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Angststörung, Belastungsstörung Atembeschwerden

UOKx84 hat die Diskussion gestartet


Hallo Zusammen,

ich hatte im vergangenen Jahr gegen Weihnachten eine schwere Zeit (Privat und Beruflich) und hatte plötzlich Angststörungen. Ich hatte oft das Bedürfnis Tief einzuatmen und habe gedacht ich bekomme nicht genug Luft. War beim Hausarzt, Lungenarzt alles Ok. War auch schon beim Psychiater dieser hat mir Escitalopram 10mg verschrieben die ich seit Februar einnehme. Über die Einnahme der Tabletten hatte ich kaum die Atembeschwerden, ich habe diese dann von einem Tag auf den anderen abgesetzt (Ende März) und bekam 3-4 Tage später wieder die gleichen Symptome... Ich nehme wieder die Tabletten, grösste Nebenwirkung ist der permanente Schwindel...

Ich möchte nicht auf Dauer diese Medikamente einnehmen, überlege an einer Therapie teilzunehmen.

Hat jemand Erfahrung mit diesen Atembeschwerden?

Danke und Gruss

Antworten
sYchnec3k]e198x5


Antidepressiva sollte man mindestens 6 Monate nach Abklingen der letzten Symptome weiternehmen. Also Eigenschuss ins Bein.

Wobei langfristig schon eine Gesprächstherapie (ich empfehle Richtung Verhaltenstherapie) gemacht werden sollte, da liegst du durchaus richtig.

U}K8x4


Danke für die Rückmeldung. Hat jemand Erfahrung mit solchen Atemproblemen?

m:uh`kuhx2k


Jo, hab die aufgrund einer Zwerchfellverspannung (die übrigens psychisch sein kann). Machst du denn irgendwas an Atemübungen?

Siimon)e863


Hallo UK84, es sieht ja so aus, als ob die Beschwerden psychischer Natur sind. Daher könnte es dir helfen, mal nach zu forschen, woher die Beschwerden kommen könnten. Gab es vielleicht bei dir mal eine reale Situation, wo du nicht genug Luft bekommen hast? Z. B. bei der Geburt o. ä. Es gibt da ein Buch von Andreas Altmann, ich glaube das hier Scheißleben-meines-Vaters-meiner-Schei%C3%9Fjugend. Da beschreibt er u. a., dass er sein ganzes Leben lang heftige Symptome hatte, bis er dahinter kam, dass seine Mutter versucht hat, ihn nach der Geburt mit einem Kissen zu ersticken. Das ist natürlich sehr dramatisch und muss bei dir nicht genauso sein. Aber Symptome haben oft irgendeine reale Ursache. Man kann solche Gefühle aber auch von Familienangehörigen übernehmen. Du könntest also mal überlegen, wer in deiner Familie mal wirklich bedrohliche Atemnot hatte. Wenn dir in dieser Richtung was einfällt, würde ich dir zu einer Familienaufstellung raten. Schon mal von der Methode gehört? Falls nein, schau mal hier: [[https://de.wikipedia.org/wiki/Familienaufstellung]] oder [[http://www.sorge-dich-nicht-liebe.de/familienaufstellung]]. Gute Besserung wünscht Simone

UPKx84


mache keine Atemübungen....

sonst hat keiner Erfahrung?

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