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Sind Tiere mehr wert als Kinder?

KRlexio


Summersunshine6

dass das Jugendamt eingreifen wird. Es gibt mehr als genug Fälle, in denen das JA von den Misshandlungen wusste und nichts unternommen hat und die Kinder heute Tod sind. Wo ist da ein Unterschied zu den Tieren? Auch sie kamen unschuldig zur Welt, auch sie können sich gegen die Täter nicht zur Wehr setzen, weil sie zu klein und hilflos sind. Nein, in diesem Punkt kann ich dir nicht Recht geben.

Jetzt diskutierst Du aber ein anderes Thema – welches? Ob das Sozialsystem funktioniert?

Zu deinem 2. Punkt. Ja eben, bei Tieren wird ein Drama gemacht, bei unschuldigen Kindern ist es eben so. Genau diese Haltung verstehe ich nicht. Jeder von uns war mal ein Kind und müsste sich somit in die Lage der Kleinen versetzen können. Mich regt es einfach auf. Dieses zweierlei Maß und dann diese Antworten, die kamen.

Dann stört es dich schlichtweg, dass andere die Dinge nicht so sehen wie Du? Oder worum geht es hier? Ich sehe mich da im Moment nicht durch. Von wem wird bei Tieren ein Drama gemacht und bei unschuldigen Kindern nicht? Sind es dieselben Userinnen? Ich kann Dir nicht folgen.

Also wirklich, dem Täter Empathien zu geben und die Kinder sind egal. Ich werde das nie verstehen und ganz ehrlich, ich möchte es auch nicht.

Was willst Du denn diskutieren?

Weshalb diese Kälte unseren kleinen Mitmenschen gegenüber? Diesen Punkt verstehe ich nicht. Zum Glück sind nicht alle so.

Das Psychologieforum ist doch der Raum für Opfer und es gibt doch genug Fäden, an denen sich viele beteiligen und für sie Verständnis haben. Genauso aber gibt es Fäden für Täter bzw. potentielle Täter. Ich finde es durchaus gut, dass z. B. ein Elternteil einen Faden eröffnen kann, wenn ihm die Hand ausgerutscht ist und daran arbeiten will, dass das nicht mehr passiert. Wenn Du das für krank siehst, ist es okay. Ich finde das wichtig, jemanden zu unterstützen, nicht noch einmal Täter zu werden. Dasselbe gilt für Pädophilie. Auch da gibt es Fäden und das finde ich gut so. Ich selbst bind sehr daran interessiert, wie es auch aus Tätersicht ausschaut, vor allem wie jemand überhaupt zum Täter wird.

Wenn es wiederum eine allgemeine Diskussion ist, dann gibt es die unterschiedlichsten Meinungen und viele diskutieren auf sachlicher Ebene. Das heißt doch nicht, dass da keine Empathie für die Opfer da ist.

Saummezrsun8shinex6


Kleio, du hast mich falsch verstanden. Wenn eine Mutter einen Faden eröffnet, weil ihr die Hand ausgerutscht ist, finde ich das sehr gut. Das zeigt auf, dass sie es bereut und sucht Hilfe.

Ich verurteile die Menschen, die Mörder von Kindern verteidigen. Nur diese Menschen und die Täter selbst. Und damit meine ich nicht die harmlose Variante, sondern die schwer misshandelten Kinder.

Kann es sein, dass ihr es nicht verstehen möchtet? Kann aber auch sein, dass ich mich nicht gut genug ausdrücke.

Aber bleiben wir beim Kern. Es gibt solche und solche Menschen, mir ist nur das Missverhältnis aufgefallen.

Glaube, wir drehen uns im Kreis und lassen es so stehen.

Man muss akzeptieren, dass in manchen Ländern die Tiere mehr bedeuten als kleine Kinder. Das habe ich durch diesen Faden verstanden. Aber verstehen werde ich es nie.

Mehr bleibt eigentlich nichts zu sagen, da alle Punkte beleuchtet wurden.

