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Als Escort-Dame arbeiten? (Depressionen und andere Probleme)

cDosm:olighxt


Ich finde das übrigens wesentlich safer als sich im Club irgendwelchen Typen abzuschließen wie hier mehrfach geraten wurde.

vampirella75

Mein Vorschlag bezog sich ausschließlich auf das Verlangen und die Vorliebe von Cat2016 für häufigen hemmungslosen Sex, mit dem der Aussage nach von Cat2016 viele Männer nicht klar kommen, und den findet eine interessierte Frau doch wohl eigentlich zwanglos ohne jede weitere Verpflichtung in einem Swingerclub, oder etwa nicht ?

Und mein Tipp war durchaus gut gemeint ... denn es ist doch wohl besser sie geht in einen Swingerclub, sucht sich dort dann den aus, den sie haben möchte, hat das was wonach ihr verlangt, als das sie als Escortbegleitung nahe an der Grenze zur Prostitution dümpelt und nehmen muss was kommt - oder auch kommen will ;-D -.

SdchwJarz66x6


Wenn du es wärst, hätte ich mir schon längst die Kehle durchgeschnitten - unerträglich.

Cat2016

Hiermit habe ich den Thread dann gemeldet!

Die Narben sind weg;

Cat2016

Wohl kaum. Ich kenne genug Menschen mit SVV und da wird nicht mal eben ganz zart geritzt, damit auch ja nichts übrig bleibt. Einige versuchen, die Narben zu verstecken, sei es durch Armstulpen etc., andere ritzen an Körperstellen, die man öffentlich nicht sieht, andere tragen die Ritznarben öffentlich zur Schau.

Rxye


Das alles liest sich hier wie eine Werbeseite für "edlen Escortservice". ":/ Alles was dagegen spräche, wird von dir ja augenblicklich weggeischt. Auf den Vorschlag, es doch einfach mal zu versuchen, was dir so lukrativ und "edel" vorkommt, bist du nicht eingegangen, beschwerst dich aber, dass andere kaum auf dein "ernsthaftes" Anliegen eingegangen sind. Schon sehr seltsam ...

Rxye


Für mich klingt das Ganze - genau wie der gelöschte Faden - wie eine reine Phantasiegeburt; halt diesen "Reiz" auslebend.

KJlexio


Cat2016

Gestern hatte ich ein Vorstellungsgespräch bei der Chefin einer bekannten High-Class Escortagentur, und allein für die Mindestbuchungsdauer von 2 Stunden würde ich verdammt viel Geld bekommen. Nebenbei würde ich mein Abitur nachholen.

Hast Du denn eine Einstiegsberatung bei einer einschlägigen Beratungsstelle für Prostituierte gehabt? Musst Du Dich als Sexarbeiterin registrieren? Wie ist das mit der Steuer? Etc. etc.

Ich habe einfach so eine riesengroße Lust auf viele Männer und Abwechslung in Form von Unternehmungen, für die ich sonst keine Begleitung finden würde. Mit dem Beruf per se habe ich absolut kein Problem; ich freue mich sogar richtig darauf, damit anzufangen.

Ich habe mit dem Beruf auch kein Problem. Es ist eine Dienstleistung, wie jede andere auch. Wenn es die Frau sich freiwillig entscheidet als Sexarbeiterin zu arbeiten und sie die fachlichen Anforderungen erfüllt, ist es für mich ein Job wie jeder andere.

Es ist aber so, dass ich Angst habe, dass mein Verlangen nach vielen Männern und vielem Geschlechtsverkehr letzendlich schlecht für meine Psyche sein wird. Ich bin nicht wirklich stabil, habe kein soziales Umfeld mehr (außer Menschen, die ich nicht mag: meine ''Familie'') und Freundschaften werde ich durch die Männer ja mit Sicherheit auch nicht knüpfen. Ich habe Angst, mich vom Leben abzuschotten. Nebenbei werde ich nämlich kontinuierlich für mein Abitur lernen. In einem normalen Beruf würde ich Menschen ohne sexuellen Hintergrund treffen und so mit Sicherheit auch Freunde finden; andererseits könnte ich mir meinen derzeitigen Traum, den ich mit dem vielen Geld verwirklichen könnte, dann vergessen. Zum Reden habe ich nur meine Psychologin - für eine Stunde in der Woche. Zudem müsste ich einfach zu viele Stunden arbeiten, um auf (im Gegensatz zur anderen Summe) mickirige 450,- zu kommen und hätte nicht die Möglichkeit, genug Zeit für ein super Abi zu investieren.

