» »

Wie wird man sozial kompetent und charismatisch?

N{otMiwchaelC,aixne


Das sind doch superpositive Ziele?

Und trotzdem löst da kein gutes Gefühl?

Na noch mache ich ja keinen Kampfsport, also können durch die Ziele auch keine positiven Gefühle entstehen.

Aber Du schaffst doch die Voraussetzungen dafür? Das fühlt sich nicht positiv für Dich an, wenn Du an etwas arbeitest, was Du anstrebst und positiv findest?

NmotMWichaeplCaixne


Hm, gegebenenfalls kommt das hier falsch rüber, aber ich lache durchaus jeden Tag und habe auch täglich hier und da positive Gefühle. Wie gesagt: Wenn etwas lustiges im TV zu sehen ist lache ich auch da. Aber TV, Musik und Chat liefern auch nur kurze und vorallem immer dieselben Glücksmomente. Es herrscht keine Vielfalt. Es fehlt etwas.

Es fehlt dass Du Dich einbringst und wenn Du Dich einbringst ( z.B. beim anstreben deines Ziels) dann scheinst Du das nicht positiv fühlen zu können.

B1orlxag


Aber Du schaffst doch die Voraussetzungen dafür? Das fühlt sich nicht positiv für Dich an, wenn Du an etwas arbeitest, was Du anstrebst und positiv findest?

Nein, warum denn auch? Es ist ja nur eine zu erfüllende Bedingung für eine tatsächlich interessante Sache.

Es fehlt dass Du Dich einbringst und wenn Du Dich einbringst ( z.B. beim anstreben deines Ziels) dann scheinst Du das nicht positiv fühlen zu können.

Es fehlt so vieles, da ist das denke ich noch ein geringes Problem.

S`aldco


Das genaue Ziel bzw. den Fokus der Therapie kenne ich noch gar nicht.

Für eine erfolgreiche Therapie musst Du es wollen. Das reicht schon. Man nimmt sich kein Ziel, sonst verrennst Du Dich in irgendeine Richtung. Suche Dir einen Therapeuten, mit dem Du offen und ehrlich sein kannst und dann schildere ihm, was Dich als allererstes am meisten stört. Dann gehst Du für Dich schrittweise vor. Du hast ja gerade noch keine Ahnung, was Du tun musst. Dabei soll er Dir ja helfen, das ist sein Beruf.

Er wird nichts für Dich tun, er wird nur versuchen, Dich dahin zu führen, dass Du selber verstehst. Wenn Du nicht glaubst, dass das so funktionieren kann, dann solltest Du es allerdings nicht versuchen, denn dann ist der Misserfolg garantiert.

NjotMicehaelCVaixne


Aber Du schaffst doch die Voraussetzungen dafür? Das fühlt sich nicht positiv für Dich an, wenn Du an etwas arbeitest, was Du anstrebst und positiv findest?

Nein, warum denn auch? Es ist ja nur eine zu erfüllende Bedingung für eine tatsächlich interessante Sache.

Ja aber ohne gibts ja nach Deiner Aussage keine Chance für die interessante Sache? Trotzdem ist darauf zu arbeiten für Dich nicht positiv?

Es fehlt dass Du Dich einbringst und wenn Du Dich einbringst ( z.B. beim anstreben deines Ziels) dann scheinst Du das nicht positiv fühlen zu können.

Es fehlt so vieles, da ist das denke ich noch ein geringes Problem.

Nein. Es ist ein zentrales Problem, weil es wirklich jeden Lebensbereich negativ betrifft. Ohne dass Du Dich einbringst kann sich nichts eigenständiges fühlen.

Passiv am TV gespielte Gefühle von Schauspielern nachzufühlen sind ja nur Ersatzhandlungen, die sich von etwas erleben und selbst erfühlen deutlich unterscheiden. Das merkst Du ja selbst? (Stichwort Beobachter)

Egal was wir Menschen lernen: ohne die ersten Schritte in der angestrebten Sache geht es nie. Das ist eine schlichte Tatsache.

B9orClaxg


Für eine erfolgreiche Therapie musst Du es wollen. Das reicht schon. Man nimmt sich kein Ziel, sonst verrennst Du Dich in irgendeine Richtung. Suche Dir einen Therapeuten, mit dem Du offen und ehrlich sein kannst und dann schildere ihm, was Dich als allererstes am meisten stört. Dann gehst Du für Dich schrittweise vor. Du hast ja gerade noch keine Ahnung, was Du tun musst. Dabei soll er Dir ja helfen, das ist sein Beruf.