S1ummers=unshPinxe6


ES GEHT MIR NICHT UM OPFER DIE SELBER SCHREIBEN KÖNNEN UND SICH HIER HILFE HOLEN KÖNNEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Es hat keinen Zweck. :|N

Sorry für die große Schrift, aber ich wiederhole mich ständig und immer wieder wird von älteren Kindern geschrieben. Vielleicht wurde es jetzt verstanden.

Kele.ixo


Summersunshine6

Nein, es geht mir nicht in den Kopf. Klar, ich muss es akzeptieren. Aber den Mörder und Quäler von Kindern, die jahrelang gequält wurden, bis sie sterben durften, zu verstehen, übersteigt mein Verständnis und das finde ich wirklich krank. Soll das Baby sterben und ist halt so, weil es irgendwann mal sowieso Tiere quälen würde?

Ich sehe es in einem anderen Zusammenhang. Auch habe ich so einseitige Diskussionen hier noch nicht gesehen. In der Regel gibt es die unterschiedlichsten Einstellungen und Meinungen, genauso unterschiedliche Ausgangspunkte. Oft wird eine Diskussion gestartet, ich bleibe bei meinem Beispiel des Elternteils, das sein Kind geschlagen hat und dann kommen viele Beiträge, wie denk doch an das Kind, es versteht doch noch gar nicht, was Du von ihm willst, denk daran, wie es sich fühlt, das kannst Du doch nicht machen, wie schlimm Du bist, etc.. Das finde ich extrem kontraproduktiv, weil da keinerlei Empathie für das Elternteil da ist und es um das Elternteil geht. Es gibt auch Fäden von Müttern, die schreiben, dass sie ihr Baby manchmal an die Wand klatschen könnten und einen Weg suchen, mit ihren Emotionen besser umzugehen, mit der neuen Situation besser umzugehen. Was bringt es da den moralischen Zeigefinder zu erheben. Würde derjenige nicht reflektiv sein und es soweit kommen lassen wollen, hätte er gar nicht den Faden gestartet.

Was mich anbelangt, so interessiert mich die Gefühls- und Denkweise aller Beteiligten, auch von Mördern und Sexualstraftätern. In einem Forum halte ich mich schlichtweg an das Thema. Es gibt ja für jede Sicht eine Diskussion oder ein allgemeine.

Und die Tiere sind auch nicht schutzlos ausgeliefert, nicht mehr als die Kleinsten. Für die Jüngsten gibt es in einigen Fällen das Jugendamt (leider helfen sie nicht immer, siehe Alessio und viele andere Mäuschen). Die Tiere haben den Tierschutz und der ist nicht nur für Haustiere da, sondern auch für Schlachttiere. So, wie es hier dargestellt wird, ist es nicht.

Du siehst es so, Cinnamon4 sieht es anders, andere wieder anders.

ich hätte keinerlei Probleme damit, wenn es ausgeglichen wäre. Ich hasse es, wenn Kinder gequält werden, und ich hasse es, wenn es den Tieren angetan wird. Aber, weshalb ist es in den Foren nicht ausgeglichen?

Ich kenne nur dieses Forum hier und hier sehe ich es sehr ausgeglichen. Ich habe niemals einen Beitrag gelesen, in dem Stand, dass jemand es richtig fand, dass jemand vergewaltigt oder getötet wurde.

Sobald es um Tiere geht, kommen so viele daher, bei Kindern konnte ich das leider nicht so beobachten. Das es hier auch mal um die geschundenen Kinder geht, weiß ich leider nicht. Habe da nichts gelesen bisher.

Naja, Du könntest ja so einen Faden starten. Dann kannst Du es auch sehen, wie die Reaktionen sind und welche Art von Beiträgen geschrieben werden.

