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bezahlbare Alternative zu Psychotherapie

W&indwwexlle hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben :)

Ich hab da so meine Probleme, Blockaden, depressive Verstimmung, vor allem bei meinen Eltern hab ich starke Blockaden, ich kann vor ihnen nicht mehr lachen. Ich fühl mich alleine und habe den Drang irgendwas sinnvolles in meinem Leben zu tun, ich weiß nur nicht was.

Ich wollte eine Psychotherapie machen. Ich war schon beim Psychologen gesessen, da ich jedoch im öffentlichen Dienst kurz vor der Verbeamtung bin meinte er, dass das ein Risko zur Übernahme ist. Das will ich natürlich nicht gefährden. Da danach noch eine "Schonfrist" ist, wo rückgängig was raus kommen kann, werde ich ungefähr mindestens das nächste halbe Jahr keine Therapie machen können.

Ich hab schon so viel alleine versucht, ich weiß viele, woher das alles kommt. Die inneren Blockaden kann ich aber alleine nicht lösen. Eine Psychotherapie aus eigener Tasche zu zahlen kostet ja doch mehrere Hundert Euro, wenn man auch noch bedenkt, dass vielleicht der erste Psychologe, die Therapieform usw nicht passen kann. Ich bin schon bereit Geld auszugeben, aber mehrere Hundert bis in den Tausender Bereich ist dann doch ziemlich viel :-(

Was könnte ich noch machen?

Antworten
pBar>azel)lnusxs


Was könnte ich noch machen?

Mit einem guten Freund reden und eventuell (ich weiß, das ist schwer) nach vorne blicken. Viel lesen, Sport machen, Standortbestimmung betreiben. Sich regelrecht nach vorne boxen. Darauf achten, ob die Dinge die einen belasten wirklich so schwer wiegen, wie es sich anfühlt. Abstand nehmen von Situationen die einen nicht gut tun.

Und viel Spaghetti kochen, in allen Variationen. ..(sich selbst was Gutes tun) Wenn du das durch hast, dann geht es dir vielleicht besser.

PRl{üsc2hbixest


Gibt es bei dir in der Stadt einen Sozialpsychologischen Dienst?

Psychologische Beratungsstelle?

W<indwuelxle


Danke euch schonmal :)

Ich hab mich schon lange Zeit durch alles durchgekämpft. Ich hatte mit Panikattacken zu kämpfen, die ich gut in Griff bekommen hab. Ich hab mich letztes Jahr meiner Flugangst gestellt und bin geflogen. Ich hab ein Stück weit gelernt mich selbst zu akzeptieren usw. Ich war schon immer eine Einzelkämpferin und Einzelgängerin und hab mich endlich getraut in eine Therapie zu gehen, weil ich mit manchen Dingen einfach nicht allein weiter komme. Leider hat es ja nicht geklappt.

Ich fühle mich sehr alleine. Obwohl ich schon länger hier wohne, hab ich keine Freunde gefunden. Ich bin nicht gemacht für Gruppen, Sportvereine, Kurse. Bei sowas lerne ich keine Menschen kennen, ich bin nicht offen genug und blockiert. Ich hab ein schrecklich schlechtes Gewissen, dass ich vor meinen Eltern nicht lachen kann. Ich bin so blockiert. Ich kann keine Nähe zu meinen Eltern haben, mein ganzer Körper wehrt sich. Was kann man dagegen tun?

Ich bin in einer Großstadt, hier gibt es schon Sozialpsychologische Dienste, hab grad mal grob gegoogelt. Was ist das und wie läuft das ab? Macht man da einen Termin aus, was ist der Unterschied zu einer Therapie?

E{hemHali.ger Nwutzer (6#57806x9)


Es gibt einige Selbsthilfebücher zu den verschiedensten Themen bzw. auch Foren wo man sich Unterstützung holen kann.

Aber mal im ernst - natürlich kostet eine Psychotherapie viel Geld. Wenn es dir wirklich wichtig ist, sollte es die Investition aber wert sein.

p@arahzeFllnuass


hier gibt es schon Sozialpsychologische Dienste, hab grad mal grob gegoogelt. Was ist das und wie läuft das ab? Macht man da einen Termin aus, was ist der Unterschied zu einer Therapie?

Da ruft man an und schildert sein Problem. Ist übrigens kostenlos. Die kommen auch nach Hause, oder man geht eben dort hin. Die sind echt kompetent und wirklich gut.

Wkindwexlle


Ich bin hier in eine Großstadt, hier kostet eine Therapiestunde oft 100-120 Euro. Klar kann man sagen, das soll es mir Wert sein. Aber locker mal über 1.000 € ausgeben.. Ich weiß ja nicht mal, ob mir eine Therapie was bringt, ich höre immer wieder von Menschen, denen eine Therapie nicht wirklich was geholfen hat oder erst nach mehreren rumprobieren und wechseln.

Ist denn ein Sozialpsychologische Dienste eher eine Beratung, oder geht das auch in die Tiefe wie eine Psychotherapie? Ich war mal bei einer Heilpraktikerin, mit der ich die Probleme mit meinen Eltern angehen wollte. Sie hat mich beraten, was leider überhaupt nicht's gebracht hat, weil ich so blockiert bin. Dann hat sie mit mir noch eine Energiearbeit/Meditation gemacht - das hat zumindest soweit geholfen, dass mich das Thema nicht mehr ständig blockiert. Aber an der Blockade an sich hat es leider auch nichts gebracht.

K[leixo


Windwelle

Ich wollte eine Psychotherapie machen. Ich war schon beim Psychologen gesessen, da ich jedoch im öffentlichen Dienst kurz vor der Verbeamtung bin meinte er, dass das ein Risko zur Übernahme ist. Das will ich natürlich nicht gefährden. Da danach noch eine "Schonfrist" ist, wo rückgängig was raus kommen kann, werde ich ungefähr mindestens das nächste halbe Jahr keine Therapie machen können.

Danach kannst Du sie dann machen?

Was hast Du denn bisher sonst gemacht bzw. woran hast Du selbst gearbeitet und wie?

In Wien gibt es z. B. [[http://sfu.ac.at/index.php?article=131]] - vielleicht gibt es ja auch etwas Ähnliches in Deiner Stadt.

Was ist mit Selbsthifegruppen?

sNchneck|e1D985


An sich ist dein Entschluss zur Psychotherapie sehr löblich, aber ich kann gut verstehen, dass du aus beruflichen Gründen jetzt noch zuwarten musst.

Selbsthilfegruppe wollte ich auch ansprechen. Einfacher wäre es es natürlich, wenn du schon grob eine Ahnung hast, was deine Diagnose ist.

Mir wurde z.B. ein Selbsthilfeforum für mein Krankheitsbild hier empfohlen und ich habe aus dem Umgang mit Gleichgesinnten sehr viel Kraft, Wissen, Unterstützung geschöpft. :-)

Alternativ gibt es auch reichlich Selbsthilfe-Literatur und Strategien. Das gilt nicht nur für spezielle Diagnosen, sondern ganz generell für die Seelenhygiene. Ich mag zum Beispiel Meditation / meditative Tätigkeiten sehr gerne (Gärtnern finde ich z.B. super-meditativ), Sport wird allgemein empfohlen, ich habe allerdings auch auf eigene Faust einiges für meine Psyche unternommen. Über lange Zeit habe ich Tagebuch geschrieben (meistens dann, wenn ich sehr down war), zeitweise auch gemalt oder andere Dinge ausprobiert. Alles kann, nichts muss sollte das Motto sein :)*

Sfalxdo


ich höre immer wieder von Menschen, denen eine Therapie nicht wirklich was geholfen hat

und ich kann Dir einige Gründe nennen, weshalb: Weil sie etwas ändern wollten, aber innerlich (noch) nicht bereit dazu waren. Weil sie bewusst oder meistens unbewusst den Therapeuten nur aufgesucht haben, um sich bestätigen zu lassen, dass der ihnen nicht helfen kann. Weil der den Leuten geholfen hat, sich mit Dingen zu beschäftigen, vor denen sie soviel Angst haben, dass sie lieber nicht weitermachen. Ein Klassiker ist, dem Therapeuten (bewusst oder unbewusst) etwas vorzuspielen, aus demselben Grund. Es gibt auch oft Leute hier im Forum, die mit "Helft mir, ich bin so verzweifelt!" (und das ist nicht gespielt!) beginnen, nur um dann auf jeden Beitrag zu antworten: "Nee, das kann ich leider nicht, das passt nicht zu mir, das geht hier am Ort nicht..."

Manchmal ist es eine Mischung aus allem. Ein Therapeut könnte sicher noch viel mehr solche Beispiele nennen.

Bist Du denn bereit?

Und was die Kosten angeht: einmal die Woche 100 € sind 450 Euro im Monat - natürlich mit dem für dich richtigen Therapeuten, da gebe ich dir recht. Aber die Auswahl triffst Du. Es ist wie beim Zahnarzt: nicht der, der am wenigsten bohrt, sollte den Zuschlag kriegen.

MXirexya


Du könntest nach Psychotherapeuten in Ausbildung Ausschau halten. Die verlangen häufig weniger, aber da kriegst du dann halt keinen fertig ausgebildeten.

Ansonsten... Sport.

das Buch Imagination als heilsame Kraft von Luise Reddemann kann ich noch empfehlen.

EPm"otiAoxnale


Hi,

wenn Du Dich für den alternativen Bereich interessierst, fallen mir noch eine Rückführung (in ein/mehrere frühere Leben, kann man auch auf die Ursache der Blockade bezogen machen) oder eine Familienaufstellung ein (aber sorgfältig informieren, beim wem).

Was das jeweils kostet, kann von der Dauer abhängen und natürlich davon, bei wem Du bist.

LG :)*

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