Das klingt schon recht realistisch, auch ohne vorher schon depressiv zu sein, wird jemand, der sich entscheidet Sexarbeiterin zu werden über kurz oder lang depressiv.

Zwar würde ich wieder am Leben teilnehmen, doch am Ende des Tages (bzw. nach Ende des Dates) alleine sein und niemanden zum Reden haben...

Du als Person wirst am Leben anderer nicht teilnehmen. Deine Arbeit wird bezahlt – Du und Deine Bedürfnisse stehen im Vertrag, der abgeschlossen wurde. Ansonsten bist Du als Person und Deine Bedürfnisse völlig irrelevant. Das ist eben die Frage, ob Du damit umgehen können würdest, vor allem in Bezug auf Dein Krankheitsbild. Insofern ist es stark anzuraten das in der Therapie anzusprechen.

Mit meiner Schwester möchte ich noch den Kontakt halten, und letztenendes würde ich in ihre Nähe ziehen, in eine teure Großstadt. Ich wüsste nicht, wie ich ihr erklären sollte, mir auf einmal solch einen Lifestyle finanzieren zu können alleine in meinem Alter ohne richtige Berufsausbildung... Solche Sachen gehen mir momentan durch den Kopf, und ich weiß einfach nicht, wie ich mich entscheiden sollte...

Du hast ja schon geschrieben und das trifft auch zo – Du würdest Dich durch diesen Job in eine völlige gesellschaftliche Isolation begeben und die Problematik ist auch, dass Du, wenn Du mal ausgestiegen bist aus der Sexarbeit, das immer tabuisiert werden muss, weil es schlichtweg gesellschaftlich stigmatisiert wird. Auch müsstest Du ja jetzt nicht mit dem Geld so herumprassen (sofern Du tatsächlich dann auch real gut verdienen solltest), dass es augenscheinlich ist, dass es nicht durch eine normale Arbeit herkommen kann. Was allerdings übrig bliebe ist die mentale Stabilität, so lange Du den Job ausübst und nachher.

Das habe ich bis dato noch nicht thematisiert, werde es aber am Montag.

Das fände ich sehr ratsam.

Ja, die Angst hatte ich vor einiger Zeit auch. Allerdings habe ich mal mit einer anderen Escort-Dame über das Internet geschrieben, und sie gab mir den guten Rat, eine andere Rolle zu spielen. Sich einen anderen Namen (auch gegenüber der Chefin) auszudenken, sich über einen Beruf bis ins kleinste Detail zu informieren, um vorzugeben, darin tätig zu sein und sowas. Das habe ich getan und mich gut vorbereitet. Anfangs war ich etwas nervös, habe dann beim Treffen aber meine Schauspielkünste und Probe gestellt und war erfolgreich.

Hast Du das für Dich reflektiert? Gerade in Deinem psychischen Zustand würde sich mir die Frage stellen, ob das nicht eine zusätzliche Belastung wäre. Du erfindest eine "neue Person", schlüpfst in diese Rolle und verlässt sie auch. Das ist zuerst mal eine einfache Aussage. Ist das auch mal so einfach das zu praktizieren?

Das ist ja eine der großen Herausforderungen und mit der Grund, warum viele den Job nur kurz machen und wieder aussteigen. Du hast da auf jeden Fall den Vorteil, dass Dir egal ist, mit wem Du ins Bett gehst und Sex willst, aber es bleibt trotzdem der Fakt, dass Du Dir Deine Sexpartner nicht aussuchst, sondern für Dich ausgesucht werden.

Ich habe einiges zu erzählen; ich befasse mich primär mit dem Lesen sämtlicher Klassiker, interessiere mich für vieles und recherchiere viel über Themen etc. Ansonsten bin ich ja eh eine ganz andere Person mit einer ganz anderen Lebensgeschichte, in der ich schon einiges erlebt habe.

Da sehe ich nicht das eigentliche Problem. Du musst Dir die Rolle auch glauben, damit sie Dir von Deinen Freiern abgenommen wird. Das ist durchaus ja auch teilweise eine Sexualpraktik, nur entspricht sie auch Deinem Wesen und inwieweit könnte es sich auf Deine Depression auswirken?