Vielleicht bin ich auch gerade so sauer, weil mir der kleine Wurm nicht aus dem Kopf geht. Ein Mensch, so wie ihr auch. Ein kleiner, hilfloser Mensch, der zurück zu seinen gewalttätigen Eltern sollte. Zurück in die Hölle. Sein Schreien, seine Panik. Ich hoffe wirklich so sehr, dass er bei seinen Großeltern bleiben durfte. Und das wünsche ich mir für alle gequälten Kinder.

Scheint so, nur geht es anderen nicht so. Ich kann solche Filme sehen, egal ob es um Kinder geht, Tiere oder Erwachsene.

Versteht ihr wenigstens, wie ich es meine?

Ich verstehe im Moment, dass Du verbal um Dich schlägst und Zusammenhänge siehst, die ich so nicht sehe. Auch schreibst Du in einem Satz, dass es Dir um die Kleinkinder als Opfer geht und dann wieder, dass halt Tiere wertvoller sind. Dabei hat das hier niemand geschrieben.

Sehe es auch hier wieder. Hier wird erklärt, weshalb für die Tiere gesprochen wird und GEGEN die Kinder. Sogar gegen sie.

Danach hast Du doch gefragt: Sind Tiere mehr wert als Kinder?

Versteht mich nicht falsch. Ich liebe Tiere sehr (ok, Schlangen und Spinnen werden nie meine Freunde werden), aber weshalb diese Ignoranz und so wenig Empathie den kleinen Menschen gegenüber?

Klärt mich auf.

Es wurden die unterschiedlichsten Herangehensweisen aufgelistet, es wurden Fragen gestellt, aber bei Dir scheint alles in einem Topf zu landen und das Ergebnis für dich ist, dass Tieren, den Tätern mehr Empathie entgegengebracht wird, als den kleinen Opfern von 4-5. Was ist also das Thema hier?

Ich verurteile die Menschen, die Mörder von Kindern verteidigen. Nur diese Menschen und die Täter selbst. Und damit meine ich nicht die harmlose Variante, sondern die schwer misshandelten Kinder.

Ich habe schon in solchen Fäden diskutiert und mir wurde auch von einigen unterstellt, ich würde die Täter verteidigen. Das waren eben oft Userinnen, die selbst eine Opfervergangenheit hatten oder nicht genug Distanz zum Thema hatten, weil sie sich sofort mit den Opfern identifiziert haben. Dabei geht es mir nur darum zu verstehen, wie sie zu diesen Menschen werden/wurden, die sie sind.

Man muss akzeptieren, dass in manchen Ländern die Tiere mehr bedeuten als kleine Kinder. Das habe ich durch diesen Faden verstanden. Aber verstehen werde ich es nie.

Ich habe das nirgends hier gelesen.

S#umm]ersuns"hinex6


Mir werden hier die Worte im Mund herumgedreht. Wo habe ich geschrieben, dass es jemand für richtig hält, Kinder zu töten?

NtotM&ichaKelCaixne


@ summersunshine6

ich denke Kinder gehen uns allen mehr an die eigene Substanz und deshalb fällt es schwer "allgemein" darüber zu diskutieren. Die Empathie ist sozusagen wortloser und um Worte ringender als bei Tieren. Tiere sind am Ende doch ein kleines bischen einfacher zu objektivieren. Mit Kindern geht das nicht so gut, weil wir selbst alle mal Kinder waren.

Wenn wir anfangen uns einzufühlen, so wie Du es hier auch tust, kommen viele vermutlich innerlich in eine Art alte "Schockstarre" und meiden das dann. Sich mit dem Opfer zu identifizieren, dass - gerade als Baby oder Kleinkind - wirklich nicht mal die oft auch schon kathastrophale Möglichkeit der Anpassung and unmenschlichste Umstände hat, die ein Kind, dass Sprache beherrscht dann teilweise eben hat, dürfte für viele Menschen etwas in ihnen selbst berühren, womit sie nicht konfrontiert werden wollen, weil es sie im Kern erschüttert.

