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Nie wieder abhängig - Motivation, Energie aus dem inneren Selbst

NNajonxa21


Dein Beitrag war nach längerer Zeit der erste, bei dem ich dachte: "Wow, das berührt mich und es könnte die Mühe wert sein". Das Motiv war also erstmal ein ganz egoistisches.

Aus welchem Grund auch immer, deine Beiträge haben mir wirklich geholfen, und in nur wenigen Tagen kam ich ein deutliches Stück weiter, da du anscheinend die richtigen Fragen und generell die richtigen Worte fandest. Natürlich auch durch andere Beiträge, aber du hast am meisten dazu beigetragen, und die Qualität der Beiträge waren für mich wirklich wertvoll. Danke!

Deine Erwiderungen auf meine Beiträge waren klug durchdacht und ich empfinde Sympathie für Menschen, die kluge und durchdachte Beiträge schreiben und auf Dinge eingehen. Man merkt Dir an, dass Du Anteil nimmst und Dich mit Dingen auseinandersetzt.

So hatte ich das gar nicht gesehen, da ich öfters der Meinung bin, nicht ausreichend auf Dinge einzugehen, da ich manchmal Wichtiges übersehe, vergesse...

Ja, ich nehme viel Anteil, weil ich wirklich an dem Punkt angekommen bin, an dem ich zu 100% sagen kann, dass ich an mir arbeiten will und auch muss und mich nicht mehr in dieser Grauzone zwischen Tod und Leben befinden möchte. (Außerdem mag ich es selber nicht, wenn man halbherzig auf meine Beiträge antwortet, wenn ich viel Zeit und Mühe darin investiert habe). Ich will leben und habe eine ganz genaue Vorstellung davon, wie ich mich weiterentwickeln und mein Leben gestalten muss, um wirklich glücklich zu werden und nicht mehr immer mal wieder von Suizidgedanken bescherrt zu werden. Ich habe meiner dunklen Seite in den letzten Monaten zu sehr nachgegeben - auch, wenn nichts Schlimmes passiert ist. Ich bin nicht durch und durch gut, jedoch müssen meine positiven Eigenschaften, positive Gedanken und Taten wieder überwiegen und so viel Negatives wie es nur möglich ist, verdrängen.

In Real kann ich das leider nicht tun und wenn ich es könnte, wüsste ich nicht, ob das wirklich gut wäre (Abhängigkeit usw.) und ob Du das überhaupt wolltest.

Ich muss anmerken, dass ich mich im Moment absolut nicht imstande sehe, Nähe zuzulassen. Ich habe endgültig mein Vertrauen in Beziehungen verloren und werde wohl viele positive Erfahrungen brauchen, um wieder aus meiner Kälte aufzutauen. Ich habe zurzeit nicht einmal die Hoffnung auf eine feste Beziehung, welche ich mir immer gewünscht hatte. Irgendwie kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, dass jemals wieder eine so tiefe Bindung zu einem Menschen möglich ist für mich. Ich hoffe, der Spruch ''Die Zeit heilt alle Wundern'' (inklusive Tabletten und Therapie) wird sich bewähren.

Ich verstehe Deinen Konflikt glaube ich sehr gut und korrigiere mich ruhig, wenn ich es falsch sehe, aber das faktische Wissen, darüber wie man etwas erreicht, ersetzt natürlich keineswegs die emotionale Zufriedenheit. Warum soll ich um etwas kämpfen, wenn sich sowieso niemand dafür interessiert, bzw. sich daran freut, dass ich es geschafft habe? Was bringt es mir, wenn niemand da ist, der mich nach bestandenem Abitur an sich drückt, mir einen Kuss gibt und sagt, dass er soooo unglaublich stolz auf mich ist?

Jein... Das trifft es nicht so ganz. Ich brauche aktuell noch jemanden, für und durch den ich leben kann und will, woraus ich dann meine Lebenskraft-/ Freude kannalisiere. Ich werde aber in meiner Therapie weiterhin daran arbeiten, meine Bedürfnisse zu verändern.

Selbstliebe?!? Wie soll die funktionieren? Das ist ja, als würde man versuchen, aus einem leeren Brunnen Wasser zu schöpfen.

Ich muss sagen, dass ich das auch für mich nicht wirklich nachvollziehen kann. Was brauche ich denn, um mich selbst zu lieben? Das einzige, was mir dazu einfällt, ist folgendes: Ein gutes Abitur, mein Wunschstudium möglichst in Hamburg erfolgreich absolviert zu haben, dort eine Arbeitsstelle als Chirugin in einem Krankenhaus zu bekommen. Lernen, unabhängig zu sein und normale zwischenmenschliche Kontakte zu knüpfen, ohne gleich eine Seelenverwandtschaft oder komplettes Desinteresse zu verspüren, beziehungsfähig zu werden, ohne das mir zu viel Nähe und die Abwesenheit meines Partners ein graus sind. Routine in mein Leben aufzubauen, disziplinierter zu werden und mich in meinen Hobbys (singen, malen) enorm zu steigern und stets mich verbessern. Ist das der wahre Weg zur Selbstliebe? Sich immer wieder neue Ziele zu stecken und sie zu erreichen? So werde ich Selbstzufriedenheit erlangen, aber resultiert dadurch auch gleich SelbstLIEBE? Wenn ich mein Leben liebe?

Ich glaube, Deine Freundin war letztlich nur eine Art Stellvertreter für Deine eigentlichen Bedürfnisse nach Akzeptanz und Liebe. Und dadurch dass Du durch sie das erste Mal erfahren hast, woran es Dir eigentlich mangelt, hast Du das erste Mal gespürt, wie emotional ausgehungert Du eigentlich wirklich bist.

Ja, so ähnlich hat es mir meine Psychologin heute auch geschildert, als wir heute Mobbing, Grundschulzeit, Cousine, beste Freundin thematisierten.

Ich bin zwar ein alter Spötter, aber ich finde es schön, mit Dir zu schreiben. Auch mir verschafft das Anregung und ich freue mich aufrichtig, wenn Du mich weiter an Deiner Entwicklung teilhaben lässt. Es liegt nicht am Willen zum Glück, den hast Du durchaus. Du schreibst mehr als einmal, dass Du nicht weißt, wie es geht.

Ich auch nicht, dazu kenne ich Dich einfach zu wenig, aber ich würde Dich gern dabei unterstützen, es herauszufinden.

Ich werde auch jeden Fall weiterhin hier reinschreiben. Das hilft wirklich enorm, sich alles schriftlich vor Augen zu halten und sich nicht mehr in einem Gedankenstrudel zu verlieren, aus dem noch mehr Verwirrtheit resultiert. Das Feedback von kompetenten Menschen verschafft mir viel Klarheit und lässt mich wieder Dinge, Gedanken hinterfragen; das ebnet mir den richtigen Weg, um mich positiv weiterzuentwickeln und durch die Hilfe werde ich etwas in die richtige Richtung gelenkt. Danke für die Unterstützung, ich weiß sie durchaus zu schätzen. @:)

N ajonxa21


Sag mal, bist du eigentlich Psychologe?

BzaUl"dLurxhh


Bonjour Najona21

Um die zweite Frage zuerst zu beantworten: Nein, Psychologe bin ich nicht, aber sowas ähnliches.

Jedenfalls freut es mich, dass Du Dich entschlossen hast, weiter zu schreiben und es freut mich, dazu beigetragen zu haben, dass Dinge für Dich klarer werden. Vielen Dank für das Lob.

Und keine Sorge: Ich würde Dich nicht mit Zärtlichkeiten überhäufen. Mir hat Deine Verzweiflung nur so leid getan. Du schriebst ja, dass Du gar nicht wüsstest, warum Du noch hier reinschreibst und ich wollte auf jeden Fall verhindern, dass Du damit aufhörst, weil "das alles keinen Sinn mehr hat".

Wie gesagt: Ich kenne Dich kaum und kann wirklich schwer nachvollziehen, ob Du diesen dunklen Gedanken vielleicht nicht doch irgendwann nachgibst. Damit meine ich nicht mal den Suizid, sondern das Aufgeben an sich.

Heute klingst Du jedenfalls schon ein wenig stabiler, wenngleich das sicher nur eine "Momentaufnahme" ist.

Was brauche ich denn, um mich selbst zu lieben? Das einzige, was mir dazu einfällt, ist folgendes: Ein gutes Abitur, mein Wunschstudium möglichst in Hamburg erfolgreich absolviert zu haben, dort eine Arbeitsstelle als Chirugin in einem Krankenhaus zu bekommen. Lernen, unabhängig zu sein und normale zwischenmenschliche Kontakte zu knüpfen, ohne gleich eine Seelenverwandtschaft oder komplettes Desinteresse zu verspüren, beziehungsfähig zu werden, ohne das mir zu viel Nähe und die Abwesenheit meines Partners ein graus sind. Routine in mein Leben aufzubauen, disziplinierter zu werden und mich in meinen Hobbys (singen, malen) enorm zu steigern und stets mich verbessern. Ist das der wahre Weg zur Selbstliebe? Sich immer wieder neue Ziele zu stecken und sie zu erreichen?

Das ist alles Bestandteil auf dem Weg zur Selbstliebe, aber dennoch ist es das nicht allein. Ich habe Ärzte kennengelernt, die Alkohol oder kokainabhängig bzw. Medikamentenabhängig waren. Durchaus Koryphäen in ihrem Beruf und daher war Erfolg ihr Motor und Streß ihr ständiger Begleiter. Wären die so zufrieden, bräuchten sie nicht den ständigen Kick des Erfolgs. Ohne den fühlten sie sich wertlos. Hervorragende Diagnostiker, aber menschliche Wracks; dreifach geschieden, kein Kontakt zu den Kindern. Ihr Privatleben ein großes schwarzes Loch mit irrsinniger Sogkraft. Und genau deshalb immer auf der Arbeit.

Ich will Dir auf keinen Fall die Lust am Traumberuf nehmen, aber sagen, dass berufliches und privates immer in Balance sein müssen. Du musst Dich herausfordern, aber auch abschalten können.

Jein... Das trifft es nicht so ganz. Ich brauche aktuell noch jemanden, für und durch den ich leben kann und will, woraus ich dann meine Lebenskraft-/ Freude kannalisiere.

Mit der Deiner Erwiderung vorausgegangenen Anmerkung wollte ich eigentlich sagen, dass Du in deiner Familie niemanden hattest, der Dich förderte und Dir Respekt und Liebe entgegenbrachte. Das ist für Kinder ein existentiell bedrohlicher Mangel. Entweder sie geben auf und resignieren, werden abhängig oder/und kriminell, oder sie werden zu Kämpfern, die sich und ihrer Umgebung beweisen, dass sie es schaffen, zu etwas bringen können.

Ich habe das jetzt grob vereinfacht, aber ich hoffe, das klarer wird, was ich sagen wollte.

Unter normalen Umständen, also in einem wertschätzenden und liebevollen Umfeld, gewinnen sie "Bindungssicherheit".

Diese Sicherheit konntest Du nie entwickeln. Dein Vater war oder ist Choleriker; Deine Mutter interessiert Dich nicht und sie interessiert sich wahrscheinlich auch nicht für Dich, oder kann Deinen intellektuellen Ansprüchen nicht im geringsten Folgen. Du befriedigst Deinen Intellekt, liest Klassiker, hörst Opern; fütterst im übertragenen Sinn Dein Gehirn, aber Deine Seele verhungert. Ziemlich pathetisch formuliert, ich weiß, aber ich mache trotzdem mal weiter. Ich sehe in Dir eine Suchende. Du brauchst als Orientierung eine Person, zu der Du aufblicken kannst und die Dir Rückendeckung gibt, indem sie signalisiert: Egal was Du tust, ich stehe hinter Dir und bin Dir ein Fels in der Brandung. Die kleine Najoma21 hat eine diffuse Sehnsucht danach gehabt und wusste intuitiv, dass es diesen Fels gibt. Die Große sucht immer noch danach. Ältere Männer können theoretisch dieser Fels sein; sie sind häufig souverän, lebenserfahren usw. Insofern kann ich auch diesen Wunsch nachvollziehen, aber er hat auch Schattenseiten, die man sich zumindest mal vor Augen führen muss.

Deine Freundin war jedenfalls niemals dieser Fels und ich denke, am Ende hat Dir diese Freundschaft mehr geschadet als genützt. Für die Zukunft ist nix verloren. Du hast aus diesen Erfahrungen wohl oder übel gelernt. Es wäre eine falsche Schlussfolgerung jetzt zu sagen: Ich vertraue niemandem mehr, oder ich bin nicht beziehungsfähig. Unsere Sehnsüchte verlangen nun mal danach gestillt zu werden und wir können uns nicht in eine Hütte im Wald zurückziehen und ein Eremitendasein führen. Wenn es zu Deinen Sehnsüchten gehört, einen Partner zu finden, wirst Du weiter suchen müssen; Du wirst mit Enttäuschungen leben und Rückschläge einkalkulieren müssen, aber Du wirst sehr wahrscheinlich auch Glück erfahren und Zärtlichkeit spüren.

Nbajonva21


Und keine Sorge: Ich würde Dich nicht mit Zärtlichkeiten überhäufen. Mir hat Deine Verzweiflung nur so leid getan. Du schriebst ja, dass Du gar nicht wüsstest, warum Du noch hier reinschreibst und ich wollte auf jeden Fall verhindern, dass Du damit aufhörst, weil "das alles keinen Sinn mehr hat".

Das, was ich dazu geschrieben hatte, war auch eigentlich nicht persönlich gemeint. Ich hatte eigentlich nur aufgeschrieben, was mir bezüglich dessen durch den Kopf ging.

Wie gesagt: Ich kenne Dich kaum und kann wirklich schwer nachvollziehen, ob Du diesen dunklen Gedanken vielleicht nicht doch irgendwann nachgibst. Damit meine ich nicht mal den Suizid, sondern das Aufgeben an sich.

Heute klingst Du jedenfalls schon ein wenig stabiler, wenngleich das sicher nur eine "Momentaufnahme" ist.

Naja, zumindest scheint es bis jetzt noch so, dass es langsam aber sicher Bergauf geht; was ich primär der Anteilnahme anderer Menschen an meinen Problemen verdanke, durch die das Gefühl der Einsamkeit verschwunden ist. Auch, dass ich einfach an den 6 Tagen Hilfe bekomme, in denen ich nicht mit meiner Therapeutin sprechen kann.

