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Die Angst ist wieder da !

Jbohn^Morr7isxson hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen ,

Ich weiß gar nicht richtig wie ich anfangen soll , seit mehreren Wochen begleitet mich wieder eine unglaubliche Angst und Unruhe . Hatte diese Probleme schon mal vor ein paar Jahren ( wie ihr in meinen vorherigen Thread sehen könnt )

Dieses Mal ist es aber fast noch schlimmer , habe vor Ca. 1 Jahr das Antidepressiva abgesetzt ( hatte danach auch nur noch selten Probleme ) aber in den letzten Wochen ist es wieder schlimmer geworden . Kann gar nicht genau sagen warum . Es fing wieder richtig an nach einem durchzechten Wochenende . Nachdem die Wirkung vom Alkohol nachließ , hatte ich das Gefühl schlechter Luft zu bekommen ect . Kann seit 2 Wochen nun nur noch an Krankheiten denken ect . Mein ganzer Körper kribbelt , ist angespannt , und ich kann überhaupt nicht entspannen . Wenn ich in Situation bin wo ich nicht fliehen kann, beispielsweise im Auto als Beifahrer oder bei Meetings , spüre ich richtig wie die Angst hochsteigt, möchte dann am liebsten die Tür aufreißen und weggehen . Teilweise schon wenn Leute mich ansprechen , meine Arme kribbeln , mir wird schwindelig ect . Kennt ihr das Problem ? Muss dazu sagen das ich sowieso ein sehr ängstlicher Mensch bin , dass war schon in der Kindheit so. Würde schon fast sagen das ich ein Hypochonder bin , zumindest wenn es um das Herz geht , und dem Thema HIV . Ich kann mir bei einigen Beschwerden noch immer nicht vorstellen das es nur an der Psyche liegt . Ich kann einfach nicht entspannen , und seit 2 Wochen kann ich nur noch an die Angst denken .

Wenn ich dann ab und zu mit Freunden abends was trinken gehe , ist die Angst nach 2 Bier Ca fast verschwunden , weil ich dann positiver denke und nicht nur an die Angst . Das Problem ist nur , dass der Alkohol wahrscheinlich in dem Moment hilft , aber im Endeffekt am nächsten Tag die Angst noch größer macht .Auch wenn ich beim Sport bin , beispielsweise auf dem Trimmrad verschwindet die Angst etwas, da ich mich dann etwas auspowere . Geht es einigen von euch genauso wie mir ? Und was hat euch geholfen ? Fühle mich in keinster Weise belastbar , was im Job natürlich auch nicht grad toll ist .

Antworten
mDini%mxia


@ TE

Wenn du bereits jahrelang keine Ängste hattest, sie sich jetzt aber genauso wie damals wieder bemerkbar machen, und du zusätzlich feststellst, dass deine Angst unter Alkohol gänzlich verschwindet, dann kannst du davon ausgehen, dass es wieder an der Psyche liegt.

Überprüfe doch mal, ob sich deine Lebensumstände geändert haben. Auch z. B. Dauerstress im Job kann sowas auslösen.

Jedoch würde ich gehörig beim Alkoholkonsum aufpassen. Die Gefahr ist groß, ihn als Stress- und Angstlöser zu missbrauchen und langsam aber sicher in eine Abhängigkeit zu geraten.

J7ohonMorr`issoxn


Ja , im Job habe ich auch sehr viel Stress , allgemein bin ich recht unzufrieden momentan , ob es in der Liebe ist oder im Job . Mache mir auch sehr viel sorgen um meine Familie , obwohl es da gar keinen Grund für gibt . Steigere mich einfach in jede Kleinigkeit rein , und sehe als nur negativ .

Mit dem alkohol wirst du schon recht haben , nur hilft er in schweren Situation ... Aber klar ist das keine Lösung .

J&ohnMo+rr0isxson


Sorry , habe grad den edit Button nicht gefunden . Wollte nur ergänzen , dass die Angst nie ganz weg war , ich sie aber besser unterdrücken konnte.

m3inixmia


Bist du in Therapie?

J*oh+nMorrEisxson


Nein , war ich auch noch nie .

m<inimixa


Vielleicht wäre das ein Ansatz für dich.

Diese Ängste kommen nicht von ungefähr, und oft reichen sie bis weit in die Kindheit zurück. Der Mensch hat viele Vermeidungs- und Bewältigungsstrategien entwickelt, um die Angst nicht aufkochen zu lassen. Mal klappt das mehr, mal weniger gut. Wenn das jedoch zu einem Dauerzustand wird, ist es mMn wichtig, dies mal abklären zu lassen.