Tiere sind einfacher. Sie sind nicht "wir". Es fällt leichter Mitgefühl zu empfinden ohne selbst in Mitleid und vergangener eigener Hilflosigkeit zu ertrinken.

Ich fürchte das Mitfühlen mit Kindern ist beängstigender und wortloser als das mit Tieren. Daraus darauf zu schliessen dass es nicht da ist halte ich aber für falsch und kurzsichtig.

Was ich im Sinne einer besseren Welt wünschenswert fände wäre eine Welt in der wir dazu in breiter Masse eine Sprache finden, die uns allen ermöglicht mitzufühlen und gleichzeitig für solche Opfer so stark zu sein, zu bleiben und aufmerksam zu sein. Denn nur so können wir helfen und mittelfristig an der gesamt Situation was ändern. Wenn wir im Mitleid versinken können wir das nicht. Das sagt unser Instinkt uns eigentilch auch. Allerdings sagt uns unser Instink auch oft: renn wenn dir etwas zu sehr an die Substanz geht! Das ist schlichter Selbstschutz.

Mitleiden hilft verstorbenen Opfern nichts. Oder siehst Du das anders?

Im schlimmsten Fall belastet Mitleiden überlebende Opfer zusätzlich. Das fand ich in der Serie " In treatment" exzellent herausgearbeitet wie sehr Opfer unbewusst darauf achten, denjenigen, der ihnen helfen soll zu testen, ob er in die Mitleidsfalle fällt oder ob es ihm möglich ist ihren Schmerz in Mitgefühl einfach nur mit ihnen auszuhalten und als angstfreier Anker zur "normalen" Welt zu agieren. Die Anzahl der Menschen, die das im realen Leben in einem normal großen Umfeld tatsächlich aktiv können dürfte sehr gering sein. Leider. Wenn wir eine menschlichere Gesellschaft anstreben wollten, wäre ein Ziel diese Anzahl zu erhöhen.

CKinn2amoxn4


Cinnamon, ja wirklich oder was denkst du, weshalb es Tiertrainer gibt?

Weil Halter manchmal nicht wissen, wie sie mit ihren Tieren richtig umgehen müssen, und so Verhaltensauffälligkeiten entstehen. Oder meinst du echt, Tiere sind böse?

Aber ich denke, dass dieser Faden keinen Sinn macht. Es ist wie überall.

Wenn du das, was hier geschrieben wurde, schon als Verharmlosung von Gewalttaten an Kindern erlebst, wundert es mich nicht, dass es laut dir überall so schlimm damit sein soll. Leider hast du ja keine Beispiele verlinkt und ich will jetzt nicht ewig Google durchsuchen, um deine Meinung zu be- oder widerlegen.

Ich habe ein wenig den Eindruck, dass du dir mehr Empörung wünschst und ein "Das ist furchtbar." dir nicht reicht. Aber was soll man denn sonst sagen?

Ohje, ich verlange nicht, dass jemand schreit, es soll die Todesstrafe geben. Sage ich ja selber nicht (denn das wäre zu schön für solche "Kreaturen") Nein, ich schreibe davon, wie noch geschrieben wird, dass man den Täter doch verstehen soll und nicht verurteilen.

Was wäre denn so schlimm daran, nicht zu verurteilen und zu verstehen? Zu verstehen, WARUM manche Menschen so etwas tun oder wie es dazu kommt? Das heißt doch nicht, dass man Straftaten billigt! Und es heißt auch nicht, dass Gewaltverbrechen nicht bestraft werden sollten. Setzt man sich aber nicht mit dem "wie" und "warum" auseinander, kann man auch nicht gegensteuern durch Prävention und Resozialisierung, sofern möglich.

CYinn-amon4


Ich verurteile die Menschen, die Mörder von Kindern verteidigen. Nur diese Menschen und die Täter selbst. Und damit meine ich nicht die harmlose Variante, sondern die schwer misshandelten Kinder.

