» »

Depressionsschleifen - Der Fehler im Programm

d&anaIe87


Ich warne dich mal eben. Bin nun eine Woche im Urlaub. Aber wenn ich zurück bin will ich hier lesen das du artig draussen warst, ja? :)_ :)_

RjistriZdin;_vo{m_Südxen


Öh... aye! ;-D

Glückwunsch zur Abgabe, ich wünsche Dir einen schönen Urlaub! :)_

Und viel Glück für die Stelle! Wo in Niedersachsen wär das denn? Und wo wohnst Du eigentlich zur Zeit? Kannst Du mir ja per PN schreiben.

d[ana#e87


Mach ich heut abend. Nun melde ich mich erstmal zurück und erwarte deinen Bericht. 8-) 8-)

RListr-idink_vom8_Süxden


Willkommen zurück!

Also ich habe Mitte der Woche diverse Sachen in der Stadt erledigt, war Freitag schwimmen, habe mich am Samstag mit einer Freundin und Sonntag mit meiner Klinikclique getroffen.

Ich habe mich viel weniger bewegt als wahrscheinlich gut gewesen wäre. Heute ist also wohl ein Spaziergang angesagt.

dlan6ae87


Na, so wenig klingt es aber gar nicht, sehr gut. :)^ Und irgendwas hätte man ja immer noch besser machen können, dass ist kein Maßstab. ;-D ;-D

Rpistridin_pvom_"Südxen


Ich bin heute Abend in die Stadt spaziert. War ganz schön kühl, da musste ich stramm marschieren. ;-D

a nn{c2heCn2


ich kenne solche schleifen leider sehr gut. mir hilft es manchmal, mich zu einer einzigen kleinen sache zu zwingen/motivieren. z.b. nur zum duschen. manchmal hab ich danach doch mehr schwung, als ich gedacht hätte. oder den müll rauszubringen oder sowas. momentan geht es mir ziemich gut und ich hab solche momente viel seltener, aber ich nehme sie auch gelassener. wenn ich mal an einem tag nict viel zustande bringe, ist das halt so. das ist kein weltuntergang. ich weiß, dass irgendwann ein tag kommt, an dem ich wieder einen energieschub habe und dann viel auf einmal schaffe.

d[aneae;87


Sehr schön, Ristridrin. Und heute schon draussen gewesen? Ich hab ja vor heute rauszugehen um mit den Kindern Kastanien zu sammeln, für den Vorrat an Kastanienpulver. Oder Äpfel, für Apfelmarmelade und Saft. Vielleicht kann ich sogar Apfelwein ansetzen, mal sehen. ;-D ;-D

Reistriydinn_vomJ_Süden


So, bin eben noch in die Stadt spaziert.

Hier vor meinem Fenster laufen auch jeden Herbst die Kinder herum und sammeln Kastanien. Da merke ich dann immer, wie lange ich hier schon wohne. ;-D

d.anael8x7


Wir waren nicht draussen, die Kinder haben mich bestreikt. :-|

RmisdtridEin_vomh_Südexn


Oh, mit Transparenten, Trillerpfeifen und Megafon? Gib in den Tarifverhandlungen nicht nach! :p>

dkana,e8x7


Mit Sitzstreik. Die haben sich schlicht und ergreifend geweigert raus zu gehen und haben so lächerliche Dinge wie Wetter und da besoner Kälte isn Feld gefphrt. Pfft.

Mzimixko


Moin, den Faden gibt es ja schon ne Weile. bin erst auf Seite 3. Habe ein Lesezeichen gesetzt. Ich habe meine Gedanken und mein "Gefangen-Sein" noch nie so gut beschrieben vorgefunden wie hier. Ich konnte es meinem Arzt ebenfalls nur schwammig erklären. Es ist exakt so wie beschrieben.

Momentan bekomme ich wieder gar nichts hin außer den nötigsten Haushalt. Ich befinde mich im Studium, bin theoretisch am Ende angelangt, aber mir fehlt noch wahnsinnig viel an Seminaren, Abgaben, etc. Da es keine Höchstgrenze gibt ist das nicht fatal, hatte noch Glück...