LXaRucTolxa


Alkohol ist da in der Tat eine ganz schlechte Idee, so eine "Karriere" hab ich auch.. hilft gegen Angst (vor allem in sozialen Situationen.. Partys ohne Alk? Undenkbar) aber man bekommt es doppelt zurück. Das schlimme ist, dass Alk auf Dauer, chronisch, die Angst verstärkt (durch entsprechende neurologische Prozesse).

Und so ein richtiges Kater-Wochenende kann wohl in der Tat Rückfälle in Ängste und Symptome, von denen man sich monatelang mühsam befreit hatte, auslösen.

Was bei mir, zum Höhe-/Tiefpunkt all dessen, geholfen hat, war die klare Akzeptanz "so ist es nunmal, wir haben ein Problem", nicht mehr mit alkoholischen Krücken unliebsame Situationen entschärfen, sondern substanziell an den Dingen arbeiten. Keinerlei Alk mehr, Sport, Abnehmen, Konfrontationszeugs.

Aber Alk macht ängstlich und dünnhäutig und raubt Subtanz. Bei Angst, Depris und Burnout eine ganz schlechte Idee.

Adng7stgegxner


Wenn ich dann ab und zu mit Freunden abends was trinken gehe , ist die Angst nach 2 Bier Ca fast verschwunden , weil ich dann positiver denke und nicht nur an die Angst . Das Problem ist nur , dass der Alkohol wahrscheinlich in dem Moment hilft , aber im Endeffekt am nächsten Tag die Angst noch größer macht .Auch wenn ich beim Sport bin , beispielsweise auf dem Trimmrad verschwindet die Angst etwas, da ich mich dann etwas auspowere . Geht es einigen von euch genauso wie mir ? Und was hat euch geholfen ? Fühle mich in keinster Weise belastbar , was im Job natürlich auch nicht grad toll ist .

Genau so hab ichs auch, seit Jahren. Das feiern hilft um sich abzulenken (oder fast zu vergessen) aber man bekommts dann volle Breitseite am Tag darauf zu spüren bis hin zu verstärkten Panikattacken weil a) Angststörung b) Alkoholabbau (mit Entzugserscheinungen)....

Das ist leider so, und es ist sicherlich keine Dauerlösung resp die richtige Therapie

JiohnMo_rrissxon


Das macht mir ja etwas Hoffnung , dass es mehrere Leute hier gibt das gleiche Problem haben . Wenn ich mich mit den Situationen konfrontiere habe ich echt richtig Angst , dass mein Herz stehen bleibt , es sticht im Brustkorb , meine Arme werden taub . Habt ihr das auch so extrem ? Habe Angst das die ganze Angst und Panik irgendwann für mein Herz zu viel ist .

L/a$RXucolxa


Bist Du denn entsprechend untersucht worden? Die Symptome sind ansonsten harmlos, das schadet dem Herzen nicht. Auch jahrzehntelange Angstkarrieren mit häufigen Panikattacken mit Puls 160 hinterlassen keine Schäden.

Man kann allerdings einiges tun, um die Symptome deutlich zu mildern. Gesund ernähren, Übergewicht abbauen, fit und sportlich werden, nicht rauchen, kein Alk..

J`ohnMorxrisxson


Hallo ,

Ja , gehe in Ca 2 Jahres Abständen immer zum Kardiologe ( Belastungsekg und Herzultraschall ) bin ja auch erst 26 Jahre . Fahre viel Rad , und da es mir danach eigentlich besser geht , beruhige ich mich immer damit , dass das Herz eigentlich gesund sein muss . Ich bin gestern in 45 Minuten knappe 18 Kilometer Rad gefahren auf dem Trimmrad .

AZngstg)egnexr


Das ist doch super. Ich machs fast ähnlich. Ich mach halt Fitness und schwimmen und ab und zu radeln im Wald. Ich glaub auch wir sind nicht so verschieden von der Symptomatik her ;-)

Ans Herz dachte ich aber soweit an sich nie. Wurde ja auch alles zig Mal bei mir abgeklärt... das Herz macht das schon alles unbeschadet mit :)=

JRohnJMorSrissoxn


Die Frage ist nur ob alle 2 1/2 Jahr ausreichend sind . War nun auch schon länger nicht mehr hin . Ich weiß nicht wie schnell sich sowas verändern kann . Wahrscheinlich wird das ziehen und Stechen im Brustkorb auch viel mit Verspannungen zutun haben .

L{aRumcxola


Wie alt bist Du denn? In jungen Jahren ist alle 2-3 Jahre eher viel zu oft. Zumindest nicht notwendig.

Wobei Du schreibst "viel Streß". Daran solltest Du arbeiten, das tut nicht gut, weder psychisch noch körperlich.

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