Ich will Dir auf keinen Fall die Lust am Traumberuf nehmen, aber sagen, dass berufliches und privates immer in Balance sein müssen. Du musst Dich herausfordern, aber auch abschalten können.

Ich werde auf jeden Fall mein Bestes geben, um mich in jeder Hinsicht positiv weiterzuentwickeln. Das mit den Ärzten überrascht mich aber; ich meine, gerade die müssten sich doch im Klaren über die Auswirkungen von Abhängigkeit in Bezug auf Substanzmitteln sein. Wieso konsumiert man diese dann überhaupt? Gerade das ist der Grund, weshalb ich nie mit solch einem Mist angefangen habe, obwohl ich immer davon umgeben war - die negativen Folgen sind doch einfach abzusehen und man überlegt sich doch dreimal, ob man der Abhängigkeit und dem Kontrollverlust erliegen will, wenn man sich darüber im Bilde ist. Auch, dass das Zeug auf Dauer zerstört...

Die kleine Najoma21 hat eine diffuse Sehnsucht danach gehabt und wusste intuitiv, dass es diesen Fels gibt. Die Große sucht immer noch danach. Ältere Männer können theoretisch dieser Fels sein; sie sind häufig souverän, lebenserfahren usw. Insofern kann ich auch diesen Wunsch nachvollziehen, aber er hat auch Schattenseiten, die man sich zumindest mal vor Augen führen muss.

Ja, das weiß ich. Vor allem weiß ich auch, dass dadurch eine weitere Abhängigkeit gegeben ist. Ich muss irgendwie so umprogrammiert werden, dass ich nicht mehr danach suche, wobei ich manchmal überlege, ob ich es nicht einfach mal richtig erleben muss, mit einem älteren Mann zusammen zu sein und das bekommen, was ich brauche, um dann letzendlich loslassen zu können? Oder werde ich wohl immer danach suchen und verlangen, beschützt, geliebt, umsorgt und betütelt zu werden? Eigentlich habe ich jemanden in Aussicht, der in mein so gewünschtes Schema passt und meinen Erwartungen mehr als gerecht wird; allerdings ist derjenige verheiratet mit 6 Kinder, also lass ich lieber die Finger davon. :-/ Ja, das Problem ist auch oft, dass gerade ältere Männer meistens vergeben und nur offen für eine Affäre sind, was dann für mich total kontraproduktiv wäre...

Deine Freundin war jedenfalls niemals dieser Fels und ich denke, am Ende hat Dir diese Freundschaft mehr geschadet als genützt.

Das kann ich selber nicht so richtig einschätzen, da ich im Moment irgendwie keinen richtigen Überblick über die Freundschaft habe und die ganzen Geschehenisse... Genützt hat sie mir auf jeden Fall insofern, dass ich mich selber durch sie, durch die Möglichkeit, mich mit ihrer Hilfe zu reflektieren und vielem mehr selber kennengelernt habe und erfahren habe, dass zwischenmenschliche Kontakte nicht nur ausschließlich negativ sein müssen.

Es wäre eine falsche Schlussfolgerung jetzt zu sagen: Ich vertraue niemandem mehr, oder ich bin nicht beziehungsfähig.

Naja, vertrauen werde ich schon jemandem, wenn ich spüre, dass ich es wirklich kann, und sobald ich wieder unter ''vernünftige'' Menschen kommen und aktiv draußen am Leben teilnehme, wird sich die Vertrauensangelegenheit schon irgendwie legen. Beziehungsunfähig bin ich aber leider wirklich. Ich hatte noch nie eine Beziehung. Habe schon etliche Männer getroffen, darunter 3 wirklich tolle, die eine Beziehung mit mir anstrebten und die zu mir passten, und weißt du was? Je mehr sie ihr ernsthaftes Interesse bekundeten, umso eingeengter und überforderter habe ich mich gefühlt... Das lief jedes Mal so ab... Wurde ich mir einem Mann/ Jungen sicher, wäre ich am liebsten weggerannt... Ich habe mich gegenüber diesen tollen Menschen wirklich scheiße verhalten, was sie absolut nicht verdienten, aber ich konnte damals nicht anders. Ich wusste, dass mein Verhalten ihnen gegenüber unfair war und ich es versauen würde, aber dieser Ekel vor dieser tiefen emotionalen Nähe, die sie zu mir suchten, war einfach zu groß. Dann, nach Wochen der Verschollenheit meinerseits, vermisste ich sie plötzlich sehr und meldete mich. Das habe ich so zwei-, dreimal bei jedem durchgezogen, bis sie wütend waren und mich nicht mehr mochten... Die einzige emotionale Nähe, die ich wirklich hegte, waren immer für die Männer, von denen ich wusste, dass sie absolut nichts für mich empfinden würden. Bei einem war es einmal so intensiv, dass ich ab der ersten Begegnung von ihm abhängig war, und dieser Mann war das intellektuell niveauloseste, primitivste, respektloseste, kühlste, was mir je unter die Augen getreten ist. Bei ihm hatte ich auch immer wieder eine narzisstische Persönlichkeitsstörung vermutet, aber sicher kann ich mir durch eine Selbstdiagnose natürlich nicht sein. Hatte meinerseits vielleicht auch etwas Masochistisches, keine Ahnung...

Wenn es zu Deinen Sehnsüchten gehört, einen Partner zu finden, wirst Du weiter suchen müssen; Du wirst mit Enttäuschungen leben und Rückschläge einkalkulieren müssen, aber Du wirst sehr wahrscheinlich auch Glück erfahren und Zärtlichkeit spüren.

Genau das ist es ja, ich weiß nicht so Recht, ob ich einen Partner im klassischen Sinne suche; ich glaube, wirklich jemanden, durch und für den ich leben kann. Diese Suche werde ich demnach nicht fortsetzen, sondern mich darauf fokussieren, mich auch in dieser Hinsicht zu verändern, mich sozusagen ''umprogrammieren''. Enttäuschungen und Rückschläge in Beziehungen wirken sich ja so auf mich aus, dass diese unmittelbar mein ganzes Leben erschüttern, weshalb ich erstmal eigenständig etwas Positives unabhängig von anderen Mitmenschen erleben, erreichen und für mich aufbauen muss in meinem Leben, um in meiner Person gefestigt zu sein, und erst dann werde ich wieder intensive Nähe zulassen. Falls ich dann verlassen werde, werde ich immer noch mich, meine Erfolge in beruflicher Hinsicht, meine Hobbies und vielleicht sogar ein paar Freunde haben. So sieht das zumindest in der Theorie aus. ;-D

BEald6urxhh


Guten morgen singende Chirurgin,

gerade die müssten sich doch im Klaren über die Auswirkungen von Abhängigkeit in Bezug auf Substanzmitteln sein. Wieso konsumiert man diese dann überhaupt?

Du wirst verstehen, dass ich auf diese Frage nur ganz allgemein eingehen werde. Ich kann und will keine Details aus meiner beruflichen Praxis preisgeben.

Als erfolgreicher Mediziner bist Du einem erhöhten Stresslevel ausgesetzt. Kollegen des Fachs fragen Dich um Rat, holen Deine Meinung ein. Privatpatienten genießen eine bevorzugte Behandlung und können sich den Arzt ihres Vertrauens wählen. Du bist verheiratet, aber Frau und Kinder sehen dich selten. Neben dem normalen Klinikalltag gibt es noch das Ganze drumherum. Kongresse, Fortbildungen etc. Es ist schwer, diesen ganzen Ansprüchen und Erwartungen standzuhalten. Dadurch dass dir ziemlich viele Menschen auf die Schulter klopfen und Dir sagen, was für ein toller Hecht du bist, verändert sich Dein Selbstbild. Du wirst überheblich, arrogant....und unvorsichtig. Gerade weil Du Dich mit der Wirkung von Substanzen auskennst und den Leistungsdruck und die Folgeerscheinungen (Schlafmangel etc.) irgendwie kompensieren musst, greifst Du zu aufputschenden Medikamenten. Du kennst Dich ja mit Risiken und Nebenwirkungen aus; Dir kann ja nix passieren. So nehmen die Dinge ihren Lauf. Deine Risikobereitschaft steigt, weil Du durch die Medikamente längst ein Stück von der Realität weg bist. Dazu kommt Dein beruflicher Erfolg und die Cocktailpartys und Empfänge zu denen Du gelegentlich eingeladen wirst. Gehobene Gesellschaftsschichten, wo noch andere Substanzen angeboten werden, die man ja einfach mal probieren kann. Was soll schon groß passieren?

Ist schwer da wieder rauszukommen, wenn so eine Abwärtsbewegung erstmal in Gang gekommen ist.

Ich ziehe jetzt mal eine Parallele zu Dir und dem verheirateten Vater von sechs Kindern. Du schriebst - wahrscheinlich nicht explizit auf ihn bezogen:

...wobei ich manchmal überlege, ob ich es nicht einfach mal richtig erleben muss, mit einem älteren Mann zusammen zu sein und das bekommen, was ich brauche, um dann letzendlich loslassen zu können?

Treiben wir den Gedanken mal auf die Spitze und nehmen wir an, Du lässt Dich mit einem älteren, verheirateten Mann ein. Es hat die Aura von etwas verbotenem. Ihr trefft euch heimlich in Hotels. Er täuscht Dienstreisen vor, um sich mit Dir treffen zu können. Solange das Geheimnis gewahrt bleibt, ist alles gut. Du lebst allerdings in Gesellschaft einer Horde tratschsüchtiger Cousinen und bald schon redet man: "Was ist bloß mit der los? Vor zwei Monaten war sie noch depressiv und jetzt; aufgebrezelt, schicke Klamotten und dann das Ticket der Mailänder Scala, das man neulich ganz zufällig gefunden hat. Oha, ein fauxpas, der hätte eigentlich nicht passieren dürfen. Ist der Erste passiert, folgt bald der Zweite. Der Reiz des Aufregenden ist inzwischen auch schon nicht mehr so groß. Du bist zwischenzeitlich sehr genervt davon, dass er Dich immer wieder versetzt, weil er mit seiner Frau dies oder jenes unternehmen muss.

Wenn die Sache am Ende auffliegt, wird er vermutlich nicht sagen: "Ja, tut mir leid. Ich bin der Versuchung erlegen; sie war so jung, da konnte ich nicht widerstehen". Sondern eher: "Die kleine Hure hat es drauf angelegt, mich zu verführen. Das Biest hat alle Register gezogen und mich in ihr Lotterbett gezerrt.

Du bist die Schuldige und hast am Ende den Ruf eines Flittchens. Menschen versuchen immer ihre Haut zu retten und wenn man viel zu verlieren hat, ist es naheliegend dass man die Verantwortung auf andere abwälzt.

Für mich bleibt am Ende eine Frage: Warum stößt Du Menschen, die Dir wohlgesonnen sind, Deine Nähe suchen etc. vor den Kopf und fühlst Dich von niveaulosen Kotzbrocken angezogen?

Und das Krankheitsbild Borderline als Erklärung reicht mir da nicht aus.

Und Frage zwei: Woher weißt Du denn eigentlich, ob Du bei einem älteren Mann wirklich das bekommst, was Du brauchst? Das scheint mir bloß Wunschdenken zu sein.

NRajonxa21


Du kennst Dich ja mit Risiken und Nebenwirkungen aus; Dir kann ja nix passieren. So nehmen die Dinge ihren Lauf. Deine Risikobereitschaft steigt, weil Du durch die Medikamente längst ein Stück von der Realität weg bist.

Naja, ich finde einfach, dass vermeintlich intelligente Menschen doch den zukünftigen Verlauf einschätzen können müssten.. Ich meine, egal, wie schlimm etwas in meinem Leben war, ich hatte immer die Möglichkeit, mich mit solchen Mittelchen zu betäuben, habe mich aber nicht mal im Kindesalter getraut, das Zeug anzurühren, da ich mir den möglichen Verlauf schon denken konnte. Als Arzt sollte man nunmal einschätzen können, wie solche Medikamente/ Drogen sich auswirken werden mit der Zeit und dass die Substanzen irgendwann die Kontrolle über dich erlangen werden... Naja, ist ja auch egal...

Bezüglich des verheirateten Mannes hätte ich natürlich gerne meinem Verlangen nachgegeben. Er ist beruflich erfolgreich, für mich sehr attraktiv, hat eine wirklich tolle Art an sich und die schönste Männerstimme, die ich je gehört habe. Er ist sehr intelligent, einfühlsam und wir befinden uns auf einer Wellenlänge. Ich würde gerne so viel über ihn erfahren, stelle mir andauernd vor, wie es wäre, wenn wir miteinander schlafen würden, wie er riecht, wie er aussieht, wenn er schläft und vieles über sein Leben. Ich kann wirklich einfach nicht aufhören an ihn zu denken. Allerdings habe ich mir auch ausgemalt, wie das ganze ablaufen könnte, da ich gerne voraus denke und es in diesem Fall doch sehr nötig war, um mich selbst zu schützen.

Er übt einen Beruf aus, in dem er viel Verantwortung übernehmen muss und von morgens bis abends zu tun hat. Seine Familie sieht er auch nur abends und muss früh morgens auch wieder schnell los. Er ist sehr lange verheiratet und wird sich mit 60 wohl kaum von seiner langjährigen Frau trennen, um etwas Festes mit einer 21-jährigen einzugehen. Ich würde mich einfach so oder so sehr in ihn verlieben, da ich generell bisher nur Sex mit Männern hatte, die das gewisse etwas hatten. Er hat es - und wie... Eine Beziehung wäre also ausgeschlossen, höchstens alle paar Tage/ Wochen ein paar Stunden im Bett. Für alles andere hat er ja seine Frau. Ich allerdings würde in ihm einen potenziellen Partner sehen und für die Stunden mit ihm leben. Auch würde ich wieder depressiver werden und in ein tiefes Loch fallen und wegen der Verliebtheit nicht frei für Single-Männer sein. Außerdem hätte ich generell den Kopf nicht frei, um meine Baustellen anzugehen und würde mir nur noch ein weiteres Problem schaffen, was sich total kontraproduktiv auf eine Verbesserung meines Selbst und meiner Lebensumstände wäre. Der Heilungsprozess meines Erlebten würde sich drastisch verzögern und ich ätte wahrscheinlich nicht mal mit Mitte 20 mit meinem Abitur angefangen, welches die Basis für meinen Berufswunsch ist, für den ich nunmal 12/ 13 Jahre studieren müsste. Außerdem habe ich mir mal geschworen, mich niemals auf vergebene Männer einzulassen, da ich Fremdgehen verabscheue, es selbst niemals tun würde und könnte, würde es durch mein eigenes Verhalten aber unterstützen und teilweise eine Verursacherin eines eventuellen gebrochenen Frauenherzens werden. Abgesehen davon würde mein ach so tolles Bild von ihm durch seine eigenen Handlungen zerstört werden, dann wäre er für mich genauso ein Arschloch wie alle anderen fremdgehenden Menschen. Ich sollte dazu beitragen, dass die Welt sich ein kleines Stück verbessert und mich nicht von egoistischen Bedürfnissen und meinen Trieben leiten lassen. Zudem würde ich mir vor allem Unternehmungen wie klassische Konzerte/ Opernbesuche/ Reisen/ Kurztripps/ Theaterbesuche/ Poetry-Slams/ spazieren, essen gehen/ vielleicht einen Tanzkurs/ Museumsbesuche wünschen, die ich mit sonst niemandem momentan machen kann. In meinem Alter ist es sowieso schwer, jemanden zu finden, der als Freizeitbeschäftigung etwas Anderes als Discotheken/ Bars etc. im Kopf hat, zumindest scheint es mir so. Da dieser Mann einen sehr guten Ruf zu verlieren hätte, würde es auch immer nur bei ein paar Stündchen in einem abgelegenen Hotel bleiben, was mich schnell unzufrieden werden lassen würde. Ich würde jemanden zu meinem Lebensinhalt machen, den ich nie ganz haben kann und dessen Herz einem anderen Menschen gehört und für ihn nur als junges, attraktives Sexspielzeug fungieren. Nein, danke.

Für mich bleibt am Ende eine Frage: Warum stößt Du Menschen, die Dir wohlgesonnen sind, Deine Nähe suchen etc. vor den Kopf und fühlst Dich von niveaulosen Kotzbrocken angezogen?

Hmm.. Ich fühle mich einfach schnell eingeengt und die Aufmerksamkeit, das Nähesuchen, das auf ''Händen getragen werden'' mir schnell zu viel wird, so leid es mir für mich selber tut... Es steht für die Jungs dann schnell fest, dass das etwas Ernsthaftes wird. Wobei ich es auch absolut nicht mag, etwas langsam anzugehen und nicht zu wissen, woran man genau ist bzw. ob es denn was wird oder nicht. Treffe ich einen tollen Kerl, der sich direkt nach dem ersten Treffen was Festes vorstellen kann und dies auch sehr eindeutig kommuniziert, fühle ich mich sofort bedrängt. Es war die drei Male immer so, dass ich mich kurz nach der Verabschiedung gegen Ende des Treffens gefragt habe, ob er das Treffen auch so umwerfend fand ich ich und schon so etwas wie ein Verlustgefühl empfinde, was sie auch durch schnelles Herzrasen dann äußert, und sobald eine Nachricht wie z.B. ''Es hat mir heute sehr gut mit dir gefallen'' kommt und noch am selben Abend nach einem nächsten Treffen gefragt wird, fühle ich mich schon überrumpelt. Es ist auch so, dass diese 3 mich direkt in ihrem Leben, sprich Familie, einbinden wollten etc. Das ganze Gesamtpaket wurde mir also dreimal auf einem silbernen Tablett serviert und sie entsprachen auch ganz meinem Typ. Ich kann mir dieses Gefühl nicht erklären... Das Verlangen danach, schnell also hinzuschmeißen, und sobald sie sich distanzieren, eine unheimliche Sehnsucht nach dem Ganzen wieder zu verspüren. Das Ganze wiederholt sich dann aber nur, und ein Ende ist vorprogrammiert.

Bei dem Mann, der mich im wahrsten Sinne des Wortes wie Dreck behandelt, mich gedemütigt und beleidigt hat, um sein Selbstwertgefühl aufzuwerten indem er mich massiv abwertete, kann ich es mir nicht so genau erklären. Ich wusste direkt von Anfang an, dass er nur auf Sex hinauswollte und ein Arschloch war; man hatte es ihm direkt angemerkt. In meiner Therapie lief es mal darauf hinaus, dass es wohl daran liegt, dass ich somit die Sicherheit habe, immer wenn ich jemanden brauche, auf ihn zurückgreifen zu können, da er ja nie nein zu Sex sagte und gleichzeitig die Sicherheit, dass er mich nie eingengen würde, da er generell (nach Aussage seines Bruders, den ich unabhängig von ihm kennenlernte) kein Beziehungstyp war und in Frauen nur Sexobjekte sieht. Er hatte mit 30 noch nie eine Beziehung, immer nur so viel Sex wie es möglich ist, und das war's.

Allerdings weiß ich einfach nicht, wie ich etwas verändern kann in dieser Hinsicht, um beziehungsfähig zu werden.

Und Frage zwei: Woher weißt Du denn eigentlich, ob Du bei einem älteren Mann wirklich das bekommst, was Du brauchst? Das scheint mir bloß Wunschdenken zu sein.

Naja, mehr ältere als jüngere Männer können Lebenserfahrung, beschützendes Verhalten, Fürsorglichkeit, Respekt, etwas ''Väterliches'', meine Interessen, Tiefgründigkeit, Reife, Ernsthaftigkeit, Ehrlichkeit, Autorität und Weisheit bieten. Natürlich gibt es solche Exemplare auch in anderen Altersklassen, und ich weiß auch, dass es Erwachsene gibt, die nie wirklich erwachsen geworden sind, aber die Chance, so jemanden zu finden, wie ich ihn mir wünsche, ist einfach höher bei Älteren Männern. Zudem kann man von einigen einfach mehr lernen. Außerdem wollen Männer in meinem Alter sich in der Regel erstmal richtig ''austoben'', manche auch noch, bis sie 30 oder so sind, manche auch ihr ganzes Leben lang. Viele ältere Männer haben das schon hinter sich und sind sozusagen zur Ruhe gekommen und würden dauernden Partnerwechsel wohl als anstrengend finden. Ich muss auch gestehen, dass ich davon ausgehe, mir seiner sicherer sein zu können als wenn es bei einem in meinem Alter der Fall wäre, da es ja nicht ganz so häufig passiert, dass ein sehr junges, attraktives Mädchen sich auf einen älteren Mann mit 30, 40 Jahre Altersunterschied einlässt. Die, die auf sehr junge Mädchen stehen und gerne mal die Väterliche Rolle einnehmen, werden sich dann womöglich eher auf sie fokussieren und kaum Interesse an anderen Frauen haben... Ich mag aber auch falsch liegen, eventuell ist ja wirklich nur Wunschdenken.

B5al/durxhh


Auf geht's in die nächste Runde unseres mittlerweile - ähh exklusiven - Zweierfadens. Wo sind eigentlich die Anderen? Hab ich die vergrault? Wär schade!!

Naja, kurz nochmal zur Drogensucht: Ich stell mal die These auf, dass Drogenabhängigkeit nichts per se mit mangelnder Intelligenz zu tun hat. Sonst müssten ja alle Raucher verblödet sein, denn sie werden bei jedem Griff zur Schachtel daran erinnert, dass Rauchen 9 von 10 Lungenkarzinome verursacht. Oder Extremsportler. Free Climbing dürfte es dann nicht mehr geben, man kann ja abstürzen. Der Drogenabhängige kann die harte Realität schwer ertragen; er sieht was passiert, verzweifelt und betäubt dieses Gefühl.

Als ich Deinen Text las, dachte ich öfter mal (und denke es auch jetzt noch....) Das sind die Worte einer Süchtigen.

Du hast immer mal wieder darauf hingewiesen: Ich BRAUCHE Diesen Einen, der mich inspiriert und stimuliert. Für alles andere interessiere ich mich nicht.

Gefühl und Verstand sind nicht in Balance. Es hat fast etwas schwärmerisches wenn Du beschreibst, wie Du Dir vorstellst, wie der Mann, den Du begehrst riecht oder aussieht, wenn er schläft. Sehr romantisch.

Neben all den moralischen Bedenken, solltest Du natürlich auch einkalkulieren, dass es gesundheitliche Risiken gibt, die bei älteren Männern höher sind. Nimm an, er erleidet einen Schlaganfall. Er kann den rechten Arm nicht mehr bewegen, muss das Sprechen neu erlernen, macht sich am Anfang in die Hose etc.

Würdest Du bleiben; ihn pflegen......?

Es kommt mir vor, als tobe in Dir ein Krieg zwischen Gefühl und Verstand. Glücklicherweise lässt Du den Verstand immer siegen, bisher. Ich hoffe, das bleibt so. Denn Du hast mit allen Argumenten recht. Wenn Du viel Zeit allein verbringst, ist die Verlockung, sich in eine Traumwelt zu flüchten natürlich groß. Zumal die äußeren Bedingungen nicht rosig sind. So einer Realität möchte man sich nicht aussetzen.

Sie hat so gar nichts romantisches. Sex mit einem Arschloch wollte ich auf gar keinen Fall haben.

Ich finde es jetzt nicht sonderlich pathologisch, dass Du es bei der dreifach Silbertablett Aktion mit der Angst zu tun bekommen hast. Überspitzt formuliert würden bei mir auch die Alarmglocken klingeln, wenn mich eine begehrenswerte Frau beim zweiten Treffen mit den Worten: "Das ist übrigens euer Schwiegersohn Baldurhh, und die beiden h's am Ende spricht man stumm", bei ihren Eltern vorstellt.

Das war jetzt natürlich sehr polemisch formuliert und Du schreibst selber, das Du die Treffen eigentlich umwerfend fandest und Herzklopfen hattest. Hättest Du sagen können, dass es Dir zu schnell geht, als sie Dich um ein zweites Treffen baten? Wenn das ganze mehr Zeit gehabt hätte, wäre es Dir möglich gewesen, zu offenbaren, dass es Dir schwerfällt, Menschen zu vertrauen und Du Zeit brauchst? Du hast ja eigentlich schon bestimmt, in welche Richtung die Beziehungen sich entwickeln. Nämlich in keine. Und Du hast die Jungs hingehalten. War das Rache an Ihnen, stellvertretend für alle Männer?

Hast Du eigentlich auch schon einmal über eine stationäre Therapie nachgedacht? Die hätte ja den Vorteil, dass Du zu Hause mal rauskämst. Möglicherweise ist das natürlich zu viel und Du willst es langsam angehen; könnte ich verstehen.

Übrigens: Viele Fragen sind sehr persönlich und Du musst sie nicht beantworten. Wenn Du das trotzdem willst, kannst Du mir auch eine PN schicken. Ich fände aber schön, wenn das ein öffentliches Forum bleibt und auch andere hier schreiben würden. Du kannst von einer Vielzahl von Meinungen profitieren.

LfichtAmHIorixzont


Wo sind eigentlich die Anderen?

Ich lese noch mit.

(Und würde mich bei Dir, Najona21, über mehr Absätze in den Texten freuen… ;-))

Baldurhh, ich glaube Du hast keine Ahnung, wie Najona21 sich fühlt, oder täusche ich mich?

Ich für meinen Teil weiß genau, was sie meint… Kenne diese Sucht, dieses Brauchen eines anderen… Und die unvorstellbare Vorstellung, dass es Menschen gibt, bei denen das nicht so ist. Und einerseits auch so sein zu wollen, andererseits auch wieder nicht - da einem dann ja etwas fehlt (was einem allerdings dann ja gar nicht mehr fehlen würde…).

Es ist, als müsste man etwas anstreben, das dem Gegenteil dessen entspricht, was man will. Ich will Schokolade, soll aber in Zukunft nur noch trocken Brot essen und das auch noch gut finden. Ich soll werden wie jemand, der Schokolade gar nicht kennt… Und zeitlebens ohne ausgekommen ist… Dem sie gar nicht fehlt. Ich kenne sie aber.

B2alFdu/rhh


@ LichtAmHorizont

Es wäre am ehrlichsten, wenn ich die Frage mit:Ja, ich habe keine Ahnung wie Najona21 sich fühlt, aber Du täuscht Dich trotzdem, beantworte.

Ich bin in der Position desjenigen, der jemanden braucht. Nicht immer, aber immer mehr. Bei mir geht es mehr um körperliche Dinge. Durch eine Behinderung bin ich mehr und mehr darauf angewiesen, dass andere mich in Alltagsangelegenheiten unterstützen. Ich hasse es auch auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein. Das ist natürlich nicht 1:1 übertragbar, aber vielleicht könnte man so sagen: Ich möchte die Unabhängigkeit zurück, die Najona21 noch nicht erreicht hat. Ich habe keinen Herrschsüchtigen cholerischen Vater gehabt und konnte sagen, was und wann ich es wollte. Meine Eltern haben sich in das, was ihnen Ärzte und Therapeuten sagten gefügt. Ich habe immer gewusst, was ich will. Meine Eltern haben mir keine Steine in den Weg gelegt; aber wirklich bestärkt haben sie mich auch nicht. Ich bin kein Mädchen und habe es auch deshalb sicher in vielem leichter gehabt. Deinen letzten Absatz kann ich auch gut nachvollziehen, wäre ich disziplinierter und würde mich im übertragenen Sinn öfter für Brot statt Schokolade entscheiden, wäre das besser, aber ich kenne Schokolade eben auch sehr gut und finde, sie versüßt das Leben.

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@ Baldurhh

Ich bin kein Mädchen und habe es auch deshalb sicher in vielem leichter gehabt.

Ich glaube nicht, dass das etwas mit dem Geschlecht zu tun hat. Kenne auch Männer mit diesem Problem. Da äußert es sich im Verhalten etwas anders, teilweise wesentlich aggressiver; die Abhängigkeit/Sucht ist aber dieselbe.

Ob man eine körperliche Abhängigkeit (durch Behinderung) mit einer seelischen Abhängigkeit vergleichen kann, kann ich nicht beurteilen. Auch ein körperlich nicht behinderter Mensch braucht im praktischen Leben bestimmte andere Leute, weil er nicht alles können kann. Aber dieses "brauchen" fühlt sich für mich nicht so furchtbar an wie das Gefühl innerer Leere, die unabhängig von äußeren Umständen (krank/gesund, arm/reich…) wie ein Vakuum in einem wirkt.

LhichHtAmH>oriz9ont


Was dieses Vakuum betrifft - ich glaube, das bekommt man nicht gefüllt. Es bleibt einem nichts weiter als mit dem Verstand zu arbeiten. Wenn einen die Gefühle übermannen, sich zu fragen, was passiert da gerade? Warum will ich das? Hängt meine Existenz wirklich davon ab? Wie könnte der andere (den ich gerade begehre) das empfinden? Will ich, dass der es so empfindet (beispielsweise, wenn er merkt, dass ich ihn als Mutter-/Vaterersatz benutzen möchte und er selbst eigentlich eine Beziehung auf einer ganz anderen Ebene möchte)? Usw.

Mir jedenfalls hilft es viel, mich in den anderen hineinzuversetzen. Mir vorzustellen, jemand anders würde dasselbe von mir "verlangen". Würde ich das wollen...? Will ich von ihm als "Kind" gesehen werden?

L^icJhtAmHUorizxont


Und vor allem: Angenommen, er wäre bereit, "Eltern" zu spielen und mich zu "adoptieren" - warum sollte er das wollen? Warum sollte ein normaler, reifer, erwachsener Mensch das wollen? Und wenn er es will - ist er dann der erwachsene, reife Mensch, den ich suche?

B6aldWurhxh


@ LichtAmHorizont

Da äußert es sich im Verhalten etwas anders, teilweise wesentlich aggressiver;

Genau deshalb hat es meines Erachtens etwas mit dem Geschlecht zu tun.

Aber lass uns hier nicht diskutieren, wie gut ich nachvollziehen kann, wie Najona21 sich fühlt. Darum geht es schließlich nicht, bzw. wenn sie glaubt, ich könne mir nicht vorstellen wie sie sich fühlt, hätte sie das sicher geschrieben. Wie der Fadentitel sagt, möchte sie nie wieder abhängig sein und wir sollten sie darin unterstützen.

NmajMonwax21


@ Baldurhh

Viele Menschen wird die hier besprochene, diskutierte Thematik eventuell nicht so ganz interessieren :=o

Du hast immer mal wieder darauf hingewiesen: Ich BRAUCHE Diesen Einen, der mich inspiriert und stimuliert. Für alles andere interessiere ich mich nicht.

Naja, dieses Bedürfnis ist tief in mir veranktert - sowie das Desinteresse bezüglich anderer Menschen... Süchtig war ich damals nach meiner besten Freundin auch, ja. Hatte sie mal eine schlechte Phase bzw. keine Lust auf mich und meldete sich ein paar Tage nicht, gingen bei mir z.B. die Alarmglocken an. Ich konnte nichts mehr essen, nicht richtig schlafen, hatte Herzrasen und hätte am liebsten die ganze Zeit durchgeweint.

Das war schon sehr extrem; ihre Abwesenheit hat sich fast immer wie ein Entzug angefühlt, und war sie wieder ganz bei mir (vor allem emotional), dann bekam ich öfter mal Adrenalinschübe und konnte die ganze Welt umarmen. Es hat sich dann eher angefühlt als wäre ich frisch verliebt und diese Gefühle würden erwidert werden. Sie hatte die Kontrolle über meine gesamte Gefühlswelt.

Gefühl und Verstand sind nicht in Balance. Es hat fast etwas schwärmerisches wenn Du beschreibst, wie Du Dir vorstellst, wie der Mann, den Du begehrst riecht oder aussieht, wenn er schläft. Sehr romantisch.

Sobald ich mich wirklich für einen Mann interessiere, möchte ich einfach alles über ihn wissen, ihn überall berührt haben und ihn sozusagen ''ganz haben'', so schnell wie möglich.. Vor allem diese Vorstellung, diesen Mann dann in mir drin zu spüren, macht mich wahnsinnig. Ich weiß, das wird sich jetzt komisch anhören (nach längerem Recherchieren kam ich zu dem Ergebnis, dass dies wohl der Borderline-Störung zu ''verdanken'' ist), aber ich habe dann dieses starke Verlangen danach, diesen Mann mir quasi ''einzuverleiben'', alles von ihm in mir zu haben.. Details lasse ich jetzt mal außen vor.

Damals, als ich was mit diesen Narzissten(?) am laufen hatte, hatten wird beim zweiten Treffen direkt Sex. Ich habe mich von ihm nach nur 4 Tagen des ''Kennenlernens'' (nur Geschreibe, einmal davor rummachen beim ersten Treffen) entjungfern lassen, weil ich das starke (nicht mal sexuelle) Verlangen danach hatte, ihn so tief wie nur möglich in mir zu haben. Oft war ich während unserer Affäre aufgrund seines schlimmen Verhaltens nicht mal erregt und hatte Schmerzen beim Sex, aber ich musste ihn einfach in mir drin spüren. Okay, auch wollte ich, dass er nicht das Interesse an mir verliert und den Kontakt abbricht; wollte ihn also an mich binden - natürlich vergebens.

Deswegen stelle ich mir auch alles Mögliche mit dem einen Mann vor... Das alles mit ihm zu erleben wäre im Moment das Größte für mich.

Neben all den moralischen Bedenken, solltest Du natürlich auch einkalkulieren, dass es gesundheitliche Risiken gibt, die bei älteren Männern höher sind. Nimm an, er erleidet einen Schlaganfall. Er kann den rechten Arm nicht mehr bewegen, muss das Sprechen neu erlernen, macht sich am Anfang in die Hose etc.

Würdest Du bleiben; ihn pflegen......?

Also ich muss ehrlich sagen, dass es mir in der Vorstellung sehr gefällt, ihn von mir abhängig, ihn dadurch sicher zu wissen |-o Natürlich könnte das in großer Diskrepanz mit der Realität stehen, auf Dauer würde es mich eventuell eher belasten, und auch die Tatsache, dass so mancher 60-/ 70-jähriger keine Lust mehr auf ständige Bewegung hätte und eher seine Ruhe haben möchte, würde für mich bei einem solchen Exemplar ein großes Problem darstellen.

Es kommt mir vor, als tobe in Dir ein Krieg zwischen Gefühl und Verstand. Glücklicherweise lässt Du den Verstand immer siegen, bisher. Ich hoffe, das bleibt so. Denn Du hast mit allen Argumenten recht. Wenn Du viel Zeit allein verbringst, ist die Verlockung, sich in eine Traumwelt zu flüchten natürlich groß. Zumal die äußeren Bedingungen nicht rosig sind. So einer Realität möchte man sich nicht aussetzen.

Ja, das hoffe ich auch...

Durch deinen letzten Satz kam mir gerade auch noch ein Gedanke. Ich habe z.T. Angst, wieder unter mehreren Menschen zu gehen, die während der letzten Jahre ihr Leben gelebt haben; immerhin habe ich nichts zu erzählen, lebte lange in Isolation, bin einfach kein fröhlicher Mensch mehr, den man gerne um sich herum haben möchte. Ich bin momentan sehr introvertiert (hatte auch immer mal wieder früher meine extrovertierten Momente und davon einige).

