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Depressionsschleifen - Der Fehler im Programm

RYistridXin_Tvomx_Süden


6. Tag, Morgenroutine geschafft (noch nicht gefrühstückt und die Zähne geputzt, aber das kommt noch und werd ich in Zukunft nicht mehr dazusagen - meine entscheidende Hürde ist ja das Aufstehen, Duschen und Anziehen).

*brav protokollier*

Aufgabe für heute: Antrag ausfüllen, soweit ich da alleine Bescheid weiß.

Gefreiter Ristridin Rapport Ende. 8-)

L?ichdtAmBHorixzont


:)^

d(acnaex87


Sehr gut! Das klingt nach wirklich Bewegung, bin stolz auf dich! Geht es dir auch so, das du dich gleich ein wenig leichter fühlst wenn sowas irgendwie seinen Gang geht und man das geschafft hat? Ich hab dann so richtig das Gefühl das ich leichter, schlanker, schöner und so allgemein besser bin. ;-D ;-D

R8istridiqn_vom_tSüdxen


Also "leichter, schlanker und schöner" fühle ich mich nicht. ;-D Dazu ist mein Übergewicht ein zu unübersehbares Problem. Aber ich fühle mich weniger nutzlos und weniger als Versager, und ich habe weniger Zukunfts-/Existenzangst.

Habe heute kaum etwas ausgefüllt. Nur die einfachen Fragen - Familienstand und Bankverbindung - da war ich mir wenigstens sicher. ;-D

Aber ich muss das zum Glück noch nicht in den nächsten Tagen abgeben, außerdem brauch ich eh noch Unterlagen von der Krankenkasse, die nicht vor Mai kommen.

Dafür habe ich mich heute mit vielen interessanten Themen beschäftigt (z.T. angeregt durch andere Fäden hier). Das war auch gut, wenn ich mich auch manchmal innerlich aufrege. Aber ich hab mich in den letzten Tagen hier viel an den Diskussionen beteiligt, das ist erstens eine Form von sozialer Interaktion und zweitens erinnert es mich daran, dass ich doch im Studium und drumrum einiges gelernt habe. ;-)

R3istzridin>_vomV_SübdUen


7. Tag, Morgenroutine geschafft. Eine Woche! :-D

Heute bin ich schwerer aus dem Bett gekommen, weil ich mich gestern noch bis halb zwei hier im Forum festgelesen hatte. Beim Aufstehen geholfen hat mir die Aussicht, die Woche vollzumachen, und auch die Tatsache, dass die "Pflicht" sehr überschaubar ist. Schnell duschen, was anziehen, Fenster auf, und dann kann ich mich wieder aufs Bett fläzen. ;-D

Das ist ja der Plan: jetzt, wo ich sonst nicht viel zu tun habe, die Routine ins Hirn brennen, damit ich das auch schaffe, wenn mich im Anschluss wieder ein langer Arbeitstag erwartet.

Ohne diesen Faden hätte ich es vielleicht nie so weit geschafft. Ich glaube, das letzte Mal regelmäßig früh aufgestanden zu Hause (sprich: nicht in einer Klinik) bin ich 2007...

Danke Euch!

RXistri3din_vodm_Sxüden


War gerade Klavierspielen und habe mich davor mal wieder mit Fastfood vollgestopft. War beides frustrierend... Ich war vorher wieder in einer Schleife - was Schnelles kochen, in die Stadt fahren, Bringdienst? Bin dann beim Bringdienst gelandet (natürlich nicht nur ein Gericht bestellt). Den Schlüssel zum Musikraum aus dem 4. Stock zu holen war schwer, mein Klavierspiel hat mir nicht sonderlich gefallen, ich hab außerdem den Verdacht, das mein Gehör schon wieder schlechter geworden ist, den Musikraumschlüssel wieder hochzubringen war noch schwerer.

Da sind sie wieder, die Schuldgefühle, die Angst, die Einsamkeit...

Ich schreibe das hier, damit nicht der Eindruck aufkommt, es liefe ja jetzt irgendwie alles super. Ich weiß ja nicht, wer hier noch alles mitliest und selbst betroffen ist - es ist ein Auf und Ab, und wenn Ihr immer wieder scheitert, dann seid Ihr damit nicht allein. Ich scheiter auch.

PFlüsc|hbiexst


Bin genauso betroffen und freue mich, damit nicht alleine zu sein. ;-D

PAlüsAchbiexst


Bin genauso betroffen und freue mich, damit nicht alleine zu sein. ;-D

L9ich,tAmHorxizont


Lass Dich nicht entmutigen. Und sei nicht so hart zu Dir selbst.

Ich habe leider auch Erfahrungen mit diesen beschissenen Schleifen. Zwischenzeitlich war ich so taub, dass ich die Schleifen nicht einmal mehr bemerkte und wirklich glaubte, ich sei ganz ruhig und mir wäre aufrichtig alles egal. Der Körper sagt einem aber irgendwann, dass das nicht stimmt…

Rvistr1idin_+vom_Süwden


Wir könnten einen Orden gründen: die Ritter der Dämmerung. Gemeinsam trotzen wir den heimtückischen Schleifen! :)z

L0icHhtAmHor!izont


Ich schließe mich dem Orden an. :-)

dOanlae8@7


Mh, Klavierspielen funktioniert also nicht so gut um aus Schleifen auszusteigen. Kann man ja erstmal vermerken, denn offenbar hast du da eine Erwartungshaltung an dich und wenn mans o bläs ist, dann erfüllt man die eh nie. ;-D ;-D

Was steht denn noch zur Auswahl an Dingen die eventuell helfen Schleifen zu durchbrechen?

Und Gratulation zur ersten Woche!

RKistri=dinp_vom_1Südexn


8. Tag, Morgenroutine geschafft. Heute ging alles langsam. Ich habe ganz schön mit mir gerungen. Das einzige, was mich dann doch aus dem Bett gelockt hat, war die Hoffnung, dass es irgendwann leichter wird, wenn ich weitermache. Jetzt, frisch geduscht, geht es mir besser, wenn ich auch noch nicht allzu wach bin.

Was genau heißt denn bläs und was ist das für ein Dialekt?

dfana$e87


Gemeit war "bläh" und das ist kein Dialekt sondern das Geräusch das ich in solchen Momenten zwecks Selbstbeschreibung von mir gebe. ;-D ;-D

Die zweite und manchmal noch die dritte Woche ist die schwerste, jedenfalls bei mir. Wir bei Fastenkuren und so. Irgendwie checkt der Körper wohl das man es ernst meint und wehrt sich.

Lass dich mal umarmen, du machst das wirklich super! :)_ :)_

Roistridi[n_vom_Südxen


Danke |-o :)_

Ja, als Physiker würde ich dazu "Aktivierungsenergie" sagen - muss erstmal ein Stück den Potentialberg raufklettern, bis die Sache ins Rollen kommt. ;-D

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