Also das wäre für mich beim besten Willen absolut undenkbar! Ich habe mich mit sehr präzise mit Prostitution in jedweder Form auseinandergesetzt, und hätte mich niemand in einer gehobenen Escort-Agentur gewollt, hätte ich mir den Gedanken auf jeden Fall aus dem Kopf geschlagen.

Wie hast Du Dich damit auseinandergesetzt und was ist für Dich das gehobene am Escort Service außer der Bezahlung und dem Arbeitsort im Gegensatz zur "normalen" Prostituierten?

Ein gängiges Klischée... Du verwechselst da Escort und ''normale'' Prostitution. Nicht, dass alle Prostituierten des niedrigen Preissegments Drogen nehmen würden, aber Drogenkonsum wird man bei ihnen mit großer Wahrscheinlichkeit am ehesten vorfinden.

Ich rate sehr zu einem Einstiegsgespräch. Viele Sexarbeiterinnen stiegen als nicht-Drogenabhängige in den Beruf und werden es mit der Zeit. Das ist ja auch die springende Frage aus meiner Sicht – inwieweit bist Du in der Lage den Job psychisch zu verkraften und dann nicht mit mehr psychischen Störungen da zu stehen, als jetzt?

Abgesehen davon würde ich NIE Drogen nehmen. Auch wenn ich gewissermaßen krank bin, so bewahre ich mir doch schon meine Prinzipien. Ich brauche immer Kontrolle; das ist der Primäre Grund, wieso ich nie trinken, rauchen oder Drogen nehmen würde. Ich verabscheue Abhängigkeit in fast jeder Form.

Dann verstehe ich nicht, wie Du auch nur mit dem Gedanken spielen kannst Sexarbeiterin zu werden. Da hast Du doch weniger Kontrolle als in anderen Berufen. ":/

Ohne Kondom würde ich sowieso nichts machen. Ich habe mir mal im Internet einige Berichte über etwas bekannterer Escort-Damen durchgelesen, um zu gucken, was die Männer so schreiben und wie sie genau Sex haben. Keine von ihnen hat es ohne Kondom gemacht.

Ich rate dringend zu einem Einstiegsgespräch in einer Beratungsstelle und nicht von einem Escort-Service.

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Wohl kaum. Ich kenne genug Menschen mit SVV und da wird nicht mal eben ganz zart geritzt, damit auch ja nichts übrig bleibt. Einige versuchen, die Narben zu verstecken, sei es durch Armstulpen etc., andere ritzen an Körperstellen, die man öffentlich nicht sieht, andere tragen die Ritznarben öffentlich zur Schau.

Das ist auch meine Erfahrung. Die einen tragen im Sommer lange Ärmel und halten den Rest der Welt für blöde, die anderen tragen sie zur Schau um Aufmerksamkeit zu bekommen.

Hier war auch mal ein Thread, wo eine junge Frau in Schwierigkeiten kam, sie wollte in den Polizeidienst und hatte Sorge, dass man ihre Narben sieht und sie deswegen als psychisch ungeeignet aussortiert. Was daraus geworden ist, weiß ich nicht, aber ich hätte es gut gefunden, dieses Beispiel im Forum zu pinnen für alle, denen nicht klar ist, dass jedes Handeln, auch Ritzen, seine Konsequenzen hat, und sei es die, den Traumjob vielleicht nie zu bekommen.

Hiermit habe ich den Thread dann gemeldet!

Danke, hatte ich auch vor.

CXomr+an


Auf der Website stehen die Honorare eindeutig, und das alles scheint mir mehr als seriös.

Cat2016, die Forenten haben mit dem Hinweis Recht, dass es nicht dein Lohn ist. Die Agentur will auch verdienen (und das meiste).

Du erwähnst 30% - ist das dein vertraglicher Anteil? Steht das irgendwo?

Denk daran, das dieses Einkommen steuerpflichtig ist und dass du dir eine private Krankenversicherung zulegen musst (kostet in deinem Alter auch nochmal ca. 250 Euro im Monat).

Gibt es Erfahrungswerte, wie oft du als Neuling gebucht wirst?

Ich möchte jede Sekunde meines Lebens auskosten und nicht die KOMPLETTE Zeit darauf verwenden, darauf hart zu arbeiten, wenn es auch anders geht.