Er wird nichts für Dich tun, er wird nur versuchen, Dich dahin zu führen, dass Du selber verstehst. Wenn Du nicht glaubst, dass das so funktionieren kann, dann solltest Du es allerdings nicht versuchen, denn dann ist der Misserfolg garantiert.

Ich glaube nicht, dass das funktionieren kann, werde es aber dennoch versuchen. Denn eine andere Wahl habe ich ja nicht.

Ja aber ohne gibts ja nach Deiner Aussage keine Chance für die interessante Sache? Trotzdem ist darauf zu arbeiten für Dich nicht positiv?

Es ist positiv darauf hin zu arbeiten, aber es entstehen keine positiven Gefühle durch die Arbeit an der Bedingung.

Erst wenn die Bedingung erfüllt ist könnte dieser Erfolg ein positives Gefühl auslösen, oder aber die Tätigkeit, die man nun 'freigeschaltet' hat könnte positive Gefühle bringen.

Nein. Es ist ein zentrales Problem, weil es wirklich jeden Lebensbereich negativ betrifft. Ohne dass Du Dich einbringst kann sich nichts eigenständiges fühlen.

Ich habe eben einen Berg von notwendigen Dingen zu erfüllen. Wenn ich den erfolgreich abgearbeitet habe, dann bleibt eventuell noch Zeit für Tätigkeiten, die nicht nur notwendig sind, sondern auch positive Gefühle bringen.

Passiv am TV gespielte Gefühle von Schauspielern nachzufühlen sind ja nur Ersatzhandlungen, die sich von etwas erleben und selbst erfühlen deutlich unterscheiden. Das merkst Du ja selbst? (Stichwort Beobachter)

Ja natürlich. Und warum wählt man solche Ersatzhandlungen? Weil die gewünschten Handlungen versperrt sind. Ich würde auch lieber mit Freunden und Partnerin einen schönen Abend verbringen. Geht nicht -> Tv. Ich würde mich auch lieber mit Studieninhalten befassen, die mich interessieren. Geht nicht -> Chatten. Und so weiter . . .

Egal was wir Menschen lernen: ohne die ersten Schritte in der angestrebten Sache geht es nie. Das ist eine schlichte Tatsache.

Dessen bin ich mir auch bewusst.

N>otM1ichUaelCaiUne


Es ist positiv darauf hin zu arbeiten, aber es entstehen keine positiven Gefühle durch die Arbeit an der Bedingung.

Sondern? negative? neutrale? Du arbeitest auf etwas positives hin und es entsteht nichts? Wie geht das? Oder blockst Du das? Willst Du das nicht fühlen?

Wenn eine Handlung positiv ist und ich die schon positv bewertet habe - wie kann ich mich da neutral oder negativ fühlen?

Bkorla g


Sondern? negative? neutrale? Du arbeitest auf etwas positives hin und es entsteht nichts? Wie geht das? Oder blockst Du das? Willst Du das nicht fühlen?

Richtig, ich arbeite auf etwas positives hin, somit ist noch nichts positives da.

Die Gefühle, die die Arbeit hervorruft an sich sind neutral bis negativ. Neutral solange Fortschritt da ist, negativ wenn er ausbleibt/stoppt.

Wenn eine Handlung positiv ist und ich die schon positv bewertet habe - wie kann ich mich da neutral oder negativ fühlen?

Operiert ein Arzt ein schwerverletztes Kind mit dem Ziel sein Leben zu retten (positiv), ruft er dann durchgehend im OP-Saal "Wohooo!"? Eine Handlung, die ein positives Ziel ermöglichen soll macht nicht gleich glücklich, oder bringt sonstige positive Gefühle.

BDr~ig>ie


Ich bin vorallen nervös und verkrampft. Eben weil ich ja nicht weiß was ich tun soll.

Ich glaube, dass der Grund ein anderer ist: Du beobachtest dich ständig und in allen Situationen selbst. So kannst du dich nicht adäquat verhalten, weil du nicht die Situation, sondern dich selbst im Focus hast und durch das Grübeln über deine fehlende Kompetenz bzw darüber wie du nun gerade verhalten solltest, ungünstig abgelenkt bist.

Es ist fast eine Regel: Der schüchternste Mensch ist der ichbezogenste. Locker kann man erst sein, wenn man von sich wegschaut und sich auf die anderen bzw. das konzentriert, was gerade ansteht, nicht umgekehrt.

Bporlaxg


Ich glaube, dass der Grund ein anderer ist: Du beobachtest dich ständig und in allen Situationen selbst. So kannst du dich nicht adäquat verhalten, weil du nicht die Situation, sondern dich selbst im Focus hast und durch das Grübeln über deine fehlende Kompetenz bzw darüber wie du nun gerade verhalten solltest, ungünstig abgelenkt bist.

Es ist fast eine Regel: Der schüchternste Mensch ist der ichbezogenste. Locker kann man erst sein, wenn man von sich wegschaut und sich auf die anderen bzw. das konzentriert, was gerade ansteht, nicht umgekehrt.

Das mag schon stimmen, aber ich muss mich doch beobachten um zu erkennen was ich falsch mache, oder nicht?

Und selbst wenn ich nun die Situation perfekt durchanalysiere, dann fehlt mir dennoch das Wissen gut damit umzugehen und dann mache ich ebenso Fehler.

N:otMixchoaelC)aine


Operiert ein Arzt ein schwerverletztes Kind mit dem Ziel sein Leben zu retten (positiv), ruft er dann durchgehend im OP-Saal "Wohooo!"?

Sondern er fühlt sich die ganze Zeit negativ oder neutral?

B$ourlag


Sondern er fühlt sich die ganze Zeit negativ oder neutral?

Wohl am ehesten neutral. Möglicherweise negativ, je nachdem wie der Mensch damit umgeht, wie 'abgehärtet' er schon ist usw.

NfotMic,hae7lCaine


Wenn es Dir mit Kampfsport aus den von Dir genannten Gründen tatsächlich positiv ernst ist, kannst Du heute jetzt und hier wenn Du das liest sofort anfangen. Du brauchst nur etwas platz vor deinem Computer:

[[https://www.youtube.com/watch?v=oKi2Vh9rqt0 Krav Maga]]

Keine Einstiegsvoraussetzungen.

B?riCgixe


aber ich muss mich doch beobachten um zu erkennen was ich falsch mache, oder nicht?

Und selbst wenn ich nun die Situation perfekt durchanalysiere, dann fehlt mir dennoch das Wissen gut damit umzugehen und dann mache ich ebenso Fehler.

Borlag

Du musst Dich (er)kennen, um dich zu verstehen. Aber in der Interaktion würde ich mich, wenn eben möglich, die Aufmerksamkeit von mir selbst abziehen, mich also von mir weg wenden und auf die anderen zu. Verstehst du? Ein Stück weit "fallenlassen" und einfach "sein".

Man kann ja hinterher reflektieren und aus der Situation lernen.

B6orlaxg


Wenn es Dir mit Kampfsport aus den von Dir genannten Gründen tatsächlich positiv ernst ist, kannst Du heute jetzt und hier wenn Du das liest sofort anfangen. Du brauchst nur etwas platz vor deinem Computer:

[[https://www.youtube.com/watch?v=oKi2Vh9rqt0 Krav Maga]]

Keine Einstiegsvoraussetzungen.

Ich habe mich über diese Art der Selbstverteidigung bereits informiert und möchte wahrscheinlich auch einen Kurs besuchen. Ich mache aber keine halben Sachen. Selbstverteidigung trainiert man mit einem Trainer und auch praktisch. Die Vorbereitungszeit (die nötig ist) investiere ich in Muskelaufbau und Ausdauerverbesserung.

Du musst Dich (er)kennen, um dich zu verstehen. Aber in der Interaktion würde ich mich, wenn eben möglich, die Aufmerksamkeit von mir selbst abziehen, mich also von mir weg wenden und auf die anderen zu. Verstehst du? Ein Stück weit "fallenlassen" und einfach "sein".

Man kann ja hinterher reflektieren und aus der Situation lernen.

Nun gut, das mache ich (glaube ich?) sogar so. Ich habe das Gefühl, dass mein großes Problem beim Umgang mit anderen Menschen ist, dass alles so schnell geht. Man wird etwas gefragt und kann wohl kaum 5-15 Sekunden schweigen während man seinen Satz zusammenbaut (wenn es um Kleinigkeiten geht). Eine Antwort kommt schnell und möglichst präzise. Deswegen antworte ich immer ohne nachzudenken und dabei kommt meist der totale Blödsinn bei raus. Dumme Formulierungen, unpräzise oder unpassende Antworten und wenn es längere Erklärungen sind verrenne ich mich in ihnen.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH