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Als Escort-Dame arbeiten? (Depressionen und andere Probleme)

CWat62m01x6 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bräuchte mal eure Hilfe bei folgendem Thema:

und zwar leider ich unter Depressionen und einer Borderline-Störung. Präzisere Informationen sind in anderen Threads zu finden. Es ist so, dass ich unbedingt unabhängig sein möchte. Den Kontakt zu meiner Familie möchte ich abbrechen, und endlich nach Monaten wieder arbeiten und irgendwann, sobald ich genug Rücklagen habe, in eine andere Stadt ziehen. Bisher habe ich das aufgrund meiner Depressionen nie unter einen Hut bekommen; war sehr antriebslos und verlor meine Lebenslust. Seit einigen Wochen nehme ich Antidepressiva und sie wirken schon langsam.

Gestern hatte ich ein Vorstellungsgespräch bei der Chefin einer bekannten High-Class Escortagentur, und allein für die Mindestbuchungsdauer von 2 Stunden würde ich verdammt viel Geld bekommen. Nebenbei würde ich mein Abitur nachholen.

Ich habe einfach so eine riesengroße Lust auf viele Männer und Abwechslung in Form von Unternehmungen, für die ich sonst keine Begleitung finden würde. Mit dem Beruf per se habe ich absolut kein Problem; ich freue mich sogar richtig darauf, damit anzufangen.

Es ist aber so, dass ich Angst habe, dass mein Verlangen nach vielen Männern und vielem Geschlechtsverkehr letzendlich schlecht für meine Psyche sein wird. Ich bin nicht wirklich stabil, habe kein soziales Umfeld mehr (außer Menschen, die ich nicht mag: meine ''Familie'') und Freundschaften werde ich durch die Männer ja mit Sicherheit auch nicht knüpfen. Ich habe Angst, mich vom Leben abzuschotten. Nebenbei werde ich nämlich kontinuierlich für mein Abitur lernen. In einem normalen Beruf würde ich Menschen ohne sexuellen Hintergrund treffen und so mit Sicherheit auch Freunde finden; andererseits könnte ich mir meinen derzeitigen Traum, den ich mit dem vielen Geld verwirklichen könnte, dann vergessen. Zum Reden habe ich nur meine Psychologin - für eine Stunde in der Woche. Zudem müsste ich einfach zu viele Stunden arbeiten, um auf (im Gegensatz zur anderen Summe) mickirige 450,- zu kommen und hätte nicht die Möglichkeit, genug Zeit für ein super Abi zu investieren.

Zwar würde ich wieder am Leben teilnehmen, doch am Ende des Tages (bzw. nach Ende des Dates) alleine sein und niemanden zum Reden haben...

Mit meiner Schwester möchte ich noch den Kontakt halten, und letztenendes würde ich in ihre Nähe ziehen, in eine teure Großstadt. Ich wüsste nicht, wie ich ihr erklären sollte, mir auf einmal solch einen Lifestyle finanzieren zu können alleine in meinem Alter ohne richtige Berufsausbildung... Solche Sachen gehen mir momentan durch den Kopf, und ich weiß einfach nicht, wie ich mich entscheiden sollte...

Danke schonmal für eure Hilfe!

Antworten
é.pinxe


Es ist aber so, dass ich Angst habe, dass mein Verlangen nach vielen Männern und vielem Geschlechtsverkehr letzendlich schlecht für meine Psyche sein wird. Ich bin nicht wirklich stabil, habe kein soziales Umfeld mehr (außer Menschen, die ich nicht mag: meine ''Familie'') und Freundschaften werde ich durch die Männer ja mit Sicherheit auch nicht knüpfen. Ich habe Angst, mich vom Leben abzuschotten.

Ich denke, Deine Ängste kommen nicht von ungefähr.

Bist Du in kontinuierlicher Gesprächstherapie?

D|ieFtüc{hsinx80


Hm, ich glaube das dies so eine eigene Welt für sich ist und das dieses vermeitlich schnelle Geld einen nicht wieder losläßt.

Was sagt den deine Therapeutin dazu?

Bqlack 0Gun


psychisch und emotional labil, ohne soziales umfeld - ich halte das für eher schlechte voraussetzungen, um in so einer branche zu arbeiten. ich sehe da eine nicht zu vernachlässigende gefahr, in "weniger glamouröse" segmente des business abzurutschen. davon abgesehen: um im escort-bereich erfolgreich sein zu können, benötigt eine frau nicht nur gutes aussehen, stilsicherheit und gute umgangsformen, sondern auch charisma und eine gewisse "weltgewandtheit", muss etwas interessantes zu sagen haben. (auch wenn viele themen nicht gehen, weil sie ein stimmungskiller wären; und zu persönlich darfs dann auch wieder nicht werden.) ob jemand, der latent depressiv sowie isoliert ist, es hinbekommt, solch eine angenehm bis unterhaltsame begleitung zu sein, halte ich für fraglich. und dann wäre man wieder bei dem was ich am anfang gesagt habe: der gefahr, in gewöhnliche prostitution abzurutschen; in eine abhängigkeit, aus der sich jemand mit deiner vorgeschichte kaum noch befreien könnte.

ich würde die finger davon lassen. viele männer, viel geschlechtsverkehr kannst du übrigens auch "einfach so" haben. wenn du gut genug aussiehst, um von einer escort-agentur auch nur in betracht gezogen zu werden, solltest du in klubs kein problem haben, 'interessierte' männer aufzutreiben.

C=at2x016


Bist Du in kontinuierlicher Gesprächstherapie?

Eigentlich nicht... Aufgrund meiner Antriebslosigkeit habe es es eine Zeit lang nicht geschafft, und bevor sie die Therapie abbricht, habe ich vorgeschlagen, ein paar Wochen zu warten. Jetzt geht wieder so einiges nach ein paar Wochen (vor allem dank der Tabletten), und am Montag habe ich endlich wieder eine Sitzung.

Was sagt den deine Therapeutin dazu?

Das habe ich bis dato noch nicht thematisiert, werde es aber am Montag.

C=at20k1x6


um im escort-bereich erfolgreich sein zu können, benötigt eine frau nicht nur gutes aussehen, stilsicherheit und gute umgangsformen, sondern auch charisma und eine gewisse "weltgewandtheit", muss etwas interessantes zu sagen haben.

Ja, die Angst hatte ich vor einiger Zeit auch. Allerdings habe ich mal mit einer anderen Escort-Dame über das Internet geschrieben, und sie gab mir den guten Rat, eine andere Rolle zu spielen. Sich einen anderen Namen (auch gegenüber der Chefin) auszudenken, sich über einen Beruf bis ins kleinste Detail zu informieren, um vorzugeben, darin tätig zu sein und sowas. Das habe ich getan und mich gut vorbereitet. Anfangs war ich etwas nervös, habe dann beim Treffen aber meine Schauspielkünste und Probe gestellt und war erfolgreich. 8-)

Ich habe einiges zu erzählen; ich befasse mich primär mit dem Lesen sämtlicher Klassiker, interessiere mich für vieles und recherchiere viel über Themen etc. Ansonsten bin ich ja eh eine ganz andere Person mit einer ganz anderen Lebensgeschichte, in der ich schon einiges erlebt habe. :=o

der gefahr, in gewöhnliche prostitution abzurutschen; in eine abhängigkeit, aus der sich jemand mit deiner vorgeschichte kaum noch befreien könnte.

Also das wäre für mich beim besten Willen absolut undenkbar! Ich habe mich mit sehr präzise mit Prostitution in jedweder Form auseinandergesetzt, und hätte mich niemand in einer gehobenen Escort-Agentur gewollt, hätte ich mir den Gedanken auf jeden Fall aus dem Kopf geschlagen. :-|

LOouisiaxna


Wenn man diesen.... Job.... schon machen möchte, sollte man ein dickes Fell haben, ein strammes Selbstbewusstsein und ein gutes Gespür, wann etwas zu viel wird.

Ich fürchte, nichts davon hast Du. Da kommt man schnell unter die Räder, landet im Drogensumpf oder auf der Straße.

Du hast offensichtlich auch niemanden, der Dir mal beistehen würde, wenn es mal knüppeldick kommt.

Warum nicht einfach einen ordentlichen Job machen? Oder glaubst Du, dass man Dir aus reiner Herzensgüte so viel Geld für die Mindestbuchdauer von 2 Stunden zahlt?