Cat, das ist genau die Einstellung, die ich befürchtet habe. Wenn du dein Abitur gemacht hast, wird dein Job danach normale Arbeit sein. Also wirst du vermutlich weiter Escort vorziehen. Und irgendwann hast du die Situation, dass du 40 bist, keine Berufsausbildung hast und als Escort nichts mehr verdienen kannst. Du musst dir darüber im Klaren sein, dass du das nur sehr begrenzte Zeit machen darfst und dann unbedingt einen Absprung schaffen musst. Ich mache mir etwas Sorgen, dass du ein wenig naiv da rangehst.

KblFei/o


Cat2016

Ich habe mir auch gut überlegt, ob ich das schaffen würde... Allerdings ist die Aussicht, mein Wunschstudium absolvieren zu können, einer der wenigen Gründe, die mich am leben erhalten. Sollte das nicht klappen, würde ich wahrscheinlich sowieso nicht weiterleben wollen.

Es gibt für mich nur entweder den Tod oder meine Wünsche.

Wenn Du Dir einen derartigen Druck machst, so würde ich die Fakten und Realisierbarkeit wirklich genauestens durchrechnen. Ich finde es allerdings sehr bedenklich, dass Du nicht regelmäßig zur Therapie gehst, wenn Du so denkst. Was ist der Grund dafür?

Ich muss anmerken, dass ich da einfach wie ein trotziges Kind bin...

Ein trotziges Kind im Escort Service unter Depressiva? Ich denke da an das innere Kind und wenn es so unausgeglichen ist, so kann es nicht stabil sein und ich denke, dass man für diesen Beruf eine extrem hohe psychische Stabilität braucht. Es ist ja nicht so, dass es nicht Frauen gibt, die diesen Beruf zufrieden ausüben, nur sind es eben die wenigsten. Ich an Deiner Stelle würde darauf achten, dass ich zu diesen wenigen gehöre.

Wie verträgt sich das:

Ich möchte einfach nicht unter meinen persönlichen Ansprüchen leben... Ich konnte mich noch nie mit weniger zufrieden geben, als ich es für mich erhofft hatte...

mit dem:

In solche Clubs zu gehen, würde ich mich nicht trauen..

Durch die Rolle?

Etwas zu erleben, sei es Sex oder eine Unternehmung.

Ich hätte jetzt nicht gemerkt, dass Du auf andere besonders empathisch eingehen kannst (im Verlaufe der Diskussion). Das wäre aber dann Deine Aufgabe. Zuzuhören, dem Freier die Wünsche zu erfüllen und ihn zu unterhalten, darüber, worüber er reden will mit ihm reden. Wäre das dann auch die Rolle?

Nein, es geht nicht nur um Materielles. Es ist so, dass ich an einen bestimmten Ort ziehen möchte, der leider sehr teuer ist. Mal eben mit 450,- und Bafög wird da nichts zu machen sein; zumal ich noch vor Ende des Abiturs dort hinziehen möchte. Ich MUSS einfach wegziehen, ich hasse meine Stadt einfach. Hier ist alles so kalt und grau und die Lebensqualität ist einfach schlecht hier...

Da bist Du nicht die einzige: [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/719640/]]

Klingt jetzt für den einen oder anderen oberflächlich, aber mich würde das alles sehr glücklich machen.

Nein, es klingt ehrer sehr verzweifelt.

Nein, das ist das festgelegte Honorar und wird auch eindeutig als solches bezeichnet. Kaum zu glauben, oder?

Ich muss es nicht glauben und Du solltest wissen, worauf Du Dich einlässt. Dass es gutverdienede Sexarbeiterinnen gibt, ist gar keine Frage. Das Problem ist, dass die Masse derer es nicht ist und zeitweise kein Geld zu Essen hat.

Schmuck? Würde ich mir erstmal nur Modeschmuck kaufen, also kein Problem. Und Gemeinheiten gibt es da nicht, da ich mir alles durchgelesen habe und einfach nicht dumm bin. Ich werde jetzt auch nichts mehr hier reinschreiben, ich weiß gar nicht, wieso ich mich vor beschränkten Menschen, die das alles nicht glauben können, rechtfertige. Das Ganze sollte gar nicht so ausarten, und wenn ich mir dumme Bemerkungen hätte anhören wollen, hätte ich mit jemandem im real life geredet, meiner Schwester z.B.... Schade, dass nur von wenigen Menschen auf den primären Grund der Thread-Eröffnung eingegangen wurde. Naja.