Also geht es um Mord, okay. Ich werde noch immer den Eindruck nicht los, dass du da stark überreagierst. Wie gesagt, steht mir leider kein Beispiel zur Verfügung außer das Beispiel dieses Fadens hier, der Gewalttaten nicht verharmlost, auch wenn du es so empfinden magst.

Ursachenforschung ist nicht dasselbe wie die Legitimierung einer Straftat.

Kann es sein, dass ihr es nicht verstehen möchtet? Kann aber auch sein, dass ich mich nicht gut genug ausdrücke.

Vermutlich reden wir tatsächlich aneinander vorbei. Was ist denn dein Anliegen? Was genau erwartest du, erhoffst du dir von diesem Faden?

Man muss akzeptieren, dass in manchen Ländern die Tiere mehr bedeuten als kleine Kinder. Das habe ich durch diesen Faden verstanden. Aber verstehen werde ich es nie.

Weißt du, langsam macht mich das echt sauer. Nur, weil ich nicht in bildhafter Sprache schildere wie ich die Dinge sehe - btw. habe ich noch gar nicht geschildert, wie ich die Dinge sehe, sondern nur Vermutungen aufgestellt, wie einige Menschen die Dinge sehen könnten - heißt das nicht, dass mir kleine Kinder nichts bedeuten! Ich finde das echt ätzend. Was erwartest du denn? Sollen die Leute 1000 :°( :°( :°( hinter ihre Beiträge klemmen, damit man die Absolution erhält: Der ist jetzt traurig genug. Ich verstehe es gerade wirklich nicht.

Ich hab ein wenig den Eindruck, dass es dir primär gar nicht darum geht, das Mitgefühl für Tiere und Kinder zu vergleichen, auch wenn du das vorschiebst. Da kann man dann sauer werden und das Gefühl bekommen, man wäre nicht so hilflos. Kann es sein, dass du einfach etwas Trost brauchst? Denn dann reden wir hier wirklich aneinander vorbei, wenn du auf der emotionalen Schiene bist und ich (und vielleicht auch andere User) auf der sachlichen.

N^o]tMic]hael,Cainxe


Ich hab ein wenig den Eindruck, dass es dir primär gar nicht darum geht, das Mitgefühl für Tiere und Kinder zu vergleichen, auch wenn du das vorschiebst.

Das Gefühl habe ich auch.

Kann es sein, dass es eigentlich um die Hilflosigkeit geht die Täter aufzuhalten bevor überhaupt irgend etwas passiert?

Gbold@mädc=h{en


Die Frage ist... bemerkenswert angesichts der Tatsache, dass Kinder nicht zu Millionen in Mastanlagen gehalten, gequält und anschließend verzehrt werden. Natürlich sind Kinder gesamtgesellschaftlich geschützter und gemeinhin wertvoller als Tiere, Ausnahmen ändern daran nichts. Aber falls dich eine Antwort ehrlich interessiert:

Ich sehe das auch in anderen Foren so. Weshalb ist es so? Sind Tiere bemitleidenswerter als Menschen? Sind Kinder nicht genauso hilflos den Eltern/Tätern ausgeliefert wie Tiere den Menschen?

Versteht mich nicht falsch. Ich liebe Tiere sehr (ok, Schlangen und Spinnen werden nie meine Freunde werden), aber weshalb diese Ignoranz und so wenig Empathie den kleinen Menschen gegenüber?

Das ist der Punkt, es sind Menschen. Ich mag Kinder grundsätzlich deutlich mehr als erwachsene Menschen, aber Tiere mag ich noch ein Stück lieber. So einfach ist das. Ich habe starke Schwierigkeiten damit, für Menschen Empathie zu empfinden. Bei Tieren geht das deutlich besser und wenn ich z.B. Plakate mit gequälten Tieren sehe muss ich jedes Mal weinen. Bei entsprechenden Bildern von Kindern bzw. Menschen spüre ich hingegen kaum etwas. Wenngleich ich weiß, dass rational es natürlich für sie sehr schlecht ist und es gesellschaftlich von mir erwartet wird, Mitgefühl zu empfinden oder zu heucheln. Aber ich fühle es nicht. Dennoch verurteile ich Gewalt gegen Schwächere (Frauen, Kinder, Tiere) aufs Tiefste.