Mein größtes Problem sind meine Arzttermine, die ich alle nicht wahrnehme weil ich zu müde / zu depressiv bin und dann aufgrund von Angst vor der Reaktion / vor dem Anrufen ewig brauche, um einen neuen Termin zu machen. (ewig = es vergehen mehrere Monate) Ich habe leider einige Baustellen, mehrere Krankheiten und müsste dringend einen Zahnarzttermin machen (Schmerzen), einen beim Hautarzt, einen beim HNO und einen beim Endokrinologen, Schilddrüse ist wieder unbehandelt obwohl ich einmal in Behandlung war..

Bin leider auch suizidal. Fühle mich nicht verstanden, mein Mann hat selber ein turbulentes Leben, und wenn ich sowas großes offenbare, spüre ich seine Überforderung und damit ist mir auch nicht geholfen.Mein nächster Psychologentermin ist erst Ende Oktober, das ist erst wieder ein freier Termin. Wollte nur mal (auch für mich) den aktuellen Stand aufschreiben. Ich fühle mich so nutzlos, so sinnlos und so "abgehängt", dass ich nichts mehr hinbekomme. Alle in meinem Freundeskreis schließen ihr Studium ab, arbeiten, promovieren usw., und ich muss lernen, Zähne zu putzen? Das ist doch verrückt. Rausgehen, auch nur zum Brötchen holen ums Eck, ist für mich ein riesiger Akt. Auch dusche, allg. Körperpflege schaffe ich nicht gerade häufig. Obwohl es mir gut tut und ich es toll finde! Es ist paradox. Hoffe, das wird wieder besser. Bin wirklich in einer Schleife gefangen. Ich lese morgen weiter, ich quäle mich nun ins Bett auch wenn ich wieder weiter grübeln werde.. Danke dass ihr eure Gedanken hier teilt. Ich bin gespannt, was sich in den 33 Seiten so verbirgt ;-D

R@is~tridin_v,om_Sxüden


Hallo Mimiko,

lass Dich erstmal drücken :)_

Mit den Arztterminen ging es mir in den letzten zwei Jahren genauso wie Dir. Ich habe es oft nicht geschafft hinzugehen, weil ich nachts nicht schlafen konnte und mich dann morgens eine bleierne Müdigkeit gehindert hat, aufzustehen, oder weil ich mich einfach nicht aufraffen konnte, es mir als zu große Anstrengung erschien. Und genau wie Du habe ich mich wegen der verpassten Termine hinterher noch schlechter gefühlt und aus Angst wochen- oder monatelang keinen neuen Termin gemacht. Besonders geschämt habe ich mich, wenn es bei einem Arzt mehrmals hintereinander passiert ist. Außerdem habe ich auf die Weise sogar mal Probleme mit der Krankenkasse bekommen, weil ich nicht rechtzeitig eine neue Krankmeldung eingereicht habe. Wenn sie mir da das Krankengeld gestrichen hätten, wär ich echt in Schwierigkeiten gewesen.

Zur Zeit geht es deutlich besser, ich schaffe es, meine Krankmeldungen rechtzeitig zu besorgen und einzureichen und ich gehe zu meinen Terminen. Es muss also nicht für immer so bleiben. :-)

Zähneputzen und allgemein Körperpflege, so banal es klingt, sind wohl für viele Depressive ein Problem, auch für mich oft. Klar, dass man sich dann noch mehr als Versager fühlt. Ja, und dann der Vergleich mit dem (ehemaligen?) Freundeskreis, oder vielleicht sogar mehr der Vergleich mit dem (Ideal-) Bild, das ich von mir selber habe. Ich habe einen Doktortitel und habe mir immer vorgestellt, dass ich dann einen gutbezahlten Job und ein gewisses gesellschaftliches Ansehen haben würde, und ein geregelteres Leben. Stattdessen weiß ich heute nicht, wie ich in Zukunft in einer neuen, teureren Wohnung und von noch weniger Geld überhaupt über die Runden kommen soll, und diese Woche habe ich einen Antrag auf Anerkennung einer (Schwer-)Behinderung gestellt.

Ich glaube, gerade die Erwartungen, die wir an uns und an das Leben haben, stürzen uns in solche Verzweiflung, wenn wir im Laufe der Zeit zusehen müssen, wie Erwartungen und Wirklichkeit immer weiter auseinander klaffen.

Wahrscheinlich liegt darin der Schlüssel - wir müssen wieder lernen, uns und das Leben zu akzeptieren, zu lieben und nicht mehr an früheren Erwartungen und Idealvorstellungen zu messen. @:)

d<anaUe8x7


Ja, find ich auch. Loslassen hilft enorm. :)z :)z

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH