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Wie wird man sozial kompetent und charismatisch?

B!orlxag hat die Diskussion gestartet


Bei schwerer sozialer Inkompetenz und ohne Lebenserfahrung.

Lässt sich das irgendwie trainieren?

Antworten
SNin]aSounxdso


Indem man einfach mal irgendwas macht und nicht nur jammert.

Lebenserfahrung bekommt man nur wenn man rausgeht und die Welt kennenlernt, nicht wenn man vor'm PC sitzt und sich selbst bemitleidet.

Bzorlaxg


Indem man einfach mal irgendwas macht und nicht nur jammert.

Lebenserfahrung bekommt man nur wenn man rausgeht und die Welt kennenlernt, nicht wenn man vor'm PC sitzt und sich selbst bemitleidet.

Gut, dass mit dem Jammern habe ich ja schon hinter mir gelassen.

Dass man Lebenserfahrung nur bekommt, wenn man etwas tut ist selbstverständlich. Die Frage ist aber wie man sozial kompetent und charismatisch wird ohne Lebenserfahrung zu haben. Nicht wie man Lebenserfahrung bekommt.

S=inagSo:un6dso


Alles an Deiner Fragestellung war gejammert.

Die Frage ist aber wie man sozial kompetent und charismatisch wird ohne Lebenserfahrung zu haben.

Die Antwort lautet: gar nicht

N3otMicyhaeljCainxe


Die Frage ist aber wie man sozial kompetent und charismatisch wird ohne Lebenserfahrung zu haben.

Das ist unmöglich.

Nxo`rd{i8x4


Geht nicht, sowas sammelt man eben erst im Laufe der Zeit. Und selbst Menschen mit viel Lebenserfahrung müssen nicht zwangsläufig sozial kompetent und charismatisch sein. Andererseits gibt es Menschen die noch nicht viel außerhalb ihrer eigenen Stadt gesehen haben und die von Natur aus charismatisch sind. Sowas hat man oder man hat es eben nicht. Soziale Kompetenz kann man im Gegensatz dazu allerdings lernen indem man sich mit Menschen umgibt.

Hyorrforvibe


Lebenserfahrung entsteht ja nicht, in dem ich mit offenen Augen durch die Städte laufe und bestimmte Situationen beobachte (einen Streit zwischen einem Ehepaar auf offener Straße oder ein Kind was gerade seine Trotzphase im Kaufhaus auslebt).

Lebenserfahrung entsteht durch eigene durchlebte Phasen, die gut und schlecht sein können/dürfen/sollten.

Diese Phasen durchlebt man, man fühlt und denkt darüber nach, wie man damit umgeht.

Man stellt sich selbst mal in Frage oder fragt auch andere, wie man auf andere wirkt (oftmals ganz anders als man denkt).

Lebenserfahrung entsteht dadurch, dass man sich mit sich selbst und mit seiner Umgebung auseinandersetzt und wahrnimmt und ggf. seine eingefahrenen Reaktionsmuster überdenkt.

Lebenserfahrung entsteht, wie das Wort dir selbst schon sagt, in dem man lebt!

Da stellt sich jetzt nur noch die Frage nach der Definition für "man lebt"...

B`oVrlaxg


Alles an Deiner Fragestellung war gejammert.

Nein

Die Antwort lautet: gar nicht

Das ist unmöglich.

Geht nicht, sowas sammelt man eben erst im Laufe der Zeit. Und selbst Menschen mit viel Lebenserfahrung müssen nicht zwangsläufig sozial kompetent und charismatisch sein. Andererseits gibt es Menschen die noch nicht viel außerhalb ihrer eigenen Stadt gesehen haben und die von Natur aus charismatisch sind. Sowas hat man oder man hat es eben nicht.

Okay, dachte ich mir schon. Ich gehe zurzeit durch welche Optionen ich habe, deswegen wollte ich sichergehen und hatte gehofft, dass man da etwas machen kann.

Soziale Kompetenz kann man im Gegensatz dazu allerdings lernen indem man sich mit Menschen umgibt.

Das hat bisher auch nicht funktioniert. Man muss sich also denke ich in einer bestimmten Art und Weise verhalten um tatsächlich auch etwas mitnehmen/lernen zu können. Wer sich nur mit Leuten umgibt und nur 'dabei' ist, aber nicht aktiv mitmacht der lernt nichts. Wie hat man sich dann zu verhalten?

Lebenserfahrung entsteht ja nicht, in dem ich mit offenen Augen durch die Städte laufe und bestimmte Situationen beobachte (einen Streit zwischen einem Ehepaar auf offener Straße oder ein Kind was gerade seine Trotzphase im Kaufhaus auslebt).

Lebenserfahrung entsteht durch eigene durchlebte Phasen, die gut und schlecht sein können/dürfen/sollten.

Diese Phasen durchlebt man, man fühlt und denkt darüber nach, wie man damit umgeht.

Man stellt sich selbst mal in Frage oder fragt auch andere, wie man auf andere wirkt (oftmals ganz anders als man denkt).

Lebenserfahrung entsteht dadurch, dass man sich mit sich selbst und mit seiner Umgebung auseinandersetzt und wahrnimmt und ggf. seine eingefahrenen Reaktionsmuster überdenkt.

Lebenserfahrung entsteht, wie das Wort dir selbst schon sagt, in dem man lebt!

Da stellt sich jetzt nur noch die Frage nach der Definition für "man lebt"...

Es kommt wohl stark darauf an wie man lebt. Wie vielfältig oder eben einseitig. Aber um die Lebenserfahrung ging es mir hier auch gar nicht. Die fehlt ja und wird es in großen Bereichen auch immer tun.

wUeihgnachTtssfternchesn3


Wie hat man sich dann zu verhalten?

Naja, aktiv sein. ;-D Reden, ausprobieren. Mit welcher Verhaltensweise komme ich gut an zB.

azug2x33


Borlag, wenn du nicht reden kannst (also das Reden mit anderen Menschen dir sehr schwer fällt und das eigene Vertrauen fehlt), dann bleibt immer noch das eigene Handeln. Etwas tun, was allen oder anderen nutzt, was sichtbar ist; dann stellen sich Kontakte ein, aus denen ergeben sich Gespräche, erst kleine, dann längere. Das sind Prozesse, die über Jahre laufen.

BZorl^ag


Naja, aktiv sein. ;-D Reden, ausprobieren. Mit welcher Verhaltensweise komme ich gut an zB.

Ich weiß ja meist gar nicht was ich sagen soll. Auch nicht, wenn bereits ein Thema vorgegen ist. Oder wie ich in bestimmten Situationen reagieren soll. Eine bestimmte Verhaltensweise kann man sich wohl kaum einfach auswählen. Ich bin eben freundlich und höflich, aber dadurch wird man ja nicht automatisch gemocht. Vorallem nicht, wenn dann Grundlagen fehlen.

Ich bin vorallen nervös und verkrampft. Eben weil ich ja nicht weiß was ich tun soll.

Borlag, wenn du nicht reden kannst (also das Reden mit anderen Menschen dir sehr schwer fällt und das eigene Vertrauen fehlt), dann bleibt immer noch das eigene Handeln. Etwas tun, was allen oder anderen nutzt, was sichtbar ist; dann stellen sich Kontakte ein, aus denen ergeben sich Gespräche, erst kleine, dann längere. Das sind Prozesse, die über Jahre laufen.

Ich wüsste ganz ehrlich nichteinmal was für Tätigkeiten du da meinen könntest. Aber der Erstkontakt ergibt sich ja oft (leider) von selbst. Die Gespräche sind das Problem.

Man könnte das Problem auch in zwei Bereiche aufteilen:

Im Alltag bei notwendigen Telefongesprächen (ganz furchtbar), oder kurzen Smalltalks in der Bahn (wenn ich denn mal gezwungen werde einen zu führen), im Wartezimmer, im Krankenhaus mit Krankenpflegern. Jeder will immer irgendwie locker reden und ich dämpfe das Gespräch ab bis es aufhört. Ich antworte auf Fragen, oder kommentiere Aussagen, aber immer nur kurz, passiv bis das Gespräch im Sande verläuft.

Und dann in Situationen in denen man eigentlich entspannt sein sollte und Spaß haben sollte: Wenn man mit Freunden weggeht und neue Leute dabei sind und Unterhaltungen entstehen (sollten). Da sitzt man dann daneben und hört zu.

Da ist nichts mit "Entscheide dich dazu entspannt, offen, interessant und witzig zu sein.". Ich kann gar nicht verstehen wie manche auf ihre (tatsächlich cleveren) Kommentare kommen, die alle zum lachen bringen. Das ist Intelligenz und vorallem schnelle Auffassungsgabe die mir fehlt.

LkichtAmhHorizxont


Ist schon witzig, wie sehr ich mich von früher in Dir wiedererkenne.

Das wird Dich jetzt wenig trösten, aber sozial kompetent und charismatisch bin ich bis heute nicht. Allerdings bleibt meine praktische Lebenserfahrung auch hinter der anderer zurück. Zu spät angefangen...

Mein Tipp (der allerdings nicht durchführbar ist): Werde geboren als Kind psychisch stabiler, dich wertschätzender Eltern, dann kannst Du auch mit 16 schon alles mögliche erreichen (und jedes schöne Mädchen um den Finger wickeln).

Da das nicht geht muss man leben mit dem was man hat. Fest steht dass interessante Erlebnisse die Du hast Dich für andere interessanter machen. Für die interessanten Erlebnisse muss man allerdings selbst sorgen.

bgodyy8x4


Ohne jetzt deine anderen Fäden gelesen zu haben, aber soziale Kompetenz und Charisma fallen nicht zusammen, auch wenn sie sicher Überschneidungspunkte haben.

Zur sozialem Kompetenz:

In zwei Absätzen kann man sicher nicht das ganze Themenfeld von sozialer Kompetenz abhandeln, dazu ist es viel zu komplex. Meiner spontanen Meinung nach besteht soziale Kompetenz aus reflektierter Erfahrung in sozialen Situationen (klassisches Versuch und Irrtum), gesunde Mischung aus Rede-und-Zuhör-Anteil, Empathie und eine breites Spektrum an Themen.

Reflektierte Erfahrung: Sich häufig in soziale Situationen begeben ist sinnvoll, bringt aber mehr, wenn man anschließend darüber reflektiert. Vor allem, wenn die Kommunikation schief gelaufen ist, sollte man selbst darüber nachdenken, was schief gelaufen sein könnte. Oft hilft es auch, mit der anderen Person darüber zu reden, aber ohne Anklage!

Die gesunde Mischung aus Zuhören und Reden: Wer nur zuhört, aber nie etwas von sich erzählt, wirkt seltsam, ängstlich und uninteressant. Außerdem ist es anstrengend, jemandem alles aus der Nase ziehen zu müssen. Wer nur redet, aber nie zuhört, wirkt selbstverliebt und ist anstrengend, v.a. wenn er zwar redet, aber nichts sagt. Wichtig ist es - je nach Thema - auch etwas von sich preiszugeben, am besten eigene Schwächen. Dies führt zu Vertrauen beim Gegenüber und er öffnet sich dementsprechend auch. Aber Vorsicht: Da muss man sich rantasten. Wer gleich nach dem Namen und dem obligatorischen Gespräch über Wetter und Fußballergebnisse seine Vorliebe für Analsex und BDSM raushaut, wirkt ebenfalls wieder seltsam. Nicht mit der Tür ins Haus fallen, behutsam vortasten! Es gibt sozial akzeptierte "Schwächen" wie Schokolade, Kaffee, Pizza mit richtig viel Käse, schlechtes Namensgedächtnis, Verpeiltheit, Spät mit Aufgaben anfangen etc. Das klingt total langweilig, kann zum Auftauen aber hilfreich sein. Wichtig ist eben ein gewisses Maß an Fähigkeit über sich und seine Schwächen, wenigstens manche, lachen zu können und sich nicht ständig in Verteidigungshaltung zu begeben und Angst vor Fehlern zu haben. Es kann helfen zu bedenken, dass alle Menschen ihre Fehler und ihre Schwächen haben, man sie nur noch nicht entdeckt hat und diese ebenfalls Angst davor haben, bloßgestellt zu werden.

Empathie kann man trainieren. So wie ich das sehe, gibt es drei effektive Möglichkeiten: Eigenes Leid, gute Literatur, Phantasie. Durch eigenes, am besten selbstverschuldetes, Leid, kann man sich in eine Person hineinversetzen, die in einer ähnlichen Situation steckt. Wer einen nahestenden Menschen verloren hat, kann seine Gefühle auf einen anderen Menschen übertragen. Dies erzeugt Mitgefühl und Anteilnahme und Verständnis für - oberflächlich betrachtet - soziales Fehlverhalten. Dabei ist es wichtig zu beachten, dass sich jeder anders fühlt, selbst wenn die Situationen vergleichbar sind.

Durch Literatur geschehen mehrere Dinge sehr grob formuliert : Der Leser versetzt sich in die Lage einer Person, die Erfahrungen sammelt, die dem Leser fremd sind. Dadurch bekommt der Leser Lebenserfahrung im Schnelldurchlauf, erweitert seinen Horizont und sein vorhandenes Weltbild wird herausgefordert. Wer zum Bespiel Homosexuelle total doof findet, dann aber mal ein Buch eines schwulen Heranwachsenden liest, mit seinen Erfahrungen an der Schule, mit der Familie und so weiter, wird in Zukunft wohl ein wenig milder urteilen. Das Leid des Protagonisten wird zu einem kleinen Teil seiner Lebenserfahrung. Ebenso wichtig ist eine größere Bandbreite an Gesprächsthemen.

Wer immer nur über ein Thema sprechen kann, langweilt nach zehn Minuten alle Menschen zu Tode, die nicht über das gleiche Interesse an ebendiesem Thema verfügen. Manche könnten den ganzen Tag nur über Autos, Pferde, Kleidung, FC Bayern München, Quantenphysik, Prominente, WoW usw reden ... aber sie sollten es lieber nicht tun, wenn sie einer sozialen Isolierung vorbeugen wollen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten in dieser Hinsicht variabler zu werden: Lesen (Zeitungen, Zeitschriften, Bücher) oder einfach mal was neues ausprobieren, um so den eigenen thematischen Horizont zu erweitern. Man muss aber ein Thema nicht studiert haben, um darüber in Alltagsgesprächen plaudern zu können. Es gibt da einen kleinen Trick: Wenn sich das Gegenüber als ein Experte in einem Themenfeld erweist (z. B. durch Beruf oder Interesse), kann man ihn als Lehrer missbrauchen. Geht natürlich nicht immer, da muss man auf diverse Signale der Motivation achten, aber in der Regel ist es schon so, dass Menschen gerne über Themen sprechen, in denen sie gut sind. Das gibt ihnen auch für den Beginn des Gespräches eine gewisse Selbstsicherheit, die sie in der Regel im Laufe des Gespräches nicht mehr verlieren.

Charisma hingegen gehört in eine leicht andere Kategorie. Hierfür ist es meines Erachtens wichtig, interessant zu sein. Jemand, der nicht mit dem Strom schwimmt, der sich eigene, auch unpopuläre Meinungen bildet, der vermeintlich verrückte Sachen macht, viel reist, einen besonders weiten Horizont hat, sich für Menschen interessiert, sie groß machen will statt selbst auf Teufel komm raus groß scheinen zu wollen, der lebendig, anschaulich und witzig erzählen kann, der selbstironisch ist, der eine Aura und eine Präsenz hat. Charisma ist so schwer zu beschreiben und so leicht zu erkennen, wenn man es sieht.

beoduy84


Für eine vollständige Dissertation reicht der Text noch nicht, aber vielleicht hilft er dir, Borlag, ja mittelfristig weiter.

B~orlxag


Ist schon witzig, wie sehr ich mich von früher in Dir wiedererkenne.

Das wird Dich jetzt wenig trösten, aber sozial kompetent und charismatisch bin ich bis heute nicht. Allerdings bleibt meine praktische Lebenserfahrung auch hinter der anderer zurück. Zu spät angefangen...

Mein Tipp (der allerdings nicht durchführbar ist): Werde geboren als Kind psychisch stabiler, dich wertschätzender Eltern, dann kannst Du auch mit 16 schon alles mögliche erreichen (und jedes schöne Mädchen um den Finger wickeln).

Da das nicht geht muss man leben mit dem was man hat. Fest steht dass interessante Erlebnisse die Du hast Dich für andere interessanter machen. Für die interessanten Erlebnisse muss man allerdings selbst sorgen.

Ja, wie gesagt: Dachte ich mir schon. Da soll man noch optimistisch bleiben :-/ Ich suche krampfhaft nach Perspektive. Nach einem wünschenswerten Ziel, das noch erreichbar ist.

@ body84

Ich wollte soziale Kompetenz und Charisma auch nicht komplett voneinander abhängig machen. Ich wollte jeweils fragen, ob und wie das trainierbar ist. Ich denke grundsätzlich über jede Situation, die ich vergeigt habe (also: Jede Situation) längere Zeit nach. Ich komme meist zu dem Schluss, dass ich zu nervös, langsam und uninteressant bin. Was ich konkret hätte besser machen können darauf komme ich leider nicht, weil ich ja nicht weiß was ich sonst hätte sagen können und weil es ein ziemlicher Teufelskreis ist:

Zu langsam + uninteressant = Nervosität. Interessanter zu werden ist in meiner Situation nur sehr begrenzt möglich, weil mein Gedächtnis gestört ist. Somit ist auch der Hinweis sich wissen anzueignen kaum umzusetzen.

Seine Schwächen zu offenbaren habe ich schon mehrfach gemacht und habe dann damit aufgehört, weil ich immer über das Ziel hinausschieße: Ich komme immer mit grundlegenden großen Schwächen, was für normale Menschen natürlich befremdlich ist. Typische Smalltalk-Themen und 'Füller' finde ich persönlich einfach blöd um ehrlich zu sein ;-D Reden nur um zu Reden, aber nicht um etwas, das tatsächlich jemanden interessiert übermitteln ist nicht mein Ding. Und würde auch nur kurzfristig funktionieren.

Soziale Inkompetenz führt wohl nicht zu meiner Lebenssituation. Lebenssituationen wie meine führen zu sozialer Inkompetenz.

Die Idee mit dem Charisma kann ich sowieso streichen.

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