeit hab ich mich aber doch noch aufgerafft und nun sind die Sträucher wieder frei. Hausarbeit und Artikel liegen weiter auf Halde, aber Essen wird es geben. Man muss nehmen was man kriegen kann. ;-D ;-D

dZanaxe87


Bücher aus Uni geholt, sonst fast nichts gemacht. Was solls, habe mir erfolgreich eingeredet es sei eigentlich nicht schlecht dieses einfache Zeug für die Woche mit den Kindern in den Ferien zu haben. :=o :=o

R<istQri^din_vBom_Sü}den


Ich war heute morgen beim Arbeitsamt. Mir ging es die letzten Tage schon wieder mies, weil ich es nicht geschafft habe, den Antrag abzugeben. Das wollte ich nun heute tun und - tadaa - sie nehmen den Antrag noch gar nicht an, weil das Formular von der Krankenkasse erst nächste Woche kommt. Hab ich mir mal wieder ganz umsonst Stress gemacht. ;-D

Sei es, wie es sei; mein Gewissen ist jetzt erstmal beruhigt.

Ich widme mich jetzt schön weiter meiner Stimmendatenbank. Habe schon so viele alte Hörspiele, Filme und Serien wiederentdeckt! x:)

LdaRFucoSla


Noch mal was zum Grübel-Thema..

mir scheints immer mal wieder zu sein, dass Probleme nicht gelöst werden, weil jedes Beschäftigen damit (woran liegt es? was muss ich ändern damit es besser wird?) unweigerlich dazu führt, dass man in die Grübelspirale gerät, nichts scheint mehr zu passen, und anstatt es zu lösen, erstarrt man und kann gar nix mehr tun, Lähmung, depressiv.

Belastet mich akut gerade (da unzufrieden mit Wohnung und so).

Es gibt eine Reihe von Optionen, die in Frage kommen, aber keine ist ohne Nachteile, alles nur Kompromisse, und das darüber-nachdenken fühlt sich an wie als Billardkugel von Bande zu Bande zu prallen, nirgends zur Ruhe zu kommen und kein Ziel zu finden.

Das kann ab einem gewissen Ausmaß so schnell und viel und erdrückend sein, dass man gar keine klaren Gedanken mehr empfindet, nur so eine Art "Kurzschluß" oder "Hochgeschwindigkeitsnebel", kennt das jemand noch sonst? Ziemlich ätzendes Gefühl.

"normale, glückliche Leute" wählen einen der Kompromisse und ändern was, damit ist es bei ihnen zwar auch nicht perfekt, aber zumindest besser. Unsereins verharrt entscheidungslos im Leiden.

Das Grübeln scheint also ein Primärproblem zu sein, oder was liegt dem zugrunde?

ZYaXchariats M


Das Grübeln scheint also ein Primärproblem zu sein, oder was liegt dem zugrunde?

Liegt bei deiner Schilderung nicht vielmehr Angst als Grundproblem vor? ohne jetzt hier Riemann und seine vier Grundängste zu meinen

Das Grübeln ist der Versuch, das Optimum zu finden, die perfekte Lösung, mit der man so gut wie möglich weg kommt, am meisten gewinnt, am wenigsten verliert, am wenigsten verändern muss, am wenigsten falsch machen kann?

Angst davor, etwas falsches zu tun, das Gesicht zu verlieren oder durch eine Entscheidung die (negative) Aufmerksamkeit der Mitmenschen auf sich zu ziehen, oder Farbe zu bekennen und sich selbst den anderen zu offenbaren, oder die Angst vor dem mit der Entscheidung verbundenen Aufwand und der notwendigen Arbeit?

Es gibt eine Fülle an Folgekonsequenzen, die dem Entscheiden nachfolgen können, darum verharrt man in einer Starre, um den Ängsten zu entgehen, indem man nichts tut.

Man bleibt unschuldig an möglichen Fehlern, die man ggf. macht, and Konsequenzen, denen man sich dann nicht entziehen kann, weil man die Verantwortung nicht auf andere verlagern kann...

Vieles möglich. Als Kernproblem sehe ich in deiner Schilderung das Thema Angst als Primärproblem.

*:)

L`aRu0coxla


Hm, glaub ich eigentlich weniger..

eher fehlende Akzeptanz. Akzeptieren, dass das Leben letztlich ein Hangeln von Kompromiss zu Kompromiss ist, und die zugrundeliegende Sehnsucht nach sowas wie einem "stabilen, guten, kompromissfreien Ziel-Grundzustand, mit dem es einem immer gut geht" nie erfüllt werden wird.

d?anxae87


"stabilen, guten, kompromissfreien Ziel-Grundzustand, mit dem es einem immer gut geht" nie erfüllt werden wird.

Bei mir war das Problem das ich eine total falsche Vorstellung davon hatte wie es den anderen geht wenn es ihnen "gut" geht. Ich hatte meine Highs im Kopf und keine Vorstellung davon das andere Menschen Drogen nehmen müssen um so glücklich zu sein. Ein NormalNull kannte ich schlicht nicht und deshalb habe ich das oft mit "geht mir nicht gut" verwechselt, weil eben kein Glücksgefühl da war.

Nachdem ich meine Vorstellungen da korrigiert habe wurde es sehr viel leichter.

d<anaex87


Bin übrigens gerade im Stress, habe heute Ref, esfehlt noch Handout und bisschen background. Und das mach ich dann mal jetzt. ;-D ;-D

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