Wenn Du davon so überzeugt bist, dann sollte es kein Problem sein, wenn andere eine andere Ansicht haben als Du. Das sind nur Fremde. Du wirst mit solchen Kommentaren und womöglich persönlich abwertenden rechnen müssen, wenn es jemand in Zukunft in Deiner näheren Umgebung erfahren wird. Also auch hier wäre ein gesundes Selbstbewusstsein und Ausgeglichenheit von Vorteil.

PblIüschbai.esxt


Eine ehemalige Bekannte von mir hat in der Branche wöchentlich 1500 Euro verdient.

Das Geld bekam sie per Scheck ausbezahlt.

Und sie hat mir erzählt, dass die Männer sie oft Wochen in Voraus buchen

und das Honorar auch schon vorher auf das Konto der Agentur überweisen.

Mag aber sein, dass das anderswo anders gehandhabt wird.

S chw@arz_666


Und irgendwann hast du die Situation, dass du 40 bist, keine Berufsausbildung hast und als Escort nichts mehr verdienen kannst.

Vielleicht hat sie ja dann auch genug von ihrem jahrelangen Escort-Millionenverdienst zurückgelegt? Dürfte klappen, wenn sie sich eine Nobelklamotte weniger im Monat kauft... ;-D

C4at2x016


Und irgendwann hast du die Situation, dass du 40 bist, keine Berufsausbildung hast und als Escort nichts mehr verdienen kannst.

Ich werde die Tage mit meinem Abitur beginnen, um anschließend zu studieren... Weil manche in ihrer Abizeit Regale bei Rewe einräumen, heißt das doch nicht, dass sie das in Zukunft fortführen.. Falls das jetzt auf den hohen Verdienst bezogen war: mein Ziel ist es, etwas zu studieren, womit ich dann auch ganz gut verdiene. Wenn alles so klappt, wie ich es mir auf Dauer erhoffe, dann habe ich bis dahin auch genug Rücklagen etc. :-)

Vielleicht hat sie ja dann auch genug von ihrem jahrelangen Escort-Millionenverdienst zurückgelegt? Dürfte klappen, wenn sie sich eine Nobelklamotte weniger im Monat kauft... ;-D

Deine Kommentare fallen schon unter Mobbing... Traurig, wenn man das als erwachsener Mann nötig hat, um sein Selbstwertgefühl aufzubessern - andere Menschen tun sowas nämlich nicht. Dir gebürt mein Mitleid.

Kvlexio


Eine ehemalige Bekannte von mir hat in der Branche wöchentlich 1500 Euro verdient.

Es gibt halt nicht nur schwarz oder weiß. Das könnte so kommen, genauso gibt es Frauen, die bis zur Pension sehr gut verdienen.

Es könnte auch so kommen, dass die TE den Job packt und nie wieder aussteigt. Abhängig davon, was sie für Dienstleistungen anbieten und wieweit sie dem Freiergeschmack entspricht. So ist das halt nicht, dass man nur extrem viel verdient oder gar nichts. Es gibt allerdings durchaus Frauen, die in diesem Job aufgehen und ihn auch 40 Jahre ausüben. Warum nicht? Das sehe ich hier aber nicht als das Problem, denn es geht wohl um die psychische Stabilität und nicht um persönliche Moralvorstellungen einiger.

C=at2>016


@ Kleio

Ich finde es allerdings sehr bedenklich, dass Du nicht regelmäßig zur Therapie gehst, wenn Du so denkst. Was ist der Grund dafür?

Weil ich eine Zeit lang nichts gebacken bekommen habe. Erst durch die Antidepressiva hat sich so langsam etwas verbessert - wenn auch minimal. Ich versuche aber, ab Montag wieder regelmäßige Sitzungen wahrzunehmen.

Ein trotziges Kind im Escort Service unter Depressiva? Ich denke da an das innere Kind und wenn es so unausgeglichen ist, so kann es nicht stabil sein und ich denke, dass man für diesen Beruf eine extrem hohe psychische Stabilität braucht.

Ich werde mir auf jeden Fall Mühe geben, meine Emotionen unter Kontrolle zu behalten. Es MUSS einfach klappen...

