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Ssri Absetzsyndrom (Venlafaxin)

Nies(tadxe hat die Diskussion gestartet


Hey,

Ich habe Venlafaxin von 300mg innerhalb einer Woche auf 37,5mg runterdosiert und hatte dabei keinerlei Probleme.

Jetzt habe ich die 37,5mg vor 2 Tagen abgesetzt und mir gehts absolut beschissen.

Mir ist schwindlig, schlecht, ich habe Kopfschmerzen, bin müde, leicht "angespannt" (unruhig) und ich fühle mich im allgemeinen nicht so gut.

Das Venlafaxin möchte ich jedoch nicht wieder einnehmen, da ich nächste Woche auf einen irreversiblen MAO-Hemmer umgestellt werde.

Wie lassen sich diese Beschwerden wohl am besten in den Griff bekommen?

Am schlimmsten ist der Schwindel, welcher die Kopfschmerzen/Übelkeit wohl erst auslöst.

Kann man dagegen etwas tun? Gegen die Unruhe habe ich schon 0,5 mg Lorazepam genommen.

Hätte zwar noch MCP und etwas gegen Kopfschmerzen hier, aber am besten wäre es wohl, den Schwindel irgendwie loszuwerden.

Gibts da etwas?

Grüße,

Nestade

Antworten
Z4wackk4x4


Ganz einfach: Man darf sich keine Zwickmühle bauen. Oder würde für Dich die Welt zusammenbrechen, wenn Du etwas später an Deinen MAO-Hemmer kämst? Du hast die Dosis zu schnell reduziert; von "Ausschleichen" kann da wohl keine Rede sein. Es ist oft so, dass Absetzerscheinungen erst bei relativ niedriger Dosierung auftreten. MAOHs sind bekannt für eine Vielzahl von herben Wechselwirkungen, u.a. auch mit ADs.

"Keine Kombination mit serotonergen AM, z.B. .... Venlafaxin ... Bei Gabe von Tranylcypromin nach vorheriger Gabe eines anderen Antidepressivums Karenzzeit mindestens 5x t 1/2; im Falle von Fluoxetin 5 Wochen." Quelle: Benkert-Hippius, 10. Aufl., unter "Tranylcypromin" (= Jatrosom). t 1/2 ist die Halbwertszeit; sie beträgt für Venlafaxin zwar nur 3-5 h und für dessen aktiven Metaboliten 7-8 h, aber für Venlafaxin-Retardpräparate 14-18 h bzw. 10-17 h. Also bau bitte keinen Mist.

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