p3rins}essxalle


Misanthropie (Menschenhass) ist wie jede andere Phobie in Ordnung, wenn der Betroffene dadurch anderen nicht mutwillig wehtut. Auch wenn ich selbst Menschen als Spezies nicht hasse, kann ich die Einstellung sehr gut verstehen, weil der Mensch nonstop Scheiße baut.

Diese extrem andere Reaktion auf Tierquälerei kommt, denke ich, vor allem daher, dass das eine legal ist und das andere nicht.

Ich selbst würde Kinder- und Tierquälerei auf eine Stufe stellen.

psrinsuessa}lle


* Phobie ist schlecht gewählt. Aber ich meinte eher Angst/Hass auf andere. Jemand darf von mir aus Hunde hassen, wie er will, das ist seine Sache, aber er darf sie nicht einfach töten/quälen, weil er sie hasst. Das Gleiche gilt eben auch für Menschenhass.

G)oldymädfchen


Ich selbst würde Kinder- und Tierquälerei auf eine Stufe stellen.

Ich auch. Und auf dieselbe Stufe Quälerei von anderen untergeordneten Menschen. Denn es wird ein Machtgefälle ausgenutzt. Wie heißt es so schön - den Wert einer Gesellschaft erkennt man daran, wie sie mit ihren Schwächsten umgeht. Und das sind nicht nur Kinder.

NwotUMic"hamelCaixne


@ Goldmädchen

Du demonstrierst hier noch einen extrem wichtigen Aspekt, der gesellschaftlich tatsächlich kritisch ist:

Tiere sind - im Gegensatz zu Menschen - nicht dazu in der Lage Tiere zu instrumentalisieren. Das macht den Zugang zu ihrem Leiden einfacher.

Bei Menschen ist das komplexer: Menschen instrumentalisieren das Leiden von Menschen, aber auch von Tieren um bestimmte eigentständige Ziele zu erreichen, die mit der Leidensminderung nur am Rande zu tun haben.

Vor dieser Manipulation wollen sich viele Menschen instiktiv schützen. Ich würde das nicht verteidigen wollen, sehe das aber wirklich als unreflektierten Schutz vor Überfoderung und einen großen inneren unbewussten Wunsch nach emotionaler Klarheit.

Tiere zu lieben ist unkomplizierter als Menschen. Das ist sicher jedem klar. Und ein Grund ist eben, dass diese Liebe einem nicht negativ and die Substanz gehen kann, weil Tiere keine Menschen sind.

N0amxja


Ich glaube, hier werden zwei Dinge vermengt bzw. verwechselt.

Zum einen realistische Diskussionen über Strafmaß, Rehabilitation etc. von Tätern - die es nur bei Kindesmord/misshandlung, nicht aber bei dem Pendant bei Tieren gibt, weil man auch wenn man einen Welpen in eine Decke wickelt und anzündet halt einfach nicht im Gefängnis landet - Tierquälerei ist in Deutschland ein Kavaliersdelikt.

Zum anderen im Affekt geschriebene Reaktionen auf eine tatsächlich geschehene Tat. Und da wirst du in der Regel weder im Fall eines Kindesmordes noch im Fall eines Tiers Leute finden, die sagen: "Lasst uns die Leute doch rehabilitieren". Die ersten Reaktionen, insb. im Internet unter entsprechenden Berichten, bestehen zu 95% aus "das sollte man dem Arschloch auch antun..."


Wenn du übrigens ernsthaft der Ansicht bist, dass Tiere in Deutschland mehr wert sind als Kinder, dann würde ich dich doch bitten, mir Bilder von Kinderschlachthöfen zu zeigen ;-).

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