Ich stelle mir mal vor, dass so eine Agentur so was ist wie ne Zeitarbeitsfirma, nur dass dort nicht Deine Leistung sondern Dein Körper vermarktet wird. Und Zeitarbeitsfirmen nehmen i.d.R. eher Rücksicht auf die zahlende Kundschaft als auf die Edelnutte, und was anderes ist man dann nicht, die Stress macht. Auch wenn eine Agentur sagen sollte, die Mädels können Aufträge ablehnen, so macht die Agentur das sicherlich nur bis zu einem bestimmten Grad, danach bist Du raus.

Überlege es Dir gut. Wenn es Dir schon nach sexueller Abwechslung zumute ist, dafür gibt es Clubs, und dort könntest Du auch selbst bestimmen, und zwar zu 100%. Ansonsten gibt es noch zu bedenken, dass die Vergangenheit sehr mächtig ist, das solltest Du als Borderlinerin wissen. Man kann sich seine Vergangenheit nicht wie ein dreckiges Hemd abstreifen, sie wird immer Teil von Deinem Leben sein, und da solltest Du genau überlegen, ob Du das wirklich riskieren willst.

C]omrxan


Cat2016, der Spagat, in diesem Gewerbe zu arbeiten und parallel einen hochwertigen Bildungsabschluss anzustreben, ist nicht einfach. Um dies durchzuziehen muss Frau mit beiden Beinen absolut fest im Leben stehen, klare Ziele haben, und zu kühler und konsequenter Berechnung in der Lage sein. Außerdem braucht man sehr viel Disziplin für dieses Doppelleben.

Wenn du dazu nicht in der Lage bist, besteht die Gefahr, dass du wankelmütig wirst und durch die Gewöhnung an den Job und an das vergleichsweise hohe Gehalt den kurzsichtigen Weg vorziehst, einfach dabei zu bleiben.

Nur erklärt dir niemand, dass du da mit Ende 30 zum alten Eisen gehörst und die Nachfrage sinkt. Ohne Rentenversicherung, ohne Ausbildung, aber noch 60 Jahre Lebenszeit vor dir. Eventuell lernst du auch schon vorher jemanden kennen, mit dem du dein Leben verbringen möchtest.

Ich verurteile solche Jobs nicht, aber um sie richtig in die Lebensplanung schadlos zu integrieren, muss man psychisch wie charakterlich wahnsinnig stabil sein. Nach deiner Vorgeschichte befürchte ich, dass du das nicht beherrschen könntest. :-/

DYieFwüchsinw80


Ich glaub kaum das dir jemand hier zu diesem Job raten wird, es ist und bleibt Prostitution, wobei ich selber das nicht verwerflich sehe.

Aber viele tuen dies und es wird dann ein Teil von dir und es bleibt auch ein Teil von dir.

Ich mach mir eher sorgen weil du labil bist, das könnte jemand ziemlich für sich ausnutzen.

Hier schwirrt irgendwo ein Thread rum wo eine "Sexworkerin" schwanger geworden ist und diese meinte das man nicht immer mit Kondom geschlechtsverkehr hätte, wegen der Konkurrenz, die ohne verkehrt.

Das finde ich ganz schlimm, sich wegen den paar Kröten (im doppelten Sinn) die Gesundheit ruinieren?

C;at2s016


Da kommt man schnell unter die Räder, landet im Drogensumpf oder auf der Straße.

Ein gängiges Klischée... Du verwechselst da Escort und ''normale'' Prostitution. Nicht, dass alle Prostituierten des niedrigen Preissegments Drogen nehmen würden, aber Drogenkonsum wird man bei ihnen mit großer Wahrscheinlichkeit am ehesten vorfinden.

Abgesehen davon würde ich NIE Drogen nehmen. Auch wenn ich gewissermaßen krank bin, so bewahre ich mir doch schon meine Prinzipien. Ich brauche immer Kontrolle; das ist der Primäre Grund, wieso ich nie trinken, rauchen oder Drogen nehmen würde. Ich verabscheue Abhängigkeit in fast jeder Form.

Warum nicht einfach einen ordentlichen Job machen? Oder glaubst Du, dass man Dir aus reiner Herzensgüte so viel Geld für die Mindestbuchdauer von 2 Stunden zahlt?

Aus den oben genannten Gründen: Zeit, viel Geld, Sex. Zudem ältere Männer, die eine gewisse Lebenserfahrung vorweisen können, wovon ich gerne profitieren würde. Nein, mir ist schon klar, dass Sex dabei eine sehr große Rolle spielt für die meisten Männer! Das ist ja einer der Anreize.

Auch wenn eine Agentur sagen sollte, die Mädels können Aufträge ablehnen, so macht die Agentur das sicherlich nur bis zu einem bestimmten Grad, danach bist Du raus.

Klar, ich bin mir darüber voll im Klaren. Auch bin ich mir darüber bewusst, keinen Richard Gere anzutreffen bzw. habe mich mit dem Gedanken angefreundet, dass sowas wohl eher als Seltenheit gilt. Ich habe damit kein Problem.

Wenn es Dir schon nach sexueller Abwechslung zumute ist, dafür gibt es Clubs, und dort könntest Du auch selbst bestimmen, und zwar zu 100%

In Clubs gehe ich aber nicht alleine, zudem habe ich einen anderen Musikgeschmack als den, der in den meisten Clubs vorzufinden ist. Ich hätte keine Lust, Eintritt zu zahlen, um möglicherweise Männer anzutreffen, die mir dann sowieso nicht gefallen... Im privaten hätte ich ganz andere Ansprüche als beim Escort. Außerdem habe ich keine Lust auf dieses Anbandeln. Bisher habe ich die Erfahrung gemacht, dass Männer mit Direktheit, was den Sex betrifft, eher überfordert sind, und ich wurde bisher immer gebremst. Zudem möchte ich mir keinen Ruf machen; alles soll schön undercover laufen.

Aqurorxa


Im Grunde genommen spricht ja nichts dagegen es zu versuchen. Vielleicht macht es ja Spaß. Und wenn nicht, kannst du ja jederzeit aufhören. Das du in irgendwelche Drogensümpfe abrutschst ist ja nicht gesagt. Du solltest dich aber ein bisschen selbst kennen und wissen, wie du mit unverbindlichem Sex klar kommst, bzw ob du es auch mit Männern könntest die jetzt nicht Richard Gere sind und die du vielleicht garnicht so gut findest. Außerdem wollen die ja auch intellektuell richtig was geboten bekommen und du musst auch witzig sein... in einer depressiven Phase ist sowas sicherlich nicht so einfach.

c3osm.ol{ixght


Das was du dir für mein Empfinden offensichlich überwiegend wünscht - nämlich ausschweifenden Sex, bei dem du selbst bestimmen kannst, mit welchem Mann du ihn erleben möchtest - findest du ganz zwanglos und für beide Seiten total unverbindlich in Swingerclubs.

Schon mal darüber nachgedacht ?

Skch6war*z6x66


und zwar leider ich unter Depressionen und einer Borderline-Störung.

Gestern hatte ich ein Vorstellungsgespräch bei der Chefin einer bekannten High-Class Escortagentur, und allein für die Mindestbuchungsdauer von 2 Stunden würde ich verdammt viel Geld bekommen.

Ich glaube, Du würdest dort nicht lange arbeiten. Borderliner neigen dazu, eine Person bei einem geringsten Fehler abzuwerten, was sich dann auch deutlich im Verhalten des Borderliners der Person gegenüber wiederspiegelt. Ist glaube ich nicht so förderlich bei einem Escortservice und wird, nach entsprechenden Klientenbeschwerden, recht schnell zum Rauswurf führen.

CKat2~0216


Cat2016, der Spagat, in diesem Gewerbe zu arbeiten und parallel einen hochwertigen Bildungsabschluss anzustreben, ist nicht einfach

Ich habe mir auch gut überlegt, ob ich das schaffen würde... Allerdings ist die Aussicht, mein Wunschstudium absolvieren zu können, einer der wenigen Gründe, die mich am leben erhalten. Sollte das nicht klappen, würde ich wahrscheinlich sowieso nicht weiterleben wollen.

Ich werde alles versuchen, um so diszipliniert wie möglich an die Abi-Sache ranzugehen. Ich brauche ein nahezu perfektes Abitur und bin bereit, alles dafür zu geben. Durch die Antidepressiva verspreche ich mir halt auch noch mehr Antrieb; lange nehme ich sie ja noch nicht.

Das finde ich ganz schlimm, sich wegen den paar Kröten (im doppelten Sinn) die Gesundheit ruinieren?

Ohne Kondom würde ich sowieso nichts machen. Ich habe mir mal im Internet einige Berichte über etwas bekannterer Escort-Damen durchgelesen, um zu gucken, was die Männer so schreiben und wie sie genau Sex haben. Keine von ihnen hat es ohne Kondom gemacht. Ich habe öfters gelesen, dass eine Escort-Lady eben nicht alles macht, was man von ihr abverlangt. Dass man - um erfolgreich zu werden -, keine klassische Prostituierte gibt, sondern eine Frau mit Klasse, die der Mann eher als respektable Freundin ansieht. Ansonsten könnten die Männer doch für 50 Euro schon Sex ohne Kondom haben... Ich bin zwar sehr hemmungslos, habe jedoch wie jeder andere auch meine Grenzen, die ich nicht überschreiten werde.

LiouisDian a


Da kommt man schnell unter die Räder, landet im Drogensumpf oder auf der Straße.

Ein gängiges Klischée... Du verwechselst da Escort und ''normale'' Prostitution.

Ok. Ich drücke es anders aus: Escort ist Prostitution auf höherem Niveau. Aber noch immer Prostitution. Du lässt Dich für Geld von einem Mann besteigen. Und Du irrst Dich, wenn Du meinst, dass Drogen nur im Billigpreissegment genommen werden. Gerade auch bei den "feinen Herrschaften" zieht man sich gerne mal ne Line....

Abgesehen davon würde ich NIE Drogen nehmen. Auch wenn ich gewissermaßen krank bin, so bewahre ich mir doch schon meine Prinzipien. Ich brauche immer Kontrolle; das ist der Primäre Grund, wieso ich nie trinken, rauchen oder Drogen nehmen würde. Ich verabscheue Abhängigkeit in fast jeder Form.

Das hört sich gut an. Aber ich glaube, Du unterschätzt den Druck, unter dem Prostituierte stehen, und Escorts sind Prostituierte. Und gerade als Borderliner neigt man ja dazu, ins Extreme abzurutschen bzw den Körper zu schädigen.

In Clubs gehe ich aber nicht alleine, zudem habe ich einen anderen Musikgeschmack als den, der in den meisten Clubs vorzufinden ist. Ich hätte keine Lust, Eintritt zu zahlen, um möglicherweise Männer anzutreffen, die mir dann sowieso nicht gefallen... Im privaten hätte ich ganz andere Ansprüche als beim Escort. Außerdem habe ich keine Lust auf dieses Anbandeln. Bisher habe ich die Erfahrung gemacht, dass Männer mit Direktheit, was den Sex betrifft, eher überfordert sind, und ich wurde bisher immer gebremst. Zudem möchte ich mir keinen Ruf machen; alles soll schön undercover laufen.

Hm. Ich glaube noch immer, dass Du bestimmte Vorstellungen hast, die nicht der Realität entsprechen. Wie gesagt, für dieses Métier muss man nicht nur hübsch sein und intelligent sondern auch knallhart, berechnend, stabil und zielstrebig, wenn man da jemals wieder herauskommen will, ohne kaputt oder ausgenudelt zu sein. Du bist nicht stabil, Du bist depressiv und hast eine Borderlinestörung. Alles die schlechtesten Voraussetzungen für so eine Idee. Mir ist klar, dass es sich interessant anhören muss zu sagen, ich will mein Hobby (viel Sex) zum Beruf machen und noch richtig Asche damit machen. Nur: Ein Hobby verliert ganz ganz schnell seinen Reiz, sobald man dafür bezahlt wird, dann wird aus einem "wollen" nämlich das leidige "müssen"....

Aber es scheint, Du möchtest das sowieso, egal, was man Dir hier schreibt. Dann musst Du Deine Erfahrungen halt machen. Aber eins kannst Du Dir abschminken, bzw so tough solltest Du dann sein, das eingestehen zu können: Du bist dann eine Nutte. Nicht mehr und nicht weniger. Nur der Preis für einen Fick mit Dir ist höher als auf der Straße.

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