Ich hätte jetzt nicht gemerkt, dass Du auf andere besonders empathisch eingehen kannst (im Verlaufe der Diskussion). Das wäre aber dann Deine Aufgabe. Zuzuhören, dem Freier die Wünsche zu erfüllen und ihn zu unterhalten, darüber, worüber er reden will mit ihm reden.

Das lag an den spitzen, teils unverschämten Bemerkungen. Man kann hier ja auch nicht die Tonlage erkennen, ich bin normalerweise sehr ruhig, und bei einem Date kann ich mir nicht vorstellen, dass da Männer so viel Geld zahlen, um letzendlich an mir rumzumeckern, weil ihnen meine Einstellung nicht gefällt... Da geht es doch um Harmonie, Freude, Glücklich-sein, schöne Momente zu erleben, sich sexuell entfalten zu können... Das wären ganz andere Situationen.

Nein, es klingt ehrer sehr verzweifelt.

Was es auch zum Teil ist... Ich habe einfach so viel verloren und schlechte Erfahrungen gemacht, bin in einer geisteskranken Familie aufgewachsen und geriet überwiegend an sadistische Männer. Ich weiß, dass es an mir liegt, dass ich solche angezogen habe. Es ist einfach so, dass ich allmählich kein Vertrauen mehr in Menschen habe und dieses Einsamkeitsgefühl durch Materielles kompensieren möchte. Nicht nur, es gibt auch vieles anderes, was mich interessiert und glücklich macht; es gibt da ein paar Leidenschaften, denen ich seit kurzem nach langer Zeit wieder nachgehe. Jedoch möchte ich auch materielle, finanzielle Sicherheit. Es geht auch darum, etwas zu ''haben'', was mir niemand wegnehmen kann. Schon irgendwie lächerlich, aber mittlerweile bin ich so gestrickt. Ich arbeite ja auch an meiner Bindungsunfähigkeit..

Also auch hier wäre ein gesundes Selbstbewusstsein und Ausgeglichenheit von Vorteil.

Ich arbeite auf jeden Fall daran, ich werde nicht die Hoffnung aufgeben, ein besserer Mensch in jeder Hinsicht zu werden.

CJaht20x16


Eine ehemalige Bekannte von mir hat in der Branche wöchentlich 1500 Euro verdient.

Das Geld bekam sie per Scheck ausbezahlt.

Und sie hat mir erzählt, dass die Männer sie oft Wochen in Voraus buchen

und das Honorar auch schon vorher auf das Konto der Agentur überweisen.

Mag aber sein, dass das anderswo anders gehandhabt wird.

Bei mir wird es so sein, dass ich das Geld normalerweise in einem Umschlag bekomme und der Agentur ihren Anteil auf ein Konto überweise. Es ist auch möglich, dass ein Kunde vorher überweist, allerdings meinte die Chefin, das sei eher die Ausnahme. Das machen in der Regel wohl nur die, denen es zu blöd ist, einen Umschlag mit Geld einer Frau zu geben; zumal man auch nicht immer auf ein Hotelzimmer verschwindet und es Männer gibt, die einfach nur essen wollen oder ausgehen. Selten - aber die soll es wohl geben :-)

Klleimo


Cat2016

Ja, ich habe ein extrem beklemmendes Gefühl, wenn ich Deine Beiträge lese. Die spitzen und teilweise völlig belämmerten Beiträge sehe ich eher als Zeichen von Ohnmacht und individuellen negativen Assoziationen, die gewisse Begriffe wie Prostitution auslösen. Ich bezweifle die gute Absicht gar nicht dahinter, Dich zumindest virtuell zu versuchen zu schütteln, dass Du "aufwachst". Ich kann auch völlig nachvollziehen, wie Du zu Deinem momentanen Lösungsansatz kommst, aus Deiner Misere zu kommen. Hier sehe ich auch meine Fähigkeit beendet etwas zu schreiben, denn ich möchte nichts schreiben, das Du vielleicht negativ auffasst, denn auch ich würde gerne "schütteln" wollen. Ich verstehe, warum Du so denkst, wie Du denkst. Ich wünsche Dir alles Gute. Was ich gut finde ist, dass Du wieder regelmäßig zur Therapie gehen willst und vielleicht gehst Du noch zu einer Einstiegsberatung.

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