Ich würde mir Geschichten über Studien, Ausbildungen, Freundschaften, Partys, Unternehmungen etc. anhören und hätte selber nichts, was ich halt in Unterhaltungen mit einbringen könnte. Ich würde nur von meinen vor kurzem begonnenen Fernabitur erzählen, und das war's.. Okay, eventuell noch ein paar Bücher und die Singerei, aber dafür interessiert sich doch kaum jemand.

Hättest Du sagen können, dass es Dir zu schnell geht, als sie Dich um ein zweites Treffen baten?

Ja, ich glaube schon. Als sie sich nämlich nach dem Treffen immer ein paar Minuten später per SMS meldeten, war ich sehr froh. Als dann noch etwas weitergeschrieben und ein weiteres Treffen jeweils vorgeschlagen wurde, habe ich mich irgendwie überrannt gefühlt. Dann habe ich sie als selbstverständlich betrachtet, und mein Interesse war dahin, was ich mir jedoch nicht anmerken lassen habe. Erst ein paar Tage später, als nochmal auf das Treffen hingewiesen wurde und die Jungs mir immer wieder schrieben, mir zeigten, dass sie an mich dachten und sich mit mir beschäftigten.

Wenn das ganze mehr Zeit gehabt hätte, wäre es Dir möglich gewesen, zu offenbaren, dass es Dir schwerfällt, Menschen zu vertrauen und Du Zeit brauchst?

Ja, das wäre es. Ich habe generell keine Probleme damit, offen zu reden und Probleme anzusprechen. Das mache ich auch, damit keine Missverständnisse entstehen und jeder weiß, woran er ist und sich keine schlimmen Gedanken ausmalt, die am Ende nichts mit der Realität zu tun haben.

Damals wusste ich aber überhaupt nicht, wie ich mit der ganzen Situation umgehen sollte. Heute würde ich ihnen sagen, dass mir das Ganze zu schnell geht, was mir aber letzendlich auch nicht passen würde, da ich dann immer die Gedanken hätte, dass er sich nebenbei noch woanders umschaut und den Gedanken an mir als potenzielle Freundin verlieren könnte, weil er sich unsicher bei mir ist. Mir gefällt es einfach nicht, Beziehungen zu potenziellen Partnern langsam aufzubauen. Naja, ich werde beim nächsten Mal mein Bestes geben, um das ganze anders verlaufen zu lassen.

Du hast ja eigentlich schon bestimmt, in welche Richtung die Beziehungen sich entwickeln. Nämlich in keine. Und Du hast die Jungs hingehalten. War das Rache an Ihnen, stellvertretend für alle Männer?

Ja, ich habe die Jungs hingehalten, weil ich nicht direkt auf's Ganze gehen wollte, sie aber auch nicht als potenzielle Partner verlieren wollte... Ich habe mir auch jedes Mal gesagt, beim nächsten Annäherungsversuch wird es anders, als ich sie vermisste. Natürlich haben sich auch da direkt meine Fluchimpulse wieder gemeldet. Mit Rache hatte das nichts zu tun, sie haben mir eher sehr leid getan. Ich bin auch keine dieser Männerhasserinnen, falls du das herausfinden wolltest.

Hast Du eigentlich auch schon einmal über eine stationäre Therapie nachgedacht? Die hätte ja den Vorteil, dass Du zu Hause mal rauskämst.

Ja, habe ich, aber ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob ich das wirklich könnte. Mit jemandem ein Zimmer teilen, kaum Privatsphäre haben, andauernd von Menschen umgeben zu sein, kein Gesangstraining mehr drei monate lang (was mir enorm wichtig ist, aber halt sehr laut), mich in Stuhlkreise setzen und vor einigen fremden Menschen und vor ihnen mein tiefstes Innerstes preisgeben...

Ich setze ja momentan noch auf eine stärkere Wirkung meiner Tabletten. Sollte diese in den nächsten 2, 3 Wochen mal eintreten, dann werde ich mir auch einen Job suchen, mit meinem Abitur anfangen und mich sowieso beim Lernen in der Bücherei aufhalten.

N.ajo_na2x1


@ LichtAmHorizont

(Und würde mich bei Dir, Najona21, über mehr Absätze in den Texten freuen… ;-))

Wurde berücksichtigt :)D

Es ist, als müsste man etwas anstreben, das dem Gegenteil dessen entspricht, was man will. Ich will Schokolade, soll aber in Zukunft nur noch trocken Brot essen und das auch noch gut finden. Ich soll werden wie jemand, der Schokolade gar nicht kennt… Und zeitlebens ohne ausgekommen ist… Dem sie gar nicht fehlt. Ich kenne sie aber.

Der Vergleich trifft es im Kern sehr genau.

Wenn einen die Gefühle übermannen, sich zu fragen, was passiert da gerade? Warum will ich das? Hängt meine Existenz wirklich davon ab? Wie könnte der andere (den ich gerade begehre) das empfinden? Will ich, dass der es so empfindet (beispielsweise, wenn er merkt, dass ich ihn als Mutter-/Vaterersatz benutzen möchte und er selbst eigentlich eine Beziehung auf einer ganz anderen Ebene möchte)? Usw.

Mir jedenfalls hilft es viel, mich in den anderen hineinzuversetzen. Mir vorzustellen, jemand anders würde dasselbe von mir "verlangen". Würde ich das wollen...? Will ich von ihm als "Kind" gesehen werden?

Und vor allem: Angenommen, er wäre bereit, "Eltern" zu spielen und mich zu "adoptieren" - warum sollte er das wollen? Warum sollte ein normaler, reifer, erwachsener Mensch das wollen? Und wenn er es will - ist er dann der erwachsene, reife Mensch, den ich suche?

Die Fragen werde ich in Zukunft wohl auch anwenden. Vor allem werde ich von interessierten Männern primär als potenzielle Freundin, als ein sexuelle junge Erwachsene wahrgenommen, die zwar noch nicht so viel Lebenserfahrung hat, wie sie selbst, aber schon doch erwachsen wirkt in manchen Situationen und eventuell, wenn die Chemie stimmt, als gute Gesprächspartnerin, mit der man sich auch auf Augenhöhe unterhalten kann, obwohl sie so jung ist.

Vielen Männern imponiert es ja gerade, eine 21-jährige zu treffen, die sich aber eben nicht wie eine 21-jährige verhält, wie man sie als lebenserfahrener, reifer Mensch in der Vorstellung sehen würde. Würde ein solcher Mann dann merken, dass ein Teil von mir absolut kindlich geblieben ist, würde es ihn wahrscheinlich früher oder später vergraulen. Gut, es sei denn, er könnte sich eine Beziehung zu einem solchen Mädchen vorstellen und spielt gerne den Vaterersatz; soll es ja auch geben - nur seltener aufzufinden.

Vor allem dein letzter Satz ist eine berechtigte Hinterfragung, wobei normal ja relativ ist. Man(n) kann auch in den meisten Hinsichten völlig normal sein und was das Sexuelle betrifft, etwas unnormaler...

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